I. Inhaltsverzeichnis II
INHALTSVERZEICHNIS
I. INHALTSVERZEICHNIS II
II. TABELLE-N UND ABBILDUNGSVERZEICHNIS IV
III. ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS V
1. EINLEITUNG 1
2. DEMOGRAPHISCHER WANDEL 2
2.1. Begriff des demographischen Wandels und seine
Einflussgrößen 2
2.1.1. Mortalität 3
2.1.2. Fertilität 6
2.1.3. Wanderungen 7
2.2. Demographische Problemfelder 8
3. DIE GESETZLICHE KRANKENVERSICHERUNG 11
3.1. Die Entstehungsgeschichte und die Grundprinzipien der GKV 11
3.2. Mitgliederstruktur 11
3.3. Organisation und Finanzierung 12
3.4. Aufgaben und Leistungen 13
4. AUSWIRKUNGEN DES DEMOGRAPHISCHEN WANDELS
AUF DIE GESETZLICHE KRANKENVERSICHERUNG 15
4.1. Einnahmeentwicklung aufgrund des
demographischen 15
4.2. Ausgabenentwicklung aufgrund des
demographischen 16
4.2.1. Multimorbidität 17
4.2.2. Chronische Erkrankungen 18
4.2.3. Pflegebedürftigkeit 19
4.3. Gesundheitspolitischer Lösungsansatz 20
4.3.1. Übersicht der vergangenen Gesundheitsreformen 20
4.3.2. Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen
Krankenversicherung 21
I. Inhaltsverzeichnis III
5. FAZIT 23
LITERATUR- UND QUELLENVERZEICHNIS 25
II. Tabellen- und Abbildungsverzeichnis IV
TABELLENNNNNNNN UND ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung 1 : Altersaufbau der Bevölkerung in Deutschland
von 1910 2050 5
Abbildung 2 : Entwicklung der Lohnquote in Deutschland
von 1960 2000 15
Abbildung 3 : Entwicklung der Gesundheitsausgaben in Euro
je Einwohner 16
III. Abkürzungsverzeichnis V
AIDS ....................... acquired immune deficiency syndrome bzw. ........................ beziehungsweise ca. ............................. zirka COPD ….............…. chronic obstructive pulmonal disease d.h. .......................... das heißt ebd. ......................... ebenda etc ........................... et cetera f. ............................. folgende ff. ............................. fortfolgende g ............................. Gramm GKV ………………... Gesetzliche Krankenversicherung inkl. ......................... inklusive MDK ........................ Medizinischer Dienst der Krankenkasse Mio. …........……….. Millionen Mrd. ........................ Milliarden S. ............................ Seite SGB ........................ Sozialgesetzbuch u.a. .......................... unter anderem vgl. .......................... vergleiche WHO …..............….. World Health Organization z.B. ......................... zum Beispiel
Demographischer Wandel -Problem oder Chance für die gesetzlichen Krankenversicherungen - 1 -
1.Einleitung
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen des demographischen Wandels und dessen Auswirkungen auf die gesetzliche Krankenversicherung.
Werden die Menschen in Deutschland immer älter? Wie soll die gesetzliche Krankenversicherung dies finanzieren? Wird evtl. das Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung diesem Anspruch gerecht?
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, auf diese Fragen Antworten zu geben.
Dabei wird im ersten Abschnitt ganz allgemein auf den demographischen Wandel eingegangen. Vor allem die Einflussgrößen des demographischen Wandels werden in diesem Abschnitt beschrieben.
Der zweite Abschnitt beschäftigt sich mit der gesetzlichen Krankenversicherung. Dabei wird in groben Zügen die gesetzliche Krankenversicherung beschrieben. Neben der Entstehungsgeschichte, steht vor allem die Finanzierung und die Aufgaben und Leistungen im Vordergrund.
Der dritte und letzte Abschnitt dieser Arbeit zeigt dann, welche Auswirkungen die Entwicklungen der verschiedenen Einflussgrößen des demographischen Wandels auf die gesetzliche Krankenversicherung haben. Dabei wird sowohl die Einnahmeentwicklung als auch die Entwicklung der Ausgabensituation näher betrachtet. Daneben werden noch die gesundheitspolitischen Reformen und deren Auswirkungen auf die Situation der gesetzlichen Krankenversicherung untersucht.
Demographischer Wandel -Problem oder Chance für die gesetzlichen Krankenversicherungen - 2 -
2.Demographischer Wandel
2.1. Begriff des demographischen Wandels und dessen Einflussgrößen Die Demographie ist eine Wissenschaft, die sich mit dem Leben, Werden und Vergehen menschlicher Bevölkerungen beschäftigt. 1 Bevölkerung meint in diesem Zusammenhang allerdings zweierlei. Zum einen eine bestimmte Anzahl Einwohner eines Landes bzw. einer Region und zum anderen aber auch Prozesse, die Zahl, Zusammensetzung und Verteilung der Einwohner bestimmt.
