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Inhaltsverzeichnis
Einleitung 1
Der Wechselkurs 2
Die internationalen Devisenmärkte 3
3.1 Die Teilnehmer am Devisenmarkt 3
3.2 Die Preisbildung auf dem Devisenmarkt 3
W ährungsvergleich Euro vs. US-Dollar 4 6
4.1 Der Euro als neue Leitwährung 13
Die ökonomische Bedeutung des Euro-Außenwertes 5 1 6
5.1 Auswirkungen eines niedrigen Außenwertes 17
5.2 Auswirkungen eines hohen Außenwertes 18
Fazit 6 1 9
Literatur - und Quellenverzeichnis 7 2 1
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Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 : Aufbauschema des Devisenmarktes 4
Abbildung 2 : Kapitalströme 6
Abbildung 3 : Vergleich Euro / US-Dollar 7
Abbildung 4 : Dollar / Euro Wechselkurs 8
Abbildung 5 : Kapitalverkehr und Wechselkurs 10
Abbildung 6 : Anteile am Welthandel 14
Abbildung 7 : Deutscher Export 2001 nach Regionen 17
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1 : Internationale Währungsreserven 9
Tabelle 2 : Anteil des Finanzierungsdefizits bzw. -überschusses des Staates am BIP in % 11
Tabelle 3 : Anteil des Schuldenstandes des Staates am BIP in % 12
Tabelle 4 : Die EU im internationalen Vergleich 12
Tabelle 5 : Halter von Währungsreserven 16
Abkürzungsverzeichnis
Aufl. Auflage BIP Bruttoinlandsprodukt DBB Deutsche Bundesbank EU Europäische Union EZB Europäische Zentralbank ESZB Europäisches System der Zentralbanken hrsg. herausgegeben IWF Internationaler Währungsfonds o.g. oben genannte(n)
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1 Einleitung
Elf Staaten (Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Österreich, Luxemburg, Belgien, Niederlande, Finnland, Irland und Portugal) haben am 01. Januar 1999 den Euro als gemeinsame europäische Währung, zunächst nur in Form von Buchgeld, eingeführt. Die nationalen Währungen blieben vorerst erhalten. Am 01. Januar 2001 wurde Griechenland als zwölftes Land in die Währungsunion aufgenommen. Mit der Einführung des Euro Bargeldes am 01. Januar 2002 ersetzte der Euro nun vollständig die nationalen Währungen und ist seither alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel.
Mit der Einführung des Euro wurde auch die Europäische Zentralbank mit Sitz in Frankfurt am Main gegründet, die als Zentralbank für alle Euro-Teilnehmerstaaten fungiert. Die EZB entstand nach dem Vorbild der Deutschen Bundesbank. Ihr oberstes Ziel ist die Gewährleistung der Preisstabilität (vgl. EG-Vertrag Art. 105). Um dieses Ziel erreichen zu können ist sie in ihren Entscheidungen völlig unabhängig (vgl. EG-Vertrag Art. 107).
Zur Gewährleistung der Preisstabilität gehört zum Einen die Sicherung des Binnenwertes der Währung, d.h. Bekämpfung der Inflation, und zum Anderen die Sicherung des Außenwertes der Währung, da es durch einen geringen Außenwert zu einer sogenannten „Importierten Inflation“ kommen kann.
Diese Grundseminararbeit beschäftigt sich mit dem Außenwert als Indikator für die externe Stabilität des Euro. Zunächst gilt zu klären was ist eigentlich der Außenwert des Euro ?
„Der Außenwert des Euro ist sein relativer Wert gegenüber einer anderen Währung (z.B. dem US-Dollar) und wird durch Angebot und Nachfrage auf den internationalen Devisenmärkten gebildet. Jeden Tag wird dieses Verhältnis durch einen "Kurs" an den internationalen Finanzmärkten dokumentiert“ (o.V. online: Außenwert Euro)
Des weiteren ist zu definieren was man unter externer Stabilität des Euro versteht ? Darunter versteht man die Sicherung des Außenwertes der Währung, also die Stabilität der Wechselkurse des Euro gegenüber anderen Währungen, wie z.B. US-Dollar oder Schweizer Franken.
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Im Folgenden werde ich näher auf das Zustandekommen von Wechselkursen, die internationalen Devisenmärkte, die Kursentwicklung des Euro gegenüber dem US-Dollar und die Bedeutung eines hohen bzw. eines niedrigen Außenwertes für die Eurozone eingehen.
