Die Break-even-Analyse und ihre Anwendung in Kostenplanung und Kostenkontrolle III
Inhaltsverzeichnis
Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen und Symbole IV
1 Einleitung 1
2 Das Modell der Break-even-Analyse 1
2.1 Entstehung und Begriffsklärung 1
2.2 Das Grundmodell der Break-eve n-Analyse 2
2.3 Voraussetzungen und Schwächen. 4
2.4 Erweiterunge n. 5
3 Anwendung der Break-even-Analyse in Kostenplanung und -kontrolle 7
3.1 Überblick 7
3.2 Mindestmengen. 7
3.3 Sicherheitsabstände. 8
3.4 Gewinnchancen bei Vollauslastung - Auswirkung von Preisänderungen. 9
3.5 Kostenverlaufsmanagement: Kontrolle der Fix- und Proportionalkosten. 10
3.6 Die Break-even-Analyse in der kontinuierlichen Erfolgsplanung. 10
3.7 Bestimmung der Fertigungstiefe 11
3.8 Kostenplanung unter Unsicherheit 11
4 Schlussbetrachtung. 12
Literaturverzeichnis 13
Die Break-even-Analyse und ihre Anwendung in Kostenplanung und Kostenkontrolle IV
Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen und Symbole
A kumulierte Absatzmenge d Stückdeckungsbeitrag D (Gesamt-)Deckungsbeitrag G Gewinn I Investiertes Kapital K Kosten K f Fixkosten k v variable / proportionale Kosten ME Mengeneinheit p Preis Q(x) Gewinnreagibilität ROI Return on Investment S(x) Sicherheitskoeffizient T€ Tausend Euro U Umsatz x Produktions- und Absatzmenge x krit kritische Ausbringungsmenge, Break-even-Menge
Die Break-even-Analyse und ihre Anwendung in Kostenplanung und Kostenkontrolle 1
1 Einleitung
In der vorliegenden Arbeit sollen der theoretische Hintergrund sowie die Anwendungsmöglichkeiten der Break-even-Analyse erarbeitet werden, einer Methode, die mit einfachen Mitteln teilweise aufschlussreiche Ergebnisse für unternehmerische Entscheidungen liefern kann. Durch diese Arbeit soll insbesondere das Erlernen der Techniken der computergestützten Umsetzung sinnvoll ergänzt und der unternehmerische Kontext ihrer Anwendung erarbeitet werden.
Bei der Gliederung der Arbeit ist die Unterscheidung von Varianten, Erweiterungen und Anwendungen der Break-even-Analyse als problematisch anzusehen, da die meisten Anwendungen mit einer zumindest kleinen Erweiterung einhergehen. Ich werde aber versuchen, die Techniken unter „Erweiterungen“ und die Fragestellungen unter „Anwendungen“ abzuhandeln, sodass ich zu folgender Gliederung gelange: In Abschnitt 2 werden zunächst das Grundmodell mit seinen vereinfachenden Anna hmen, dann mögliche Erweiterungen zur Anpassung an komplexere Sachverhalte be-handelt und schließlich die Methode kritisch betrachtet. Der dritte Abschnitt stellt dann die Verbindung zum Bereich Controlling her, indem die Anwendungen der Break-even-Analyse in Kostenplanung und -kontrolle dargestellt werden. Abschließend wird in Abschnitt 4 kurz darauf eingegangen, wie die Break-even-Analyse in der unternehmerischen Praxis zum Einsatz kommt, bevor der Abschnitt 5 die Thematik resümiert und abrundet.
2 Das Modell der Break-even-Analyse
2.1 Entstehung und Begriffsklärung
Die Break-even-Analyse ist eines der ältesten Instrumente der Betriebswirtschaftslehre. Das Konzept wurde im deutschsprachigen Raum von J. F. Schär unter dem Begriff ‚toter Punkt’ entwickelt, außerdem eingesetzt zur Bestimmung von Nutzschwellen zwischen verschiedenen Fertigungsverfahren. In der englischsprachigen Literatur wurden ähnliche Konzepte schon im 19. Jahrhundert entwickelt und seit 1922 als ‚break-even’-Problematik bezeichnet. 1
1 vgl. Schweitzer/Troßmann 1998, S. 15
Die Break-even-Analyse und ihre Anwendung in Kostenplanung und Kostenkontrolle 2
Neben der Bezeichnung Break-even-Analyse sind auch der Begriff „Deckungspunkt-Analyse“ 2 und „Gewinnschwellenanalyse“ 3 üblich, der hierbei ermittelte Breakeven-Punkt wird dementsprechend auch als „toter Punkt, Kostendeckungspunkt, Nutzschwelle, G ewinnschwelle, break-even-point“ 4 sowie als „Deckungsauflage, Deckungspunkt, Erfolgsschwelle, [...] kritischer Punkt, [...] Rentabilitätsschwelle, [...] Vollkostendeckungspunkt“ 5 bezeichnet. Hinter allen Bezeic hnungen verbirgt sich jedoch das identische Konzept einer Umsatzmenge, bei dem die Umsatzerlöse gerade die Gesamt- oder Vollkosten decken und das Unternehmen bzw. die G eschäftseinheit damit von der Verlust- in die Gewinnzone übergeht. 6
2.2 Das Grundmodell der Break-even-Analyse
Ziel der Break-even-Analyse ist die Ermittlung des Break-even-Punktes, der durch die Bedingung definiert ist, dass Umsatzerlöse gleich Kosten sind. Dies ist äquivalent mit der Aussage, dass der Gewinn gleich Null ist. Einerseits ergibt der Preis multipliziert mit der Menge den Umsatz, andererseits setzen sich die Kosten aus dem Fixkostenblock und dem Produkt aus variablen Stückkosten und Ausbringungsmenge zusammen: 7
Somit ergibt sich für die kritische Ausbringungsmenge, den Break-even-Punkt:
Alternativ zu dieser Ermittlung nach dem Umsatz-Gesamtkosten-Modell lässt sich der Break-even-Punkt auch nach dem Deckungsbeitrags-Modell ermitteln. 8 Während die Herleitung beinahe identisch ist, unterscheiden sich die Modelle bei der grafi- 2 Kilger/Pampel/Vikas2002, S. 560
3 Reichmann [2001], S. 154
4 Riebel 1990, S. 274
5 Schweitzer/Troßmann 1998, S. 14
6 vgl. Kilger/Pampel/Vikas 2002, S. 560; Der Fachbegriff, S. 905
7 Für die Darstellung des Grundmodells habe ich eine Synthese der verschiedenen Literaturquellen
vorgenommen, von denen beinahe jede die Break-even-Analyse vorstellt. Die Benennung der Vari-
ablen und ähnliche Details differieren jedoch; hier verfolge ich eine eigene Systematik.
8 vgl. zu dieser Unterscheidung v.a. Coenenberg 1997, S. 275-278
Arbeit zitieren:
Daniel Kramer, 2004, Die Break-Even-Analyse und ihre Anwendung in Kostenplanung und Kostenkontrolle, München, GRIN Verlag GmbH
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