Inhaltsverzeichnis
0. VORWORT 5
1. EINLEITUNG 5
2. SYSTEMTHEORETISCHE GRUNDLAGEN 5
2.1. SYSTEMHIERARCHIEN 6
2.2. ARTEN VON SYSTEMEN. 7
2.3. REGELVERHALTEN VON SYSTEMEN 8
2.4. FEHLERQUELLEN IN SYSTEMEN 10
3. TEILSYSTEME IM BETRIEB 10
3.1. PRODUKTIONSPLANUNG UND -STEUERUNG (PPS) 12
3.1.1. Produktionsprogrammplanung. 14
3.1.2. Mengenplanung. 15
3.1.3. Termin- und Kapazitätsplanung. 16
3.1.4. Auftragsveranlassung. 16
3.1.5. Auftragsüberwachung - BDE. 17
3.2. TECHNISCHE STEUERUNG DER PRODUKTION 18
3.3. DAS BETRIEBLICHE RECHNUNGSWESEN 19
3.3.1. Kostenrechnung 21
3.3.1.1. Kostenartenrechnung 23
3.3.1.2. Kostenstellenrechnung. 24
3.3.1.3. Kostenträgerrechnung. 24
3.3.1.4. Kostenträgerzeitrechnung 26
3.3.2. Finanzbuc hhaltung. 26
3.3.3. Finanzplanung. 27
4. INTEGRATION DER SYSTEME 28
4.1. ARTEN DER INTEGRATION. 31
4.1.1. Der Mensch als Integrationselement. 32
4.1.2. DV-technische Integration. 32
4.1.2.1. Bridge-Programme 32
4.1.2.2. Übergabedateien 33
4.1.2.3. Gemeinsame Datei- und Datenbanksysteme 34
4.1.2.4. Programmintegration. 35
4.1.2.5. Expertensysteme 36
4.1.3. Wertung der Integrationsalternativen. 37
4.2. INTEGRATION DES BETRIEBLICHEN RECHNUNGSWESEN 37
4.2.1. Integration der Kostenrechnung. 37
4.2.1.1. Integration der Kostenartenrechnung in PPS. 37
4.2.1.1.1. Materialkosten (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe) 37
4.2.1.1.2. Löhne und Gehälter 38
4.2.1.1.3. Instandhaltung - Instandsetzung 39
4.2.1.1.4. Sonstige Kosten 39
4.2.1.2. Integration der Kostenstellenrechnung in PPS 40
4.2.1.3. Integration der Kostenträgerrechnung in PPS 40
4.2.1.4. Integration der Kostenträgerzeitrechnung in PPS 42
4.2.1.5. Regelungseinfluß der Kostenrechnung auf die Produktion. 42
4.2.1.5.1. Regelverhalten der Kostenstellenrechnung auf die Produktion 43
4.2.1.5.2. Regelverhalten der Kostenträgerrechnung auf die Produktion 46
4.2.2. Integration der Finanzbuchhaltung 46
4.2.2.1. Zugänge von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. 47
4.2.2.2. Einlagerung von Halb- und Fertigerzeugnissen 47
4.2.2.3. Umsatzerlöse durch Fertigerzeugnisse 48
4.2.3. Integration der Finanzplanung 48
4.2.3.1. Integration der Liquiditätsplanung 49
4.2.3.2. Integration der Kapitalbedarfsrechnung 49
4.3. ZUSAMMENFASSENDE INPUT-OUTPUT ANALYSE DER MODULE 50
4.4. EINFLUß DER TECHNISCHEN STEUERUNG DER PRODUKTION AUF DIE INTEGRATION 53
4.5. ORGANISATORISCHE ABHÄNGIGKEITEN DER INTEGRATION. 56
4.6. EINFLUß DER INTEGRATION AUF DAS RECHNUNGSWESEN 57
4.7. INTEGRATION DER PLANUNGSPROZESSE. 58
4.8. EINFLÜSSE AUS DER ZWISCHENBETRIEBLICHEN INTEGRATION 61
4.9. PRAKTISCHE PROBLEME 62
5. PRAKTISCHE REALISIERUNGEN DER INTEGRATION. 63
5.1. PS-SYSTEM DER PS-SYSTEMTECHNIK (SCS) 65
5.1.1. Die Kostenträgerrechnung im PS-System 67
5.2. KORAC-KOSTENRECHNUNGSSYSTEM DER ACI 73
5.3. VAX-PROFI 75
5.4. SYSTEM R/2 VON SAP 77
5.5. MFG/PRO DER QAD 83
5.5.1. Kostenträgerrechnung 85
5.5.2. Schnittstelle Verkaufsrechnungen. 87
6. ZUSAMMENFASSUNG 89
7. LITERATURVERZEICHNIS 91
0. Vorwort
Die Diplomarbeit wurde 1991 erstellt. Damals arbeitete ich als Anwendungsprogrammierer an einem PPS-System, inzwischen (2000) arbeite ich als EDV- und Projektleiter im selbem Umfeld. PPS-Systeme entwickelten sich zu ERP-Systemen (inkl. Ein- und Verkauf), oder verschwanden. Einige PPS-Systeme (z.B. PS-System, VaxProfi) haben kaum noch Bedeutung, auf SAP-R/2 folgte SAP-R/3. Die Schwerpunkte vieler Softwareanbieter liegen weiterhin entweder im logistischen, produktions- oder kaufmännischen Bereich, somit ist die Problematik der Integration geblieben. Die Zwischenzeit machte die Überarbeitung notwendig, insbesondere wurde auch der Absatz zu den praktischen Problemen und MFG/PRO zugefügt.