2 Der Wechselkurs
Wie aus der Einleitung bereits hervorgeht, ist der Wechselkurs die entscheidende Größe zur Bestimmung des Außenwertes einer Währung. Deshalb wird der Wechselkurs in den anschließenden Abschnitten genauer untersucht. Betrachtet man die unterschiedlichen Nationen dieser Welt, wird man wohl kaum eine Volkswirtschaft darunter finden, die nicht in irgendeiner Weise mit dem jeweiligen Ausland in wirtschaftlichem Kontakt steht. So gut wie jede Nation exportiert Waren und Dienstleistungen in die übrige Welt, importiert Güter aus dem Rest der Welt und nutzt die Weltfinanzmärkte für Investitionen und Finanzierungen (vgl. Mankiw, S. 219). Jedes Land hat eine Währung, in der die Preise für Waren und Dienstleistungen ausgedrückt werden. Der US-Dollar in den USA, der Yen in Japan oder der Euro für die Länder der europäischen Währungsregion, um nur die größten zu nennen. Im internationalen Handel kommt den Wechselkursen eine wichtige Rolle zu, denn sie erlauben uns, in verschiedenen Ländern produzierte Güter und Dienstleistungen zu vergleichen (vgl. Krugman/Obstfeld, S. 333). Als nominalen Wechselkurs bezeichnet man den relativen Preis zweier nationaler Währungen (vgl. Heubes, S. 5). Unterschieden wird dabei in eine Mengen- und eine Preisnotierung. Bei der Preisnotierung des Wechselkurses wird der heimische Wert einer ausländischen Währungseinheit angegeben. Also zum Beispiel x Einheiten € pro Einheit US-$, was auch als european terms bezeichnet wird. Die Mengennotierung dagegen ist der reziproke Wert der Preisnotierung, also die Menge der ausländischen Währung für eine inländische Währungseinheit (vgl. Heubes, S. 5).
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3 Die internationalen Devisenmärkte
Devisen sind in der Praxis des Devisenhandels aus Sicht der Wirtschaftssubjekte eines Währungsgebietes auf fremde Währung lautende Sichtguthaben (vgl. Wolgast, S. 36). Zum Handel von Devisen stehen sogenannte Instrumente zur Verfügung. Instrumente sind verschiedene Arten von Austauschverträgen. Es werden sechs Arten unterschieden, das Kassageschäft, das Termingeschäft, das Swapgeschäft, die einfache Option, das Future und die Future-Option. Das Kassageschäft ist ein Devisengeschäft, dass genau zwei Werktage nach Abschluss erfüllt werden muss. Es ist nicht handelbar, d.h. es kann nicht verkauft oder an einen Dritten übertragen werden. Es ist die einfachste Form der Devisengeschäfte und die bedeutendste für die Wechselkursbildung (vgl. Wolgast, S. 36ff) . Auf die anderen Instrumente wird aufgrund ihrer geringeren Bedeutung nicht näher eingegangen.
3.1 Die Teilnehmer am Devisenmarkt
Die Teilnehmer am Devisenmarkt können in Marktteilnehmer im weiteren Sinne und Marktteilnehmer im engeren Sinne unterteilt werden. Der Devisenmarkt wird getragen von einigen großen Geschäftsbanken, die als sog. Market Maker fungieren. Diese Market Maker sind die Marktteilnehmer im engeren Sinne. Sie sind als Intermediäre ständig bereit Beträge in fremder Währung zu kaufen und zu verkaufen und mittels von ihnen festgelegten Preisen und im Zusammenspiel untereinander Angebot und Nachfrage der Marktteilnehmer im weiteren Sinne in Einklang zu bringen. Marktteilnehmer im weiteren Sinne sind alle nicht als Market Maker tätigen Geschäftsbanken, Unternehmen und Privatpersonen (vgl. Wolgast, S. 44). In Abbildung 1 (S.4) ist der Aufbau des Devisenmarktes grob dargestellt.
3.2 Die Preisbildung auf dem Devisenmarkt
Die Preise für Währungen am Devisenmarkt, also die Wechselkurse unterliegen z.T. starken Schwankungen. Verantwortlich für die Preisbildung sind auch hier, wie bei fast allen anderen Märkten, das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Die allgemeinen Regeln, ist das Angebot größer als die Nachfrage fällt der Preis bzw. der Kurs und ist die Nachfrage größer als das Angebot steigt der Preis bzw. der Kurs, haben auch hier ihre Gültigkeit. Im Weiteren werden die Einflussfaktoren für das Angebot und die Nachfrage betrachtet. Hierzu sind zunächst einmal unterschiedliche
Arbeit zitieren:
Marco Maurer, 2003, Außenwert als Indikator für die externe Stabilität des Euro, München, GRIN Verlag GmbH
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