Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis
1. Einleitung. 1
1.1 Aufgabe des Praxissemesters. 2
1.2 Meine persönliche Zielstellung. 2
2. Unternehmens- und Ländercharakteristik 3
2.1 Die Schunk Group als Unternehmen. 3
2.2 Unternehmensgeschichte. 4
2.3 Wirtschaft Chinas und Guangdong. 5
2.4 Schunk General Carbon (Panyu) Co., Ltd 7
3. Tätigkeitsbeschreibung bei SCC 8
3.1 Aufgaben der Sales Marketing Abteilung. 8
3.2 Praktikumsprojekte. 9
3.2.1 Teilkostenkalkulation 10
3.2.1.1 Herangehensweise 10
3.2.1.2 Probleme bei der Umsetzung 11
3.2.2 Einführung des Schunk Group Corporate Designs 12
3.2.2.1 Herangehensweise 12
3.2.2.2 Probleme bei der Umsetzung 14
3.2.3 Vorbereitung von Kunden-Audits. 15
3.2.3.1 Herangehensweise 15
3.2.3.2 Probleme bei der Umsetzung. 17
3.2.4 Analyse und Optimierung der Zuliefererkette. 18
3.2.4.1 Herangehensweise 18
3.2.4.2 Probleme bei der Umsetzung. 20
3.2.5 Erstellung von Produktbroschüren und Flyers 21
3.2.4.1 Herangehensweise 21
3.2.4.3 Probleme bei der Umsetzung. 22
4. Fazit meines Praktikums bei Schunk 23
Literatur - und Quellenverzeichnis
Anhang
II
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung
BU
CD
e.V. eingetragener Verein
Ltd. Limited
Mrd.
MS
OHG Offene Handelsgesellschaft
SCC Schunk Carbon China
SCM Supply Chain Management
TÜV
US
USD
Vgl. Vergleiche
z.B. zum Beispiel
III
1. Einleitung
Der folgende Bericht gibt einen Überblick über meine Tätigkeiten während meines Praktikums bei der Schunk General Carbon (Panyu) Co., Ltd . in China. Einleitend werde ich im ersten Teil kurz die Aufgabe des Praxissemesters erläutern und meine persönliche Zielstellung hinsichtlich dieses Auslandspraktikums darstellen.
Eine Vorstellung des Praktikumsunternehmens und ein Überblick über die chinesische Wirtschaft bilden d en Schwerpunkt des zweiten Teils dieses Berichtes.
Im dritten Teil gehe ich genauer auf meine Tätigkeiten innerhalb des Unternehmens ein und stelle meine fachlichen Erfahrungen dar. Daran jeweils anknüpfend erläutere ich Probleme, auf die ich innerhalb meines Praktikums gestoßen bin und gebe einen Überblick über aufgetretene Schwierigkeiten während der Umsetzung meiner Praktikumsaufgaben.
Abschließend ziehe ich im vierten Teil dieses Berichtes ein Fazit und gebe eine Einschätzung in Bezug auf meine persönliche Zielstellung ab.
