Inhaltsverzeichnis
1
1 Vorbemerkung
2
2 Programmkenndaten
4
3 Fachliche Problemanalyse
3.1 Kapitalrentabilität
4
3.2 Optimale Bestellmenge
5
3.3 Einstandspreis
5
3.4 Lagerwirtschaftliche Kennzahlen
6
3.5 Zinsberechnungen
7
3.6 Kapitalberechnungen
8
1 1
4 Entwicklerdokumentation
4.1 Unit fhllogo
11
4.2 U n i t g r a p h
1 1
4.3 Units dos, crt, printer
11
4.4 Units app, drivers, views, objects, dialogs,
memory , menus, xobjects, xdialogs, colorpal 11
4.5 Unit oop2proc
12
4.6 Procedure fhl
12
4.7 Procedure drucken
12
4.8 Procedure string2real
12
4.9 Procedure real2string
13
4.10 Procedure Datei Dosshell
13
4.11 Procedure Datei ueberbwl 1
13
4.12 Proceduren Rechnen.
13
4.13 Procedure anleitung
13
4.14 Proceduren Kapitalrentabilitaet, LWKennzahlen,
Skontoberechnung , Wechselgeschaeft,
Zinsberechnung und Kapitalberechnung 14
4.15 Procedure Farben Farbpalette
14
4.16 Procedure Hauptprogramm
14
15
5 Struktogramme
5.1 Hauptprogramm
15
5.2 Formelberechnung
16
1 7
6 Anwenderdokumentation
6.1 Einführung
17
6.2 M e n ü l e i s t e
1 7
6.3 Statusleiste
19
6.4 Drucken
19
21
7 Dateien
22
8 Literaturverzeichnis
2 3
9 Quelltexte
1
1 Vorbemerkung
Dieses Programm wurde im Rahmen des Lehrgebietes Datenverarbeitung als Belegarbeit angefertigt. Wir hatten die Aufgabe eine Anwendungssoftware zur Berechnung von betriebswirtschaftlichen Formeln zu entwickeln. Der Aufbau des Programmes ist übersichtlich und aufgrund der Bedienung über Maus und Tastatur einfach zu handhaben.
Fähigkeiten des Programmes:
Mit dem Programm BWL 1.0 ist es möglich, verschiedene Aufgabenstellungen in der Betriebswirtschaftslehre rechnerisch zu lösen. Eine umfangreiche Online-Hilfe erleichtert dem Anwender die Bedienung des Programmes. Errechnete sowie die dazugehörigen Eingabewerte können auf Wunsch mit jedem beliebigen Drucker ausgegeben werden. Die Programmoberfläche setzt sich aus Statusleiste, Menüleiste und deren Pull-Down-Menüs zusammen. Die Steuerung kann über Maus oder Tastatur vorgenommen werden.
Auf diesem Wege möchten wir unserem fachlichen Betreuer Herrn Prof. Dr. D. Bormann für seine fachlich kompetente Hilfe danken. Ebenfalls bedanken wir uns bei Herrn Dipl. Mathematiker W. Kösser und bei den Laboringenieuren des Fachbereiches Informatik der Fachhochschule der Deutschen Telekom AG Leipzig.
2
2 Programmkenndaten
Programmname: BWL 1.0
Dateien: install.bat
Autoren: Jens Henschel Bernd Jubisch
Betreuer: Herr Prof. Dr. Dieter Bormann
Betriebssystem: MS-Dos 3.3 und höher (auch Windows 95)
Rechnertyp und Konfiguration: IBM PC oder kompatibler
Programmiersprache: Borland-Pascal 7.0
Programmaufruf: bwl.bat oder Eingabe „BWL_1“ im entsprechenden Verzeichnis
Aufgabenstellung: Anwendersoftware zum
3
Einsatzgebiete: Lehrgebiet Betriebswirtschaft der FHL
Testergebnis: keine Fehler während des Testlaufs
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3 Fachliche Problemanalyse
Das Ziel der Programmentwicklung war es, eine rechnergestützte Software zur rechnerischen Lösung von Aufgabenstellungen der Betriebswirtschaftslehre zu erstellen.
3.1 Kapitalrentabilität
Sie stellt die Relation des Gewinns zu verschiedenen Größen dar. Die Kapitalrentabilität dient zur Feststellung, inwieweit die angestrebte Wirtschaftlichkeit (Erfolgsziel) erreicht wurde.
3.1.1 Gesamtkapitalrentabilität
GKR
Bei der Gesamtkapitalrentabilität werden neben dem Bruttogewinn auch die Zinsen mit in die Rechnung einbezogen. Über die Gesamtkapitalrentabilität wird festgestellt, wie rentabel der Betrieb arbeitet, unabhängig von der Zusammensetzung des gesamten Kapitals. Dagegen ist bei konstantem Gesamtkapital je nach Anteil des Eigen- und Fremdkapitals die Eigenkapitalrentabilität verschieden hoch.
3.1.2 Eigenkapitalrentabilität
... ( %) EKR Eigenkapitalrentabilität in
Sie gibt darüber Auskunft, wie sich das eingesetzte Eigenkapital des Eigentümers im Betrieb rentiert. Da dem Eigentümer keine feste Verzinsung für sein zur Verfügung gestelltes Kapital zusteht, stellt der Gewinn eine variable Verzinsung des
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Eigenkapitals dar. Der Eigentümer erwartet, daß der Betrieb ihm mindestens soviel an Gewinn abwirft, wie er auch als Fremdkapitalgeber an Zinsen bekäme, wenn er das Geld risikolos verleihen und nicht im Betrieb investieren würde.
