1.1 Kundendaten 24-jähriger Mann, Beruf: Student, Körpergröße: 183 cm, Körpergewicht: 80 kg. 1.2 Biometrische Daten Body-Maß-Index: 23,8, Ruhepuls: 56 Schläge/Minute, Blutdruck: 120/80 mmHg, Körperfettanteil: 7,3 % mittels BIA. Die ermittelten Werte für den Body-Maß-Index als auch für den Blutdruck liegen im Normalbereich. Hinter dem geringen Körperfettanteil und dem ebenfalls unter dem Durchschnitt liegenden Ruhepuls lässt sich im Augenblick ein gut trainierter Fitnesssportler vermuten. Zur genaueren Beurteilung dieser Werte wird im späteren Verlauf des Eingangsgesprächs auf bisherige bzw. gegenwärtige sportliche Aktivitäten näher eingegangen werden. 1.3 Weitere Daten Die weitere Entwicklung des Gesprächs ergab, dass der Kunde keine gesundheitlichen Einschränkungen aufweist. Den Auskünften des Kunden zufolge erfolgt momentan keinerlei Medikamenteneinnahme. Die Frage nach der sportlichen Vergangenheit des Kunden wurde mit 4 Jahren Fitnesstraining (zwischen 3- und 6-mal pro Woche), vornehmlich im Hypertrophiebereich, ergänzendem Herz-Kreislauf-Training im Cardio-Park, regelmäßigem (mindestens 2-mal pro Woche) Volleyballspiel (jeweils 2-4 Stunden), ebenfalls regelmäßigen Besuchen von Bauch und Rückenkursen im Studio sowie unregelmäßigen Schwimm-, Turn- und Leichtathletikaktivitäten beantwortet. Diese Gesichtspunkte untermauern die Vermutung, die unter 1.2 bereits geäußert wurde: Es handelt sich um einen gut trainierten und voll trainingstauglichen Fitnesssportler. [...]
Inhaltsverzeichnis
1 Diagnose
1.1 Kundendaten
1.2 Biometrische Daten
1.3 Weitere Daten
1.4 Durchführung und Methodik des ILB-Tests
1.5 Beweglichkeitstest
2 Zielsetzung/Prognose
2.1 Festlegung relevanter Haupt- und Teilziele
2.2 Begründung und Erläuterung
3 Trainingsplanung
3.1 Der Makrozyklus
3.1.1 Darstellung des Makrozyklus’
3.1.2 Begründung und Erläuterung
3.1.3 Beschreibung der ILB-Methode
3.2 Der Mesozyklus
3.2.1 Darstellung des Mesozyklus’ II
3.2.2 Methodik des Aufwärmens
3.2.3 Begründung und Erläuterung
3.2.4 Methodik des Abwärmens
4 Trainingsdurchführung
4.1 Die Kniebeuge
4.1.1 Übungsdetails
4.1.2 Bewegungsbeschreibung
4.1.3 Beteiligte Muskulatur
4.1.4 Typische Bewegungsfehler und geeignete Korrekturmaßnahmen
4.2 Der vertikale Latzug
4.2.1 Übungsdetails
4.2.2 Bewegungsbeschreibung
4.2.3 Beteiligte Muskulatur
4.2.4 Typische Bewegungsfehler und geeignete Korrekturmaßnahmen
5 Analyse/Re-Test
5.1 Methodik der Analyse
5.2 Re-Tests und Bewertung
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die Hausarbeit hat zum Ziel, einen individualisierten Trainingsplan für einen Fitnesssportler auf Basis der ILB-Methode zu erstellen, um eine zielgerichtete Leistungssteigerung zu erreichen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Wirksamkeit dieser Methode bei der Steuerung von Hypertrophie- und Kraftaufbauprozessen unter Berücksichtigung des individuellen Trainingsalters.
- Durchführung einer umfassenden Kundenanalyse und Leistungsdiagnose
- Erstellung eines periodisierten Trainingsplans mittels der ILB-Methode
- Analyse und technische Korrektur komplexer Grundübungen
- Methodische Gestaltung von Aufwärm- und Abwärmprozessen
- Überprüfung des Trainingserfolgs durch Re-Tests
Auszug aus dem Buch
4.1.2 Bewegungsbeschreibung
Die Langhantel wird aus der Halterung genommen und ruht auf dem Trapezmuskel. Sie wird mit beiden Händen fixiert, so dass der Winkel im Ellenbogengelenk ca. 90° beträgt.
