1 Einführung .........................................................................................................................3 2 Grundlegende Gestaltungsdimensionen der Organisation .......................................3
3 Arbeitsteilung ....................................................................................................................4 3.1 Berufsdifferenzierung (Job- Specialization) .........................................................4 3.2 Arbeitszerlegung (Task- Specialization) ...............................................................5
4 Instanz: ..............................................................................................................................7 5 Organigramm ....................................................................................................................8 6 Organisationsstruktur ......................................................................................................9
1 Einführung
Arbeit ist zu umfangreich, zu schwierig, die Menschen haben auch unterschiedliche Fähigkeiten und Interessen. Dann ist bei einigen Aufgaben Kontrolle notwendig. Aus all diesen verschiedenen Gründen hat sich Arbeitsteilung entwickelt. Sie ist nicht nur eine Erscheinung unterschiedlicher einzelner Menschen, sondern
Menschengruppen, Betriebe in einer Volkswirtschaft und sogar weltweit. Aber Arbeitsteilung hat Folgen. Sie erfordert Abstimmung zwischen Menschen, Betrieben, Volkswirtschaften, die aufeinander bezogene Leistungen erbringen. 1 Gelingt dies nicht ist die Qualität der Arbeit gefährdet. So kann man zusammenfassend feststellen: „Zur Zielrealisierung benötigt man Bedingungen und Strategien um diese erreichen zu können“ . 2
2 Grundlegende Gestaltungsdimensionen der
Organisation
„Organisation“ als Instrument der Unternehmensführung beginnt dort, wo die zu erledigende Arbeit nicht mehr durch eine Person ( diese entspricht dem Aktionsträger) alleine bewältigt werden kann. Zur Gewährleistung der Leistungserbringung müssen Regelungen geschaffen werden: Ø Regeln zur Festlegung der Aufgabenverteilung Ø Regeln der Koordination
Ø Verfahrensrichtlinien bei der Bearbeitung der Vorgänge
1 Vgl. Krems, Burkhard: „Skript Verwaltungsmanagement“, Köln/ Brühl, 12.12.2002
2 Reiners - Kröncke; Stübinger, Mathias: „Der Einstieg in s oziale Organisationen“, S. Fortis Verlag, Köln, 2000
Ø Beschwerdemanagement Ø Kompetenzabgrenzungen Ø Entscheidungs- und Weisungsrechte Ø Unterschriftsbefugnisse 3
3 Arbeitsteilung
„Unter Arbeitsteilung versteht man jede Form der Aufteilung der gesellschaftlichen Produktion von Gütern und Dienstleistungen in unterschiedliche Teilprozesse, die dann von verschiedenen Wirtschaftseinheiten (Produzenten, Produktionsstätten, Regionen) ausgeführt werden. Jede Form der Arbeitsteilung setzt eine entsprechende Form der Arbeitsvereinigung, das heißt der gesellschaftlichen Organisation der Zusammenführung der verschiedenen Teilprozesse voraus.“ 4
In der Soziologie bedeutet Arbeitsteilung eine Verteilung der komplexen gesellschaftlichen Aufgaben auf die Mitglieder dieser Gesellschaft, dabei steigender Bevölkerungszahl und Zunahme der sozialen Beziehungen eine funktionierende Steuerung des gesellschaftlichen Systems nicht mehr gewährleistet wäre. Die wirtschaftliche Arbeitsteilung ist eng mit der technischen verknüpft. In seinem Buch "Untersuchung des Wesens und der Ursachen des Reichtums der Nationen" stellte Adam Smith 1776 die produktivitätssteigernde Wirkung der Arbeitsteilung heraus. Durch Rationalisierung und räumliche Spezialisierung kann ein Höchstmaß an Gewinn bei relativ kleinem Kapitaleinsatz erreicht werden. 5
