Seite 2 27
___________________________________________________________________________________________________________________________________
Inhaltsverzeichnis:
1 Versuchsaufbau 4
2 Aufgabenstellung 5
3 Versuchsdurchführung: 5
4 Versuchsauswertung 6
4.1 Exemplarische Beispielrechnung 7
4.2 Diagramme 9
5 Diskussion der Ergebnisse 17
5.1 Versuchskritik 17
5.2 Diskussion der Kennlinien 18
5.2.1 Primärkennlinien 18
5.2.2 Dimensionslose Primärkennlinien 18
5.2.3 Wandlerkonstante 18
5.2.4 Wandlerparabeln 19
5.2.5 Sekundärlinien des Turbinenmomentes 20
6 Vergleich der Kennlinien mit Trilokwandler 20
7 Zusammenfassung 22
8 Literaturangabe 22
9 Fehlerrechnung (Fehlerabschätzung) 23
9.1 Exemplarische Beispielrechnung 25
Seite 3 / 27
___________________________________________________________________________________________________________________________________
Formelzeichen:
nP.....................................................................................................Pumpendrehzahl nT....................................................................................................Turbinendrehzahl
FP ...............................................................................................Pumpenabstützkraft
FT ..............................................................................................Turbinenabstützkraft
MT....................................................................................................Turbinenmoment MP.................................................................................................... Pumpenmoment l ....................................................................................................... Länge Hebelarm in...................................................................................................Drehzahlverhältnis im ............................................................................................... Momentenverhältnis
η w ............................................................................................Wandlerwirkungsgrad mP.........................................................................................................Leistungszahl DA......................................................................................Durchmesser Pumpenrad
ω P ......................................................................................Kreisfrequenz der Pumpe ρ ...................................................................................................................... Dichte K....................................................................................................Wandlerkonstante
•
m ......................................................................................................... Massenstrom
Y.......................................................................................spezifische Schaufelarbeit P...................................................................................................................Leistung c ..................................................................... Absolutgeschwindigkeit des Mediums
cu, cm...........................................................Umfangs- bzw. Axialkomponente von c u ................................................................. Umfangsgeschwindigkeit des Laufrades w...................................................................... Relativgeschwindigkeit des Mediums
Seite 4 / 27
___________________________________________________________________________________________________________________________________
1 Versuchsaufbau
Bei dem folgenden Versuch wird mit einem simulierten Wandler gearbeitet, d.h. es besteht kein geschlossener hydrodynamischer Kreislauf. Das folgende Bild 1 zeigt
den schematischen Versuchsaufbau:
Bild 01: Schematischer Versuchsaufbau zur Bestimmung der Wandlerkennlinien.
Folgende Baugruppen werden verwendet:
• Stufenlos regelbarer Elektromotor mit angeflanschter Radialpumpe
• Radialturbine mit Lauf- und Leitrad; auf der Turbinenwelle ist eine Bandbremse angebracht.
• Wasserbecken, mit außerhalb befestigter Pumpe und Turbine.
• Kraftmeßdosen und Meßverstärker zur Aufnahme der Stützkräfte von Pumpe und Turbine
Die Radialpumpe wird über den Elektromotor angetrieben. Dieser ist um seine Längsachse pendelnd aufgehängt und stützt sich über einen Hebelarm von I=
160mm auf einer Kraftmeßdose ab. Das Pumpenmoment kann so über die Länge des Hebelarms und die Kraft errechnet werden. Über einen Stichdrehzahlmesser
wird die Pumpendrehzahl bestimmt. Die Turbine besteht aus einem feststehenden Leitrad mit sieben Schaufeln und einem Laufrad. Auf der Turbinenwelle, an der
ebenfalls über einen Stichdrehzahlmesser die Turbinendrehzahl abgelesen wird,
ist eine Bandbremse angebracht. Diese stützt sich ebenfalls über einen Hebelarm von I= 160mm auf einer Kraftmeßdose ab. Über die Spannung des Bandes kann
das abgenommene Turbinenmoment eingestellt werden. Von der Pumpe wird Wasser aus dem Becken angesaugt und über ein Rohr zur Turbine gefördert.
Seite 5 / 27
___________________________________________________________________________________________________________________________________
In der Turbine durchströmt das Wasser das feststehende Leitrad und treibt das Laufrad an. Von hier fließt es dann über einen Diffusor zurück ins Wasserbecken.
2 Aufgabenstellung
Folgende Punkte werden in dieser Arbeit behandelt:
1. Berechnen und auftragen der Primärkennlinien (MP und MT = f(in) ) aus den
Meßergebnissen für die höchste Pumpendrehzahl.
2. Berechnen und auftragen der dimensionslosen Primärkennlinien i m, mp, η w =
f(in) in ein gemeinsames Diagramm.