Da hier ohne Führung gearbeitet wird, ist es aus Gleichgewichtsgründen empfehlenswert, aus einer soliden Grundstellung heraus einen etwas mehr als hüftbreiten stabilen Stand einzunehmen. Hierbei ist es nun wichtig, dass die Zehenspitzen ein wenig nach außen gedreht werden, da sich sonst das Knie unter der Last als Folge der Beugebewegung leicht verdrehen würde, was unter entsprechenden Umständen zu einer schleichenden Verletzung führen könnte. Es wird versucht, das Gewicht möglichst gleichmäßig auf den gesamten Fuß zu verteilen (Ausgangsposition).
Die eigentliche Bewegung findet nun in Hüft- und Kniegelenk statt. Dabei sollte eine Beugung der beiden Gelenke nur soweit realisiert werden, so lange eine korrekte Rücken- und Fußhaltung beibehalten werden kann. Der Oberschenkel darf dabei maximal bis in die Horizontale gebeugt werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Diagnose: Erfassung der Kundendaten, biometrischen Werte und sportlichen Vorgeschichte zur Ermittlung des Leistungsstandes.
2 Zielsetzung/Prognose: Definition von Haupt- und Teilzielen für den Trainingszeitraum sowie deren theoretische Begründung.
3 Trainingsplanung: Aufbau und Strukturierung des Makro- und Mesozyklus mittels der ILB-Methode inklusive detaillierter Trainingsparameter.
4 Trainingsdurchführung: Detaillierte Analyse und Beschreibung der Übungsausführung sowie Korrekturstrategien für Kniebeugen und vertikalen Latzug.
5 Analyse/Re-Test: Überprüfung der Trainingsergebnisse durch Re-Tests zur Bewertung der Leistungsentwicklung und Wirksamkeit des Plans.
Schlüsselwörter
ILB-Methode, Hypertrophie, Maximalkraft, Kraftausdauer, Mesozyklus, Trainingssteuerung, Muskelaufbau, Trainingsplanung, Kniebeuge, Latzug, Leistungsdiagnose, Sportwissenschaft, Trainingswissenschaft, Beweglichkeitstest, Wiederholungszahl.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert die Erstellung eines Trainingsplans für einen Fitnesssportler unter Anwendung der individuellen leistungsbasierten (ILB) Trainingsmethodik.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Schwerpunkte liegen auf der Diagnose, der Zielsetzung, der periodisierten Trainingsplanung sowie der praktischen Durchführung und abschließenden Analyse von Krafttrainingseinheiten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist die systematische Planung eines Trainingsprogramms, das eine messbare Muskelmassezunahme sowie eine Verbesserung der Kraftausdauer und Maximalkraft anstrebt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird die ILB-Methodik angewendet, welche Trainingsintensitäten individuell über fest definierte Wiederholungszahlen statt über prozentuale 1-RM-Tabellen bestimmt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Trainingsplanung für einen 8-wöchigen Mesozyklus, die biomechanische Analyse der Übungen Kniebeuge und Latzug sowie Strategien zur Korrektur von Bewegungsfehlern.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind ILB-Methode, Hypertrophie, Trainingssteuerung, Periodisierung, Leistungsdiagnose und sportartspezifische Krafttrainingsmethodik.
Wie geht die Arbeit mit dem Körperfettanteil des Kunden um?
Die Arbeit nutzt den Körperfettanteil als einen von mehreren Parametern, um den Erfolg der Muskelmassezunahme exakt zu quantifizieren und den Trainingsfortschritt zu verifizieren.
Warum wird im Bereich der Beinübungen das Wadentraining den großen Muskelgruppen vorangestellt?
Dies begründet sich darin, dass laut Kundenaussage das Wadentraining nach dem intensiven Training der Oberschenkel aufgrund mangelnder Stabilität kaum noch qualitativ hochwertig durchführbar wäre.
- Citation du texte
- Henry Schmolke (Auteur), 2005, Fitnesstrainer B-Lizenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37900