Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis IIIII
1. Einleitung 1
2. 2 Geschichte
3. 3 Begriff
4. 4 Definition
5. Struktur 5
5.1. Corporate Philosophy - Die Unternehmensphilosophie 6
5.2. 7 Corporate Behavior - Das Unternehmensverhalten
5.3. Corporate Design - Das Unternehmenserscheinungsbild 10
5.4. 1 Corporate Communications - Die Unternehmenskommunikation 2
5.5. 1 Corporate Culture - Die Unternehmenskultur 4
5.6. 1 Corporate Image - Das Unternehmensimage 6
6. 1 Ziele 7
7. 1 Wirkungen 8
8. Fazit, Trends und Perspektiven 20
Literaturverzeichnis I Fehler Textmarke nicht definiert.
Anhang Fehler Textmarke nicht definiert.I
Salomon 2
Coca Cola 2 7
BMW 3
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Die Struktur der Corporate Identity
Abb. 2: Die Unternehmenskultur
Abb. 3: Internes und externes Image und seine Wirkungen
Abb. 4: Die internen Wirkungszusammenhänge einer CI
Abb. 5: Die externen Wirkungszusammenhänge einer CI
Abb. 6: Anzahl der Mitarbeiter nach Regionen von Salomon
Abb. 7: Verschiedene Marken des Coca Cola Konzerns
Abb. 8: Geschichte der Firmenslogans von Coca Cola
Abb. 9: Ausgaben für Arbeitssicherheit der BMW AG
Abb. 10: Krankenquote in der BMW AG
Abb. 11: BMW Punktsieger beim BCP Branchen Award
II
Abkürzungsverzeichnis
Abb. = Abbildung bspw. = beispielsweise bzw. = beziehungsweise CB = Corporate Behavior CD = Corporate Design CC = Corporate Communications CI = Corporate Identity CP = Corporate Philosophy d.h. = das heißt etc. = et cetera FAZ = Frankfurter Allgemeine Zeitung F&E = Forschung und Entwicklung o.V. = ohne Verfasser öffentl. = öffentlichen PR = Public Relations u.a. = unter anderem u.v.m. = und viele mehr w&v = werben und verkaufen z.B. = zum Beispiel
III
1. Einleitung
Aufgrund der globalisierenden Märkte und den immer einheitlich werdenden Produkten wird es für die Unternehmen immer schwieriger sich von ihren Wettbewerbern abzuheben. Ein weiteres Problem ist das die „Loyalität der Mitarbeiter und die Zuwendung der Kunden zu ihrem Stammunternehmen oder zu der gewohnten Marke nicht mehr selbstverständlich sind“. Um die Verbundenheit der Mitarbeiter und Kunden, aber auch der Öffentlichkeit insgesamt, emotional stärker an das Unternehmen zu binden, um bei ihnen mehr Akzeptanz zu erlangen ist einheitlicher Unternehmensauftritt von großer Bedeutung. 1 Hier greift das Konzept der CI ein, welches dem Unternehmen ermöglicht sich von ihren Wettbewerbern zu differenzieren und sich auf all seinen kommunikativen Wegen einheitlich selbst darzustellen. Dieses Konzept versucht der Autor in seiner Hausarbeit zu erläutern. Die Arbeit beginnt mit einer Klärung des geschichtlichen Ursprungs der CI, also wie ist sie eigentlich entstanden und wie hat sie sich entwickelt. Als nächstes werden die Begrifflichkeiten erläutert und anhand einiger Definitionen wird gezeigt wie sie verstanden und wiedergeben wird. Um einen Überblick zu bekommen, wird die Struktur der CI aufgezeigt. Die CI setzt sich zusammen aus Corporate Philosophy - der Unternehmensphilosophie, Corporate Behavior - das Unternehmensverhalten, Corporate Design - das Unternehmenserscheinungsbild, Corporate Communications - die Unternehmenskommunikation, Corporate Culture - die Unternehmenskultur sowie Corporate Image - das Unternehmensimage. Diese Bestandteile versucht der Autor begreiflich zu machen. Nachfolgend werden die Ziele, welche sich ein Unternehmen in Verbindung mit der Corporate Identity setzt, aufgezeigt. Und wie so ein Konzept ankommt, wird in den Wirkungen des Konzepts beschrieben. Anschließend gibt der Autor noch eine Zusammenfassung mit einen Fazit und den Perspektiven einer Corporate Identity. Im Anhang befinden sich dann noch drei Bsp. an denen die Corporate Identity erklärt wird.
