Empfehlungen für das Design von E-Learning-Umgebungen
basierend auf Grundlagen der Wahrnehmungs-,
Aufmerksamkeits- und Gedächtnispsychologie
von: Timo Bouerdick
5. Semester
Inhaltsverzeichnis
Einleitung 4
1. Erläuterungen 5
1.1 E-Learning (englisch: electronic learning – elektronisch unterstütztes Lernen) 5
1.2 E-Learning-Umgebung 6
1.3 Multimedia-Produkt 6
1.4 Design / Kommunikationsdesign 7
1.5 Wahrnehmungspsychologie 7
1.6 Gestaltpsychologie 8
1.7 Aufmerksamkeit 9
1.8 Gedächtnispsychologie 9
2. Grundannahmen der Wahrnehmungpsychologie 10
2.1 Das zweigeteilte Gesichtsfeld 10
a) Das zentrale System 10
b) Das periphere System 10
2.2 Gestaltpsychologie und Gesetzmäßigkeiten 11
a) Gesetz der Einfachheit 11
b) Figur und Grund 11
c) Gesetz der Nähe 12
d) Gesetz der Ähnlichkeit 13
e) Gesetz der Geschlossenheit 13
f) Gesetz der Erfahrung 14
g) Gesetz der guten Fortsetzung 14
h) Gesetz der Bewegung 15
3. Aspekte der Aufmerksamkeit 16
a) Gesetz der Intensität 17
b) Gesetz der Farbe 18
c) Gesetz der Ausnahme 19
d) Gesetz der Dissonanz 19
e) Gesetz der Gewöhnung 19
f) Gesetz der Additivität 19
4. Grundlagen der Gedächtnispychologie 20
5. Fazit: Empfehlungen für das Design von E-Learning-Umgebungen 21
Quellenverzeichnis 23
Offline 23
Online 23
Einleitung
„Die Wirkung der Produkte in den neuen Medien ergibt sich zu 90% aus Problemen der Psychologie und Ergonomie“ konstatiert Thomas Wirth1. Dies trifft im Wesentlichen auch auf den Bereich E-Learning zu. Daher entsteht die Notwendigkeit sich im Zuge der Erstellung von E-Learning- Umgebungen an den Erkenntnissen der Ergonomie und der Psychologie zu orientieren. Aufgrund des diesem innewohnenden Aspektes des Lernens ist es vornehmlich gegeben die psychologischen Grundlagen der für das Lernen notwendigen physiologischen und psychologischen Prozesse zu betrachten, wobei die Orientierung am Lernenden und seinen psychologisch bedingten Potentialen hier die Leitlinie darstellt.
Für den Lernerfolg sind die Erringung von gezielter Aufmerksamkeit und Wahrnehmung der essentiellen Bestandteile des zu vermittelnden Wissens, sowie das spätere Erinnern des Inhaltes basale, entscheidende Grundlagen. Basierend auf dieser Annahme werden, nach einer eingehenden Definition, der in diesem Kontext benötigten Begriffe die für diesen Bereich zutreffenden Elemente der Wahrnehmungs-, Aufmerksamkeits- und Gedächtnispsychologie dargestellt.
Anzumerken ist, dass hierbei nur auf das software-seitige Design eingegangen wird, eine Umsetzung in Bezug auf die Gestaltung von Hardware-Elementen wird nicht vorgenommen, da diese in ihren Grundlagen nur seltenst seitens der Entwickler von E-Learning-Umgebungen beeinflusst werden kann. Zudem ist davon auszugehen, dass in nahezu allen Fällen standardisierte Ein- /Ausgabegeräte, wie Bildschirm, Tastatur, etc., mangels Alternativen, zum Einsatz kommen.
1. Erläuterungen
1.1 E-Learning (englisch: electronic learning – elektronisch
unterstütztes Lernen)2 ist Lernen unter Einbezug von elektronischen Kommunikationsmitteln und Medien, indem PCs, CD-ROMs oder das Internet eingesetzt werden, also der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien, welche Lehr- und Lernprozesse ermöglichen bzw. unterstützen. 3 Stichworte:
· Lernen 365 Tage/24 Stunden - ortsunabhängig, zeitunabhängig
· Lernerzentriert und individualisiert
E-Learning (auch Online-Lernen oder Web-based Teaching WBT) kennzeichnet die Verschmelzung von Ausbildung und Internet, wobei Angebot und Vermittlung von Wissensinhalten unter Einsatz von moderner Technologie (vor allem Computern) realisiert wird. Die Lernumgebungen basieren weitestgehend auf den Diensten des Internet (WWW, E-Mail, etc.) als primäre Modi für Kommunikation und Präsentation, es werden allerdings auch andere multimediale Produkte (vgl. 1.3) genutzt, z.B. CD-Rom. Lernende und Lehrende können dabei räumlich und/oder zeitlich getrennt sein, wobei die Kommunikation zwischen beiden synchron (Chat) und/oder asynchron (E-Mail, Bulletinboard, etc.) ablaufen kann. Damit sollen Lernprozesse angestoßen, geleitet und unterstützt werden. Hauptbestandteile solcher Online-Lernumgebungen sind:
Erläuterungen
· Inhalte in Form von Texten, Bildern, Animationen, Audio, Video, etc.
· Kommunikationstools wie E-Mail, Bulletinboard, Chat, etc. Eigenschaften und Vorteile:
· Der Zugang zu Kursinhalten ist zeitlich und räumlich nicht beschränkt.
· Dynamische und aktuelle Inhalte
· Die Inhalte können beliebig vernetzt werden Interaktion mit Lehrern und anderen Studierenden sind möglich.
· Erweiterungsfähig
· Verfolgung von Performance und Lernergebnissen
· Anpassung an individuellen Lernstil und Lerngeschwindigkeit
· Auf Benutzerseite kann standardisierte Hardware und Software eingesetzt werden (normalerweise genügt Browser plus Internetanschluss) 4
1.2 E-Learning-Umgebung
Unter einer E-Learning-Umgebung versteht man das jeweilige spezifische Multimedia-Produkt in seiner Form und Dimension welches einem E-Learning – Projekt zugrunde liegt. Hierbei kann es sich unter anderem um eine Webseite, eine CD-Rom oder auch einen interaktiven Raum (z.B. Forum, Chat, etc.) handeln.
1.3 Multimedia-Produkt
[...]
1 Wirth, Thomas - http://kommdesign.de/angebot/index.htm vom 14.02.2005
2 Wikipedia, freie Enzyklopädie, http://de.wikipedia.org/wiki/E-Learning vom 14.02.2005
3 Kretschmer, Marc, http://beat.doebe.li/bibliothek/w01275.html vom 14.02.2005
4 Vgl. E-Learning Team, Ruprecht-Karls -Universiät Heidelberg, http://www.elearning.unihd. de vom 27.02.2005, Ausführungen nach der einleitenden Kurzdefinition
Arbeit zitieren:
Timo Bouerdick, 2005, Empfehlungen für das Design von E-Learning-Umgebungen basierend auf Grundlagen der Wahrnehmungs-, Aufmerksamkeits- und Gedächtnispsychologie, München, GRIN Verlag GmbH
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