WS 1998 /99 „Die Siebtelbauern“ 2
Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort 2
2. Einleitung und Problemstellung 3
3. Inhalt 4
4. Facts und Schlüsse 4
5. Die ausgewählte Szenen bei der Besprechung des Films 7
5.1. Die Szene „Auf dem Kirchenplatz“ 7
5.2. Szenen „Essen im Bauernhof“ 8
6. Persönliche Kritik zum Film 9
1. Vorwort
Diese Arbeit wurde im Rahmen der Übung „Tabu der Synchronität der Bewegung“
(603033 ) erarbeitet, die von Mathias Spohr im Wintersemester 1998 /99 geleitet wurde. Die
Aufgabenstellung war, das selbstgewählte Thema zu behandeln und auszuarbeiten, um es vor
der Gruppe zu präsentieren. Diese Arbeit stellt die Grundlage für das gehaltene Referat im
Dezember 1998 dar. Das Ziel unseres Bemühens war im wesentlichen unseren Kollegen das
komplexe, jedoch spannende und packende Thema näherzubringen. Wir hoffen, wir haben
unser gesetztes Ziel, unsere Kollegen mit dieser Thematik vertraut zu machen, erfüllt
WS 1998/99 „Die Siebtelbauern“ 3
2. Einleitung und Problemstellung
Der Film „Die Siebtelbauern“ ist eine österreichische
Produktion und hat nationale wie international Preise gewonnen wie „Den Thomas Pluch Drehbuchpreis 1998“ sowie an zahlreichen Filmfestivals teilgenommen (Preise in Saarbrücken und Rotterdam, Teilnahme in Berlin und am 6. Oktober 1998 am New York Film Festivals). Der österreichische Filmemacher aus Linz Stefan Ruzowitzky zeichnet bei diesem Film sowohl für das Buch als auch die Regie verantwortlich. Produziert wurde der Film von Dor Film Produktionsgesellschaft m.b.H. in Zusammenarbeit mit dem ORF und dem Bayrischen Rundfunk. Die wesentlichsten Darsteller sind Sophie Rois, Ulrich Wildgruber und Tilo Prückner (siehe rechte Abbildung, der oberste Stefan Ruzowitzky ist). Weiters haben namhafte Schauspieler, wie Elisabeth Orth und Julia Gschnitzer, mitgewirkt.
Die offiziellen Premiere des im Mühlviertel, Oberösterreich, gedrehten Films ging am 27. Februar volksfestartig mittels Open-air in Bad Zell über die Bühne. Bereits hier zeigte sich die große Ausstrahlungskraft und Begeisterungsfähigkeit des Werkes. Nach dem überwältigenden Erfolg in Europa (vor allem deutschsprachigen Raum) läuft der Streifen seit 9. Oktober 1998 unter dem Verleihtitel „The Inheritors“ in New Yorker Kinos und wurde in der Folge auch US-weit gezeigt. Der Film wurde zwischen 14. und 25. Oktober 1998 in New York in den Anthology Film Archives die „Austrian Film Weeks“ mit großem Erfolg gezeigt. Somit ist dieser Film eine Ausnahme für den europäischen insbesondere österreichischen Film, er hat nicht nur Kulturkritiker überzeugt, Publikum in der „Heimat“ gefunden sondern somit auch den Sprung über den Teich geschafft.
WS 1998/99 „Die Siebtelbauern“ 4
„Die Siebtelbauern“ sind für Ruzowitzky sein zweiter Spielfilm nach der Fahrradboten-Komödie „Tempo“, die bereits viel Anerkennung gebracht hat. Bereits vor Tempo war das Drehbuch für „Die Siebtelbauern“ fertiggestellt, nur war es zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich ihn zu finanzieren. Erst nach dem Achtungserfolg von Tempo wurden Sponsoren gefunden und die nötigen Kooperationen (ORF; Bayrischer Rundfunk, Land OÖ,...) möglich. Dieser emotionsgeladener Voralpen-Western über das Aufbegehren der Knechte gegen die örtlichen Großgrundbesitzer war für Ruzowitzky somit eine „schwere Geburt“, in die er viel an persönlichem Engagement und Begeisterung investiert hat - für ihn ist ein Traum in Erfüllung gegangen.
3. Inhalt
Der Bauer eines Hofes stirbt (bzw. wird ermordet - erschlagen) und vererbt den Hof seinen Knechten. Der Großknecht macht mit den Großbauern einen Handel. Denn die wollen die Äcker. In den dreißiger Jahren geht es nicht an, daß ein Knecht Herr sein soll. Der Film wird vom Knecht Severin erzählt. Durch den Mord handelt es sich um einen Kriminalfall -grundsätzlich (ästhetisch, technisch, Genre) ist der Film jedoch ein Heimatfilm. Der Film besteht aus einer Vielzahl von Sequenzen , die zwischen 30 sec und 3 min lang sind. Der Rhythmus des Filmes wird geprägt durch die Aufeinanderfolge von mehreren kurzen (30 sec bis 1 min) und wenigen längeren (1 min bis 3 min) Sequenzen. Auch ändern sich die Kameraperspektiven schnell. Dies sicherlich aufgrund der Herkunft von Ruzowitzky aus der Werbe- bzw. Vidoeclip-Branche.
4. Facts und Schlüsse
In Beschäftigung mit dem Film und intensiven Gesprächen mit einigen Beteiligten haben wir folgende drei grundsätzliche Aspekte herausgearbeitet, mit denen wir den Film und seine Wesen erklärbar machen wollen. Dies ist zum einen, den vor allem durch diese
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MMag. Philipp Kaufmann, Maya Shanker, 1999, Das Tabu der Synchronität der Bewegung, Munich, GRIN Publishing GmbH
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