Inhaltsverzeichnis
I. Einführung in das Thema Seite 3
- Mehrperspektivischer Unterricht Seite 3
- Bedeutung des Mehrperspektivischen Unterrichts für das Fach Sport Seite 3
- Die neuen Lehrpläne für die Oberstufe Seite 3
- Die Pädagogischen Perspektiven Seite 4
- Leistung Seite 5
- Gesundheit Seite 5
- Kooperation Seite 6
- Gestaltung Seite 6
- Körpererfahrung Seite 6
- Wagnis Seite 6
II. Erläuterung der Pädagogischen Perspektive Kooperation / Miteinander Seite 7
- Was steckt hinter dieser Perspektive? Seite 7
- Aktuelle Erwartungen für den Schulsport Seite 7
- Grenzen für den Sportunterricht Seite 8
- Fünf soziale Lernfelder des Sportunterrichts Seite 8
- Wie werden soziale Einstellungen gelernt und gelehrt? Seite 9
III. Die pädagogische Perspektive der Leistung im Sport(unterricht) Seite 9
- Leistung und Selbstwertgefühl Seite 9
- Leistung in der pädagogischen Diskussion Seite 10
- Was macht eine Handlung zu einer Leistung? Seite 10
- Das pädagogisch Besondere an Leistung Seite 10
- Theoretische Einordnung Seite 11
- Pädagogische Verantwortung Seite 12
- Regeln für die Praxis Seite 12
IV. Literaturverzeichnis Seite 13
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I. Einführung in das Thema:
Ich möchte im folgenden auf die neuen Lehrpläne für die Oberstufe an Hessischen Gymnasien eingehen. Insbesondere auf die Perspektiven Leistung und Kooperation, da diese wohl den größten Anteil am Sportunterricht in der Vergangenheit fanden. So zum Beispiel bei den Spielsportarten.
Mehrperspektivischer Unterricht:
Bevor die neuen Lehrpläne für die Oberstufe fertig gestellt worden sind, wurde die Forderung nach einer pädagogischen Akzentuierung des Sportunterrichts laut. Dabei wurde viel Wert auf einen mehrperspektivischen Unterricht gelegt, bei dem stets die pädagogische Seite eine wichtige Rolle spielte. Unter mehrperspektivischem Unterricht versteht man „die Rekonstruktion von Wirklichkeit unter verschiedenen Perspektiven“ (Werner Günzel und Ralf Laging, S. 175). Dies bedeutet, dass man als Lehrer bewusst versuchen sollte, den Schülern ein Spiegelbild der Wirklichkeit zu zeigen. Sie sollen merken, dass bestimmte Bereiche des (alltäglichen) Lebens eventuell mehr beinhalten, als sie bis jetzt wahrgenommen haben.
Bedeutung des Mehrperspektivischen Unterrichts für das Fach Sport Für den Sportunterricht bedeutet dies, dass man den Schülern die Vielseitigkeit von Sport präsentiert. Man beleuchtet Sport von vielen Seiten und gibt ihm jeweils einen anderen Sinn. Dies soll geschehen, indem man besonderen Wert auf pädagogische Perspektiven bzw. Sinngebungen legt, wie ästhetische Erziehung, Gesundheits- und Sozialerziehung, Leistungs-und Wagniserziehung. Durch sie soll gezeigt werden, dass Sport in unserer Gesellschaft und Wirklichkeit z. B. nicht nur den Leistungsaspekt beinhaltet, sondern auch andere Aspekte wie Gesundheitsförderung und soziales Verhalten. Die Sinngebungen des Sportes, die die Schüler kennen, sollen somit durch neue Sinnorientierung erweitert werden. Jeder Schüler sollte demnach die Möglichkeit haben sein vorgeprägtes Bild über Sport zu erweitern und für die Zukunft (z.B. für den Freizeitsport) seinen individuellen Sport ausfindig zu machen. Das Ziel diese mehrperspektivischen Unterrichtes ist es den Schülern eine lebenslange Freude am Sporttreiben zu vermitteln.
Die neuen Lehrpläne für die Oberstufe:
In den neuen Lehrplänen für die Oberstufe sind diese Ideen stark verankert. Die angedachten pädagogischen Perspektiven und Sinngebungen sind aufgenommen. Ebenso wird dem Sportunterricht auch die Aufgabe zugeschrieben, den Schülern das lebenslange Sporttreiben
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nahe zu bringen. Weiterhin soll allen Schülern ein verantwortungsvoller Umgang mit dem
Körper gelehrt und ein individuelles, soziales und ökologisch verantwortliches (Lehrplan Sport, S. 2) Handeln bei Bewegungen beigebracht werden.
Weiterhin distanziert sich das Unterrichtkonzept der Klasse 11 bis 13 von dem ehemaligen Unterrichten einer einzigen Sportart und geht über zu einem themenorientierten Unterricht. Das Unterrichtsthema setzt sich dabei aus drei verschiedenen Komponenten zusammen: den pädagogischen Perspektiven - die später noch genauer erläutert werden - , den Methoden und Formen selbständigen Arbeitens (Methodenkenntnis) und dem Feld der Bewegung mit fachlicher Kenntnis (Fachkenntnis). Die Schnittmenge aus diesen drei Bereichen ergibt das Thema einer Stunde bzw. einer Einheit.
Schnittfeld verschiedener Planungsgrößen als Orientierung für das Unterrichtsthema
Die Pädagogischen Perspektiven:
Um den Schülern nun möglichst viele Sinngebungen des Sportes nahe zu bringen ist ein mehrperspektivischer Unterricht von Bedeutung. Dieser lässt sich durch die Verknüpfung von verschiedenen Pädagogischen Perspektiven realisieren.
„Die Pädagogischen Perspektiven beschreiben grundsätzlich, was die Schüler […] b ei sportlicher Bewegung erfahren und lernen sollen“ (Lehrplan Sport, S. 3). Ziel dieser Pädagogischen Perspektiven ist es, den Schülern verschiedene Sinngebungen des Sportes zu vermitteln und sie u. a. zu Selbstständigkeit und Selbstverantwortung bezüglich ihres eigenen Körpers zu erziehen. Dieses Ziel soll durch die Kombination von sechs verschiedene Pädagogische Perspektiven erreicht werden: Leistung, Gesundheit, Kooperation, Gestaltung, Körpererfahrung und Wagnis.
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Arbeit zitieren:
Patrick Schober, 2004, Pädagogische Perspektiven und Sinnorientierung beim Schulsport in der gymnasialen Oberstufe in Hessen, München, GRIN Verlag GmbH
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Sport - Sportpädagogik, Didaktik: Pädagogische Perspektiven und Sinnorientierung beim Schulsport in der gymnasialen Oberstufe in Hessen ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
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