1
1.1 Aufgaben des Praxissemesters
Aufgabe des Praxissemester im Sinne des Fachbereiches
Betriebswirtschaft/Wirtschaftsinformatik der TFH Wildau soll es sein, dem Studenten anwendungsorientierte Kenntnisse und praktische Erfahrungen auf der Basis des im Grundstudium erworbenen Wissens zu vermitteln. Dem Studenten soll im Rahmen seiner Tätigkeiten im jeweiligen Praktikumsunternehmen die Bearbeitung konkreter Problemstellungen im angestrebten beruflichen Tätigkeitsfeld ermöglicht werden. Darüber hinaus soll das Praxissemester helfen, den Studenten die Berufswirklichkeit näher zu bringen und ist eine Anregung zur individuellen Gestaltung des Hauptstudiums. Letztendlich ist es die Hauptaufgabe des fachpraktischen Studiensemesters, eine enge Verbindung zwischen Studium und Berufspraxis herzustellen. 1
1.2 Meine persönliche Zielstellung
Meine Zielstellung hinsichtlich des fachpraktischen Studiensemesters war von Anfang an davon geprägt, im Sinne meines Studienschwerpunktes Internationales Marketing, einen Praktikumsplatz im Ausland zu finden. Ich wollte auf jeden Fall die im bisherigen Studium erlernten theoretischen Fachkenntnisse in einem international operierenden Unternehmen in die Praxis umsetzen können und gleichzeitig eine neue und andere Kultur kennen lernen. Nicht nur die Erfahrung im täglichen Berufsalltag innerhalb eines Unternehmens, sondern auch der Umgang mit ausländischen Kollegen und die Lösung kommunikativer Probleme lagen bei meiner Zielstellung an erster Stelle. Fachlich gesehen war es mein Ziel, meine betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten innerhalb meines Praktikumsunternehmens auszubauen und insbesondere im Bereich Marketing neue Kenntnisse hinzuzugewinnen. Dabei lag es mir auch in dieser Hinsicht besonders am Herzen, die Unterschiede und verschiedenen Sichtweisen in Bezug auf Marketing zwischen der chinesischen und europäischen Kultur zu erfahren. Außerdem war ich von Anfang an gespannt darauf, ein deutsches Unternehmen bei seinem Versuch, den ausländischen Markt zu erobern, ein Stück begleiten zu dürfen. __________________________________
1 Vgl. http://www.wi-bw.tfh-wildau.de/~boesing/welcome.htm, Letzter Zugriff
am 27.01.2005
2
2. Unternehmens- und Ländercharakteristik
2.1 Die Schunk Group als Unternehmen
Die Schunk Group ist ein international tätiger Technologiekonzern mit einem breiten Leistungsspektrum in der Werkstofftechnologie und Systemtechnik. Die Gruppe ist mit 79 Tochterunternehmen in 27 Ländern weltweit präsent, verfügt über ein strategisches Netzwerk aus Allianzen, Kooperationen und führenden Forschungsinstituten und beschäftigt 7.500 Mitarbeiter. Der konsolidierte Umsatz der Group betrug in 2004 643,5Mio. Euro und ist damit im Vorjahresvergleich um etwa 4% gestiegen. Die Unternehmen der Schunk Group sind in Business Units untergliedert und agieren jeweils selbstständig in ihren Märkten. Von Schunk produzierte Bauteile spielen eine wichtige Rolle bei der Förderung und beim Transport hochsensibler Stoffe , bei der Bearbeitung und Veredelung keramischer Produkte in wärmetechnischen Anlagen, im Ofenbau und in der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Insbesondere die Kohlebürsten, welche wichtiger Bestandteil vieler Elektromotoren sind, sorgen für eine sichere Erzeugung und Übertragung von Energie und stellen einen Hauptbestandteil des Schunk Geschäftes dar. Darüber hinaus entwickelt und produziert das Unternehmen spezielle Werkstoffe für die Halbleiterindustrie, Analyse-Apparaturen und für A nwendungen in der Medizintechnik, Mikroelektronik, Pharmazie, Biotechnologie und in der Raumfahrttechnik. Letztendlich finden sich die Produkte der Schunk Group in vielen elektrischen Geräten des alltäglichen Bedarfs und werden von führenden Herstellern für den Heimwerker- und Profibedarf verwendet. Hinzu kommen die Anwendungen in Schienenfahrzeugen, wo sie für eine sichere Stromübertragung, sicheren Antrieb und komfortables Reisen sorgen und in modernen Straßenfahrzeugen, wo heute bis zu 60 Elektromotoren für Komfort sorgen. Somit gehört das Unternehmen also zu jenen Zuliefern, von welchen die breite Öffentlichkeit kaum etwas weiß, aber dennoch täglich die Schunk Produkte benutzt. 2
