Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 2
2. Terminologie 3
2.1. Begriffsübersicht 4
2.2. Allgemeines zur Kommunikation 4
2.3. Verbale und nonverbale Signale 5
3. Grundfunktionen der Kommunikation 6
3.1. Inhalts- und Beziehungsaspekt der Kommunikation 6
3.2. Digitale und analoge Kommunikation 6
4. Grundfunktionen der nonverbalen Signale 7
Redundanz, Ergänzung, Betonung, Koordination, Substitution, Widerspruch 7
5. Körpersprache des Referenten 8
5.1. Mimik beim Referieren 8
5.2. Blick und Blickkontakt beim Referieren 9
5.3. Gestik und Körperhaltung/ bewegung beim Referieren 10
5.4. Proxemik 11
5.5.1. Öffentliche Zone 11
5.5.2. Gesellschaftliche / Soziale Zone 11
5.5.3. Persönliche Zone 11
5.5.4. Intime Zone 12
6. Zusammenfassung 12
7. Literaturverzeichnis 13
2
1. Einleitung
Der Mensch ist ein soziales Lebewesen. Im Gegensatz zu bestimmten Tierarten, die alleine durch das Leben gehen und durch ihren Instinkt überleben, braucht der Mensch andere Menschen um in dieser Welt aufzuwachsen und um sich in eine bereits lange vor ihm existierende Gesellschaft zu integrieren. Die unabdingbare Voraussetzung des sozialen Lebens ist die Kommunikation. Eine menschliche Kommunikation ohne nonverbale Signale ist nicht möglich. Denn erst durch nonverbale Signale ist der Mensch in der Lage Emotionen auszudrücken, durch die Beziehungen entstehen, die wiederum eine Grundlage des sozialen Lebens bilden.
Um bei diesem umfassenden Thema den Ansprüchen des Seminars ,,Arbeitstechniken und Präsentation’’ gerecht zu werden, habe ich mir ganz gezielt Fragen gestellt, die ich in dieser Arbeit versuchen werde zu beantworten:
§ Welcher Körpereinsatz ist beim Referieren sinnvoll?
§ Wie kann ich meinem Körper dazu n utzen das Publikum aufmerksamer und somit aufnahmefähiger zu machen?
§ Im großen Ganzen: Wie ist die Bedeutung der nonverbalen Signale beim Referieren?
Mein Ziel ist es, Hinweise zu geben, wie ein Redner seine Körpersprache beim Vortragen am effektivsten einsetzen kann. Hierfür sind natürlich allgemeine Grundkenntnisse erforderlich, die ich versuche im Folgenden darzulegen.
,,Der erste Eindruck ist entscheidend, und der letzte bleibt’’ 1 . Diesen ersten Eindruck verschaffen wir uns bereits mit dem Erscheinen im Seminarraum durch unsere nonverbalen Signale. Die Menschen im Buddhismus, sollten aufgrund ihrer Religion stets mit der Maxime leben, dass ihr
Gegenüber auf den ersten Blick das eigene Spiegelbild darstellt 2 . Das heißt, verhält man sich freundlich, so wird sich auch der Zuhörer freundlich verhalten. Zeigt man Interesse, so werden auch die Zuhörer Interesse zeigen u.s.w.
Dies wäre auch in Seminarräumen angebracht. Dozenten und Kommilitonen agieren und reagieren aufeinander durch und mit ihrem Körper.
Aufgrund dieses Aspektes ist es für Lehrende sowie Lernende von großer Bedeutung etwas über nonverbale Kommunikation beim Referieren zu erfahren.
____________________________
1 Ruhleder, R.: Rhetorik und Dialektik. Redegewandtheit, Körpersprache, Überzeugungskunst. Bad Harzburg 1982. S. 58
2 Stemmann, P./Joschke B.: Erfolg durch Zen: Der meisterliche Weg. Landsberg am Lech 1997. S. 128
3
2. Terminologie
2.1. Begriffsübersicht
Verbale Signale Nonverbale Signale Schriftliche Signale
Vokale nonverbale S. Nonvokale nonverbale S. Nonverbale S. im weitere (Paralinguistik) ,,Körpersprache’’ Sinne (Artefakte)***
Sprachbegleitende Selbstständige Formen,
Formen, z.B. Betonung, Sprechpausen
*Proxemisches Verhalten:
**taktiles u. olfaktorisches Verhalten: ***Nonverbale K. im weiteren Sinne:
___________________________
Quellen:
Heinz Rosenbusch, Otto Schober: Körpersprache und Pädagogik. Baltmannsweiler 2004. S.5 Bernhard Schäfers: Grundbegriffe der Soziologie. Opladen 2002. S.367
4
Quote paper:
Christoph Egen, 2004, Die Bedeutung der nonverbalen Signale beim Referieren, Munich, GRIN Publishing GmbH
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