Inhaltsverzeichnis
Tabellenverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1. Einleitung 1
2. Vorstellung und Bewertung einiger ausgewählter
Performancema ße zur Banksteuerung 2
2.1 Traditionelle Performancemaße 2
2.2 Risikoadjustierte Performancemaße 4
2.2.1 Aufbau und Ziel eines risikoadjustierten
Kennzahlensystems 4
2.2.2 Kurzvorstellung des Value at Risk, der
Standardabweichung sowie des Lower
Partial Moment One als Methoden
zur Quantifizierung von Risiken 5
2.2.3 Einzelne auserwählte Kennzahlen 6
3. Beurteilung der Eignung von RAPM- Kennzahlen zur
Verhaltenssteuerung und Überprüfung der von ihnen
ausgehenden Wirkung 10
3.1 Notwendigkeit von Anreizsystemen und
Anforderungen an ein Anreizsystem 10
3.2 Investitionsentscheidungen risikoaverser
Eigent ümer 12
3.3 RAPM- Kennzahlen als Bestandteil eines
leistungsorientierten Gehaltssystems und kritische
W ürdigung 13
3.3.1 Die asymmetrische Entlohnungsfunktion
und ihre Wirkung 13
3.3.2 Investitionsentscheidung der Mitarbeiter
bei Einbezug verschiedener Kennzahlen 14
3.3.3 Konfliktpotentiale und Probleme 17
3.3.4 Schlussfolgerungen 19
4. Literaturverzeichnis VI
II
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1 Beispiel 1 zur Anwendung des Mean Preserving Spread
Tabelle 2 RAROC- Werte des Beispiels 1
Tabelle 3 RAROSTD- Werte des Beispiels 1
Tabelle 4 Beispiel 2 zur Anwendung des Mean Preserving Spread
Tabelle 5 RAROSTD- Werte des Beispiels 2
Tabelle 6 RAROLPM 1 -Werte des Beispiels 1
Tabelle 7 RAROLPM 1 -Werte des Beispiels 2
III
Abkürzungsverzeichnis
Bsp. Beispiel
bzw. beziehungsweise
CAPM Capital Asset Pricing Modell
d.h. das heißt
Diss. Dissertation
EVA Economic Value Added
ggf. gegebenenfalls
hrsg. herausgegeben
o.a. oben angegeben
o.g. oben genannt
RAPM Risk Adjusted Performance Measurement
RAROC Risk Adjusted Return on Capital
RARORAC Risk Adjusted Return on Risk Adjusted Capital
RAROSTD Risk Adjusted Return on Standard Deviation
ROC Return on Capital
ROE Return on Equity
ROLPM 1 Return on Lower Partial Moment One
RORA Return on Regulatory Assets
RORAC Return on Risk Adjusted Capital
ROSTD Return on Standard Deviation
S. Seite
v.a. vor allem
VaR Value at Risk
IV
Vgl. Vergleich
Vol. volume
wg. wegen
z.B. zum Beispiel
z.T. zum Teil
V
1.Einleitung
In dieser Seminararbeit geht es darum, die Verhaltenssteuerung von Mitarbeitern anhand von RAPM- Kennzahlen zu analysieren und zu beurteilen. Zunächst wird in der Einleitung die Notwendigkeit einer risikoadjustierten Performancemessung umrissen, um dann im zweiten Kapitel auf einige ausgewählte Performancemaße zur Banksteuerung näher einzugehen. Im dritten Kapitel soll die Verbindung der RAPM- Kennzahlen mit der Verhaltenssteuerung erfolgen. Es soll analysiert werden, ob durch den Einsatz der risikoadjustierten Performancemaße die Entscheidungen der Mitarbeiter mit den Vorstellungen der Eigentümer in Übereinstimmung gebracht werden können. Aufgrund des vorgegebenen Rahmens ist eine umfassende Betrachtung nicht möglich.
