Inhaltsverzeichnis II
Inhaltsverzeichnis
Seite
Abbildungs und Tabellenverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis IV
1 Einleitende Motivation und Gang der Untersuchung 1
2 Entstehung und formaler Ansatz des Shareholder Value Konzeptes 2
2.1 Entwicklung und Aktualität des Themas 2
2.2 Unzulänglichkeiten traditioneller Rechnungsgrößen 3
2.3 Grundidee und Zielvorgabe für das Management 4
2.4 Berechnung des Shareholder Value mit Hilfe der
Discounted Cash-Flow Methode 5
3 Kritische Würdigung des Shareholder Value Konzeptes 8
3.1 Folgen der Implementierung des Shareholder Value-Konzepts
auf das Management börsennotierter Unternehmen 8
3.2 Shareholder versus Stakeholder Value 10
3.3 Kurzfristiger Interessenmonismus bei der Zielsetzung 11
4 Fazit 13
Literaturverzeichnis V
Abbildungs und Tabellenverzeichnis III
Abbildungs und Tabellenverzeichnis
Abbildungen
Abbildung 1: Verwendete Maßstäbe zur Beurteilung des Erfolgs 3
Abbildung 2: Das Shareholder Value-Netzwerk nach Rappaport 8
Abbildung 3: Implement ierungsstand des Shareholder Value-Konzeptes 8
Tabellen
Tabelle 1: Grundlegende Ansätze des Shareholder Value-Managements 5
Abkürzungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis
BCG The Boston Consulting Group
CAPM Capital Asset Pricing Model
CFROI Cash-Flow Return On Investment
DBW Die Betriebswirtschaft
DCF Discounted Cash-Flow
EBIT Earnings Before Interests and Taxes
FCF Free Cash-Flow
KGV Kurs-Gewinn-Verhältnis
ROE Return On Equity
ROI Return On Investment
SV Shareholder Value
WACC Weighted Average Costs of Capital
WiSt Wirtschaftsstudium
WiWo Wirtschaftswoche
ZfbF Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung
Einleitende Motivation und Gang der Untersuchung 1
1 Einleitende Motivation und Gang der Untersuchung
„Wir fragen danach, welche Verzinsung ein Investor am Kapitalmarkt erwartet.
Damit haben wir eine Untergrenze für das, was in einem Segment verdient werden muss“
Die einführenden Zitate spiegeln die in den Medien zum jetzigen Zeitpunkt wie auch in den letzten Jahren intensiv diskutierten Fragen nach der Zielsetzung einer Aktiengesellschaft und den moralischen Ansprüchen an deren Management wider. Der aus den Vereinigten Staaten stammende Ansatz der exklusiven Anteilseigner-orientierung – Shareholder Value-Maximierung – prägt dabei sowohl die wissenschaftliche als auch die sozialpolitische Diskussion maßgeblich und initiierte einen zum Teil tief greifenden Wandel der unternehmerischen Wirklichkeit in deutschen Unternehmen. 3 Als eine operative Ausprägung der grundlegenden Idee der wertorientierten Unternehmensführung wird der Shareholder Value-Ansatz das Thema dieser Arbeit bilden.
Die dabei zu klärenden Fragen lauten: Wo liegen die Wurzeln des Shareholder Value und weshalb rückt die Konzeption auch in Deutschland immer mehr in den Vordergrund strategischer Zielsetzungen? Welche Auswirkungen auf das Management sind dabei erkennbar? Kann die Idee ohne Weiteres auf den deutschen Kapitalmarkt übernommen werden, oder gibt es berechtigte Gegenargumente? Der Gang der Untersuchung stellt sich wie folgt dar: Zunächst wird in Kapitel 2 die historische Entstehung des Shareholder Value-Ansatzes sowie dessen formale Grundlage, die Berechnung des Shareholder Value mit Hilfe der Methode des Discounted Cash-Flow (DCF), dargestellt. In Kapitel 3 erfolgt eine kritische Würdigung des Ansatzes, beginnend mit der Frage nach den Auswirkungen der Implementierung auf das Zielsystem von Managern. Weiterhin wird das konträre Konzept der Stakeholder-Orientierung an dieser Stelle vorgestellt und letztlich auf den Einwand der kurzfristigen und einseitigen Interessenverfolgung eingegangen. Ziel der Arbeit ist es, einen Überblick über die Shareholder Value-Maximierung als Zielsetzung eines wertorientierten Managements zu geben und durch die Skizzierung der aktuellen Kritikansätze eine Grundlage für die weitere Diskussion zu bilden.