1. Einleitung
Die Arbeiten in Unternehmen werden arbeitsteilig vollzogen (mit Ausnahme der Zwei-Augen-Unternehmen). Hierdurch haben sich verschiedene Unternehmensbereiche entwickelt die den betrieblichen Leistungsprozeß betrachten, planen und analysieren. Während der Bereich der Fertigung in der Produktionplanung und -steuerung (PPS) in Gütermengeneinheiten und Zeitbeanspruchungen betrachtet wird, bildet das Rechnungswesen den Leistungsprozeß in Geldeinheiten aus interner (Kostenrechnung) und externer Sicht (Finanzbuchhaltung und Finanzplanung) ab. In der Theoriebildung wurde die Kostenrechnung konsequent auf die Mengengerüste der Produktions-theorie aufgebaut. Es wird zu zeigen sein, wie diese Abhängigkeiten in die Informationsabhängigkeiten der unternehmerischen Teilbereiche einfließt und wie die Systemgestaltungen dies berücksichtigen.
Im Rahmen dieser Diplomarbeit soll auf Basis von allgemeinen Systembetrachtungen (Kapitel 2) und einer Darstellung der betrieblichen Teilbereiche, PPS und Rechnungswesen (Kapitel 3), die Gemeinsamkeiten und Abhängigkeiten der Bereiche dargestellt werden (Kapitel 4). Aus den vielschichtigen Abhängigkeiten von betrieblichen Teilsystemen ergeben sich unterschiedliche Aspekte einer Integration, beispielsweise DV-technische und organisatorische. Zum Abschluß soll der aktuelle Stand der Entwicklung und die Einflüsse hierauf grob umrissen werden (Kapitel 5). Anhand von Beispielen werden verschiedene Lösungswege, wie sie die angebotene Software vorsieht, vorgestellt. Die Kostenträgerrechnung eines Systems wird detailliert dargestellt.
2. Systemtheoretische Grundlagen
"Ein System ist, im Sinne der Kybernetik und Systemtheorie eine Menge von geordneten Elementen mit Eigenschaften, die durch Relationen verknüpft sind." (WiLex, (1979), Band 5, S. 1501) "Struktur ist die innere Gliederung eines Systems. Mit ihr werden die Beziehungen zwischen den Systemelementen nach Zahl und Art beschrieben." (RefaMPLS1, (1978), S. 56)
Die Zergliederung von Abläufen oder Aufbauten in Elementen und Beziehungen erfolgt, um sie einer differenzierten Betrachtung in strukturierter Form zugänglich zu machen.
