II
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1. Einleitung 1
2. Grundlagen und theoretischer Überblick 2
2.1. Grundlagen des e-Learning. 2
2.2. Semantische Beschreibung 3
2.3. Metadaten im e-Learning. 4
3. Metadatenkategorien im e-Learning 5
3.1. Administrativer Bereich 5
3.2. Beschreibender Bereich. 7
3.3. Technischer Bereich 8
3.4. Pädagogisch-didaktischer Bereich. 9
3.5. Wirtschaftlich-rechtlicher Bereich. 10
4. Aktuelle Metadatenstandards im Rahmen der semantischen Beschreibung 11
4.1. Dublin Core Metadata Initiative 11
4.2. Learning Object Metadata 12
4.3. Technische Realisierung. 13
5. Kontextabhängige semantische Beschreibung 15
5.1. Gründe für die kontextabhängige Beschreibung. 15
5.2. Technische Realisierung mit RDF 17
6. Schlussbetrachtungen 19
Literaturverzeichnis 20
Abbildung 1: „Metadatenbeschreibung mit XML und XMLS“ 14
Abbildung 2: „XML Metadatenbeispielinstanz“ ................................................................. 15
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Metadatenthematiken des administrativen Bereichs..................................................6 Tabelle 2: Metadatenthematiken des beschreibenden Bereichs..................................................7 Tabelle 3: Metadatenthematiken des technischen Bereichs........................................................8 Tabelle 4: Metadatenthematiken des pädagogisch-didaktischen Bereichs .................................9 Tabelle 5: Metadatenthematiken des wirtschaftlich-rechtlichen Bereichs................................10
Advanced Distributed Learning = ADL Computer based Training = CBT
Dublin Core Metadata Initiative = DCMI
Educational Modelling Language = EML Hypertext Markup Language = HTML Identifier = ID
Institute of Electrical and Electronics Engineers = IEEE
Informations- und Kommunikationstechnologie = IKT Learning Object Metadata = LOM
Resource Description Framework = RDF
Resource Description Framework Schema = RDFS
Shareable Content Object Reference Model = SCORM Uniform Resource Identifier = URI World Wide Web Consortium = W3C Web-Content-Managementsystem = WCMS Web based Training = WBT Web Ontology Language = OWL Extensible Markup Language = XML
Extensible Markup Language Schema = XMLS
Extensible Hypertext Markup Language = XHTML
1
Mit dem Entstehen des e-Learning konnten viele Bereiche der Aus- und Weiterbildung automatisiert werden. Dies lag besonders im Interesse der Anbieter, da diese sich dadurch K osten-, Zeit- und Flexibilitätsvorteile versprachen. Aber auch für den Konsumenten, also den Lerne nden brachte das e-Learning eine Reihe von Vorteilen. So kann die Lehre Orts- und zeitunabhängig erfolgen, was zu mehr Flexibilität und einer Zeitersparnis beim Lernenden führt. Durch personalisierte und multimediale Darstellungen sollen außerdem die Motivation und der Lernerfolg beim Lernenden gesteigert werden.
In den meisten Fällen lässt sich die Lehre nicht vollständig durch e-Learning realisieren und muss durch konventionelle Formen, wie z.B. Unterricht, Seminare oder Workshops ergänzt werden. Gründe dafür sind neben der mangelnden Verfügbarkeit der Technik, vor allem Wissenstransferbarrieren, die nur durch den persönlichen Kontakt von Lehrenden und Lernenden überwunden werden können.
E-Learning wird unmittelbar mit Computern und Internet in Zusammenhang gebrach t und neben statischen Darstellungen in Form eines CBT, in zunehmendem Maße online abgewickelt. Neben der Darstellung der Kurse in Form eines WBT, wird auch die Erstellung der Ku rse in Netzwerken mit verteilten Ressourcen online vollzogen. Dies erfordert jedoch das Beschreiben der e-Learning-Inhalte durch reiche, standardisierte und vielfältig verwendbare Metadaten. 1
Wie diese Beschreibung von e-Learning-Inhalten vollzogen werden kann, soll im Rahmen dieser Arbeit gezeigt werden, dazu werden verschiedene Me thoden und technische Realisierungen der semantischen Beschreibung vorgestellt. Dabei sollen besonders die Bela nge des e-Learning näher untersucht und in Form eines Anforderungskataloges für Beschreibungskat e-gorien dargestellt werden. Des weiteren soll geklärt werden, inwieweit aktuelle Metadaten-standards diesen Anforderungen genügen.