Der Begriff „bevölkern“ trat im deutschsprachigen Raum erstmals 1691 beim Sprachforscher Caspar Stieler auf. Historisch betrachtet hatte der Begriff jedoch eine andere Bedeutung als heute. Früher verstand man darunter eine systematische Besetzung eines Gebietes bzw. eine staatlich geplante Ansiedlung von Menschen. Heute verstehen wir unter „Bevölkerung“ die Gesamtzahl der Einwohner eines Staates, eines Bundeslandes, einer Region oder einer Gemeinde.
Die Bevölkerung eines Landes ändert sich stetig. Dies hängt mit den wesentlichen Ursachen der natürlichen Bevölkerungsbewegung (Geburten, Sterbefälle, Eheschließungen, Scheidungen) zusammen. Auch Zuzüge und Fortzüge, die so genannten Wanderungen, spielen dabei eine wichtige Rolle.
Die Menschen unterscheiden sich in Alter, Geschlecht, berufliche Stellung, Staatsangehörigkeit und ethnischer Herkunft voneinander. Da sich jede Bevölkerung in Alter, Geschlecht, Erwerbsstatus etc. anders zusammensetzt, kann dies erhebliche Konsequenzen für die demographische, wirtschaftliche und soziale Situation haben. Diese Konsequenzen reichen bis weit in die Zukunft.
Im folgenden Kapitel werden die wesentlichen Einflussgrößen auf den demographischen Wandel näher beschrieben.
1 Vgl. Nachfolgend Wikimedia Foundation Inc. (08.01.2005), http://de.wikipedia.org/wiki/Demographi
Demographischer Wandel -Problem oder Chance für die gesetzlichen Krankenversicherungen - 3 -
2.1.1.Mortalität
„Mortalität (Sterblichkeit) bezeichnet das Ausmaß der Todesfälle im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung oder zu einzelnen Altersklassen; wird global durch Sterbeziffern oder Sterberaten ausgedrückt und durch Sterbetafeln spezifiziert.“ 1
Für den demographischen Wandel ist die Mortalität ein sehr wichtiger Einflussfaktor. Die durchschnittliche Lebenserwartung in der Bundesrepublik Deutschland ist im Vergleich zu früher deutlich gestiegen. So hatte ein um 1900 geborenes Mädchen eine Lebenserwartung von 48 Jahren, ein Junge von 45 Jahren. Für ein heute geborenes Kind errechnet sich eine rund 30 bzw. 33 Jahre höhere Lebenserwartung. 2 Ein im Jahre 2003 geborenes Mädchen hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von 81,34 Jahren, ein Junge von 75,59 Jahren. 3
Durch die Verminderung der Säuglings- und Kindersterblichkeit sowie dem Fortschritt in der Medizin und den veränderten Lebensbedingungen kommt es zur höheren Lebenserwartung. Der Anteil der Bevölkerung, die ein höheres Lebensalter erreichen, steigt durch Zugewinne im Alter weiter stetig an. Eine heute 60-jährige Frau wird im Durchschnitt weitere 23 Jahre leben. 4 Um 1900 waren es noch 14 Jahre und 1970 bereits 19 Jahre. Im Gegensatz dazu, kann ein heute 60-jähriger Mann durchschnittlich weitere 19 Jahre leben. Dies waren 1900 13 Jahre und 1970 15 Jahre.
Diese Entwicklung wird sich voraussichtlich noch fortsetzen, insbesondere der Anteil der hochaltrigen in unserer Gesellschaft. 1900 betrug der Anteil der Hochaltrigen rund 0,5 Prozent der Bevölkerung, derzeit beträgt er rund 4 Prozent und wird wahrscheinlich 2050 12 Prozent der Bevölkerung betragen. 5
1 Statistischen Bundesamt & Robert-Koch Institut (09.01.2005), http://www.gbe-bund.de/glossar/glossar.html?/glossar/Mortalitaet.html&1
2 Vgl. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2001), S. 14
3 Vgl. Statistisches Bundesamt (09.01.2005), http://www.dstatis.de/basis/d/bevoe/bevoetab3.php
4 Vgl. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2001), S. 14
5 Vgl. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2001), S. 14
Quote paper:
Viola Mesecke, 2005, Demographischer Wandel - Chance oder Problem der gesetzlichen Krankenversicherung, Munich, GRIN Publishing GmbH
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