2.1. Systemhierarchien
Die Zusammenfassung von Komplexen eines Systems in Elemente im Zuge der Abstraktion von realen Prozessen und Aufbauten dient der Übersicht über die Strukturen. "An das betrachtete System angrenzende Systeme bezeichnet man als Umsysteme, wenn sie über mindestens ein Element mit dem betrachteten System in Verbindung
stehen." (Lochstampfer, P. (1974), S. 9) (Siehe Abb. 1)
Abb. 1:
Nach dem systemtheoretischen Ansatz kann es keine Elemente, sondern allenfalls Insysteme geben. Für die betriebswirtschaftlichen Untersuchungen wird daher nur dann von Elementen gesprochen, wenn es sich von der Führung der Unternehmung aus gesehen um Teile in sachlicher und zeitlicher Sicht handelt, die nic ht im Systemzusammenhang untersucht zu werden brauchen. Elemente sind somit aus ökonomischer Sicht vernachlässigbare Insysteme. (vgl. Wacker, W. (1971), S. 16) Abb. 2 zeigt beispielhaft einige Ebenen in der Unternehmensgliederung.
2.2. Arten von Systemen
Die Systeme lassen sich nach unterschiedlichen Kriterien differenzie ren. Nach dem Betrachtungsgegenstand kann man beispielsweise ökonomische, technische, soziale und physikalische Systeme unterscheiden.
Die Produktionsplanung und -steuerung bildet das technische System der Produktion ab um dieses zu planen, zu optimieren und zu überwachen. Die Kostenrechnung befaßt sich mit den ökonomischen Folgen der Produktion und der Leistungsverflechtung im Unternehmen. Da die Systeme im Unternehmen vom Menschen gestaltet und gehandhabt werden, können auch soziale und psychologische Aspekte zum Betrachtungsgegenstand werden. Reale Systeme bestehen aus konkreten Objekten mit beobachtbaren Beziehungen. Sie lassen sich durch Abstraktion in Modellen abbilden. Logische Systeme existieren selbst ebenso real wie die Systeme, die sie abbilden, stellen deren Zustände und Zusammenhänge jedoch mit anderen Elementen (z.B. Zahlen, Funktionen) dar, die Vorteile gegenüber Versuchen am materiellen System bieten. Die Modellbildung wird bestimmt durch die Zwecke der Betrachtung, so bilden ökonomische Modelle Werteströme in Geldeinheiten ab, PPS-Systeme Güter und Leistungsverflechtungen der Produktion in den entsprechenden Einheiten. Des weiteren wird das Modell durch den Abstraktionsprozess beeinflußt. Dieser ist abhängig von der Selektion der wahrgenommenen Fakten und von der Überführung in das Modell.
Die Selektion von Information geschieht einerseits unbewußt, andererseits um nur die für den Zweck der Betrachtung relevanten Fakten in das Modell einfließen zu lassen. Folgendes Zitat soll die unbewußte Informationsverminderung darstellen. "Verglichen mit der Übertragungskapazität der
visuellen Rezeptoren ergibt sich, daß die Rezeptoren in der Lage wären, einen Informationsgehalt von vier Büchern mit je 500 Seiten pro Sekunde aufzunehmen." (Herrmann, T. (1977), S. 537) Die bewußte Informationsreduktion wird direkt, die unbewußte Reduktion indirekt durch Sensibilisierung für sonst übersehbare Informationen von den Kenntnissen und Fähigkeiten der mit der Modellbildung betrauten Personen beeinflußt. Der Maßstab hierfür ist der zum Zeitpunkt der Modellbildung verfügbare Stand der Wissenschaft.
Die Modelle lassen sich anhand des angestrebten Abstraktionsgrades vom Realprozeß unterscheiden, welcher sich aus dem Ziel der Betrachtung herleitet. So sind Engineering Produktion Funktions sehr stark am technischen Prozeß orientiert, während allgemeine substitutionale Funktionen (CES, CD) Input - Output Beziehungen beschreiben, ohne auf die zugrunde liegenden Prozesse einzugehen.
Nach dem Zweck der Modelle kann man in Erklärungs- und Entscheidungsmodelle unterscheiden. Während PPS- und Kostenrechnungsmodelle neben ihrem erklärenden Charakter Entscheidungen unterstützen sollen, dient die Buchführung hauptsächlich zur Darstellung der Vermögensströme im Unternehmen und zu den Märkten.
Da die Wahrnehmung der realen Systeme und deren Zusammenhänge ebenso wie die Ziele der Modellkonstruktion der subjektiven Interpretation des hiermit Beauftragten unterliegen, tragen die Modelle der realen Systeme zwangsläufig subjektive Kennze ichen.
