Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort 3
2. Wer ist Anna Freud? 4
3. Definitionen 5
3.1 Die Psychoanalyse 5
3.2 Das Ich in der Psychoanalyse 5
3.3 Das Es in der Psychoanalyse 5
3.4 Abwehrmechanismen 5
4. Die analytischen Techniken 6
4.1 Die hypnotische Technik 6
4.2 Die freie Assoziation 6
4.3 Die Traumdeutung 7
4.4 Die Symboldeutung 7
4.5 Die Fehlhandlungen 7
4.6 Die Übertragung 7
5. Das Eisbergmodell nach Sigmund Freud 8
6. Die Abwehrmechanismen 10
6.1 Frühe Formen der Abwehr 10
6.2 Reifere Formen der Abwehr 10
6.2.1 Die Verdrängung 11
6.2.2 Die Regression 11
6.2.3 Die Reaktionsbildung 11
6.2.4 Die Isolierung 11
6.2.5 Das Ungeschehenmachen 12
6.2.6 Die Projektion 12
6.2.7 Die Introjektion/ Identifikation 12
6.2.8 Die Wendung gegen die eigene Person 12
6.2.9 Die Verkehrung ins Gegenteil 12
6.2.10 Die Verschiebung des Triebziels/ Sublimierung 12
7. Die Bedeutung der Theorie für die soziale Arbeit 13
7.1 Ein Fallbeispiel aus meiner Arbeit 13
8. Schlusswort 14
9. Literaturverzeichnis 15
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1. Vorwort
Anna Freud und die Abwehrmechanismen des Ich- so lautet das Thema dieser Seminararbeit.
Laut Anna Freud standen das Ich und seine Störungen schon immer im Mittelpunkt der Psychoanalyse, alles andere war nur Mittel zum Zweck. Ziel der Psychoanalyse ist es, die Störungen aufzuheben und das Ich wieder intakt zu setzen.
Gewählt habe ich dieses Thema, weil es eine Relevanz für meine Arbeit hat. Ich bin in einer stationären Mädchenwohngruppe tätig, in der in der Regel neun Mädchen im Alter von 13 - 17 Jahren leben. Auch bei ihnen können immer wieder Abwehrmechanismen bemerkt werden, was ich in einem Fallbeispiel aus meiner Praxis in Kapitel 7.1 schildern werde.
Doch zu aller erst werde ich kurz auf die Person Anna Freud eingehen. Danach auf wichtige Definitionen zum Verständnis dieser Seminararbeit. In Kapitel 4 werden die analytischen Techniken kurz geschildert. Kapitel 5 beschreibt das Eisbergmodell nach Sigmund Freud. In Kapitel 6 gehe ich ausführlich auf die Theorie der Abwehrmechanismen des Ich ein und Kapitel 7 beschreibt die Bedeutung der Theorie für die Soziale Arbeit. Mit Kapitel 8 folgt das Schlusswort.
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2. Wer ist Anna Freud?
Anna Freud ist die Tochter des berühmten Psychoanalytikers Sigmund Freud. Sie wurde am
03. Dezember 1895 in Wien geboren und starb am 09. Oktober 1982 im Alter von 87 Jahren in London. Anna Freud ist eine österreichisch- englische Psychoanalytikerin, die zusammen mit Melanie Klein als Begründerin der Kinderanalyse gilt. Ursprünglich ist Anna Lehrerin, aber da sie sich sehr für die Psychoanalyse interessiert, macht sie ihre Lehranalyse bei ihrem Vater Sigmund Freud und ist fortan als Psychoanalytikerin tätig. Anna lebt zusammen mit Dorothy Burlingham- Tiffany in einer homosexuellen Beziehung, mit der sie 1938 nach London zieht. Dort gründen die beiden die Hampstead Nurseries, ein Heim für kriegstraumatisierte Kinder. 1947 wird daraus eine international anerkannte Klinik für Kindertherapie. Ab 1952 ist Anna Direktorin der Klinik.
1945 erscheint erstmals die Zeitschrift Psychoanalytic Study of the Child, bei der Anna als Mitbegründerin gilt.
Die bekanntesten Werke von Anna Freud sind:
• Einführung in die Technik der Kinderanalyse (1927)
• Einführung in die Psychoanalyse für Pädagogen (1930)
• Das Ich und seine Abwehrmechanismen (1936)
(Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Freud)
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3. Definitionen
3.1 Die Psychoanalyse
Der Begründer der Psychoanalyse ist Sigmund Freud.
In der Psychoanalyse geht es darum, dass der Patient Zugang zu unbewussten seelischen Triebwünschen, Phantasien und Affekten bekommt. Ziel der Psychoanalyse ist es, dissoziierte Anteile wieder zu integrieren. (Vgl. FACHLEXIKON DER SOZIALEN ARBEIT 2002, S. 742)
3.2 Das Ich in der Psychoanalyse
Das Ich ist neben dem Es und dem Über- Ich eine der drei Instanzen des seelischen Apparates. Die Funktionen des Ich sind u.a. die Vermittlung zwischen der eigenen Seele und der Außenwelt (vgl. MOCH 2005, S. 2), die Selbsterhaltung und die Regulation zwischen Es (Triebe) und Über- Ich (Gewissen). Das Ich ist autonom und besitzt bestimmte Abwehrmechanismen, durch die das Ich geschützt werden soll. (Vgl. LOCH 1999, S. 47) „Das Ich ist sozusagen das Medium, durch das hindurch wir ein Bild der beiden anderen Instanzen zu erfassen versuchen.“ (Vgl. FREUD 1987, S. 9) Beim Ich spricht man von einem Sekundärprozess. Kennzeichen hierfür sind: Rücksichtnahme auf Realität und Über - Ich und die Lahmlegung der Triebe, um die eigenen Grenzen zu sichern. Das geschieht durch Abwehrmechanismen. (Vgl. FREUD 1987, S. 10)
3.3 Das Es in der Psychoanalyse
Beim Es spricht man von einem Primärprozess. Kennzeichen dafür sind: Keine Synthese, Unverbundenheit und Nebeneinander von Vorstellungen und Affekten; Oberstes Prinzip ist Lustgewinn. (Vgl. FREUD 1987, S. 9)
Ohne das Eingreifen des Ich würde das es nur die Triebbefriedigung kennen. (FREUD 1987, S. 36)
3.4 Abwehrmechanismen
„Der Begriff der Abwehr beschreibt allgemein den Kampf des Ich, sich gegen Gefahr zu schützen.“ Mit Gefahr sind verdrängte Triebe, Wünsche, Gefühle gemeint, die mit einer realen oder befürchteten Strafe in Verbindung gebracht werden und ins Bewusstsein dringen.
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Arbeit zitieren:
Christiane Klein, 2005, Anna Freud und die Abwehrmechanismen des Ich, München, GRIN Verlag GmbH
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