__________________________________
2 Vgl. http://www.schunk-group.com, Letzter Zugriff am 26.01.2005
3
2.2 Unternehmensgeschichte
Das erste Unternehmen der Schunk Group wurde bereits 1913 von Ludwig Schunk und Karl Ebe als Kohlebürstenfabrik Schunk & Ebe OHG in Fulda gegründet. 1918 zählte man bereits 60 Mitarbeiter und verlagerte den Unternehmenssitz nach Heuchelheim bei Gießen, wo auch heute noch die Konzernzentrale zuhause ist. Mit der Produktionsaufnahme in Heuchelheim bietet Schunk nun erstmalig auch Kohlebürstenhalter, Kohlenstoffprodukte für mechanische Anwendungen und Sintermetallerzeugisse an. In den folgenden Jahren baute Ludwig Schunk sein Unternehmen zu einem der bedeutendsten der Branche aus und vererbte sein gesamtes Firmenvermögen nach seinem Tod im Jahre 1947 an die Ludwig-Schunk-Stiftung e.V., welche noch heute als juristische Person fungiert. Im Todesjahr des Unternehmensgründers zählte die Gruppe bereits 500 Mitarbeiter bei einem Umsatz von 3Mio.USD. Seither entstanden im In- und Ausland neue Tochtergesellschaften und Beteiligungen, die das Leistungsspektrum durch Innovationen und Diversifikation in verwa ndte Technologiefelder erweiterten.
Im Jahr 2003 wurde die Schunk Group 90 Jahre alt und brachte bis dahin ein außergewöhnliches Wachstum zustande. Neunzig Jahre nach der
Unternehmensgründung zählt das heutige Unternehmen weltweit 7.500 Mitarbeiter und ist in 27 Ländern zuhause. Der Konzern ist in den folgenden fünf Business Fields organisiert:
• Materials (Carbons, Ceramics, Quarz, Modules)
• Environmetal Simulation and Climate Technology • Sintering Technology • Enamel Technology • Production Engineering
Damit gehört die Schunk Group heute zu den weltweit führenden Anbietern im Kohlestoffbereich und kann überdurchschnittlich von der steigenden Nachfrage dieser Materialien gerade in China antizipieren . 3
_______________________________
3 Vgl. http://www.schunk-group.com, Letzter Zugriff am 26.01.2005
4
2.3 Wirtschaft Chinas und Guangdong
China hat in den vergangen Jahren als Handelspartner für Deutschland erheblich an Bedeutung gewonnen und ist mit seinen aktuell 1,3 Mrd. Einwohnern heute der wichtigste Partner in Asien. Während die Ausfuhr in die Volksrepublik in den neunziger Jahren nur etwa so rasch zunahm wie die gesamten Exporte, ist seit dem Jahr 2000 eine deutliche Beschleunigung zu beobachten (Vgl. dazu Abb.1 im Anhang). Seither nehmen die Exporte nach China deutlich rascher zu als die gesamten Exporte. Mittlerweile liegt China in der Liste der wichtigsten Absatzmärkte für die deutschen Exporte an zehnter Stelle. Gestützt wird diese Entwicklung auch durch den Auße nwert des Euro gegenüber dem USD, an dem der chinesische Renminbi de facto gebunden ist. 4
Im Allgemeinen steht China schon heute nach der Größe der Volkswirtschaft an sechster und als Handelsnation an vierter Stelle. Im Jahr 2003 erreichte das BIP pro Kopf erstmals einen Wert über 1.000 USD und lag in 2004 bei 1.177 USD. Damit wächst die Volkswirtschaft seit zehn Jahren mit jährlich mindestens 7% (Vgl. dazu Abb.2 im Anhang). Der Wechselkurs der „Volkswährung“ (Renminbi) Yuan ist seit Ende 1997 in einem System des „eng gehaltenen floatens“ praktisch an den US-Dollar gebunden. Gegenüber allen anderen Währungen verändert sich der Kurs des Yuan im gleichen Verhältnis, wie der USD auf den internationalen Devisenmärkten gehandelt wird. 5 Für Schunk China spielt dieser Aspekt eine immer wichtigere Rolle, da ein Großteil der Rohmaterialien in Euro eingekauft werden müssen und damit umso teurer werden, je stärker sich die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber dem USD entwickelt. Daher wäre es unter anderem auch für diesen deutschen Mittelständler von Vorteil, wenn sich die chinesische Währung vom USD lösen und abgewertet werden würde.
