Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis II
1 Einleitung. - 1 -
2 Das Reisen. - 2 -
2.1 Definition - 2 -
2.2 Motive des Reisens - 2 -
2.3 Reisetrends - 6 -
3 Wellness. - 8 -
3.1 Die Entstehung des Wellness-Gedankens - 8 -
3.2 Prinzipien der Wellness-Philosophie - 10 -
3.3 Wellness als Reiseform. - 12 -
3.4 Wellness im Alltagsleben - 16 -
4 Zusammenfassung und Ausblick. - 18 -
5 Literaturverzeichnis - 19 -
6 Internetquellen. - 21 -
I
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 2-1: Bedürfnispyramide nach Maslow. - 4 -
Abbildung 2-2: Wachstum des Interesses an Urlaubsformen - 1999/2002 - 7 -
Abbildung 3-1: Wellness-Elemente. - 9 -
Abbildung 3-2: "Functional Food" - 17 -
II
1 Einleitung
Aufgrund der Komplexität unserer gegenwärtigen hoch technisierten Gesellschaft hat sich die Gesundheit zu einem sehr wichtigen Bereich der Lebensqualität entwickelt. Dabei umschreibt der Terminus „Wellness“ eine spezielle Auffassung von Gesundheit - das ganzheitliche Wohlbefinden, welches sich aus einer körperlichen, geistigen und seelischen Komponente zusammensetzt. Folglich steht der Wunsch, die Alltagszwänge hinter sich zu lassen und eine Gegenwelt zur heutigen urbanen Reizwelt zu schaffen, im Vordergrund der Motivation und der Planung von Reisen des modernen Menschen.
Diese Hausarbeit will darstellen, dass Wellness ein Schlagwort ist, welches in der Lage wäre, sich diesen hedonistischen Anforderungen der modernen Gesellschafts-form zu stellen. Es soll aufgezeigt werden, dass mit Hilfe von Wellness das subjektive Wohlbefinden eines jeden Individuums gesteigert wird und infolgedessen die Ge-sundheit gefördert werden kann.
In erster Linie befasst sich diese Hausarbeit mit Wellness im Hinblick auf das Reisen und alternative Produkte, welche mittlerweile im Alltagsleben unserer Gesellschaft eine elementare Rolle spielen. Den ersten Abschnitt bilden Kapitel, die sich mit Motiven und Trends von Reisen beschäftigen. Hier wird aufgezeigt, welche Motivationen dem Konsum von Reisen zugrunde liegen und welche Reiseformen zum gegenwärtigen Zeitpunkt im Trend liegen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Gebiet der Wellnessreisen.
Des Weiteren erklären die nächsten Kapitel die Entwicklung des Wellness-Gedankens und zeigen die wichtigsten Prinzipien der Wellness-Philosophie auf. Ferner werden die Erfolgsfaktoren von Wellness als Reiseform erörtert und die alternativen Produkte von Wellness im Alltagsleben vorgestellt. Abschließend wird in der Zusammenfassung ein Ausblick auf die Erfolgsfaktoren von Wellnessreisen gewährt, um aufzuzeigen, inwieweit sich der Wellness in der Zukunft etablieren kann.
- 1 -
2 Das Reisen
2.1 Definition
Das Reisen ist eine zentrale Lebensäußerung unserer Zeit. Jeder wird heutzutage positiv oder negativ davon tangiert. Unter dem Begriff lassen sich zahlreiche Lebensnotwenigkeiten, Lebensgefühl, Lebensgenuss und Lebensangst der Gegenwart subsumieren. Laut dem Grossen Brockhaus wird das Reisen als die „…Fortbewegung über größere Entfernung mit Beförderungsmitteln, früher auch zu Fuß“ 1 beschrieben. Dabei ist zwischen Handels-, Studien-, Pilger-, Jugend-, Erholungs- und Ferienreisen zu unterscheiden.
