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Denkschulen der Strategieforschung

Titel: Denkschulen der Strategieforschung

Seminararbeit , 2005 , 28 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Okko Reichwein (Autor:in), Wiebke Sommerfeld (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Über die ökonomische Notwendigkeit Unternehmenswert zu schaffen, besteht in Wissenschaft, Politik und Wirtschaft Einigkeit. Kerngedanke der wertorientierten Unternehmensführung ist die Steigerung des Marktwertes. Unternehmen schaffen somit zukunftsträchtige Arbeitsplätze, von denen Management, Mitarbeiter, der Staat als Steuereinnehmer und Aktionäre profitieren.
Diese Arbeit widmet sich den strategischen Konzepten, die dazu dienen, das Ziel der Wertsteigerung zu erreichen.
Dabei werden im ersten Abschnitt der Arbeit die konzeptionellen Anforderungen dargestellt, die für eine Wertsteigerung unbedingt erforderlich sind. In diesem Abschnitt stellt sich vor allem die Frage, welche Faktoren eine Steigerung des Unternehmenswertes beeinflussen.
Der zweite Abschnitt befasst sich eingehend mit den fünf Denkschulen der Strategieforschung, deren Ansätze Mittel zur Wertsteigerung darstellen. Da es in jeder Denkschule eine Reihe von verschiedenen Konzepten gibt, würde die Vorstellung aller Konzepte im Rahmen dieser Seminararbeit zu umfangreich. Deshalb wird je Denkschule ein Konzept vorgestellt. Im Anschluss daran erfolgt jeweils eine kritische Beurteilung der Konzepte.

Maßgeblich zur Erarbeitung dieses Themas beigetragen hat die Auseinanderset-zung mit dem Buch zur wertorientierten Unternehmensführung von Adolf G. Coenenberg und Rainer Salfeld.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Anforderungen an eine (wertorientierte) Strategieentwicklung

1.2 Handlungsfelder zur Steigerung des Unternehmenswertes

2 Fünf Denkschulen der Strategieforschung

2.1 Positionierungsschule

2.1.1 Porters Modell der Wettbewerbsanalyse (Five Forces)

2.2 Ressourcenschule

2.2.1 Kernkompetenz- Ansatz

2.3 Transaktionskostenschule

2.3.1 Mergers & Acquisitions

2.4 Leistungsprozessschule

2.4.1 Porters Wertkette

2.5 Interdependenzschule

2.5.1 Spieltheoretischer Strategieansatz

3 Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht strategische Konzepte, die zur Wertsteigerung von Unternehmen beitragen können. Die zentrale Fragestellung fokussiert darauf, wie Unternehmen durch verschiedene theoretische Denkschulen der Strategieforschung ihren Unternehmenswert nachhaltig steigern und durch operative Exzellenz sowie eine gezielte Portfoliosteuerung Wettbewerbsvorteile erzielen können.

  • Wertorientierte Unternehmensführung und Strategieentwicklung
  • Analyse von fünf strategischen Denkschulen (Positionierung, Ressourcen, Transaktionskosten, Leistungsprozesse, Interdependenz)
  • Operationalisierung von Wertsteigerungshebeln wie Umsatzwachstum und Profitabilität
  • Kritische Würdigung der vorgestellten Strategieinstrumente

Auszug aus dem Buch

2.5.1 Spieltheoretischer Strategieansatz

Spieltheorie wird als „Wissenschaft vom strategischen Denken“ bezeichnet. Sie ist ein Teilgebiet der Entscheidungstheorie und befasst sich mit Entscheidungen unter Ungewissheit.