Selbst für die Unternehmensorganisation gilt: "Ein und dieselbe Organisation wird aber von verschiedenen Personen oder Gruppen für gewöhnlich mehr oder weniger unterschiedlich wahrgenommen, je nachdem, welcher Verständnishintergrund (kognitives Schema) zugrundeliegt." (Schreyögg, G. (1989), OrgaI, S. 98)
2.3. Regelverhalten von Systemen
Durch die Verbindung der Systeme beeinflussen sich die Systeme gegenseitig. So beeinflußt das Absatzprogramm die Kapazitätsplanung im Produktionsbereich. Die gegenseitige Beeinflussung, Interdependenz, ist durch eine wechselseitige Abhängigkeit der Systeme gekennzeichnet. Diese Wechselwirkung kann direkt zwischen zwei Systemen bestehen, sie kann aber auch indirekt über mehrere Systemabhängigkeiten wirken. Eine direkte Abhä ngigkeit besteht zwischen Produktionsprogramm- und Absatzplanung, da sich Absatz-, Produktionsmengen und Produktionskosten gegenseitig beeinflussen.
Die wechselseitige Abhängigkeit von Systemen wird genutzt, um in Systemen bestimmte Zielzu- stände zu erreichen (siehe Abb. 3)
Abb. 3: Rückkopplung (Lochstampfer, P. (1974), S. 30)
Auf das zu regelnde System (RS) wirkt eine Störgröße (Z), hierdurch verändert sich der Output von RS. Der Regler (R) mißt den Output von RS, vergleicht ihn mit der Zielgröße (W) und verändert auf Grund seines inneren Mechanismus die Stellgröße (Y), um das zu regelnde System (RS) bei dem Zielwert (W) zu stabilisieren. Der Regler muß so auf das Verhalten der Regelstrecke abge stimmt sein, daß die durch die Zielabweichung hervorgerufene Änderung der Stellgröße den Output der Regelstrecke auf die Zielgröße konvergent hinführt. Angestrebt wird meist eine schnelle Konvergenz, jedoch kein wesentliches durch das Regelverhalten hervorgerufenes Überschreiten des Zieles in die andere Richtung.
Bei der Simulation wird das reale System in einem Modell nachgebildet, um das Verhalten bei vorgegebenen Einflüssen zu untersuchen. Eingesetzt werden solche Simulationen bei komplexen Problemen, die sich nicht analytisch lösen lassen. Eine Interdepedenz entsteht, wenn ein Simulationsmodell ein zu regelndes System im Mechanismus und Zustand abbildet, um Stellgrößen auf ihren Einfluß auf die Zielgröße der Regelstrecke zu untersuchen.
Je nach Situation (z.B. Ausmaß von Störungen) bedürfen auch die vorgegebenen Zielgrößen einer Modifikation, um beispielsweise bei Überschreiten der Regelgrenze oder Veränderung äußerer Bedingungen auf das Zielsystem das Regelverhalten zu verändern. Abb. 4 beschreibt einen Rückkopplungskreis, in dem auch die Zielvorgaben des Reglers (AP2) von einem System (AP1) in Abhängigkeit von äußeren Zielvorgaben und dem Systemzustand gesteuert wird.
Abb. 4: Betrieb als Rückkopplungskreis mit Zielmodifikation (Lochstampfer, P. (1974), S. 35)
2.4. Fehlerquellen in Systemen
Fehler sei hier definiert als eine Abweichung des abbildenden Systems vom realen System mit Einfluß auf die Zielerreichung im realen System. Die Fehler lassen sich nach Ursache und Wirkung unterscheiden. Die Ursachen können in Abweichungen der Abbildung der Funktionsweise oder des aktuellen Zustandes begründet liegen. Die Abweichungen der Funktionsweise von Modell und Realsystem wurden in 2.2 diskutiert. Die Unterschiede in der Darstellung des Systemzustandes beruhen wesentlich auf den gleichen Gründen.
Nach dem Zeitverhalten unterschieden, gibt es Abweichungen, die sich nach dem "Gesetz der großen Zahl" im Mittel aufheben oder sich andererseits durch Rückkopplungsmechanismen ständig verstärken. So können zu hoch berechnete "Istkosten" zu Preissteigerungen und somit zu geringeren Absatzmengen führen, wodurch die Kosten je Stück weiter steigen. Eingebaute Kontrollmechanismen können zyklisch meist summarische Korrekturen der Fehler vornehmen. Inventuren korrigieren so beispielsweise die Materialbestände der den Betrieb abbildenden Systeme PPS und Buchhaltung.