2.2 Motive des Reisens
Jedem Konsumverhalten liegen auch unterschiedliche Motivationen zugrunde. Die Motivation ist ein grundlegendes Konzept im menschlichen Verhalten, das erklärt, weshalb Menschen tun, was sie tun. 2 Erkenntnisse über Motivationen von Reisenden sind in einem ständig wachsenden Sektor wie der Tourismusindustrie für die Vermarktung diverser Reiseangebote elementar. Nach Braun sind Reisemotive als „…die Gesamtheit der individuellen Beweggründe, die dem Reisen zugrunde liegen.“ 3 zu verstehen. Aus psychologischer Perspektive sind es Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen, welche Reisende dazu veranlassen, sich gerade für eine ganz bestimmte Reise zu entscheiden.
Die Grundbefindlichkeit des Bedürfens bzw. das Bedürfnis, welches aus Instinkten, Trieben und Emotionen entsteht, wird als ein Gefühl des Mangels verstanden, das mit dem Bestreben verbunden ist, dieses Mangelgefühl zu beseitigen. 4 Bedürfnisse
1 Der Grosse Brockhaus, 1980.
2 Vgl. Wilkie, W. L., 1986, S. 123.
3 Braun, O. L., http://soziologie.soz.uni-linz.ac.at/sozthe/freitour/skriptum/Reisemotive.doc, (20.10.2004).
4 Vgl. Kotler, 1996, S. 9.
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bewirken ein Verhalten, das dazu beiträgt, die empfundene Differenz zwischen aktueller und gewünschter Situation zu beseitigen. 5
Einen wesentlichen Einfluss auf die Bedürfnisse eines Menschen haben Wertvorstellungen. Diese werden von der Kultur bzw. Gesellschaft vorgegeben und vom Individuum durch Sozialisation im Laufe seines Lebens erlernt. Werte bestimmen, was wichtig und erstrebenswert bzw. weniger wichtig und nicht wünschenswert ist. 6 In Werten drücken sich individuelle Lebensziele und Wünsche aus. Nach Klages sind es lebensübergreifende, objektspezifische Orientierungslinien zentralen Charakters, welche Wahrnehmungen, Entscheidungsprozesse, sowie Reaktions- und Verhaltensschemata regulieren. 7 Als zentrale und stabile Elemente im menschlichen Vorstellungssystem beeinflussen Werte Bedürfnisse und manifestieren sich in Motiven, die durch die Definition einer geeigneten Handlungsprogramms den Lebens- und Konsumstil der Reisenden prägen. Werte spielen daher im Motivationsprozess eine bedeutende Rolle, da sie die Bedürfnisse und Motive einer Person entscheidend beeinflussen. 8 Somit ergeben sich Motive aus den durch die Wertvorstellungen geprägten Bedürfnissen einer Person.
Reisemotive sind − wie andere Motive auch − individuell verschieden strukturiert und von der sozio-kulturellen Umgebung beeinflusst. Nach Kubina schafft „Die Gesellschaft als Impulsgeber und prägende Kraft, mit der die Reiseformen entstehen und sich verändern“ 9 , spezifische Rahmenbedingung für das Reisen und die Möglichkeiten seiner Entwicklung. Die Evolution der Gesellschaft führt daher auch zu einer Schwerpunktverschiebung im Hinblick auf menschliche Bedürfnisse. Der bedeutendste Trend ist dabei eine aufsteigende Entwicklung in Richtung der Spitze der „Maslowschen Pyramide.“ 10 (siehe Abbildung 2-1)
5 Vgl. Matahoo, 1998, S. 31.
6 Vgl. Jolibert, Baumgartner, 1997, S. 677 f.
7 Vgl. Klages, Kmieciak, 1979, S. 295.
8 Vgl. Windhorst, 1985, S. 36.
9 Kubina, 1990, S. 40.
10 Vgl. Maslow, 1991, S. 65 f.
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Arbeit zitieren:
Katharina Kustos, 2004, Erfolgsfaktoren von Wellnessreisen, München, GRIN Verlag GmbH
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am Sunday, September 23, 2007-