1 vgl. Gonchorerk, U./ Gonschorrek, N. (2000) S. 97
1
2. Geschichte
Die historischen Ursprünge der Corporate Identity entstammen aus den Wappen der Fürsten und der Städte, den Uniformen der Armeen und den Ex Libris der Buchdrucker. Sie dienten als Identitätszeichen, welche man auch immer mit inhaltlichen Aussagen verband. So wurde versucht mit Hilfe von Losungen in den Wappen einen gemeinsamen Geist und eine einheitliche Zielorientierung zu vermitteln. Zugehörigkeit, Identifizierung oder zumindest Identifikation sollten die Fahne und die Uniform signalisieren. Und als Qualitäts- und Herstellersiegel dienten die Zeichen der Buchdrucker, in dessen Rolle heute die Logos der Unternehmen geschlüpft sind. 2 Die Entwicklung der CI erfolgte über einen längeren Zeitraum hinweg ohne dabei von CI zu sprechen.
Sie unterteilt sich in vier Phasen:
Die erste war die traditionelle Phase, die bis zum Ende des ersten Weltkrieges anhielt. In ihr wurde die Identität eines Unternehmens durch seine Gründer- und Unternehmenspersönlichkeiten bestimmt, dabei prägte der Unternehmer die Unternehmensphilosophie, das Unternehmensverhalten (hierarchisch-patriarchischer Führungsstil) sowie dem Unternehmenserscheinungsbild (durch seine persönliche Auswahl von Architekten, Graphikern und Formgestaltern). Namen wie Krupp, Mannesmann, Siemens, Oetker und Ford wären hier zu nennen.
Die zweite Phase war die markentechnische und verlief zwischen den beiden Weltkriegen. Hier gewann die Marke dann immer mehr von Bedeutung. Ein Markenartikel musste verschiedene Bedingungen erfüllen u.a. konstante Produktqualität, gleichartige Verpackung, einheitlicher Preis sowie eine eigenständige geschützte Bezeichnung. Dadurch wurde versucht die Marke mit dem Unternehmen zu identifizieren. Einigen Unternehmen gelang es sogar Ihre Marken zum Synonym ganzer Produktgattungen zu machen. Zu nennen wären Marken wie Nivea, Maggi, Tesa, Tempo u.v.m.. 3
2 vgl. Schmidt, K. (1994) S. 15
3 vgl. Wache/Brammer (1993) S. 16f
2
Mit Beginn der 50er begann dann die Designphase einzukehren. Dabei bekam das Erscheinungsbild eines Unternehmens eine immer bedeutendere Rolle. Dies drückte sich in Form, Farbe und Ästhetik der hergestellten Produkte aus. Unternehmen wie Braun und AEG waren hier Vorreiter. 4
In den 70er 80er tauchte dann der Begriff CI erstmals auf und umfasste alle Aktivitäten der Unternehmenskommunikation als eines der wichtigsten Werkzeuge zur Prägung des Unternehmensimage. 5 Dies war die strategische Phase, welche die verschiedenen Identitätsmerkmale Philosophie, Kultur, Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild in ein strategisches Konzept zusammen brachte. Vorreiter waren BMW, BASF, ARAL, Daimler Benz etc.. 6
3. Begriff
Es wurden die unterschiedlichsten Begriffsdefinitionen hervorgebracht. Hieran erkennt man das es sich bei CI um etwas handelt was nicht vom Begriff her entstanden ist, sondern aus partikulären Interessen der Wirtschaftspraxis erwuchs. 7
Das Wort „Corporate“ stammt aus dem Englischen und bedeutet Kooperation, Verein, Gruppe, Unternehmen, Zusammenschluss, aber auch vereint, gemeinsam und gesamt. Es handelt sich also um eine Organisation oder Gemeinschaft als Ganzes, wie zum Bsp. Unternehmen, Verband, Verein, Partei, Stadt oder Land. 8
„Identity“, zu deutsch Identität, wird sozialpsychologisch für Individuen, als auch für Gruppen gleichermaßen, in zwei Arten unterteilt:
1. Zum einen in die individuelle Identität, das „stets-sich-selbst-gleich-sein“, Kontinuität im Denken und Verhalten, Selbstverständnis und Selbstbewusstsein; sie ist das Ergebnis aus Tradition, Fähigkeiten und Fertigkeiten.