3. Teilsysteme im Betrieb
Da eine Vielzahl der im Unternehmen zu verrichtenden Arbeiten sich bei den meisten Unternehmen nicht von einer Person erledigen lassen, besteht die Notwendigkeit, die Arbeiten im Unternehmen zu zerlegen und zu verteilen.
"Aufgabe der Aufbauorganisation ist es, ausgehend von der gegebenen Gesamtaufgabe des Betriebes (z.B. Erbringung einer Marktleistung unter Beachtung des erwerbswirtschaftlichen Prinzips) eine Aufspaltung in so viele Teilaufgaben (oder Einzelaufgaben) vorzunehmen, daß durch eine anschließende Kombination dieser Teilaufgaben zu Stellen eine sinnvolle arbeitsteilige Gliederung und Ordnung der betrieblichen Handlungsprozesse entsteht." (Wöhe, G. (1981), S. 157) Stellen mit ähnlichen Aufgabenbereichen werden zu Abteilungen zusammengefaßt.
Unter Ablauforganisation versteht man die Gliederung von Arbeitsprozessen. Hierfür ist eine ziel-orientierte Koordination der Arbeitsleistungen erforderlich.
Als Organisieren bezeichnet man die Gestaltung von Beziehungskomplexen auf bestimmte Ziele hin. Bei marktwirtschaftlich arbeitenden Unternehmen werden diese die Existenzsicherung des Unternehmens sowie die ökonomischen Ziele wie Gewinn, Rentabilität, Ertrag des investierten Kapitals (ROI = Return on Investment) umfassen (vgl. Schreyögg, G. (1989), OrgaII, S. 49). Ein Beispiel für die Zielhierarchie zeigt Abb. 5. Diese Ziele sind nur über Zwischenstufen erreichbar und einige Ziele sind für die betrieblichen Teilbereiche nicht operational formuliert, somit werden der Organisation entsprechende Teilziele als Unterziele abgeleitet, die den Abteilungen oder Mitarbeiter vorgegeben werden. Diese Teilziele bilden den Maßstab für die Entscheidungsträger der einzelnen Unternehmensbereiche.
Die den Teilbereichen zugeordneten Systeme (PPS der Produktion) sind bei lokaler Betrachtung weitgehend nur von diesen abhängig. Während die technischen Bedingungen der Produktion die geforderten Eigenschaften des PPS-Systems mitbestimmen, hat die Organisation wechselseitigen Einfluß auf alle Teilsysteme (Kostenrechnung, Buchhaltung) des Unternehmens. Integrative Bemühungen müssen auf diese Bereiche ebenso wie die Gesamtorganisation des Unternehmens abgestimmt sein.
Die Eigenschaften von Organisationsstrukturen lassen sich den Begriffen Differenzierung, Integration sowie Formalisierung, Spezialisierung, Konfiguration und Zentralisation zuordnen. Diese Eigenschaften können auch im Unternehmen je nach Bereich unterschiedlich sein. So können bei dezentraler Fertigung (z. B. auf die Standorte verteilt) die kaufmännischen Funktionen sowohl zentral (Hauptverwaltung) wie dezentral organisiert sein. Bei zentraler kaufmännischer Organisation ist ein Rechnungssystem (Buchhaltung) mit unter Umständen verschiedenen den Fertigungen angepaßten PPS-Systemen zu verbinden. Bei dezentralen kaufmännischen Abteilungen hat jeder Standort sein "eigenes Problem".
Die Gliederung der Organisation kann primär an Funktionen oder strategischen Geschäftsfeldern (SGE= strategische Geschäftseinheit) orientiert sein. Den meisten Organisationen ist gemein, daß die technischen und die kaufmännischen Abteilungen unterschieden werden. Selbst bei kleinen Unternehmen wird oft entsprechend unterschieden. An der organisatorischen Schnittstelle stehen die Abteilungen, die Daten über Warenströme für die Buchhaltung und Kostenrechnung aufbereiten, z.B. Betriebsbüro, Versand)
3.1. Produktionsplanung und -steuerung (PPS)
"Unter einem PPS-System wird in der Regel ein rechnergestütztes System zur mengen-, termin- und kapazitätsgerechten Planung, Veranlassung und Überwachung der Produktionsabläufe verstanden." (Hoff, H. (1984), S. 2)
Folgende Hauptfunktionen beinhaltet die Produktionsplanung und -steuerung: • Produktionsprogrammplanung: Absatzprognose unter Berücksichtigung bereits angenommener Aufträge und Bestände
• Bedarfsplanung (Mengenplanung): Ermittlung des Primärbedarfs durch Auflösung von Stück-listen, Sekundärbedarfsermittlung durch Lagerbestandsreservierungen und Lagerbedarfsrechnung
• Termin- und Kapazitätsplanung: Anpassung von benötigter Kapazität, Durchlaufterminierung • Auftragsveranlassung (Ablaufplanung): Reservierung von Material und Kapazitäten sowie Fertigungsbelegerstellung
• Auftragsüberwachung: Im Rahmen der Betriebsdatenerfassung (BDE) Vergleichen der einge-henden Informationen über Termine (Auftragsfortschritt) und Menge (Verbrauch, Gut- Produktion, Ausschuß)
Vergleiche hierzu Abb. 6.