3.2 Optimale Bestellmenge
m
Opt
Ziel dieses Rechenverfahrens ist es, diejenige Menge festzustellen, bei der die rechnerisch einbezogenen Einkaufs- und Lagerkosten als bestellmengenabhängige Gesamtkosten ein Minimum bilden. Diejenige Bestellmenge ist optimal, deren Summe aus den Kosten der Lagerung und der Bestellung insgesamt für den Bedarf bzw. pro Stück am niedrigsten sind.
Zur Ermittlung einer Richtgröße bietet die Grundformel für die Praxis eine brauchbare Hilfe, zumal das praxisrelevante Kostenminimum in einem gewissen Toleranzbereich liegt, wo es kaum Kostenunterschiede gibt.
3.3 Einstandspreis
EP AP MMZ MRR u BF T V IKS KF K
...... EP Einstandspreis ..... AP Angebotspreis .. MMZ Mindermengenzuschlag ..... MR Mengenrabatt .... RuB sonstige Rabatte und Boni ... , , FTV Fracht Transport Versicherungskosten ...... IK interne Kosten der Wareneingangsprüfung ..... SK Skonto ..... FK Finanzierungskosten
6
Der Einstandspreis ist der um die sogenannten Preisnebenbedingungen und die unmittelbar bezugsbedingten Aufwendungen bereinigte Angebots- oder Listenpreis. Er bildet die Grundlage der direkten Materialkosten. Diese ergeben sich aus der Multiplikation von Einstandspreis pro Mengeneinheit mit beschaffter Menge.
3.4 Lagerwirtschaftliche Kennzahlen
Sie setzen sich aus der Umschlagszahl, der Umschlagszeit und der Vorratsintensität zusammen.
3.4.1 Umschlagszahl
UZ
Die Umschlagszahl wird aus dem Verhältnis zwischen den Selbstkosten der abgesetzten Produktionsmenge und dem Umlaufmittelbestand errechnet.
3.4.2 Umschlagszeit
t
U
Wenn man 360 durch die Umschlagszahl dividiert, dann erhält man als Ergebnis die Umschlagszeit. Die Umschlagszeit wird in Tagen errechnet.
3.4.3 Vorratsintensität
V
i
7
Sie ist das Verhältnis zwischen dem durchschnittlichen Lagervorrat in DM und der Produktionsmenge einer Periode in DM.
3.5 Zinsberechnungen
Die Zinsberechnungen umfassen zum einen die Skontoberechnungen und zum anderen die Wechselberechnungen.
3.5.1 Skontoberechnungen
Skonto ist ein produktionsunabhängiger Preisnachlaß, der, häufig zeitlich gestaffelt, für vorzeitiges bzw. schnelles Zahlen gewährt wird.
3.5.1.1 eff. Jahreszins I+II+III
I EJ
II EJ
III EJ
Bei allen drei Berechnungsarten sind der Skontosatz in Prozent, das Zahlungsziel und die Skontofrist einzugeben.
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3.5.2 Wechselberechnungen
Der Wechsel ist ein Wertpapier mit der Anweisung, eine bestimmte Geldsumme zu zahlen, wobei anzugeben ist, wer zahlen soll, ferner die Verfallzeit, Zahlungsort, Tag und Ort der Ausstellung, den Namen dessen, an den zu zahlen ist sowie Unterschrift des Ausstellers. Dem Wechsel liegt meistens ein Kauf oder Darlehen zugrunde.
3.5.2.1 Nominalzins
() rn o m
WB......Wechselbetrag
Der Nominalzins ist im Gegensatz zum Realzins, der Zins ohne Bezug zur güterwirtschaftlichen Seite, also ohne Preisbereinigung. Insbesondere ist er aber der Zinsertrag in Prozent des Nennwertes bei Wertpapieren. Zusammen mit dem Kurs des Papieres bestimmt er den Effektivzins (effektiver Zins).
3.5.2.2 eff. Jahreszins
() re f f
Der effektive Jahrszins ist im Gegensatz zum Nominalzins der tatsächliche Zins. Er verhält sich reziprok zum zur Zeit aktuellen Kurs. In der Keynesianischen Theorie gibt er die Opportunitätskosten der Geldhaltung an.
3.6 Kapitalberechnungen
Die Kapitalberechnungen dienen der Berechnung von Zahlungsreihen (Ratenzahlungen), Zahlungsbeträgen nach n Jahren und jetzt fälligen Zahlungsbeträgen.
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3.6.1 Zahlungsbetrag nach n Jahren I+II
I KK
n
II Kg
n
Der Zahlungsbetrag nach n Jahren I errechnet sich aus einem jetzt fälligen Zahlungsbetrag.
Der Zahlungsbetrag nach n Jahren II errechnet sich aus einem Ratenzahlungsbetrag.
3.6.2 jetzt fälliger Zahlungsbetrag I+II
I KK
0
Kg II
0
Der jetzt fällige Zahlungsbetrag I errechnet sich aus einem Zahlungsbetrag nach n Jahren.
Der jetzt fällige Zahlungsbetrag II errechnet sich aus einer künftigen Zahlungsreihe.
3.6.3 Ratenzahlungsbetrag I+II
gK I
II gK
n
Der Ratenzahlungsbetrag I errechnet sich aus einem jetzt fälligen Zahlungsbetrag. Der Ratenzahlungsbetrag II errechnet sich aus einem Zahlungsbetrag nach n Jahren.
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Hier kann man sich zusätzlich entscheiden, ob das Ergebnis als Jahresrate oder als Monatsrate berechnet und ausgegeben werden soll.
Arbeit zitieren:
Dipl.-Ing.(FH) Jens Henschel, B. Jubisch, 1996, Software zur Berechnung von ausgewählten Formeln in der Betriebswirtschaftslehre, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
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