Inhaltsverzeichnis
Einleitung
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Teil A: Praxis
1. Stundenverlaufsplanung 5
1.1 Einleitung 6
1.2 Wäsche sortieren 6
1.3 Flug ins Dschungelcamp 6
1.4 Dschungelprüfungen ausdenken 6
1.5 Dschungelprüfungen durchführen 7
1.6 Dschungelmahl 7
2. Lernziele 8
2.1 Wäsche sortieren 8
2.2 Flug ins Dschungelcamp 8
2.3 Dschungelprüfungen ausdenken 8
2.4 Dschungelprüfungen durchführen 9
3. Die Dschungelprüfungen und ihre Lernziele 10
3.1 „Der Mattentunnel“ 10
3.2 „Die Elefantenquetsche“ 10
3.3 „Der Bergschlauch“ 11
3.4 „Die tiefe Dschungelschlucht“ 11
3.5 „Hol die Kokosnuss“ 12
3.6 „Das Labyrinth“ 12
4. Auswertung des Lehrversuchs 13
4.1 Durchführung mit Stud enten 13
4.2 Umsetzung in der Schule 13
4.3 Resümee 13
5. Variationen 15
5.1 Andere Themen 15
5.2 Aufbau einer Bewegungslandschaft 15
5.3 Freies Bewegen in der Bewegungslandschaft/Bewegungsbaustelle 15
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Teil B: Theorie
1. Die Bewegungsbaustelle 16 1.1 Die Entstehung 16 1.2 Die Grundidee 17
1.3 Die Bedeutung von Bauen und Bewegen für das Kind und seine Entwicklung17 1.4 Die Elemente 18 1.5 Die Rolle des Lehrers 18 1.6 Sicherheit und Risiko 18
2. Bezug zum Rahmenplan Ästhetik 20
2.1 Der Lernbereich Ästhetik 20
2.2 Das Unterrichtsfach Sport 21
3. Integrationsmöglichkeiten in andere Fächer 23 3.1 Projekt 23 3.2 Musikunterricht 23 3.3 Sachunterricht 23 3.4 Deutschunterricht 23 3.5 Kunstunterricht 23 3.6 Werken 24
Literaturverzeichnis 25
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Einleitung
„Erste Versuche zum Thema Bewegungsbaustelle begannen 1980/81 in Braunschweiger Kindergärten. Anstöße dazu kamen von der in dieser Zeit entstehenden Projektstudie zur Reform der Sportlehrerausbildung der Frankfurter Arbeitsgruppe, dort ist der Begriff geprägt und wurden erste Erfahrungen gesammelt“ (http://www.bewegungsbaustelle.com/index2.htm).
In dieser Arbeit setze ich mich mit dem Thema und der Bedeutung von Bauen und Bewegen auseinander. Die Idee zu diesem Thema entstand in einer Veranstaltung, in der die Praxis des Lernbereichs Ästhetik im Anfangsunterricht im Vordergrund stand.
Im ersten Teil der Arbeit beschreibe ich einen praktischen Lehrversuch zum Thema Bewegungsbaustelle, der in einer Sportveranstaltung an der Universität durchgeführt wurde. Gegenstand dieses Lehrversuchs ist der Dschungel. Die Schüler bzw. Studenten „machen eine Reise in den Dschungel“ und müssen dort Prüfungen bestehen. Hierzu stelle ich zunächst den Stundenaufbau vor, bevor ich auf die spezifischen Lernziele eingehe. Daraufhin beschreibe ich die entstandenen Stationen und deren Lernziele und gebe eine Auswertung des Lehrversuchs.
Im Anschluss gebe ich Beispiele zu Variationsmöglichkeiten.
Im zweiten Teil der Arbeit erkläre ich zunächst die theoretischen Grundlagen der Bewegungsbaustelle. Hier beziehe ich mich hauptsächlich auf die Forschungsergebnisse von Klaus Miedzinski, dem Begründer der Bewegungsbaustelle. Darauf folgt ein ausführlicher Bezug des Themas zum Bremer Rahmenplan Ästhetik verbunden mit einer Einordnung in den Lernbereic h Ästhetik und in das Fach Sport. Abschließend stelle ich die Möglichkeit der Integration in die Fächer Deutsch, Sachunterricht, Musik und Kunst im Rahmen eines Projekts vor.
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1.1 Einleitung
Zu Beginn der Stunde treffen sich alle Teilnehmer in der Sporthalle. Der Spielleiter erklärt den Ablauf der Sportstunde.
1.2 Wäsche sortieren
Bevor die Teilnehmer ins Dschungelcamp „fliegen“ können muss zunächst die „Wäsche sortiert“ werden. Die Teilnehmer bewegen sich zur Musik in der Halle. Wenn die Musik stoppt, ruft der Spielleiter ein bestimmtes Wäschestück auf, z.B. „roter Pullover“. Daraufhin müssen sich alle Teilnehmer, die einen roten Pullover tragen, in der Mitte der Halle auf einen Haufen legen.
Im Anschluss an das Spiel wird der „Koffer gepackt“. Hierbei ahmen die Teilnehmer die Bewegungen des Kofferpackens nach.
1.3 Flug ins Dschungelcamp
Als Flugzeug dienen zwei nebeneinander stehende Turnbänke. Die Teilnehmer sitzen rittlings auf diesen Bänken. Vorne sitzt jeweils ein Spielleiter. Zu Beginn bekommen jeweils zwei Teilnehmer zusammen einen Fallschirm, da sie über dem Dschungel „abspringen“ müssen. Das Flugzeug durchfliegt verschiedene Wettersituationen. Die Teilnehmer müssen dementsprechende Bewegungen machen, z.B. sich auf den Boden legen, sich nach links bzw. nach rechts lehnen, bei Luftlöchern springen, etc. Über dem Dschungel „springen die Teilnehmer mit ihren Fallschirmen ab“ und folgen den Spielleitern ins Dschungelcamp.
1.4 Dschungelprüfung ausdenken
Im Dschungelcamp (ein Lager aus blauen Turnmatten in der Mitte der Turnhalle) bekommen sie nun die Aufgabe sich in Gruppen zu jeweils fünf Personen zusammen zu finden. Jede Gruppe soll sich eine Gefahrensituation ausdenken, der man im Dschungel begegnen könnte (z.B. gefährliche Tiere, Flüsse überqueren, etc.). Hierzu werden zunächst Vorschläge gesammelt. Daraufhin sollen die Teilnehmer diese Situationen, mit sämtlichen, in der Turnhalle sich befindlichen Geräten und Gegenständen, nachbauen. Bevor die anderen Gruppen diese Aufgaben bewältigen müssen, werden sie von der jeweiligen Gruppe getestet.
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Arbeit zitieren:
Mareike Duensing, 2005, Theorie und Praxis der Bewegungsbaustelle, München, GRIN Verlag GmbH
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