Gliederung
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1. Definition 3
2. Warum Städtereisen 3
2.1 Erwartungen an übernachtenden Fremdenverkehr 3
in Städten
2.2 Erwartungen an Tagesbesucherverkehr 4
3. Nachfrage nach Städtereisen 5
4. Angebot von Städtereisen 6
5. Entwicklungen von Übernachtungszahlen in Städten 7
6. Die typische Städtereise 8
6.1 Der Kurzurlaub in der Stadt 8
6.2 Der Tagesausflug in der Stadt 9
7. Ausländische Städtereiseziele 9
8. Fazit 9
9. Literaturverzeichnis 10
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1. Definition
Unter Städtetourismus versteht man die Gesamtheit aller Aktivitäten von Touristen bei ihrem Aufenthalt in einer Stadt. Dazu zählt sowohl der Fremdenverkehr als auch der Tagesbesucherverkehr.
Grob differenzieren kann man die Touristen nach
- Geschäftsreisenden (z.B. Messebesuch, Tagungsteilnahme, Kongressbesuch)
- Privatreisenden (z.B. Bekannten- oder Verwandtenbesuch, Shoppingbesuch, Sightseeingreise)
- Kurbesuchern (z.B. stationäre oder ambulante Kuren in Städten).
2. Warum Städtereisen?
Die Anforderungen der Touristen an Städte sind sehr vielfältig. Zu beachten ist, dass die Erwartungen an das Städtereiseziel bzgl. Fremdenverkehr und Tagesbesucherverkehr differieren.
2.1 Erwartungen an übernachtenden Fremdenverkehr in Städten
Vor allem die Sehenswürdigkeiten einer Stadt sind als stärkster Besuchermagnet anzusehen (Vgl.Abb.1: 31%). Unter Sehenswürdigkeiten versteht man die für eine Stadt typischen kulturellen Einrichtungen, wie z.B. Museen und Baudenkmäler. Dabei gilt die D evise, je mehr hochrangige Sehenswürdigkeiten, desto größere Besuchswünsche, denn oftmals genügt eine einzige Attraktion nicht mehr aus, um viele Touristen anzulocken.
Bei der älteren Generation spielen Faktoren wie Stadtbild, Grünflächen, Museen und geschichtliche Bedeutung der Stadt eine wichtige Rolle, wo hingegen die Jüngeren eher zu Angeboten wie Einkaufsmöglichkeiten, Großveranstaltungen und Nachtleben tendieren.
Auch die Neugierde der Touristen spielt bei der Wahl der Stadt eine entscheidende Rolle ( Vgl.Abb.1: 30%). Daher entsteht ein großes Nachfragepotential für den Städtetourismus.
In den letzten Jahren ist besonders das Interesse an speziellen Veranstaltungen oder Ausstellungen gestiegen. Messen und Kongresse, Konzertveranstaltungen mit Weltstars, Festivals, Olympiaden – all diese Ereignisse machen den Veranstaltungsort
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attraktiv und veranlassen Menschen zum Reisen. Auch jährlich wiederkehrende Events, wie z.B. das Münchner Oktoberfest und die Kieler Woche zählen dazu. Bei der Wahl der Städte sind „kleinere“ Großstädte oftmals benachteiligt in Bezug auf die jährlichen Besucherzahlen, da man nur den echten Metropolen entsprechend attraktive Veranstaltungen zutraut. Allerdings gibt hier auch Ausnahmen zu nennen, wie z.B. Bad Segeberg mit den Karl-May Festspielen oder Travemünde mit der Travemünder Woche. Besonders für Kuraufenthalte werden kleinere Städte bevorzugt. Auch Wiederholungsbesucher sind eher eine Seltenheit. Die Neigung, eine Stadt erneut zu besuchen, entsteht nur dann, wenn die Erfahrung mit dieser Stadt außerordentlich gut und die Vielfalt der Angebote sehr groß war.
Abb.1 : Begründung für die Auswahl von Städtereisezielen
1%
18%
2.2 Erwartungen an Tagesbesucherverkehr
Ebenso wie beim übernachtenden Fremdenverkehr sind die Anlässe für den Tagesbesucherverkehr unterschiedlicher Natur. Nicht nur das Motiv des Einkaufens oder der Besuch spezieller Veranstaltungen (Konzerte, Theater, etc.) nehmen eine wichtige Rolle beim Tagesausflug ein, sondern auch folgende Faktoren:
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Arbeit zitieren:
Antje Minde, 2003, Städtetourismus, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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