4 vgl. Kiessling/Spannagl (1996) S. 11
5 vgl. Kroehl (2000) S.33
6 vgl. Wache/Brammer (1993) S. 19
7 vgl. Wache/Brammer (1993) S. 7
8 vgl. Herbst, D. (2003), Corporate Identity, Berlin, 2003. zitiert nach: http://www.dieterherbst.de
3
2. Zum anderen in die soziale Identität, die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe und Akzeptanz durch diese Gruppe; sie ist das Ergebnis von Kommunikationsprozessen.
Beide Identitätsformen müssen gleich gut ausgeprägt sein, damit die Umwelt die Unternehmung auch wahrnehmen kann. 9
Zusammenfassend kann CI mit Unternehmensidentität übersetzt werden. Sie entsteht aus einem ganzheitlichen Verständnis des Unternehmens, aus dem sich alles Verhalten, alle Aktivitäten und alle Informationen ableiten. Die Unternehmensidentität ist damit die eigenständige, unverwechselbare Persönlichkeit dieses Unternehmens.
4. Definition
„Unter CI wird heute mehrheitlich ein integriertes strategisches Kommunikationskonzept verstanden, mit dem Ziel, von innen heraus die Selbstdarstellung einer Organisation nach außen zu steuern.“ 10
"Corporate Identity ist die strategisch geplante und operativ eingesetzte Selbstdarstellung und Verhaltensweise eines Unternehmens nach innen und außen auf Basis einer festgelegten Unternehmensphilosophie, einer langfristigen Unternehmenszielsetzung und eines definierten (Soll-) Unternehmens in einheitlichen Rahmen nach innen und außen zur Darstellung zu bringen.“ 11 CI ist also kein statischer, sondern ein dynamischer Prozess. 12
9 vgl. Keller (1993) S. 21
10 Stammbach (1993) S. 12
11 Birkigt/Stadler/Funck (2000) S. 18
12 vgl. Kroehl (1994) S. 3
4
5. Struktur
Abb. 1
Quelle: in Anlehnung an Kroehl (1994) S. 2
Hier werden die Elemente aufgezeigt, welche die CI beeinflussen. Ganz oben steht die Corporate Philosophie - die Unternehmensphilosophie mit Ihrer Vision. Um diese Vision zu verwirklichen, werden dann die Corporate Identity Instrumente eingesetzt. Sie setzen sich zusammen aus dem Corporate Behavior - das Unternehmensverhalten, dem Corporate Designdas Unternehmenserscheinungsbild und dem Corporate Communications - der Unternehmenskommunikation Dabei dürfen wir die einzelnen Bereiche nicht als voneinander getrennt sehen, sondern vielmehr als sich gegenseitig beeinflussende Bereiche. Sie stehen in einen interdependenten Wahrnehmungs- und Wirkungszusammenhang. 13 , gelebt in der Corporate Culture - der Unternehmenskultur und wieder gespiegelt im Corporate Image - dem Unternehmensimage, also in den Köpfen und Herzen der Menschen. Welches dann wiederum auf die Unternehmensphilosophie wirkt und diese dabei beeinflusst, wie die Abb. versucht zu zeigen. Auf den folgenden Seiten wird auf die einzelnen Dimensionen genauer eingegangen.
13 vgl. Schmidt (1994) S. 54
5
Arbeit zitieren:
Daniel Hartling, 2004, Die Corporate Identity des Unternehmens - Konzept und ausgewählte Beispiele, München, GRIN Verlag GmbH
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