I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis...................................................................................................... I
Abk ürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis IV
I. NOTWENDIGKEIT DER BERÜCKSICHTIGUNG VERHALTENSTHEORETISCHER ANSÄTZE
IN DER FINANZIERUNGS THEORIE. 1
II. NEOKLASSISCHE FINANZIERUNGSTHEORIE VS. VERHALTENSTHEORETISCHER
ANSATZ. 3
A. Der Rationalitätsbegriff 3
B. Entscheidungsprozesse auf Finanzmärkten. 5
III. THEORETISCHE ANALYSE DER BEHAVIORAL FINANCE-EFFEKTE. 7
A. Systematisierung der Behavioral Finance-Effekte anhand des menschlichen
Informationsverarbeitungsprozesses 7
1. Informationswahrnehmunganomalien 7
a) selektive Wahrnehmung. 7
b) Verfügbarkeitsheuristik 8
2. Informationsverarbeitunganomalien. 9
a) Relatives Bewertungsschema 9
b) Dispositionseffekt, sunk-costs und mentale Konten. 13
3. Entscheidungsanomalien. 15
a) Overconfidence-Modell. 15
b) Effekte des menschlichen Kontrollbedürfnisses 16
c) Herdeneffekte. 17
B. Aussagefähigkeit der Theorien in Hinblick auf die Ereignisse am Neuen Markt. 18
IV. HERAUSFORDERUNGEN FÜR DIE ZUKÜNFTIGE KAPITALMARKTFORSCHUNG. 21
Literaturverzeichnis V
Behavioral Finance Grunendahl, Jens
III
Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Klassischer und kognitiver Entscheidungsprozess.
Abbildung 2: Hypothetische Wertefunktion der Prospect Theory.
Abbildung 3: Wertefunktion anhand des Ausgangsbeispieles.
Abbildung 4: Entwicklung des NEMAX und Entwicklung der Aktionärszahlen in
Deutschland
Behavioral Finance Grunendahl, Jens
Tabelle 1: Unterschiede zwischen der neoklassischen Finanzierungstheorie und der
Behavioral Finance........................................................................................ 4
I. Notwendigkeit der Berücksichtigung verhaltenstheoretischer Ansätze in der Finanzierungstheorie
Die jüngsten Entwicklungen auf den globalen Finanzmärkten haben deutlich gezeigt, dass die bisherigen Modelle der Kapitalmarktforschung nur begrenzt in der Lage sind, Anomalien von Wertpapierkursbewegungen zu erklären. Alan Greenspan warnte am 26. Februar 1997 vor dem amerikanischen Kongress vor einer „irrationalen Jubelstimmung“ und deutete bereits zu diesem Zeitpunkt auf Fehlallokationen auf den Aktienmärkten hin, wobei markpsychologische Phänomene immer wieder im Fokus seiner Rede standen. 1
Der Zusammenbruch des Neuen Marktes in Deutschland war für die Finanzwissenschaft von besonderer Bedeutung, da klassische Finanzmarkttheorien unzureichende Erklärungen lieferten. Da menschliches Handeln Marktergebnisse determiniert, mussten wirtschaftspsychologische Erkenntnisse mehr in die Finanzmarkttheorie einge-bunden werden.
Aus diesem Grund wurden in den letzten Jahren in der finanzwissenschaftlichen Forschung verhaltentheoretische Ansätze herangezogen, die eine Abkehr von den neoklassischen Annahmen bedeuteten. Diese neue Forschungsrichtung, genannt „Beha-vioral Finance“, untersucht Finanzmarktreaktionen mit Hilfe einer Synthese von ökonomischen und psychologischen Erklärungsansätzen. Damit verknüpft sie insbesondere das Individualverhalten mit dem Marktgeschehen. 2
Die vorliegende Untersuchung stellt zunächst einige Unterschiede zwischen der neoklassischen Finanzierungstheorie und der Behavioral Finance dar. Dabei wird insbesondere auf das Rationalitätsverständnis und die Unterschiede in den Entscheidungsprozessen eingegangen. In Kapitel II werden anschließend die psychologischen Effekte vorgestellt, die eine Erklärung für irrationales Verhalten auf Finanzmärkten lie-
1 Vgl.Jünemann/Schellenberger (1997), S.562.
2 Vgl. Behavioral Finance Group (2000), S. 311.
Arbeit zitieren:
Jens Grunendahl, 2005, Behavioral Finance - Verknüpfung von finanzwirt-schaftlichen und verhaltenstheoretischen Ansätzen zur Erklärung von Anlegeverhalten, München, GRIN Verlag GmbH
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