Bilanzierung von Humankapital im Profisport II
Gliederung
Gliederung II
Abkürzungsverzeichnis III
1 Problemstellung 1
2 Humankapital Begriffsklärung und Anwendung im Profisport 2
3 Bilanzierung von Humankapital
3.1 Einführung Grundlagen nach HGB und IFRS 3
3.2 Anwendung im Profifußball Spieler als immaterielles Ver
mögen
3.2.1 Anwendung nach HGB Ansatz und Bewertung
3.2.1.1 Bilanzierung nach dem BFH-Urteil von 1992 4
3.2.1.2 Veränderung durch das „Bosman-Urteil“ 6
3.2.2 Anwendung nach IFRS Ansatz und Bewertung 6
3.3 Kurzer Praxisblick: Die Bilanzierung von Borussia Dort
mund 8
4 Kritische Würdigung
4.1 Zweifel an der Aktivierbarkeit: 9
4.2 Problemkreis: „Selbst erstelltes“ Spielervermögen 10
4.3 Verwirklichung des Informationsziels 11
4.4 Ausblick 11
5 Thesenartige Zusammenfassung 12
Literaturverzeichnis 14
6 Anhang 17
Bilanzierung von Humankapital im Profisport
Abkürzungsverzeichnis
aA anderer Ansicht
Abs. Absatz
a. F. alte Fassung
AK Anschaffungskosten
AKIWSG Arbeitskreis Immaterielle Werte im Rechnungswesen der
Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V.
allg. allgemein
Anm. Anmerkung
Art. Artikel
Aufl. Auflage
AV Anlagevermögen
Az. Aktenzeichen
BB Betriebs-Berater (Zeitschrift)
BBK Betrieb und Rechnungswesen: Buchführung, Bilanz, Kostenrechnung (Zeitschrift)
Bd. Band
Begr. Begründung
BFH Bundesfinanzhof
bzw. beziehungsweise
ca. circa
DB Der Betrieb (Zeitschrift)
DFB Deutscher Fußball Bund
d.h. das heißt
DRS Deutscher Rechnungslegungs Standard
DRSC Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee e.V.
DStR Deutsches Steuerrecht (Zeitschrift)
Empf. Empfehlung
Bilanzierung von Humankapital im Profisport
etc et cetera
EU Europäische Union
EuGH Europäischer Gerichtshof
evtl eventuell
EWG-V EWG-Vertrag (Vertrag der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft)
f(f) (fort)folgende
FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung
Fußn. Fußnote
gem. gemäß
ggf. gegebenenfalls
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung
GoB Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
GoF Geschäfts- oder Firmenwert
Halbs. Halbsatz
HGB Handelsgesetzbuch
HK Herstellungskosten
hM herrschende Meinung
Hrsg. Herausgeber
hrsg herausgegeben
IAS International Accounting Standard(s)
i. d. F. in der Fassung
i. d. R. in der Regel
IDW Institut der Wirtschaftsprüfer
IFRS International Financial Reporting Standard(s)
i. S. d. im Sinne des
i. S. v. im Sinne von
i. V. m. in Verbindung mit
Bilanzierung von Humankapital im Profisport
KGaA Kommanditgesellschaft auf Aktien
KonTraG Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich
KoR Kapitalmarktorientierte Rechnungslegung (Zeitschrift)
LSpSt Lizenzspielerstatuten des DFB
Nr. Nummer
od. oder
RdNr. Randnummer
s. siehe
S. Seite/Satz
s. a. siehe auch
sog. Sogenannte
SPuRT Sport und Recht (Zeitschrift)
str. strittig
StuB Steuern und Bilanzen
TransPuG Gesetz zur weiteren Reform des Aktien- und Bilanzrechts, zu
Transparenz und Publizität
u. a. unter anderem
Urt. Urteil
v. von
vgl. vergleiche
WPg Die Wirtschaftsprüfung
z. B. zum Beispiel
z. T. zum Teil
Bilanzierung von Humankapital im Profisport
1 Problemstellung
Die Praxis der externen Rechnungslegung hat sich für deutsche Unternehmen auf-grund ihrer zunehmenden Frequentierung von ausländischen Kapitalmärkten sowie der Reformen der Zulassungsbestimmungen zu inländischen Börsen seit den 90er Jahren einem tief greifenden Wandel unterzogen. 1 Dabei hat das gewandelte Info rmationsbedürfnis von Stakeholdern verbunden mit der zunehmenden Suche nach internationalen Kapitalgebern zu einer immer stärker werdenden Eigentümerorientierung der Bilanzierung geführt. Zentraler Ansatzpunkt ist hierfür die Bilanzierung von immateriellen Vermögensobjekten, insbesondere die von Humankapital. Eine eindeutige, einheitliche Begriffsdefinition für Humankapital hat sich bis dato noch nicht etabliert, erste zutreffende Versuche wurden aber bereits getätigt. Nach den Vorstellungen des AKIWSG umfasst Humankapital „die immateriellen Werte eines Unternehmens im Personalbereich. Hierzu zählen [u. a.] das im Personal und Management inhärente Wissen (und) deren Kompetenz …“. 2
Humankapital stellt für viele Branchen ein wesentlicher, in manchen der wichtigste wirtschaftliche Faktor dar. 3 Ein besonders interessantes Beispiel ist die Welt des professionellen Sports, insbesondere die des Fußballsports. 4 Der Wert der vereinseigenen Fußballspieler stellt das zentrale Vermögen eines Fußball-Bundesligisten dar und beeinflusst folglich in hohem Maße das durch den Jahresabschluss vermittelte Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. 5 Insbesondere im Hinblick auf die wirtschaftliche Situation der Vereine der Fußball- Bundesliga wird die Bedeutung der Möglichkeiten und Grenzen der Bilanzierung von Humankapital respektive Spielervermögen offensichtlich. So beläuft sich mittlerweile der Schuldenstand der 36 Proficlubs auf über 600 Millionen Euro. 6
Bedingt durch die überproportionale Einnahmen- und Ausgabensteigerung der letzten Jahre haben viele Bundesligavereine mittlerweile die Größe von mittelständ ischen Unternehmen erreicht. 7 Der DFB hat darauf reagiert und es den Vereinen unter bestimmten Vorraussetzungen erlaubt, ihren Lizenzspielerbereich auszugliedern und
1 Vgl. Schäfer, H./Lindenmayer, P., Externe Rechnungslegung von Humankapital, S.8
2 AKIWSG, Kategorisierung immaterieller Werte, S. 990
3 Vgl. Homberg, A./Elter, V./Rothenburger, M., Bilanzierung von Humankapital nach IFRS, S. 249
4 Es sei hier kurz angemerkt, dass aufgrund der Strukturen und der Bedeutung bei der Arbeit die Konzentration auf den Profifußball gelegt wird
5 S. dazu Abb. 1 im Anhang
6 Vgl. Kaiser, T., Behandlung von Spielerwerten, S. 1109
7 Vgl. Littkemann, J./Brast, C./Stübinger, T., Neuregelung der Rechnungslegungsvorschriften, S. 1196
Arbeit zitieren:
Michael Wohlatz, 2005, Bilanzierung von Humankapital im Profisport, München, GRIN Verlag GmbH
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