Die Spieltheorie hat ihren Ursprung im Zweiten Weltkrieg. Damals bemerkte die britische Marine, dass sie erfolgreicher gegen deutsche U-Boote vorgehen konnte, indem sie sich nicht auf die Intuition ihrer Piloten und Schiffskapitäne verließ, sondern strategisch vorging. Ihr Konzept wurde auf andere Kriegsbereiche erfolgreich übertragen. Während der Zeit des Kalten Krieges verbreitete sich die Spieltheorie. Zu dieser Zeit herrschte eine Gewinner- Verlierer Mentalität vor, folglich ein „Nullsummenspiel“. Doch in der modernen Spieltheorie existiert ebenso ein „Positivsummenspiel“, das mit einer Gewinner-Gewinner Situation verbunden ist. Angenommen, ein Nullsummenspiel bedeutet Konkurrenz zwischen Unternehmen und ein Positivsummenspiel steht für Kooperation, dann bezieht sich die Spieltheorie auf das Wechselspiel zwischen Konkurrenz und Kooperation. Aus einer Zusammenfassung der englischen Übersetzung dieser Begriffe, competition und cooperation, ergibt sich der Ausdruck „coopetition“. Ein grundlegender Gedanke von coopetition ist der Weg von einer Win-Lose-Situation zu einer Win-Win Situation. Auf die unternehmerische Praxis bezogen meint coopetition die Notwendigkeit der Kooperation und des Wettbewerbs zwischen Unternehmen. Barry Nalebuff und Adam Brandenburger haben diesen Sachverhalt folgender Maßen zusammengefasst: „Geschäft ist Zusammenarbeit, wenn es um das Backen eines Kuchens geht, und Wettbewerb, wenn es um die Aufteilung des Kuchens geht.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Notwendigkeit wertorientierter Unternehmensführung ein und definiert die zentralen Zielgrößen und Rahmenbedingungen der Arbeit.

2 Fünf Denkschulen der Strategieforschung: Dieser Hauptteil analysiert fünf verschiedene wissenschaftliche Ansätze (Positionierung, Ressourcen, Transaktionskosten, Leistungsprozess, Interdependenz), die jeweils spezifische Konzepte zur Steigerung des Unternehmenswertes bieten.

3 Schlussbemerkungen: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass für eine umfassende wertorientierte Gesamtstrategie die Ansätze der verschiedenen Denkschulen miteinander kombiniert werden müssen.

Schlüsselwörter

Wertorientierte Unternehmensführung, Strategieforschung, Unternehmenswert, Free Cashflow, Positionierungsschule, Five Forces, Ressourcenschule, Kernkompetenzen, Transaktionskosten, Mergers & Acquisitions, Leistungsprozessschule, Wertkette, Interdependenzschule, Spieltheorie, Coopetition

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert verschiedene Denkschulen der Strategieforschung und untersucht deren Beitrag zur wertorientierten Unternehmensführung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Strategieentwicklung, die Steigerung des Marktwertes durch operative Exzellenz und die Analyse strategischer Wettbewerbsvorteile.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, verschiedene strategische Konzepte aufzuzeigen, die als Hebel für eine nachhaltige Unternehmenswertsteigerung dienen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturgestützte Analyse und strukturierte Vorstellung ausgewählter Denkschulen und ihrer spezifischen Instrumente zur Wertsteigerung vorgenommen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in fünf Denkschulen: Positionierung, Ressourcen, Transaktionskosten, Leistungsprozesse und Interdependenz, wobei zu jeder Schule ein repräsentatives Konzept erläutert wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Wertorientierte Unternehmensführung, Unternehmenswert, Five Forces, Kernkompetenzen, Transaktionskosten und Spieltheorie.

Warum wird die Spieltheorie als Strategieansatz betrachtet?

Sie wird als Wissenschaft vom strategischen Denken unter Unsicherheit genutzt, um Interdependenzen zwischen Marktteilnehmern zu verstehen und Kooperation (Coopetition) strategisch zu planen.

Wie bewerten die Autoren die praktische Anwendung der Modelle?

Die Autoren weisen darauf hin, dass keine Schule allein alle Wertsteigerungshebel abdeckt und daher eine Kombination der Ansätze zu einer konsistenten Gesamtstrategie notwendig ist.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Denkschulen der Strategieforschung
Hochschule
Universität Lüneburg
Note
1,7
Autoren
Okko Reichwein (Autor:in), Wiebke Sommerfeld (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
28
Katalognummer
V41658
ISBN (eBook)
9783638398770
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Denkschulen Strategieforschung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Okko Reichwein (Autor:in), Wiebke Sommerfeld (Autor:in), 2005, Denkschulen der Strategieforschung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41658
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Leseprobe aus  28  Seiten
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