I. Inhaltsverzeichnis
I. Inhaltsverzeichnis. 2
1. Einleitung - Autohäuser im Wandel. 3
2. Das Autohaus der Zukunft. 4
2.1. Die Rahmenbedingungen. 4
2.1.1. Gesellschaftlicher Einfluss. 4
2.1.2. Gesamtwirtschaftlicher Einfluss. 6
2.1.3. Politischer und rechtlicher Einfluss. 7
2.1.4. Technologischer Einfluss. 9
2.2. Mögliche zukunftsfähige Geschäftssysteme von Autohäusern. 10
2.2.1. Die Neuausrichtung des klassischen Autohauses. 10
2.2.2. Mega-Dealer/Stores als neue Form des Autohauses. 13
2.2.3. Die Ausbreitung / Chancen des Internethandels. 14
3. Resümee. 14
II. Literaturverzeichnis. 16
III. Reizwörter. 17
IV. Thesen. 18
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1. Einleitung - Autohäuser im Wandel
Die sich wandelnden Lebensstile in unserer Gesellschaft erfordern eine Anpassung der Produkte, der Dienstleistungen sowie der Vertriebsformen an veränderte Kundenwünsche und Konsumpräferenzen der Kunden von morgen. Neben der Gestaltung der laufenden Produktreihen und Dienstleistungsangebote entsprechend den Anliegen aktueller Kunden, müssen sich Unternehmen die im Markt auch weiterhin erfolgreich sein wollen, bereits heute über die Bedürfnisse ihrer zukünftigen Kunden Gedanken machen.
In diesem Sinne ist es erforderlich, neue Kunden und Kundengruppen anzusprechen, Kundenwünsche zu erforschen und entsprechend zu erfüllen. Da Kunden jedoch mit der Frage nach ihren zukünftigen Bedürfnissen häufig überfordert sind, müssen die Autohäuser die Initiative ergreifen und die Wünsche ihrer zukünftigen Kunden vorweg denken und entsprechend agieren. Hierzu gilt es den Kontakt mit bestehenden und neuen Kundengruppen zu vertiefen bzw. neu zu knüpfen, um ein besseres Verständnis
der heutigen und zukünftigen Nachfrage zu bekommen 1 . Im Rahmen dieser Arbeit handelt es sich um die Nachfrage nach Automobilen sowie Dienstleistungen rund um das Automobil (sogenannte Mobilitätsdienstleistungen).
Das Bedürfnis der Gesellschaft und damit des zukünftigen Kunden geht immer stärker in Richtung individuelle Freiheit und Mobilität. Ein entscheidendes Element innerhalb eines Konzeptes ist deshalb die Ausgestaltung der Kommunikations- und Vertriebswege. Deren verschieden möglichen Veränderungen sollen hierbei beleuchtet werden. Dabei soll neben dem Vertrieb des eigentlichen Fahrzeugs auch die generelle Möglichkeit des Verkaufs von Mobilitätsdienstleistungen untersucht werden. Die vorliegende Arbeit gliedert sich in 3 Abschnitte: In Punkt 2.1 wird zunächst eine Umweltanalyse vorgenommen, um die Rahmenbedingungen abzustecken. Dabei werden einige generelle Überlegungen zur Situation des Autohandels angeführt. Darauf aufbauend werden in Punkt 2.2 die späteren Geschäftsmodelle/systeme generiert und die möglichen Perspektiven von neuen Märkten und Entwicklungsmöglichkeiten der Märkte (Konzentrations- und Spezialisierungsprozesse) skizziert. Eine Schlussbetrachtung schließt diese Arbeit mit dem Punkt 3 ab.
1 Vgl. Ludvigsen (1995)
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2. Das Autohaus der Zukunft
2.1. Die Rahmenbedingungen
Für die spätere Generierung der verschieden möglichen Geschäftssysteme und Entwicklungsmöglichkeiten von Autohäusern ist es notwenig, Rahmenbedingungen festzulegen, die ein heutiges Bild der Umwelt liefern und die Entwicklungstendenzen der Umwelteinflüsse der nächsten Jahre aufzeigen, in dem die Autohäuser zukünftig agieren müssen.
Die hier verwendeten Kriterien für die Umweltanalyse sind an die von Reinhard und
Weidermann verwendeten Umweltfaktoren grob angelehnt 2 , da hier alle Einfluss-faktoren die auf eine Branche einwirken können miteinbezogen werden.
2.1.1. Gesellschaftlicher Einfluss
Die gesellschaftlichen Trends und Entwicklungen, die zur steigenden Bedeutung der Mobilität beigetragen haben, sind nach wie vor intakt und werden auch in Zukunft von großer Relevanz sein. Dabei haben sie nicht nur Auswirkungen auf individuelles Verhalten als Ganzes, sondern auch auf die Wünsche und Anforderungen, die die Käufer an Fahrzeuge stellen. Nachfolgend sollen die wichtigsten Trends der sozialen Entwicklung aus Sicht der Mobilität skizziert werden.
Der relative Wohlstand der Menschen in Deutschland war und ist Vorraussetzung, sich individuelle Mobilität leisten zu können. Das Wohlstandsniveau in Deutschland wird auch zukünftig in der breite gehalten werden. Daher wird der eigene PKW sicher auch in Zukunft ein fester Bestandteil des Haushaltsbudgets sein, wenn nicht die vor allem politisch bedingten Kostensteigerungen (Ökosteuer) einen Strich durch die Rechnung machen. Weiteres Mobilitätswachstum wird zukünftig nicht mehr von der Bevölkerungsentwicklung ausgehen, da die Bevölkerungszahl in Deutschland in den nächsten
Jahrzehnten erst leicht und dann immer schneller zurückgehen wird 3 .
2 Vgl. Reinhard, W. und Weidermann, P. (1984), S.64-66
3 Vgl. http://www.destatis.de [Zugriff: 18.03.2004]
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Für den Autohandel bedeutet dies, dass mit wenigeren Menschen die Nachfrage tendenziell sinken wird. Die Kundenwünsche werden aufgrund der sich ändernden Altersstruktur differenzierter werden. Es wird immer mehr ältere Menschen geben, die tendenziell auch immer früher aus dem Erwerbsleben ausscheiden und somit neue Kundengruppen bilden, deren Wünschen man sich anpassen muss. Gesellschaftliche Entwicklungen schlagen sich selbstverständlich auch in geändertem individuellem Verhalten nieder. Hier ist als Beispiel die steigende Zahl von Singlehaushalten anzuführen. Die Menschen kleinerer Haushalte gestalten ihre Freizeit stärker außerhalb der Wohnung, treffen sich mit andern und wollen hierzu mobil sein.
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Arbeit zitieren:
Markus Aßner, 2004, Das Autohaus der Zukunft - Entwicklung eines zukunftsfähigen Geschäftssystems, München, GRIN Verlag GmbH
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