Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis................................................................................ I
Abk ürzungsverzeichnis 1
Didaktische Vorbemerkung. 1
1. Einleitung. 1
2. Zu den linguistischen Grundlagen 2
2.1 Was wird unter einem Text verstanden? 2
2.2 Begriff Schreiben. 3
2.3 Zur Verschriftung und Verschriftlichung 5
2.4 Zur Textproduktion 5
3. Über die Entwicklung der Schreibfähigkeit 7
4. Betrachtung von Überarbeitungs- bzw. Optimierungsverfahren
und Textrevision 9
4.1 Textüberarbeitung 9
4.2 Textrevision 9
5. Bezüge zur Unterrichtspraxis einer 5. Klasse 10
5.1 Die Bedeutung von Textsorten in der Schule 10
5.1.1 Das Schreiben nach Textsorten. 11
5.2 Zur Unterrichtseinheit: Schreiben nach Reizwörtern. 12
5.2.1 Kreatives Schreiben. 12
6. Analyse der Aufsätze (Übungsaufsatz und Klassenarbeit)
„Erzählen nach Reizwörtern“ 14
6.1 Aspekte von Textqualität 14
6.1.1 Schematische Darstellung zur Textanalyse. 15
6.1.2 Raster in einer vereinfachten Form. 15
6.2 Schülertexte und Kommentare zum Text. 16
(Übungsaufsatz) 16
6.2.1 Gesamturteil (Übungsaufsatz): 17
I
Inhaltsverzeichnis
(Klassenarbeit) 17
6.2.2 Gesamturteil (Klassenarbeit): 18
6.3 Der Beurteilungsbogen: Erzählen nach Reizwörtern. 19
6.4 Allgemeine Betrachtung der Unterrichtseinheit 20
6.4.1 Zum Beurteilungsbogen 20
6.4.2 Auswertung: Welche Fähigkeiten zur Textproduktion haben
die Schüler dazu gelernt? 20
7. Fazit. 22
Stimmungsbild 23
Literaturverzeichnis. a
8. Anhang. - 1 -
8.1 Die Unterrichtseinheit: - 1 -
II
Abkürzungsverzeichnis
Art. Artikel Bb. Beurteilungsbogen bsp. beispielsweise bzw. beziehungsweise d.h. das heißt ebd. eben da etc. etcetera Hrsg. Herausgeber Kap. Kapitel m.E. meines Erachtens nds. Niedersächsisches RS Realschule s. siehe schriftl. schriftlichen sog. so genannten u.a. unter anderem z.T. zum Teil zit. zitiert
Vorbemerkung
Ich muss zugeben, dass ich, was die geschlechtsspezifischen Benennungen (männlich/weiblich) anbelangt, mit mir gerungen habe. Es soll vermieden werden, die Sätze durch langwierige Schrägstrichergänzungen zu komplizieren. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird daher im Folgenden bei bestimmten Personengruppen lediglich die männliche Form benutzt. Dies schließt eindeutig das weib liche Geschlecht mit ein. Zur besseren Übersicht werden hauptsächlich die Namen der Autoren durch SPERRSCHRIFT hervorgehoben.
1
1. Einleitung
Der erste Teil dieser Arbeit ist der linguistische und befasst sich mit der geschriebenen Sprache und ihren spezifischen Anforderungen an den Produzenten bzw. den Schreibenden im Bezug auf Textsorten. Der Aufbau dieser Arbeit stellt grundsätzliche Überlegungen und Möglichkeiten zum Bereich „Texte s chreiben im D eutschunterricht“ voran, um auf ein ausgewähltes Praxisbeispiel hinzuführen. Dazu wird der Frage
nachgegangen, was unter einem Text zu verstehen ist und der Versuch unternommen, den Begriff „Schreiben“ zu definieren. D ie genaueren Funktionen des Schreibens werden dabei nicht beschrieben, weil es über den eigentlichen Rahmen dieser Arbeit hinausgeht. In einem weiteren Punkt wird kurz der Unterschied von Verschriftung und Verschriftlichung dargelegt, um anschließend die Besonderheiten zur Textproduktion festzuhalten. Wesentlich erscheint das Beschreiben der Entwicklungsstufen der Schreibfähigkeit, wobei hier hauptsächlich auf die Ansichten von BREITER (1980) und BECKER-MROTZEK (1997) Bezug genommen wird. Im zweiten Teil dieser Hausarbeit, dem didaktischen, geht es in Anlehnung an die Erkenntnisse aus dem ersten Teil um verschiedene Möglichkeiten, wie Textsorten in der Schule eingeführt und eingesetzt werden können. Dieser praktische Bezug wird mit Materialien und Ergebnissen einer Unterrichtseinheit zum Thema „Erzählen nach Reizwörtern“ vernetzt und somit anschaulich beschrieben. Es handelt sich dabei um eine fünfte Klasse einer Realschule in Stade.
1
2. Zu den linguistischen Grundlagen
Ziel dieses Kapitels ist es, einige Grundlagen der Textlinguistik kurz aufzuzeigen. Die Textlinguistik befasst sich im Kern mit der Abgrenzung von Texten, also der Textkonstitution (Was ist ein Text?) und mit der Textsortenlinguistik (Was sind Textsorten?). Die beiden Ansätze der Textkonstitution - (transphrastischer/strukturalistischer Ansatz „vom Satz zum Text“) und (kommunikativ-pragmatischer Ansatz „vom Text zum Satz“) - behandeln die Kohärenz 1 in Texten, mit dem Ziel Texteigenschaften und Textarbeit zu e rgründen. Die Textsortenlinguistik befasst sich mit dem Schreiben nach Textsorten, die sich besonders im Aufsatzunterricht bewährt haben (vgl. Böttcher/Becker-Mrotzek 2003, S.24). Textsorten liefern einen wichtigen Orientierungsrahmen für die Rezeption und Produktion von Texten aller Art. Bevor die Rolle der Textsorten beim Lesen und Schreiben und deren Stellenwert in didaktischen Konzepten dargestellt wird, soll zunächst der Begriff „Text“ entfaltet werden (vgl. Becker-Mrotzek 2005, S.68).
2.1 Was wird unter einem Text verstanden?
In Anlehnung an EHLICH (1983) werden unter einem Text solche sprachlichen Handlungen verstanden, die gezielt zur Aufbewahrung und Überlieferung produziert werden. Eine Überlieferung oder anders ausgedrückt „Zerdehnung einer Sprechsituation“ entsteht, wenn eine sprachliche Handlung erst produziert und dann in einer zweiten Situation rezipiert (aufgenommen) und damit die ursprüngliche Einheit der Sprechsituation aufgelöst wird. Sprechhandlungen können auf diese Weise über Raum und Zeit hinweg transportiert bzw. tradiert werden. Der Begriff „Text“ soll nur hierfür verwendet werden. Nach dieser Vorstellung von EHLICH (1983) sind Texte nicht notwendigerweise aufgeschrieben. Für die Überdauerung der Texte ist die Produktion entscheidend. Sie ist für die Speicherung mit Hilfe der Schrift
Arbeit zitieren:
Carolin Gosny, 2005, Texte schreiben im Deutschunterricht - Betrachtung von Revisions- und Optimierungsverfahren bei der Einführung einer neuen Textsorte, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
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