Inhaltsangabe
1. Bedingungsanalyse 3 2. Didaktische Analyse 2.1 Sachanalyse 3
2.2 Einordnung in den Unterricht 4
2.3 Entscheidungen im Bereich der Intentionalität und Thematik 4
Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung Exemplarischer Charakter und Ergiebigkeit Zugänglichkeit und Darstellbarkeit 2.4 Lernziele 5
3. Methodische Überlegungen 3.1 Verfahren 6 3.2 Organisationsstruktur 7 3.3 Unterrichtsform 7 3.4 Lernzielkontrolle 8 3.5 Unterrichtsfolge 8
3.5 Aufgreifen des Themas durch andere Fächer
10 4. Unterrichtshilfen
Medien und Arbeitsmittel
Arbeitsplatzorganisation Personalsituation
11 5. Verlaufsplan 12 6. Anlagen
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7. Literaturangabe 17
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1. Bedingungsanalyse
Die Unterrichtsstunde aus dem Bereich 4 des neuen Lehrplans "Raum und Zeit erleben und gestalten" kann als Beginn der Unterrichtseinheit Wald genutzt werden. Sie ist für die zweite Klasse konzipiert und setzt den Gebrauch der Wasserfarben und das Mischen der Farben voraus. Im Bezug auf das Thema Wald werden keine besonderen Kenntnisse vorausgesetzt. Je nach dem ob sich die Schule in der Nähe eines Waldes befindet, könnte man einen vorherigen Ausflug mit einbeziehen, ansonsten wird davon ausgegangen, dass alle Schüler und Schülerinnen bereits einmal im Wald waren.
2. Didaktische Analyse: 2.1 Sachanalyse Der Wald
Seit Jahrhunderten sind die Wälder Bestandteile unserer Kulturlandschaft und werden nach wie vor bewirtschaftet. Urwälder im ursprünglichen Sinn gibt es bei uns nicht mehr. Die Wälder stehen für verschiedene Nutzungen wie Forstwirtschaft, Jagd und Erholung offen, daher werden Flora und Fauna immer wieder beeinträchtigt. Der Wald erfüllt eine Reihe von Aufgaben, die für die Menschen direkt und indirekt von Nutzen sind:
• Wasserspeicher
• Trinkwasser
• Erosionsschutz
• Einfluss auf das Klima
• Sauerstofflieferant
• Wald als Lebensraum
Die meisten Waldtypen geben einer großen Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten Lebensraum und damit Lebensgrundlage. Der Wald ist der komplizierteste und vielschichtigste Lebensraum unserer Erde, kein anderes Ökosystem erreicht einen solchen Komplexitätsgrad. Nicht nur Tiere wie Hase, Reh, Hirsch und Fuchs sondern vielmehr die wirbellosen Tiere wie Würmer, Insekten oder Spinnen finden hier einen Lebensraum. Die Schichtung des Waldes mit den hoch über dem Boden stehenden
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Bäumen, der Strauch und der Krautschicht, bietet den unterschiedlichsten Tieren die Möglichkeit zu überleben.
Einige Besonderheiten des Waldes zwingen die T iere zu ganz bestimmten Anpassungen. So zeichnet sich der Laubwald, bei uns, durch eine ausgeprägte Saisonalität aus. Jedes Jahr werfen die Laubbäume im Herbst ihre Blätter zu Boden und nehmen damit vielen Tieren die Lebensgrundlage. Die Tiere mussten sich daher diesem strengen Rhythmus anpassen.
2.2 Einordnung in den Unterricht
Die geplante Stunde ist Teil eines, nach dem neuen Lehrplan gerichteten, fächerverbindenden Unterrichts, der sich auf den vierten Bereich des Lehrplans "Raum und Zeit erleben und gestalten" bezieht und den künstlerischen Aspekt betont. Durch die gezeigten Bilder und die folgende Bildanalyse sollen die Schüler und Schülerinnen auf das Thema aufmerksam gemacht werden.
Die Stunde lässt sich nach dem neuen Lehrplan, gültig ab 2004, wie folgt einordnen: Der vierte Themenbereich "Raum und Zeit erleben und gestalten" beinhaltet den Unterpunkt "Gestaltung von Räumen mit Farben, Formen, Materialien, Textilein" und somit auch das Thema Landschaften der Erde, die sich als Raum präsentieren. D araus habe ich das Thema Wald als Lebensraum ausgesucht. Die geplante Stunde bzw. die Umsetzung bietet aber auch die Möglichkeit auf den sechsten Themenbereich "Mensch, Tier und Pflanzen: staunen, schützen, erhalten und darstellen" einzugehen, bzw. Verknüp fungen zu erzeugen.
2.3 Entscheidungen im Bereich der Intentionalität und Thematik Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung
In unserer heutigen Zeit nimmt der Wals eine besondere Rolle ein. Er ist eine Art, abgesehen von den Plantagen und der Forstwirtschaft, unberührte Natur. Er strahlt Lebendigkeit, Kraft, Stärke, Geborgenheit und Bedrohung aus und übt so, nicht nur auf Kinder, eine enorme Anziehungskraft aus. Das Geheimnisvolle und Undurchdringbare wirken geradezu magisch und bieten so einen großen Anreiz. Dem Wald als Lebensraum wird eine besondere Rolle zugeschrieben, für die
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Schülerinnen und Schüler ist es daher wichtig, diesen näher kennen zu lernen um seine Bedeutung einschätzen zu können.
Exemplarischer Charakter und Ergiebigkeit
Da es sich um eine Einführungsstunde handelt, kann gesagt werden, dass die Auswahl der zu betrachtenden Bilder einen exemplarischen Charakter besitzt, da es nicht möglich ist, einen umfassenden Überblick über das Thema "der Wald in der Kunst" zu geben. Die ausgewählten Bilder s ind, meiner Meinung nach, sehr anschaulich und beinhalten den zu zeigenden Unterschied zwischen Laub- und Nadelwald. Natürlich könnte man auch einen anderen Einstieg wählen, jedoch erscheint mir die Betrachtung der Kunstwerke eine gute Möglichkeit zu sein, auf das Thema Wald hinzuführen.
Zugänglichkeit und Darstellbarkeit
Durch die genaue Betrachtung der zwei unterschiedlichen Waldtypen und der direkte Vergleich der Beiden, werden die Schüler und Schülerinnen in das Thema eingeführt und berichten zunächst über ihre eigenen Erfahrungen und offenbaren ihr Wissen. Dadurch erfährt die Lehrperson etwas über den Wissensstand der Klasse in Bezug auf den Wald und für die Schülerinnen und Schüler rückt das Thema "Lebensraum Wald" näher.
2.4 Lernziele
In der geplanten Unterrichtsstunde gibt es folgende Lernziele:
• Differenzierung von Zeichen
• Farbdifferenzierung
• Schulen einer bewussten und differenzierten Wahrnehmung bei der Bildbetrachtung
• Figur-Grund -Beziehung
• Formatfüllendes Arbeiten
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Arbeit zitieren:
Cathrin Dehmer, 2004, Unterrichtsstunde: Ich treffe mich mit einem Freund im Winter im Laubwald, München, GRIN Verlag GmbH
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