1 Entnommen aus DEUTSCH (1996), S. 87.
2 Entnommen aus 4MANAGERS (2004).
3 Vgl. PUMA (2002), S. 23.
Entstehung und formaler Ansatz des Shareholder Value Konzeptes 2
2 Entstehung und formaler Ansatz des
Shareholder Value-Konzeptes
2.1 Entwicklung und Aktualität des Themas
Der Shareholder Value-Ansatz als solcher wird seit nunmehr über achtzehn Jahren – seit der Veröffentlichung eines Artikels im Harvard Business Review und des darauf folgenden Buches von ALFRED RAPPAPORT im Jahr 1986 – intensiv diskutiert. 4 Die Ursprünge reichen jedoch deutlich weiter in die Geschichte der Vereinigten Staaten zurück: Während in Europa Unterne hmer zu Beginn der Industrialisierung zur Finanzierung ihrer Geschäfte auf ein traditionsreiches Bankensystem zurückgreifen konnten, existierten in Amerika während der Kolonialisierung in weiten Teilen des Landes keine Geschäftsbanken, so dass Unternehmungen ausschließlich mit Hilfe von privaten oder unternehmerischen Investoren errichten wurden. Auch heute finanzieren sich amerikanische Unternehmen im Wesentlichen über direkte Investoren sowie Risikokapital an den Börsen. 5 Dies äußert sich darin, dass diese Firmen weitaus spezifischer auf das spezielle Kommunikationsbedürfnis der Kapitalgeber (in Hinsicht auf die eher kurzfristige Generierung von Wertbeiträgen) eingehen, als es in Europa der Fall ist, wo in der Kommunikation traditionell mehr Wert auf die langfristige Sicherheit der Bankkredite gelegt wird. 6 Ausgangspunkt für die Entstehung des „modernen“ Shareholder Value-Ansatzes waren jedoch die Misserfolge vieler Firmen nach feindlichen Übernahmen fremder Unternehmen in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts. In Konsequenz suchten an Übernahmen interessierte Firmen nach Möglichkeiten zur Eignungsprüfung potenzieller Akquisitionskandidaten und diese wiederum nach Möglichkeiten zur Reduktion ihrer gefährdenden Unterbewertung auf dem Aktienmarkt. Man fand eine (für beide Seiten praktikable) Lösung in der Idee des „Value Based-Planning“ und deren praktischer Umsetzung, der DCF-Methode. 7 Das der Shareholder Value-Ansatz aktuell in Deutschland intensiv diskutiert wird, ist wiederum auf die stark wachsende Zahl an Aktiengesellschaften, eine hier zu Lande traditionell nicht vorherrschende Unternehmensform, seit der deutschen Wiedervereinigung zurückzuführen. Auch die Anzahl der Unternehmensübernahmen stieg Mitte der Neunziger im Zuge vielfältiger Teilmarktkonsolidierungen stark an, so dass die Notwendigkeit aufkam, Unternehmen im Rahmen von Diversifikations-, Wachstums- oder Desinvestitionsstrategien zu bewerten. Hinzu kam die relativ zu
4 Vgl. HANSMANN (2000), S. 5.
5 Vgl. SCHANDER/LUCAS (1998), S. 76f.
6 Vgl. PUMA (2002), S. 26.
7 Vgl. BALLWIESER (1994), S. 1380.
Quote paper:
Dipl.-Kfm. Philipp Dominitzki, 2004, Shareholder Value-Maximierung als Zielsetzung des Managements, Munich, GRIN Publishing GmbH
This text can be quoted and accessed from this url:
Embed
DOI
Konzepte und Merkmale der wertorientierten Unternehmensführung - Share...
Business economics - Business Management, Corporate Governance
Scholary Paper (Seminar), 28 Pages
Reduzierung von Fehlzeiten durch betriebliches Gesundheitsmanagement
Business economics - Personnel and Organisation
Scholarly Research Paper, 28 Pages
Fehlsteuerungspotential von Anreizsystemen im Rahmen Shareholder Value...
Business economics - Personnel and Organisation
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 25 Pages
Vergleich von Residualgewinnkonzepten und Discounted Cash Flow-Methode...
Business economics - Accounting and Taxes
Diploma Thesis, 137 Pages
Volksparteien in der Krise? Zur Reform- und Strategiefähigkeit der SPD...
Politics - Political Systems - Germany
Diploma Thesis, 113 Pages
Unternehmensbewertung bei kleinen und mittleren Unternehmen
Business economics - Investment and Finance
Diploma Thesis, 159 Pages
Die Enkel auf dem Weg zum Erbe - Zur Gegenwart und Zukunft der SPD
Politics - Political Systems - Germany
Termpaper, 34 Pages
Das gesellschaftliche Leitbild der Familie in der Werbung - sozialethi...
Diploma Thesis, 110 Pages
Quo vadis Shareholder Value - von der Shareholder Value Rechnung zur W...
Business economics - Business Management, Corporate Governance
Scholary Paper (Seminar), 31 Pages
Zertifizierung - Probleme und Chancen
Business economics - Supply, Production, Logistics
Termpaper, 16 Pages
Die Pluralisierung der Lebensformen: Von der bürgerlichen Kernfamilie ...
Scholary Paper (Seminar), 15 Pages
Shareholder Value als Maßstab effizienter Unternehmensgrenzen
Business economics - Controlling
Scholary Paper (Seminar), 26 Pages
Fallorientierte Einführung der Erfolgskonten in fragend-entwickelnder ...
Business economics - Accounting and Taxes
Lesson Plan, 24 Pages
Shareholderkonzepte, Stakeholderkonzepte und Investor-Relations
Business economics - Controlling
Scholarly Research Paper, 18 Pages
Montesquieu - Die alternative Gesellschaftslehre
Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal
Termpaper, 14 Pages
Philipp Dominitzki has published the text Shareholder Value-Maximierung als Zielsetzung des Managements
Philipp Dominitzki has uploaded a new text
Shareholder Value versus Stakeholder Value
Ein Vergleich des US-amerikani...
Markus Skrzipek
Controlling zwischen Shareholder Value und Stakeholder Value
Neue Anforderungen, Konzepte u...
Regina W. Schröder, Friederike Wall
Investor Engagement: Investors and Management Practice Under Sharehold...
Roderick Martin, Peter D. Casson, Tahir M. Nisar
Risk Management and Shareholders' Value in Banking
From Risk Measurement Models t...
Andrea Sironi, Andrea Resti
0 comments