In Kapitel 2 werden zunächst grundlegende Begriffe, die für das Verständnis dieser Arbeit notwendig sind, erläutert. Es werden dabei verschiedene Stufen der semantischen Besch reibung vorgestellt, die anschließend in den weiteren Kapiteln näher betrachtet werden sollen. In Kapitel 3 werden die wichtigsten Metadatenkategorien für das e-Learning vorgestellt, um damit in Kapitel 4 die Eignung aktueller Metadatenstandards zu prüfen. Außerdem wird die technische Realisierung mit Hilfe von XML vorgestellt, bevor in Kapitel 5 auf Gründe und Realisierung der kontextabhängigen semantischen Beschreibung eingegangen wird. Im 6. Kapitel soll ein Fazit gezogen und geprüft werden, ob die Zielstellung erreicht wurde.
1 Vgl. Baumgartner, 2004, S. 555
In den folgenden Unterpunkten sollen grundlegende Begriffe, die für das Verständnis der Arbeit notwendig sind, definiert und ein theoretischer Überblick gegeben werden.
2.1. Grundlagen des e-Learning
Der Begriff des e-Learning kann als elektronisch unterstütztes Lernen aufgefasst werden. Di ese Auffassung lässt jedoch noch einen weiten Interpretationsspielraum zu, so dass eine Be griffsabgrenzung notwendig ist. „E-Learning ist IKT unterstütztes Lernen mit Hilfe von Multimedia oder Hypermedia Inhalten, welches die Kommunikation sowohl zwischen Lerne nden und Lehrenden, als auch zwischen Lernenden ermöglicht.“ 2
Da das e-Learning durch IKT unterstützt wird, hat sich eine neue Systemklasse, die als e-Learning-Plattformen bezeichnet werden, herausgebildet. „E-Learning-Plattformen oder Suites bieten eine integrierte Umgebung für das organisationsweite Management von Lernmod ulen und computerunterstütztes Lernen. Sie bieten Funktionen für die Erstellun g von Lerninhalten, Nutzung und Verteilung dieser, Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Teilne hmern, Evaluieren von Teilnehmern und zum Managen von Lernenden, Kursen, Inhalten und des Lernprozesses.“ 3 Mit Hilfe der e-Learning-Plattformen werden Lernobjekte erstellt, bearbeitet, verknüpft und dem Nutzer zugänglich gemacht. Das IEEE definiert ein Lernobjekt als ein „ [...] digitales oder nichtdigitales Element, dass zum Lernen, Ausbilden oder Unterrichten verwendet werden kann.“ 4 Nach dieser Definition kann sowohl eine ganze Kurseinheit als auch ein einzelnes Textstück ein Lernobjekt darstellen, so dass für e-Learning-Plattformen, die große Bibliotheken von Lernobjekten verwalten müssen, eine entsprechende Beschreibung der Lernobjekte notwendig wird. Im e-Learning werden Inhalte meist nicht direkt erstellt und dem Lernenden zugänglich gemacht, sondern aus verschiedenen modularen Lernobjekten zusammengesetzt und ggf. ergänzt. Dadurch wird es möglich, einzelne Lernobjekte flexibel zu kombinieren, wieder zu verwenden und Inhalte auf die Bedürfnisse der Nutzer abzustimmen. 5 Dieses erfordert wiederum eine Beschreibung der Lernobjekte, die sowohl formale, strukture lle als auch inhaltliche Aspekte dieser erfassen kann.
Die Beschreibung der Lernobjekte kann manuell durch den Nutzer erfolgen, sollte aber zum größten Teil automatisch durch die e-Learning-Plattformen geschehen.