Für diese Funktionen werden folgende Daten benötigt: • Auftragsdaten,
• Teilestrukturen (Stücklisten, Rezepturen), • Teilestammdaten (Dispositionsregeln), • Lagerbestandsdaten, • Arbeitsplandaten, • Kapazitätsdaten.
Abbildung 7 zeigt ein Beispiel für eine Fertigungsdatenbank mit obigen Inhalten.
Abb. 7: Fertigungsdatenbank für die Produktionssteuerung (Wiendahl, H.-P. (1983), S. 253)
Als Ziele für den Einsatz von PPS-Systemen seien beispielhaft genannt:
• Maximierung der Termintreue, • Minimierung der Durchlaufzeit, • Maximierung der Kapazitätsauslastung, • Minimierung der Fertigungskosten, • Minimierung des Lagerbestandes.
Die Gegenläufigkeit der Ziele, Durchlaufzeit und Kapazitätsauslastung, ist als Ablaufplanungsdilema bekannt. (WiLex, (1979), Band 1, S. 23)
Wie aus Abb. 7 schon ersichtlich ist, liefern die Abteilungen Konstruktion und Arbeitsvorbereitung wesentliche Informationsteile zur Produktionsplanung. Die Tätigkeiten dieser Abteilungen und der vorgelagerten Abteilungen sind meist nicht Gegenstand einer ebenso detaillierten Planung. (Ausnahme ist die automatische Arbeitsplanung und Stücklistengenerierung bei Teilefamilien.) Diese vorgelagerten Tätigkeiten, sie können (vgl. Hackstein, R. (1989), S. 7) bis 60% der Gesamtdurchlaufzeit ausmachen, werden meist im Rahmen einer Grobplanung terminlich geplant.
3.1.1. Produktionsprogrammplanung
"Die Planung des Produktionsablaufes geht von der 'Produktionsprogrammplanung' aus, in der zeitliche und mengenmäßige Angaben über die künftige Produktion im Produktionsprogramm festge legt werden." (Hackstein, R. (1989), S. 10) Des weiteren werden Aufträge verwaltet, sie können • von Kunden erteilt werden
• zur Auffüllung von Läger dienen (Halbfabrikate, Enderzeugnisse)
• von innerbetrieblichen Kostenstellen erteilt werden (Instandhaltungsaufträge und sonstige
innerbetriebliche Leistungen)
Die wichtigsten Daten eines Auftrags sind: • Kostenträger (Kundendaten, Kostenstelle) • Produktbezeichnung (-beschreibung, Stücklistennummer) • Menge, Mengeneinheit • Liefertermin • Preis
3.1.2. Mengenplanung
"In der Funktionsgruppe 'Mengenplanung' geht es um die Bereitstellung der zur Herstellung der Erzeugnisse erforderlichen Roh- und Werkstoffe, Halbzeuge, Hilfs- und Betriebsstoffe, Teile und Gruppen nach Art, Menge und Termin." (Hackstein, R. (1989), S. 11)
Auf Grundlage der Aufträge wird der Bruttobedarf (Primärbedarf) ermittelt. Unter Berücksichtigung der Lagerbestände wird der Nettobedarf (Sekundärbedarf) ermittelt. Hilfs- und Betriebsstoffe (Tertiärbedarf), welche nicht in Stücklisten enthalten sind, werden mit Hilfe von Vergangenheitswerten prognostiziert. Für die Bedarfsermittlung werden benötigt: • Primärbedarf aus dem Auftrag (s. o.) bzw. dem Absatzplan • Stücklisten zur Auflösung der Endprodukte in Te ile und Rohstoffe • Lagerbestands- und Materialstammdaten
"Die Stückliste enthält die Menge aller Gruppen, Teile und Rohstoffe, die für die Fertigung einer Einheit des Erzeugnisses oder einer Gruppe erforderlich sind." (RefaMPLS1, (1978), S. 261) Nach Aufbau und Verwendung unterscheidet man die Stücklisten in z. B. Mengenübersichts-, Struktur-, Baukasten-, Varianten-, Konstruktions-, Fertigungs-, Montage- und Ersatzteilstückliste. In ihnen sind mehr oder weniger folgende Informationen enthalten: • Kopfdaten (Erzeugnisnummer, -bezeichnung, Zeichnungsnummer, Arbeitsplannummer) • Positionsdaten (Teilenummer, Mengen, Mengeneinheit)
Der Teilebedarf, der aus Auftrag und Stückliste abgeleitet ist, wird mit dem Lagerbestand verglichen. Hierfür sind Materialstammdaten und Bestandsdaten der Erzeugnisse, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe notwendig.
