INHALT
1. Biographie Friedrich Fröbels
1.1 Kindheit und Lehrjahre Friedrich Fröbels 3
1.2. Hauslehrer Fröbel 4
1.3. Keilhau 5
1.4 Schweiz und Bad Blankenburg 5
2. Das Werk Friedrich Fröbels
2.1. Die Sphärentheorie 6
2.2. Fröbels Spielgaben 7
2.3. Die Menschenerziehung 8
2.4 Der Kindergarten 9
3. Die Bedeutung Fröbels für die Gegenwart 9
4. Literaturverzeichnis 11
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„Dies: denkend tätig sein, dies: denkend tätig machen, ist der Quellpunkt aller produktiven Erziehung. (Fröbel, 1821)“ (Brodbeck, 20.05.2004);
1. Biographie Fröbels
1.1. Kindheit und Lehrjahre Friedrich Fröbels Der wohl bedeutendste deutsche Pädagoge romantischer Prägung, Friedrich Wilhelm August Fröbel, wurde am 21. April 1782 in, im Thüringer Wald gelegenen, Oberweißbach geboren. Er war das sechste Kind einer Pfarrersfamilie. Seine Mutter verstarb bereits neun Monate nach seiner Geburt und Fröbels Vater, Dorfpfarrer Johann Jacob Fröbel, ehelichte zwei Jahre später Sophie Otto. Diese widmete ihre mütterliche Liebe und Fürsorge ihren leiblichen Kindern und schenkte dem jungen Friedrich Fröbel nur wenig Aufmerksamkeit. Dies ging angeblich sogar soweit, dass sie ihm das „Du“ verweigerte und ihn mit „Sie“ ansprach. Im Alter von fünfzehn Jahren, ging Fröbel zu seinem Onkel nach Stadtilm, wo er seine schulische Laufbahn abschließt und eine Lehre als Feldmesser bei einem Förster beginnt. Hier entdeckt er seine Liebe zur Natur, doch der Förster entließ ihn wegen angeblich mangelnder Leistungen 1799. Nach einem Besuch bei seinem in Jena Medizin studierenden Bruder Traugott, wollte auch Friedrich studieren. Es war schwer seinen Vater davon zu überzeugen, doch schließlich gelang es ihm. Er ließ sich seinen mütterlichen Erbteil auszahlen und begann daraufhin im Wintersemester 1799/1800 ein Studium der Naturwissenschaften in Jena. Nach vier Semestern jedoch waren die finanziellen Rücklagen des inzwischen 19 jährigen aufgebraucht und die Schulden so groß, dass er sein Studium nicht fortsetzen konnte. Sein Vater wollte zunächst nicht für die Schulden seines Sohnes aufkommen, was dazu führte, dass Friedrich sogar eine zeitlang im Gefängnis saß. Erst als er auf seinen väterlichen Erbteil verzichtet, begleicht sein Vater die Schulden seines Sohnes. Nun kehrt Friedrich Fröbel nach Oberweißbach zurück und pflegt seinen schwer kranken Vater bis zu dessen Tode am 10.02.1802. Daraufhin bat er einen Freund in Frankfurt ihm behilflich zu sein eine Anstellung zu finden. Friedrich wollte nun im Baufach tätig werden. In Frankfurt
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angekommen stellt ihn sein Freund Kulisch, seines Zeichens Hauslehrer der Familie von Holzhausen, Gottlieb Gruner vor, er war Leiter der Frankfurter Musterschule, der Fröbel eine Anstellung als Lehrer an seiner Schule anbot. Erst nach einigem Zögern nimmt Fröbel das Angebot an und beginnt sein pädagogisches Wirken. Hier beginnt Fröbel nun erstmals, auf den Rat von Gruner hin, sich mit den Schriften Pestalozzis zu beschäftigen und er will zu ihm nach Iferten reisen. Dies scheitert jedoch an den finanziellen Mitteln. (vgl. Heinze, 1995; vgl. Rutt, 1965, S. 119 ff.)
1.2. Hauslehrer Fröbel
Kulisch stellt Fröbel nicht nur Gruner vor, er führt ihn auch bei der Familie von Holzhausen ein. Nachdem sich Friedrich mit Caroline von Holzhausen eng angefreundet hatte, wird er im Jahre 1806 selbst Hauslehrer der gut betuchten und hoch angesehenen Frankfurter Familie von Holzhausen. Diese erlaubt ihm 1808 mit den ihm anvertrauten Söhnen der Familie zu Pestalozzi nach Iferten zu gehen um diese dort zu erziehen, was Fröbel die Möglichkeit der unmittelbaren Studie von P estalozzis Elementarmethode ermöglicht. 1810 kommt es zum Zerwürfnis mit Pestalozzi über der Frage der Überprüfung der Elementarmethode durch die zuständige Landesbehörde. Caroline von Holzhausen machte Fröbel nun Vorwürfe, während der Vater zustimmte, dass er mit den Söhnen nach Frankfurt zurückkehrt. Im März 1811 wird Fröbel auf eigenen Wunsch hin von seinen Pflichten als Hauslehrer entbunden und nimmt nun erneut ein Studium der Naturwissenschaften, diesmal in Göttingen und Berlin, auf. Als 1813 der Befreiungskrieg gegen Napoleon beginnt, nimmt er in Lützows Freikorps bis Mitte 1814 daran teil, da er denkt dies sei seine Pflicht als deutscher. Hier lernt er seine späteren Mitarbeiter Middendorf und Langethal kennen. Nach Ende des Krieges arbeitet Fröbel am mineralogischen Institut in Berlin. 1816 verstarb einer seiner Brüder, was ihn veranlasste zu dessen Witwe nach Grieshei zu gehen um die Erziehung der beiden Kinder zu übernehmen. Als ihm noch zwei Söhne seines Bruders Christian anvertraut wurden, gründet Fröbel seine „Allgemeine Erziehungsanstalt“, welche er im Sommer 1817 nach Keilhau verlegt. (vgl. Heinze, 1995; vgl. Rutt, 1965, S. 119 ff.)
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Arbeit zitieren:
Florian Rößle, 2005, Friedrich W. A. Fröbel - Sein Leben und Werk, München, GRIN Verlag GmbH
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