Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
2 Lebenslauf 3
3 Methodik 5
3.1 Spot Painting 5
3.2 Der Tierkörper als Ready-Made 5
4 Werke 6
4.1 A Thousand Years
4.2 Shirley Shark
4.3 Away from the Flock 7
4.4 Mother a nd Child Divided 7
5 Film und Werbung 8
6 Damien Hirst: der 11. September 8
7 Schlussbetrachtung 9
8 Literaturverzeichnis 10
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Ich glaube, dass Kunst die Welt verändern kann. Kunst hat mit allem zu tun. Kunst ist wie eine Art Psychologie - wenn sie die Menschen zum Nachdenken bringt. Auf eine gewi sse Art und Weise verändert Kunst die Welt und bringt die Leute dazu, über ihr Leben nachzudenken.
(Hirst, Damien; Künstler - Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst, Ausgabe 53, Heft 2, 2001)
1 Einleitung
In dem Seminar „Gegenwartskunst: Das Verhältnis zum Tier“ haben wir uns mit verschiedenen Künstlern beschäftigt, bei denen das Tier Mittelpunkt ihrer Arbeit ist. Dabei war das Tier aus unterschiedlichem Material dargestellt, z.B. aus Holz (Pinguine), aus „Draht“ (Riesenspinne) oder ausgestopft (Eisbären). Die Werke waren jeweils so konstruiert, dass sich der Betrachter mit der Entstehung und der Wirklichkeitserscheinung auseinandersetzte. Dabei spielten unter anderem die Anordnung und Menge der Objekte eine Rolle.
Dies war ein Anreiz für mich, mich mit einem Künstler zu beschäftigen, der mit Hilfe seiner Darste llung die Betrachter provoziert - Damien Hirst.
2 Lebenslauf
Damien Hirst wird 1965 in Bristol, England , als Sohn eines Autoverkäufers geboren. Von 1986 bis 1989 studiert er freie Kunst am Goldsmith College in London. Noch während seiner Studienzeit im Jahr 1988 ist er für die Durchführung der Ausstellung „Freeze“ verantwortlich. Er wählt ein verlassendes Lagerhaus im Londoner Hafenviertel als Räumlichkeit. Die Ausstellung zeigt neben den Werken anderer Kunststudenten eine Vielzahl seiner eigenen Arbeiten.
Obwohl viele Leute an dem Gelingen dieser Ausstellung zweifeln, wird sie für Hirst zu einem großen Erfolg und verschafft ihm ein erstes Renommee in der heimischen Kunstszene.
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Charles Saatchi, Werbemagnat und Kunstsammler, beginnt nach dem Besuch von „Freeze“ die Arbeit des jungen Künstlers zu unterstützen und stellt Werke von ihm in der ersten „Young British Artists“ Show aus. 1990 verkauft Hirst sein „Medicine Cabinet“ für 1000 Pfund an Saatchi. 1991 eröffnet er seine erste eigene Ausstellung mit dem Titel „In and Out of Love“ in der Woodstock Street Gallery in London. Im gleichen Jahr folgen weitere Ausstellungen im Institute of Contemporary Art (London) und der Emmanuel Perrotin Gallery in Paris.
Im Jahr 1992 erhält Hirst für seine Arbeit „The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living“ eine Nominierung für den begehrten Turner Preis (welchen er schließlich 1995 erhält). Bei dieser Arbeit handelt es sich um einen 14 Fuß langen Tigerhai, eingelegt in einem gläsernen Bassin mit Formaldehyd. Charles Saatchi hatte diese Arbeit für 45.000 englische Pfund in Auftrag gegeben und in seine Ausstellung „Young British Artists“ aufgenommen.
„Two Fucking and Two Watching“, eine Arbeit die Hirst 1995 veröffentlicht, wird von den Gesundheitsbehörden in New York verboten. Da die Installation einen verwesenden Kuh- und Bullenkadaver beinhaltet, befürchtet man, der Geruch könne bei den Besuchern Erbrechen auslösen.
Damien Hirst ist mittlerweile weltweit in der Kunstszene bekannt und seine Werke erhalten Einzug in Ausstellungen in Seoul, Salzburg, Köln und Los Angeles.
Im Jahr 1996 wird sein erster Kurzfilm „Hanging Around“ in London gezeigt. Zur selben Zeit verzweigt Hirst seine Tätigkeiten und eröffnet in Notting Hill ein Restaurant: Pharmacy. Er produziert zusammen mit Fet Les eine Popmusik-Single und sein Album „Vindaloo“ erreicht Platz zwei in den Charts.
Bei Christies wird „God“, ein Schrank mit Medikamenten für 185.000 Pfund versteigert.
1998 veröffentlicht Damien Hirst seine Autobiografie unter dem Titel „I Want To Spend the Rest of My Life Everywhere, with Everyone, One to One, Always, Forever, Now“ (Vgl. Prof. Romain, Lothar; Dr. Bluemler, Detlef (2001): Künstler, Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst, Ausgabe 53, Heft 2; http://www.it-est.com/hirst.html).
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Wiebke Engler, 2005, Damien Hirst, Munich, GRIN Publishing GmbH
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