Die südliche Provinz Guangdong, in welcher auch die Schunk General Carbon (Panyu) Co., Ltd ihren Sitz hat, liegt am nördlichen Wendekreis auf gleicher Höhe wie Havanna in Kuba oder Karachi in Indien und spielt in Chinas aktuellem ___________________________________
4 Vgl. Deutsche Bundesbank, Saisonbereinigte Wirtschaftszahlen nach
eigener Berechnung
5 Vgl. Deutsche Botschaft, Peking, „Wirtschaftsdaten kompakt“, 15.12.2004
5
Arbeit zitieren:
Diplom Betriebswirt (FH) Robert Borchel, 2005, Fachpraktisches Studiensemester bei der Schunk General Carbon (Panyu) Co.,Ltd in China, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Prüfung des internen Kontrollsystems in mittelständischen Unternehmen
Diplomarbeit, 106 Seiten
Die Balanced Scorecard als Kontrollinstrument für Events
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Diplomarbeit, 140 Seiten
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Instrumente des Eventcontrolling - Volkswirtschaftliche Auswirkungen v...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 25 Seiten
Lieferantenmanagement bei der Siemens AG
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Referat (Ausarbeitung), 11 Seiten
Abschlussbericht - Hospitation im GTZ Office Riyadh
Praktikumsbericht / -arbeit, 28 Seiten
Supply Chain Management - Überblick über das Konzept und seine Ziele
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Hausarbeit, 34 Seiten
Das interne Kontrollsystem im Rahmen der Abschlussprüfung
Hausarbeit, 23 Seiten
Überblick über die DIN EN ISO 9001:2000
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Studienarbeit, 20 Seiten
Business Process Reengineering - Definition, Konzept und Ablauf des Bu...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit, 27 Seiten
Praktikumsbericht - Fachpraktikum
Ingenieurwissenschaften - Maschinenbau
Praktikumsbericht / -arbeit, 12 Seiten
Der Einsatz von Kontraktlogistikdienstleistern in Supply Chains von In...
Beweggründe, Strategien, Aufga...
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Diplomarbeit, 138 Seiten
Ingenieurwissenschaften - Wirtschaftsingenieurwesen
Zwischenprüfungsarbeit, 30 Seiten
Kontraktlogistik - Voraussetzungen, Praxisbeispiele und Entwicklungsmö...
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Hausarbeit, 25 Seiten
Robert Borchel hat den Text Fachpraktisches Studiensemester bei der Schunk General Carbon (Panyu) Co.,Ltd in China veröffentlicht
Robert Borchel hat einen neuen Text hochgeladen
Low Carbon Transport in Asia: Strategies for Optimizing Co-Benefits
Strategies for Optimizing Co-b...
Eric Zusman, Ancha Srinivasan, Shobhakar Dhakal
Low Carbon Transport in Asia: Strategies for Optimizing Co-Benefits
Eric Zusman, Ancha Srinivasan, Shobhakar Dhakal
Carbon Capture and Sequestration: Integrating Technology, Monitoring a...
Elizabeth J. Wilson, David Gerard
Carbon Management: Implications for R & D in the Chemical Sciences and...
Chemical Sciences Roundtable, Board on Chemical Sciences and Technolog, National Research Council
0 Kommentare