3. Auftragen der Wandlerparabeln für 3 Werte von in ( in = 0, in = const., in = 0,95 )
4. Bestimmen der Wandlerkonstante K. Danach erfolgt Darstellung der
Wandlerkonstante für drei in – Werte über der Drehzahl np.
2 durch Vergleich einer mit einer
5. Untersuchung der Ähnlichkeitstheorie MP ~ np
Konstanten K berechneten Wandlerparabel mit der entsprechenden gemessenen Wandlerparabel.
6. Berechnen und auftragen der Sekundärkennlinie MT = f(nT) für eine
Pumpendrehzahl sowie wie für ein Drehzahlverhältnis.
7. Vergleich der erhaltenen Kennlinien mit denen eines Trilokwandlers und
erläutern der Unterschiede, insbesondere bei in = inmax.
8. Anfertigen einer Fehlerabschätzung für die gemessenen Daten.
3 Versuchsdurchführung:
Um an den Meßgeräten Abweichungen durch Temperaturdrift zu vermeiden, werden alle Geräte ein paar Minuten vor der Messung "warmlaufen" gelassen. Anschließend wird der Meßverstärker mit den angeschlossenen Kraftmeßdosen abgeglichen. Der eigentliche Versuch wird nach folgendem Ablauf durchgeführt, der sich bei jeder Drehzahl wiederholt:
1. Eine Pumpendrehzahl wird eingestellt
2. Turbinenleerlaufdrehzahl ablesen
3. Turbinen- und Pumpenkraft ablesen
4. Die Turbinenbelastung mittels Bandbremse soweit erhöhen,daß sich die
Turbinendrehzahl um ca. 150- 200 U/min reduziert. Falls nötig Pumpendrehzahl korrigieren.
5. Drehzahl und Kräfte notieren.
6. Punkt 4 und 5 solange wiederholen, bis die Turbinendrehzahl gleich Null ist.
Seite 6 / 27
___________________________________________________________________________________________________________________________________
4 Versuchsauswertung
≡
zahl Pumpendreh n
P
≡
ehzahl Turbinendr n
T
Meßgrößen sind:
≡
Pumpenabst F
P
≡
Turbinenab F
T
Die jeweiligen Momente ergeben sich zu:
[ ]
⋅ =
l F M
T T
⋅ =
l F M
P P
=
mm l mit 160
Das Drehzahlverhältnis:
n
[ ]
i =
T
1
n
n
P
Das Momentenverhältnis:
M
[ ]
i =
T
1
m
M
P
Der Wandlerwirkungsgrad errechnet sich zu:
i ⋅ = η
i
n m W
Die Leistungszahl:
M
[ ]
=
P
1 m
P
⋅ ⋅ ω ρ
2 5
D
P A
π
U
⋅ = = ω
; 132 , 0 in n n m D mit
P A
min 30
Wandlerkonstante: Gilt für in = const. Und Re = const.
[ ]
M
=
2 P
Nms K
2
n
P
Auf der folgenden Seite erfolgt zur Veranschaulichung eine Beispielrechnung für
einen bestimmten Betriebspunkt. Alle weiteren Berechnungsergebnisse werden in
Tabelle 1 zusammenfassend dargestellt.
Seite 7 / 27
___________________________________________________________________________________________________________________________________
4.1 Exemplarische Beispielrechnung
Berechnung zur Messung 1 bei np = 2000 1/min:
= ⋅ = ⋅ = Pumpenmoment: Nm l F M 664 , 1 16 , 0 4 , 10
Turbinenmoment:
Drehzahlverhältnis:
Momentenverhältnis:
Wandlerwirkungsgrad:
= m
Leistungszahl:
P
Wandlerkonstante:
Restliche Ergebnisse siehe Tabelle 1.
Quote paper:
Thomas Grooteboer, 1996, Messung eines Strömungswandlers, Munich, GRIN Publishing GmbH
This text can be quoted and accessed from this url:
Embed
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 25 Pages
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 35 Pages
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 15 Pages
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 25 Pages
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 20 Pages
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Termpaper, 14 Pages
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Script, 46 Pages
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 39 Pages
Thomas Grooteboer has published the text Messung eines Strömungswandlers
Thomas Grooteboer has uploaded a new text
Messung und Erklärung des Technischen Wandels
Grundzüge einer empirischen In...
Hariolf Grupp
HF-Messungen für den Funkamateur 3
Messungen mit Spectrum Analyze...
Hans Nussbaum, Michael Büge
Die Brücke zwischen Theorie und Empirie: Operationalisierung, Messung ...
Methoden und Forschungslogik d...
Jörg Matthes, Werner Wirth, Gregor Daschmann, Andreas Fahr
0 comments