Die Materialstammdaten enthalten: Teilenummer, Bezeichnung, Zeichnungsnummer, Mengeneinheit (Kauf, Lager, Verkauf), Dispositionsstufe, zugehörige Stückliste, Bestellart. In den Bestandsdaten sind enthalten: Teilenummer, Bestand (körperlich, reserviert), Preis (letzter Einkauf, Verrechnungspreis, Durchschnitt), Lagerort, ausstehende Bestellmenge.
3.1.3. Termin- und Kapazitätsplanung
Hier werden Aufträge in ihrem Durchlauf terminiert (Start-, Endtermin) und der Kapazitätsbedarf ermittelt.
"Die 'Durchlaufterminierung' ermittelt die Start- und Endtermine der Aufträge und ihrer Arbeits-vorgänge anhand der in den Arbeitsplänen angegebenen Bearbeitungszeiten und vergangenheitsbezogener Übergangsze iten. Die Arbeitsvorgänge werden entsprechend den Kapazitäten zugeordnet." (Hackstein, R. (1989), S. 13)
"Im Arbeitsplan sind Ablaufabschnitte und die Arbeitssysteme beschrieben, die für eine schrittweise Aufgabendurchführung erforderlich sind." (RefaMPLS2, (1978), S. 239) Die wichtigsten Daten im Arbeitsplan sind :
• Kopfdaten (Bezeichnung, Arbeitsplannummer, Menge, Mengeneinheit des Endproduktes,
Zeichnungsnummer)
• Arbeitsgangdaten (Arbeitsplatz-, Betriebsmittel-, Werkzeugbezeichnung, auszuführende Arbeit
(Text), Zeit je Einheit, Rüstzeit, Entlohungsart, geschätzte Übergangszeit zum nächsten Arbeitsgang).
Diesen Informationen werden Daten über die angesprochenen Kapazitätseinheiten gegenübergestellt.
Die Kapazitätseinheiten werden durch folgende Daten beschrieben: • Kapazitätsnummer, Betriebsmittelnummer • Betriebsbereich • Kostensätze je Zeiteinheit • Zuschlagssatz für Gemeinkostensatz • Kapazität und Kapazitätsauslastung • Leistungsbeschreibungen
Die Kapazitätsabstimmung versucht eine gleichmäßige Kapazitätsauslastung zu erreichen. Wenn sich der Kapazitätsbedarf nicht mit dem vorgesehenen Angebot anpassen läßt, kann die Kapazität durch Anpassungsmaßnahmen verändert werden (Überstunden, Mehrschichtbetrieb, Abzug von Arbeitskräften).
Die Reihenfolgeplanung plant die Reihenfolge der Arbeiten an den einzelnen Kapazitätseinheiten.
3.1.4. Auftragsveranlassung
Die Auftragsveranlassung dient der kurzfristigen Planung des Fertigungsprogramms. Es werden die Aufträge ihren Startterminen entsprechend für die Fertigung vorgesehen, Arbeitsbelege (Arbeitspläne, Zeichnungen, Akkordkarten, Materialentnahmescheine usw.) zusammengestellt und in die Fertigung und Auftragsüberwachnung übergeben.
