Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis.............................................................................................. I
Abbildungsverzeichnis. II
Abk ürzungsverzeichnis. III
1 Einführung. 1
2 Tourismus und Reisen 1
2.1 Rahmenbedingungen. 2
2.2 Freizeitverhalten 2
2.3 Motive. 3
3 Motive der Gesundheit- und Wellness- Nachfrage. 4
4 Zwischenfazit. 6
5 Anforderungen an das Destinationsmanagement. 7
5.1 Dienstleistungsqualität 8
5.2 Kundenerwartungen. 9
5.3 Erfolgsfaktor Personal. 11
5.4 Erfolgsfaktor Kooperationen 13
6 Fazit 15
Literaturverzeichnis IV
I
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Motive des Gesundheit- und Wellness-Tourismus
Abb. 2: Dienstleistungsqualität und ökonomischer Erfolg
II
Abkürzungsverzeichnis
Abb. -Abbildung B2B -Business to Business BRD -Bundesrepublik Deutschland bspw. -beispielsweise bzw. -beziehungsweise ca. -circa et. al. -et alli etc. -et cetera Hrsg. -Herausgeber Mio. -Millionen resp. -respektive S. -Seite Vgl. -vergleiche z.B. -zum Beispiel
III
1 Einführung
Mit dem Wohlstand der Nachkriegsjahre entsteht in der Tourismusbranche ein einzigartiger Verkäufermarkt. Angezogen von der hohen und lukrativen Nachfrage treten immer mehr Anbieter in den Markt. Für die Kosten eines Gesundheitsurlaubs wurden bis zur Gesundheitsreform 1996/97 zumeist die Leistungsträger (Krankenkassen) verpflichtet. Mit dem Trend der geringeren Kostenübernahme durch die Leistungsträger sind die Destinationsanbieter zunehmend auf selbstzahlende Privatgäste angewiesen und müssen ihre Positionierung und ihr Angebot verstärkt an diesen ausrichten 1 , d.h. der Leistungsaustausch mit dem Markt steht im Mittelpunkt des unternehmerischen Handelns.
In dieser Arbeit soll untersucht werden, welches die Motive und Ziele der Ge-sundheits- und Wellnesstouristen sind und welchen Anforderungen das Destinationsmanagement begegnen muss, um diesen Motiven Rechnung tragen zu können. Im ersten Teil der Arbeit werden sowohl die Beweggründe für die Tourismus- und Reiseaktivitäten als auch die Motive der Nachfrage nach Gesundheit- und Wellnessleistungen dargestellt. Im Zweiten Teil wird auf den Zusammenhang von Dienstleistungsqualität und Kundenzufriedenheit eingegangen sowie Einflussparameter auf die Dienstleistungsqualität analysiert. Die Arbeit endet mit einem Fazit.
2 Tourismus und Reisen
„Tourismus umfasst alle Reisen, unabhängig von ihren Zielen und Zwecken, die dem Zeitweisen Aufenthalt an einem anderen als dem Wohnort einschließen und bei denen die Rückfahrt Bestandteil der Reise ist.“ 2 In dieser weiten Tourismusdefinition werden Zeit und Reisedauer, Reiseziel und Entfernung sowie die Motive der Reisetätigkeit ausgegrenzt. Während Reisen in der Vor- und Anfangsphase (bis ca. 1914) nicht Selbstzweck, sondern Handel, Entdeckung, Bildung und Religion die treibende Motivation bzw. nur der privilegierten Oberschicht zum Vergnügen vorenthalten war, entwickelte sich ab 1945 die Hochphase des Tourismus.
1 Vgl. Rulle (2003), S. 228.
2 Vgl. Mundt (1998), S. 3.
1
2.1 Rahmenbedingungen
Der Massentourismus als Vergnügungs- und Erholungsreise begann mit der industriellen Entwicklung. Nach dem 2. Weltkrieg stiegen sowohl (Real-) Einkommen als auch Wohlstand und damit auch die privaten Konsumausgaben für Reisen. Der stetige Ausbau des Verkehrswesens (Strassen, Schienen, Luft- und Seefahrt) verbesserte die bequeme und einfache Erreichbarkeit von Reisezielen. Die durch Verstädterung geprägten Lebensbedingungen wecken bei vielen Menschen das Bedürfnis nach Erholung und Distanz. 3
Die durch Tarifverhandlungen gesunkene Arbeitszeiten und gesetzlicher Anspruch auf (bezahlten) Urlaub verschob das Verhältnis von Arbeit und Freizeit (1960: ca. 43:26 Stunden, 2000: ca. 38:39 Stunden pro Woche). 4
„Die touristische Nachfrage wird aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens beeinflusst.“ 5 Die gesellschaftlich-soziale Umwelt prägt das Verhalten, Denken und Handeln der heutigen Menschen entscheidend mit. 6 Umweltbedingte Fak-toren wie Klimaverhältnisse, Lage und Landschaft des Wohngebietes, aber auch die Infrastrukturbedingungen am Wohnort sowie ökonomische Faktoren (konjunkturelle Veränderungen, Einkommensänderungen) haben ebenfalls Einfluss auf die touristische Nachfrage. 7
Einen entscheidenden Punkt stellen die individuellen Einflüsse in der Tourismusnachfrage dar, die auch als ‚Motive des Reisens´ bezeichnet werden können.
2.2 Freizeitverhalten
Die Reduzierung der Arbeitszeit und die Zunahme der Freizeit hat zu einem Be-wusstseinswandel in der Gesellschaft geführt und den Drang nach einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung gesteigert. Freizeit und Urlaub bilden heute den Mittelpunkt des Lebens.
3 Vgl. Freyer (1998), S. 4-24; Vgl. Althof (2000), S. 63-67.
4 Vgl. Kremb (2004), S. 4.
5 Vgl. Freyer (1998), S. 50.
6 Vgl. Kaspar (1996), S. 44.
7 Vgl. Freyer (1998), S. 62-64.
2
Arbeit zitieren:
Fabio Di Gregorio, 2005, Sporttourismus Gesundheit und Wellness Motive und Anforderungen an das Destinationsmanagement, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Imagepositionierung und Vermarktung von Destinationen - Dargestellt am...
Studienarbeit, 42 Seiten
Natur- und kulturtourismuswirtschaftliches Destinationsmanagement am B...
Hausarbeit, 37 Seiten
Abriss einer kurzen Geschichte des Gesundheitssports
Hausarbeit (Hauptseminar), 28 Seiten
Fabio Di Gregorio hat den Text Sporttourismus Gesundheit und Wellness Motive und Anforderungen an das Destinationsmanagement veröffentlicht
Fabio Di Gregorio hat einen neuen Text hochgeladen
Trends und Beschäftigungsfelder im Gesundheits- und Wellness-Tourismus
Berufsentwicklung, Kompetenzpr...
Alfred Kyrer, Michael A. Populorum
Ambient Assistive Health and Wellness Management in the Heart of the C...
7th International Conference o...
Mounir Mokhtari, Ismail Khalil, Jèrèmy Bauchet, Daqing Zhang, Chris Nugent
Secrets of Gorgeous: Hundreds of Ways to Live Well While Living It Up
Hundreds of Ways to Live Well....
Esther Blum
0 Kommentare