1. Beschreibung und Analyse des Bedingungsfeldes
1.1 Daten und Analyse der Kompetenzen der Klassen- und Schüler- und Lehrersituation
Die FG 11 E ist eine Klasse von derzeit 20 Lernenden (nach 3 Abgängen im laufenden Schuljahr), die das Abitur 2006 anstrebt. Die Schülerinnen und Schüler 1 haben im August 2003 begonnen. Der Unterricht findet im Klassenverband statt. Lediglich einige Kurse in den werden im Kurssystem unterrichtet. Die Schüler haben nur in Ausnahmefällen in der 7. Stunde noch Unterricht.
Die Klasse besteht aus 12 Schülerinnen und 8 Schülern, die 16 bis 19 Jahre alt sind. Die Lernenden verfügen über den erweiterten Realschulabschluss, den sie entweder an einer Realschule oder durch den Umweg über die Höhere Handelsschule erworben haben.
Hinsichtlich der Fachkompetenz der Schüler, ist eine Beurteilung schwierig, da ich die Klasse erst zum neuen Halbjahr übernommen habe. Bedingt durch die Zeugnisferien und eine Klassenfahrt konnte ich vor dem Unterrichtsbesuch erst vier Stunden unterrichten. Alle Schüler haben einen PC zu Hause und der Umgang mit Word ist für keinen völlig neu.
Die Einschätzung der Methodenkompetenz der Klasse fällt mir, aufgrund der kurzen Zeit seitdem ich die Schüler kenne, ähnlich schwer. Das Tempo mit dem die Schüler Aufgaben am Rechner lösen ist sehr unterschiedlich.
Die Sozialkompetenz kann ich noch nicht umfassend beurteilen. Den Umgang der Lernenden untereinander schätze ich gut ein. Unerfreulich waren allerdings Seitengespräche in Frontalunterrichtsphasen während der ersten Stunden. Der Schüler Robin Z. (es gibt zudem noch Robin E.) gilt als Störenfried. Sein Account wurde vom Schuladministrator (Herrn Burgmeister) wegen Verstößen gegen die Benutzerordnung für vier Wochen gesperrt. Dies hat zur Folge, dass er in Moment nicht unter seiner Kennung am Rechner arbeiten kann. Negativ fällt auch die Schülerin Jessica auf. Ich rede die Schüler mit „Du“ und Vornamen an, wogegen sie mich mit „Sie“ und Herr Hauschild ansprechen.
Meine Kenntnisse in Word entstammen der privaten und beruflichen Nutzung der Textverarbeitung. Derzeit eigne ich mir für meinen Unterricht weitere Funktionen an, die ich bisher selbst nie genutzt habe.
1.2 Institutionelle Rahmenbedingungen
Im Unterrichtsraum 348 sind nicht genügend Rechner vorhanden, so dass sich zwei Schüler einen Rechner teilen müssen. Die Computer sind an den Wänden angeordnet. In der Mitte des Raumes befinden sich Gruppentische für theoretischen Unterricht. Der Raum verfügt über Beamer, Projektor und eine Kunststofftafel. Die Rechner sind vernetzt. Aufgaben können über ein Tauschverzeichnis bereitgestellt werden. Der Internetzugang muss vom Lehrer freigeschaltet werden. Auf den Rechnern ist Office 2000 installiert. Zu Hause bereite ich mich mit Office XP vor.
Im ersten Halbjahr haben sich die Schüler mit der Handhabung eines DV-Systems und Excel beschäftigt.
1 Im Folgenden vereinfachend als Schüler bezeichnet.
2. Didaktisch-methodische Konzeption
2.1 Analyse der curricularen Vorgaben
Grundlage für die Planung der Unterrichtseinheit bildet die Rahmenrichtlinie für die Unterrichtsfächer Betriebswirtschaft mit Rechnungswesen/Controlling, Informationsverarbeitung und Volkswirtschaft im Fachgymnasium - Wirtschaft - des nieder-sächsischen Kultusministeriums (Stand Mai 2001). Diese Rahmenrichtlinie zielt im Unterrichtsfach Informationsverarbeitung auf eine grundlegende, anwendungsorientierte und problemorientierte Bearbeitung ökonomischer Fragestellungen ab. Die weitere wesentliche Rechtsgrundlage zur Unterrichtsplanung ist der aktuelle Stoffverteilungsplan der Hildesheimer Friedrich-List-Schule. Dort ist Textgestaltung Hauptbestandteil des Lerngebietes 2 für die 11. Klasse des Fachgymnasiums.
2.2 Beschreibung und Analyse der Thematik
Um die ganze Bandbreite von Word zu erarbeiten, habe ich einem Satz von 15 Aufgaben zu verschiedenen Funktionalitäten aus dem Internet herunter geladen. Diese Aufgaben habe ich leicht abgeändert. Zwei dieser Aufgaben sollen in dieser Unterrichtsstunde behandelt werden. In einer Aufgabe sollen die Lernenden mit Hilfe von Word ein Namensschild erstellen. Bei der anderen Aufgabe sollen die Schüler einen über das Tauschverzeichnis gegebenen Text formatieren. Diese Aufgaben erfordern Transferleistungen. Die Schüler benötigen Word in ihrer weiteren schulischen Laufbahn, ebenso wie bei einer späteren Berufsausbildung oder im Falle eines Studiums. Für Textverarbeitung sind 30 Unterrichtstunden vorgesehen.
2.3 Einordnung der Thematik in die Unterrichtseinheit
2.4 Lernziele und Handlungskompetenzen
Stundenlernziel:
Die Lernenden sollen Zeichen-, Absatz- und Seitenformatierung mit Word üben
Fachkompetenzen:
Die Schüler sollen...
… die Möglichkeiten des Querformats erkennen und anwenden. … Zeichenformat mit Schriftarten, Schriftgrade, Unterstreichungen und Effekte üben und anwenden.
… Absatzformat mit Hilfe Sondereinzug und Zeilenabstand nutzen
Quote paper:
Diplom-Kaufmann Torsten Hauschild, 2004, Zeichen-, Absatz- und Seitenformatierung mit Word, Munich, GRIN Publishing GmbH
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