3.1 Berufsdifferenzierung (Job- Specialization)
Hierbei handelt es sich um eine weitergehende Spezialisierung innerhalb von bestehenden Berufs- oder Gewerbegruppen auf Unterarten von Dienstleistungen. Die Arbeitsvereinigung findet beispielsweise auf Märkten über Tausch statt. Betriebe bzw. Personen haben sich demnach innerhalb einzelner Branchen auf bestimmte Produkte oder Dienstleistungen differenziert. 6 Als Beispiel kann man hier den Arzt ne nnen, wobei sich der eine auf Neurochirurgie spezialisiert hat, während sich ein
3 Vgl. Krems, Burkhard: „Skript Verwaltungsmanagement“, Köln/ Brühl, 12.12.2002
4 www.wikipedia.org, 6.07.2004
5 vgl. Kathi Gaul: www.fu-berlin.de, 14.07.2004
6 vgl. www.wikipedia.org, 6.07.2004
anderer auf Herztransplantationen spezialisiert hat. Berufsdifferenzierung ist demnach die Form der sozialen Arbeitsteilung, die sich durch Aufspaltung von Berufspositionen ergibt. 7 Es bilden sich wohl definierte Berufe à Expertentum 8
3.2 Arbeitszerlegung (Task- Specialization)
Arbeitszerlegung bedeutet die Aufteilung eines einzelnen Produktionsprozesses in verschiedene Teilprozesse, die innerhalb einer einzelnen Produktionsstätte von spezialisierten Arbeitskräften wahrgenommen werden. Die Arbeitsvereinigung findet über die betriebliche Ablaufsorganisation statt. 9 Ein Arbeitsprozess wir in elementare, routinemäßig auszuführende Aktivitäten aufgespalten. Es bilden sich Spezialisierte. 10
1. Stellenbildung
Eine Stelle ist die kleinste organisatorische Einheit und grenzt die Aufgaben, den Zuständigkeits- und Kompetenzbereich für den Stelleninhaber ab. In der Praxis wird der Begriff Arbeitsplatz gleichbedeutend mit dem Begriff Stelle verwendet. Arbeitsplatz meint aber einen bestimmten Ort, z.B. Raum 9 im ersten Stock. 11
Bei der Stellenbildung wird demnach festgelegt durch:
Ø die Anzahl von Stellen,
Ø die Arten der Stellen,
Ø in welcher Verbindung die Stellen zueinander stehen Ø welche Erwartungen, wie beispielsweise Qualifikation, Eignung, etc …
um zu wissen, wie viele Stellen zur effektiven Aufgabenerfüllung notwendigerweise zu schaffen sind. 12 Somit werden durch die Stellenbildung organisatorische Regeln geschaffen, welche die Verhaltens - und Funktionserwartungen an die Stelleninhaber festlegen. Es kann also abschließend gesagt werden: Die Aufgabe der Stellenbildung
7 vgl. www.referate.de: „Soziale Marktwirtschaft und andere Wirtschaftsordnungen“
8 vgl. Reiners - Kröncke; Stübinger, Mathias: „Der Einstieg in soziale Organisationen“, S. Fortis Verlag, Köln, 2000
9 vgl. Norbert Thom: „Grundelemente der Organisation“, www.rhone.ch, 6.07.2004
10 vgl. Reiners- Kröncke; Stübinger, Mathias: „Der Einstieg in soziale Organisationen“, S. Fortis Verlag, Köln,
2000
11 vgl. Reiners - Kröncke; Stübinger, Mathias: „Der Einstieg in soziale Organisationen“, S. Fortis Verlag, Köln,
2000
12 vgl. Reiners - Kröncke; Stübinger, Mathias: „Der Einstieg in soziale Organisationen“, S. Fortis Verlag, Köln,
2000
Arbeit zitieren:
Dipl. Soz.Arb. Sabine Daniels, 2004, Rollen- und Aufbaustrukturen von Organisationen, München, GRIN Verlag GmbH
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