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Inhaltsverzeichnis
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1E i n l e i t u n g
SAP R/3 ist als branchenneutrale betriebswirtschaftliche Standardsoftware konzipiert. Daher spielt es keine Rolle, ob z.B. Behörden, produzierende Unternehmen oder Dienstleistungsunternehmen SAP R/3 einsetzen wollen. Die Software beinhaltet Geschäftsprozesse, die in allen Branchen gleichermaßen genutzt werden. Anpassungen des SAP R/3 an das bestehende Unternehmen können über das Customizing vorgenommen werden 1 . SAP verspricht im R/3 eine hohe Integration geschaffen zu haben 2 . In dieser Fallstudie soll am Beispiel der Kostenstellenplanung unter SAP R/3 aufgezeigt werden, in wie weit diese Integration realisiert wurde.
1 Vgl. Guder, R. 2003, Seite 21
2V g l . http://www11.sap.com/germany/solutions/business-suite/index.aspx, Stand 14.02.2005
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2 Integrierte Planung
In den kommenden Unterpunkten soll nun dargestellt werden, was die Begriffe Integration und Planen bedeuten und anschließend wie die integrierte Planung abläuft.
2.1 Begriff: Integration
Im Rahmen der Integration speichert die Software SAP R/3 alle betriebswirtschaftlichen Daten konsequent in einer Datenbank. Die Datenbank bzw. das SAP R/3 stellt anschließend die abgespeicherten Informationen allen Anwendern zur Verfügung, die über die notwendigen Berechtigungen verfügen, sich diese Daten anzeigen zu lassen. Aus diesem Grund müssen die Stamm- und Bewegungsdaten zu jedem Vorgang nur einmal erfasst werden und stehen dann jeder Anwendungskomponente zur Verfügung.
Dies ermöglicht zum einen Redundanzen bei der Erfassung der Daten und somit in der Datenbank zu vermeiden. Zum anderen kann so sichergestellt werden, dass die Daten für die einzelnen Anwendungskomponenten immer aktuell zur Verfügung stehen 3 . Des Weiteren ist es durch die Speicherung der gesamten Daten in einer Datenbank möglich, die einzelnen Teilpläne wie z.B. die Kostenstellenplanung, die Produktionsplanung und die Personalkostenplanung innerhalb eines Unternehmens zu verbinden und deren Abhängigkeiten herauszustellen. Das Ziel ist dabei, alle relevanten Teilpläne in einem einheitlichen Gesamtplan für das Unternehmen aufgehen zulassen 4 .
2.2 Begriff: Planen
Planen bedeutet sich mit der Zukunft auseinander zu setzen. Dabei werden mögliche zukünftige Entwicklungen analysiert. Auf Grund dieser Ergebnisse kann man flexible Strategien zur Erreichung des Unternehmensziels entwickeln, die für eine möglichst große Anzahl von Szenarien gelten. Durch die Planung kann man so strategische Entscheidungen treffen, die mit der zukünftigen Entwicklung durch operative Entscheidungen verfeinert werden. Dadurch wird gewährleistet, dass ein Unternehmen auf zukünftige Entwicklungen vorbereitet ist und mit Hilfe mehrerer Handlungsalternativen auf Änderungen reagieren kann 5 . Dieses Vorgehen soll in der folgenden Grafik in Form eines Regelkreises schematisch dargestellt werden.
3 Vgl. Guder, R. 2003, Seite 20
4 Vgl. Heuser, R.; Günther, F.; Hatzfeld, O. 2003, Seite 25
5 Vgl. Heuser, R.; Günther, F.; Hatzfeld, O. 2003, Seite 14ff
Am Beginn des Regelkreises werden die Unternehmensziele definiert. Darauf aufbauend wird die Unternehmensplanung durchgeführt. Im Tagesgeschäft wird die Unternehmensplanung umgesetzt. Anschließend erfolgt durch das Controlling ein ständiger Plan / Ist-Abgleich. Durch diesen Abgleich kann man zum einen den Planungsprozess stetig optimieren. Zum anderen kann man feststellen, in wie Weit die Unternehmensprozesse bzw. die Unternehmensstrategie das Erreichen des Unternehmensziels ermöglichen und eventuell Änderungen notwendig werden 6 .
2.3 Ablauf der integrierten Planung mit SAP R/3
Die folgende Grafik soll den Ablauf der der integrierten Unternehmensplanung mit Hilfe von SAP R/3 darstellen.
6 Vgl. Heuser, R.; Günther, F.; Hatzfeld, O. 2003, Seite 16f
Arbeit zitieren:
Sandro Gertz, 2005, Grundlagen und Methoden der Kostenstellenplanung mit Hilfe von SAP R/3, München, GRIN Verlag GmbH
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