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Inhaltsverzeichnis
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INHALTSVERZEICHNIS
ABBILDUNGS - UND TABELLENVERZEICHNIS
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS
1. Einleitung 1
2. Was ist Mediation? 2
2.1 Konflikte und die Chancen daraus 2
2.2 Definition der Mediation 3
2.3 Verhandlung- Grundlage der Mediation 4
3. Wirtschaftsmediation- die Mediation im Unternehmen 5
3.1 Allgemeiner Nutzen der Mediation für das Unternehmen 5
3.2 Beitrag der Mediation zum positiven Betriebsklima 6
3.2.1 Beitrag durch die Mediationsregeln 7
3.2.2 Zukünftiger Beitrag der Mediation zum guten Betriebs-
klima 8
4. Verlauf und Lösungen von Konflikten 8
4.1 Merkmale des Konfliktverlaufs 9
4.2 Verschiedene Wege der Konfliktlösung 9
5. Ablauf einer Mediation 10
5.1 Die Vorphase 11
5.2 Das Eröffnungstreffen 11
5.3 Die Einzelgespräche 12
5.4 Gemeinsame Sitzungen 12
5.5 Das Abschlusstreffen 12
6. Kritische Würdigung 13
bzgl. bezüglich
bzw. beziehungsweise
ca. circa
d.h. das heißt
gwmk Gesellschaft für Wirtschaftsmediation und
Konfliktmanagement e. V.
SVM Schweizerischen Verein Mediation
z.B. zum Beispiel
1. Einleitung
Durch ständige Veränderungen in der Technologie und immer komplexer werdende Märkte, stehen viele Unternehmen unter großem Leistungsdruck und sind erhöhtem Wettbewerb ausgesetzt. Dies führt auch zum Wandel in den Organisationen, der sich durch veränderte Arbeitsabläufe, verstärkt mitbestimmende Mitarbeiter, verflachte Hierarchien und zunehmende Teamarbeit bemerkbar macht. Aufgrund dieser Entwicklungen, steigt das Konfliktpotential in und zwischen den Unternehmen und es müssen Lösungen gefunden werden, um Konflikte schnell, kostengünstig und zufriedenstellend zu beseitigen. 1
In den USA wurde schon in den 60er Jahren erkannt, dass alternative Konfliktlösungen dem Rechtsweg oder einem Machtentscheid in der Regel vorzuziehen sind. Einerseits weil die Gerichte durch zunehmende Konflikte überlastet waren, andererseits aber auch weil alternative Konfliktlösungen die Interessen beider Parteien berücksichtigen und ein Ausgleich herbeigeführt werden kann, der letztendlich Zufriedenheit auf beiden Seiten auslöst und damit auch das gute Betriebsklima erhält. 2 Eine wachsende Unzufriedenheit mit den gerichtlichen und behördlichen Verfahren zur Konfliktbeilegung führte in den USA zur Entwicklung und Erforschung alternativer Verfahren unter dem Sammelbegriff „Alternative Dispute Resolution “ (ADR). Die ADR-Verfahren sind von der Zie l-vorstellung geprägt, einen Konflikt zum Wohle aller Beteiligten beilegen zu wollen. Dies kann erreicht werden, wenn ein Verfahren zu Grunde gelegt wird, dass auf der Einbeziehung aller Beteiligten, Freiwilligkeit, Fairness und Offenheit basiert. Diese Erkenntnisse wurden in den folgenden Jahren nicht nur praktisch erprobt, sondern auch wissenschaftlich ausgearbeitet. Innerhalb der ADR-Verfahren, die sich in den USA mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Streitkultur entwickelt haben, hat die Mediation neben der Verhandlung und dem Schiedsverfa hren eine angesehene Position. 3 Die Mediation, als eine Art der alternativen Konfliktlösung, soll in dieser Hausarbeit das Thema sein. Sie findet mittlerweile auch in Deutschland vielfältige Anwendung im Familien- oder Scheidungsbereich, bei Nachbarschaftskonflikten, bei der sozialen Arbeit, bei Umweltverfahren, in der Politik und nun auch mehr und mehr im Wirtschaftsbereich. 4 Dazu wurde 1996 der „Bundesverband für Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt“ gegründet, der die Idee der Mediation im Wirtschaftsbereich verbreiten will
1 vgl. Bitzer/Liebsch/Behnert (2002), S. 110 f.
2 vgl. Altmann/Fiebiger/Müller (2001), S. 20 f.
3 vgl. Bitzer/Liebsch/Behnert (2002), S. 112
4 vgl. Klammer/Geißler (1999), S. 9
und Standards und Richtlinien für die praktische Anwendung festgelegt hat. 5 Im Jahr 2000 wurden z.B. Wirtschaftsmediationen mit einem Gesamtwert von ca. 300 Mio. Euro erfolgreich durchgeführt und die internationalen Kennzahlen bei Wirtschaftskonflikten - ein bis zwei Mediationstage bei einer Erfolgsquote von mehr als 75% (nach den Erfahrungen der Gesellschaft für Wirtschaftsmediation und Konfliktmanagement e. V.gwmk) haben sich auch in Deutschland bestätigt. 6
Diese Hausarbeit soll erläutern, was Mediation ist, wie sie abläuft und welchen allgemeinen Nutzen ein Unternehmen von ihr hat. Danach wird die Wirtschaftsmediation bzgl. ihres Einflusses auf das Betriebsklima betrachtet, indem untersucht wird, welche positiven Wirkungen durch die Mediationsregeln, die den Ablauf des Mediationsprozesses bestimmen, entstehen und welche zukünftigen Auswirkungen es gibt. Um diese Aspekte zu verdeutlichen, sollen anschließend typische Merkmale eines Konfliktverlaufs und verschieden Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.
2. Was ist Mediation?
Der Begriff Mediation leitet sich aus dem lateinischen „mediare“ ab 7 und kann am besten mit Vermittlung, Ausgleich und Versöhnung 8 übersetzt werden. Schon vor Hunderten von Jahren wurde diese Methode z.B. in China zur Streitschlichtung in Gemeinden angewendet und wird nun in weiterentwickelter Form zur außergerichtlichen Konfliktlösung genutzt. 9
Der Grundgedanke, einen Konflikt durch Einschaltung eines neutralen Dritten einvernehmlich beizulegen, dürfte annähernd so alt sein wie die menschliche Zivilisation selbst. Nichts anderes ist vereinfacht gesagt die Mediation.
2.1 Konflikte und die Chancen daraus
Um eine genauere Definition der Mediation besser nachvollziehen zu können, soll nun auf den Konflikt und seine Arten eingegangen werden.
Der Begriff „Konflikt“ stammt vom lateinischen „confligere“ ab, was für „zusammenschlagen, zusammenstoßen“ steht und einen Zwiespalt, Streit oder eine Auseinanderset-
5 vgl.Altmann/Fiebiger/Müller (2001), S. 25
6 vgl. Neuenhahn (2004), S. 664
7 vgl. Bitzer/Liebsch/Behnert (2002), S. 14
8 vgl. Altmann/Fiebiger/Müller (2001), S. 12
9 vgl. Dulabaum (2001), S. 10
Arbeit zitieren:
Katrin Brand, 2004, Einflüsse der Mediation auf das Betriebsklima eines Unternehmens, München, GRIN Verlag GmbH
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