Der Einfluss von Risiken auf die Geschäftssteuerung in Banken hat in der jüngeren Vergangenheit zugenommen. Insbesondere in Zeiten wirtschaftlichen Abschwungs treten auf Grund vermehrter Unternehmensinsolvenzen erhöhte Kreditverluste auf und belasten das Eigenkapital. Auch bringt eine zunehmend globale Verflechtung der Kapitalmärkte einen verstärkten internationalen Wettbewerb um Investoren mit sich. In diesem Zuge nehmen sehr viele Unternehmen eine „Shareholder Value- Orientierung“ vor. Aktienanleger verlangen einen marktgerechten Ertrag für ihr investiertes Kapital. Dabei gilt das Eigenkapital der Ba nk als begrenzt vorhandene Ressource und muss demnach effizient eingesetzt werden. Bankvorstände sind also gehalten ihre Institute ertrags- und risikoorientiert zu führen. Auch eine volatilere Bewertung von traditionellen Sicherheiten erfordert ein Umdenken, bessere Möglichkeiten zum aktiven Management von Kreditrisiken durch neuartige Instrumente ermöglichen dieses. Außerdem hat sich das Bankgeschäft enorm verändert. Gute Unternehmen finanzieren sich heute sehr oft direkt über den Kapitalmarkt, schlechte Unternehmen finanzieren sich weiterhin über Bankkredite. Dies führt natürlich zu schlechteren Kreditportfolios der Banken. Außerdem hat sich ein erhöhtes Preis-Leistungsbewusstsein der Kundschaft herausgebildet. Des weiteren verteilen Kunden ihre Geschäfte heute auf mehrere Institute. Alle diese Faktoren führen zu einem verschärften Wettbewerb und zu sinkenden Erträgen, was durch die Globalisierung verstärkt wird. Vor diesem Hintergrund hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine Rentabilitätsmessung und -steuerung auf Gesamtbankebene ohne Integration eines Risikomaßes nicht mehr darstellbar ist, denn Kreditinstitute sind nicht nur Finanzintermediäre, vielmehr ist auch die Übernahme von Risiken wesentlicher Bestandteil des Bankgeschäftes. Verknüpfung von Risiko- und Ertragssteuerung ist also
1
unabdingbar um eine Bankinsolvenz oder eine Übernahme zu vermeiden. Die immer leistungsfähigeren EDV- Systeme haben wesentlich dazu beigetragen dies zu ermöglichen.
Nicht selten ist es vorgekommen, dass Banken, getrieben von steigendem Wettbewerbsdruck, die Grenzen ihrer Risikoabsorptionsfähigkeit überschritten haben. War in den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts bei Kreditinstituten Wachstum um jeden Preis oberstes Ziel, setzte ab Ende der 80er Jahre der radikale Umdenkprozess ein. Die Banken bemühten sich darum, Ergebnisinformationssysteme aufzubauen, mit deren Hilfe sie die Ergebnisbeiträge von Kunden und v.a. ihrer Profitcenter kalkulieren konnten. RAPM- Kennzahlen sind also eine Antwort auf die immer komplexer werdende Unternehmensumwelt.
Bei der Performancemessung in Banken gibt es im Vergleich zu Industrieunternehmen einige Besonderheiten. So gilt es z.B. das systematische als auch das unsystematische Risiko zu steuern, denn ein bankrun kann zum Zusammenbruch einer ganzen Wirtschaft führen. Außerdem unterliegt die Bankenlandschaft, verglichen zu den Industrieunternehmen, bestimmten Regulierungsvorschriften. Die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an das Risikomanagement der Banken wachsen deutlich. Eine Risikoadjustierung ist unbedingte Voraussetzung für eine zielorientierte Steuerung, nur auf diese Weise kann neben der Quantität auch die Qualität und Stabilität der Erträge in Entscheidungen über die Allokation von Kapital und anderer Ressourcen eingehen 1 .
2. Vorstellung und Bewertung einiger ausgewählter Performancemaße zur Banksteuerung
2.1 Traditionelle Performancemaße
Bei diesen Kennziffern betrachtet man das Ergebnis pro eingesetzter Kapitaleinheit. ROC
Diese Kennzahl gibt die Gesamtkapitalrendite an.
Vorteile
Ø Geeignet zum Vergleich zwischen Banken ----------------------------------------- 1 vgl.Lehar/ Welt/ Wiesmayr/ Zechner (1998), S.857
2 wobei Kapital = Eigenkapital, da der Reingewinn den Abzug der Fremdkapitalkosten impliziert
2
Arbeit zitieren:
Christiane Dahl, 2004, Verhaltenssteuerung von Bankmitarbeitern mit RAPM- Kennzahlen, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
DOI
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