2 Maier et. al., 2005, S.297 „E-learning is ICT-supported learning with the help of multimedia or hypermedia
contents that enable communication between learners and teache rs as well as among learners”
3 Maier et. al., 2005, S.309 „E-learning platforms or suites provide an integrated environment for the organiza-
4 IEEE,2002, S.5 „a learning object is defined as any entity - digital or non-digital - that may be used for
learning, education or training.”
5 Vgl. Hambach, 2003, S. 183
3
2.2. Semantische Beschreibung
Aus der Sicht des Informationsmanagements befasst sich die Semantik mit der möglichen inhaltlichen Bedeutung der Zeichen und der Beziehung zwischen Zeichen und deren Bede utung. 6 In der Informatik wird die Semantik als eine Interpretationsvorschrift verstanden. 7 Die semantische Beschreibung ist also als eine bedeutungsreiche Beschreibung von Information sobjekten zu verstehen.
Nach Jablonski kann die semantische Beschreibung von Inhalten in WCMS in 3 Kategorien eingeteilt werden. 8 Da die semantische Beschreibung in einem WCMS der Beschreibung von e-Learning-Inhalten sehr ähnlich ist, soll diese Einteilung nun näher betrachtet werden. In der ersten Kategorie werden Metainformationen über ganze Webseiten gesammelt, ohne jedoch einzelne Elemente dieser Seite separat zu beschreiben. 9 Im e-Learning könnte dies durch eine Beschreibung von ganzen e-Learning-Kursen, die auch als Webseite publiziert werden können, geschehen. Durch die starke Modularisierung und Wiederverwendung einze lner Lernobjekte, reicht diese Form der semantischen Beschreibung jedoch nicht aus. In der zweiten Kategorie werden einzelne Elemente beschrieben. Den Elementen wird dazu ein Attribut mit einer semantischen Beschreibung zugeordnet. Diese Zuordnung ist st atisch und unabhängig vom Kontext der Verwendung, ermöglicht jedoch eine Wiederverwe ndung in mehreren Publikationen. 10 Diese Kategorie erlaubt die Beschreibung einzelner Lernobjekte, so dass eine Wiederverwendung im Rahmen einer modularen Kurszusammenstellung gewäh rleistet werden kann. Hierzu kann einem Lernobjekt ein Attribut mit einer semantischen Beschreibung in Form eines Metadatensatzes zugeordnet werden. Die Zuordnung dieses Metadatensatzes zu dem Lernobjekt kann jedoch nicht kontextabhängig spezifiziert werden. Sollten Lernobjekte in verschiedenen Kontexten eingesetzt oder differenziert beschrieben werden müssen, so reicht dieser Ansatz nicht aus.
Die dritte Kategorie ermöglicht als Erweiterung der zweiten Kategorie, die kontextbezogene Beschreibung von Elementen durch Attribute. Eine Beschreibung der ve rwendeten Elemente untereinander ist ebenfalls möglich, so dass der Aufbau semantischer Ne tze erfolgen kann. 11 Durch diese Art der Beschreibung können nun einzelne Lernobjekte in Verbindung gebracht und ihre Beschreibung vom Kontext abhängig gemacht werden.
Die Erfassung der Beschreibung einzelner Lernobjekte nach allen 3 Kategorien, erfolgt durch Metadaten, die als das Attribut mit der semantischen Beschreibung des Lernobjekts aufgefasst werden können. Metadatenstandards liefern dazu standardisierte Schablonen für die
6 Vgl. Krcmar, 2005, S.16
7 Vgl. Goos, 2000, S.12
8 Vgl. Jablonski et. al., 2003
9 Vgl. ebenda
10 Vgl. ebenda
11 Vgl. ebenda
Arbeit zitieren:
Stefan Thalmann, 2005, Semantische Beschreibung von e-Learning-Inhalten, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Produktlebenszyklus und seine Bedeutung im Marketing
BWL - Didaktik, Wirtschaftspädagogik
Unterrichtsentwurf, 21 Seiten
Stefan Thalmann's Text Semantische Beschreibung von e-Learning-Inhalten ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Stefan Thalmann hat den Text Semantische Beschreibung von e-Learning-Inhalten veröffentlicht
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