3.1.5. Auftragsüberwachung - BDE
Die Auftragsüberwachung erfaßt die Zustandsänderungen von Aufträgen (Arbeitsga ngfertigmeldungen, Lagereingangsmeldungen) und Kapazitäten (Belastungssituation, Ausfall). Zur Erfassung der Produktionsvorgänge dienen Betriebsdatenerfassungssysteme (BDE). "Die Aufgabe der Betriebsdatenerfassung besteht in der Ermittlung des aktuellen Istzustands betrieblicher Prozesse und Kapazitäten, beispielsweise in der Erfassung von Produktionszeiten und - mengen, Maschinenbelegungs- und Stillstandszeiten, Anwesenheitszeiten und -orte des Personals und Mate-rialbestands und -bewegungsdaten." (Lackes, R. (1989), S. 76) (siehe Abb.8)
Wie aus obiger Aufzählung ersichtlich ist, werden nicht nur Daten zur
Auftragsüberwachung erfaßt, so daß weitere Interessenten für die in BDE angefallenen Daten zu nennen sind:
• die Bruttolohnabrechnung, um angefallene Anwesenheits- und Leistungsdaten über Mitarbeiter
zu erhalten
• die Nachkalkulation, um aktuelle Daten über Materialverbräuche, Maschinenbelegung, Arbeit-seinsatz usw. für eine mitlaufende Kalkulation zu nutzen
• die Betriebsabrechnung, um die abgegebenen Leistungen der Kapazitätseinheiten zu erfassen • die Qualitätssicherung, um aktuelle Qualitätsdaten auszuwerten • die Instandhaltungsplanung, die bei Erreichen bestimmter
• Betriebsmittelbelastungen vorbeugende Maßnahmen vorsieht. (vgl. Scheer, A.-W. (1988), S. 253)
Durch die Ist-Werterfassung von BDE wird aus der Produktionsplanung und -steuerung und dem Fertigungsprozeß ein Regelkreis (siehe Abb.9) in bezug auf die Terminierung (Terminverzug), Mengenplanung (ungeplant hohe Ausschüsse), angefallene Kosten (mitlaufende Kalkulation).
Abb. 9: Die Integration eines Aktualisierungssystems in den Regelkreis der PPS (Hackstein,R.(1989),S.99)
3.2. Technische Steuerung der Produktion
Die Steuerung der Produktionsanlagen, manuell oder mit EDV-Systemen unterstützt, setzt die Planung des PPS-Systems in die Realität um. Während bei einer manuellen Handhabung relativ grobe Anweisungen (z. B. "Drehen nach Zeichnung mit Schleifzugabe") mit Hilfe des Wissens der Facharbeiter umgesetzt werden, sind bei elektronisch gesteuerten Produktionsanlagen (NC = Numerical Control) detaillierte Steueranweisungen vorzubereiten. Diese Steuerungsinformationen werden auf Basis einer Konstruktionszeichnung erzeugt. Die Geometrien können aus CAD übernommen werden und manuell oder mit Programmiersystemen unterstützt (z.B. APT Automatically Programmed Tools) zu NC-Programmen weiterverarbeitet werden. Das CLDATA (Cutter Location Data, DIN 66125), welches aus dem NC-Programm erzeugt wird, beschreibt die Bearbeitung in einem maschinenneutralen Format. Spezielle maschinenabhängigkeiten berücksichtigt der Postprozessor, der die NC-Steuerinformation (z.B. nach DIN 66025) erzeugt, und bei Bedarf die Fertigungszeit für die Ablaufplanung und Kostenrechnung berechnet.
Abbildung 10 zeigt exemplarisch die Steuerungshierarchie einer Fertigungsstraße für die Blechbearbeitung. Je nach Leistungsfähigkeit der eingesetzten Rechner kann es sinnvoll sein, einzelne Funktionsebenen zusammenzufassen.
Abb. 10: Steuerungshierarchie der Blechfertigungsstraße (Stommel, H.J. (1986), S. 61)
3.3. Das betriebliche Rechnungswesen
"Unter dem Begriff des betrieblichen Rechnungswesens faßt man sämtliche Verfahren zusammen, deren Aufgabe es ist, alle im Betrieb auftretenden Geld- und Leistungsströme, die vor allem - aber nicht ausschließlich - durch den Prozeß der betrieblichen Leistungserstellung und - verwertung (betrieblicher Umsatzprozeß) hervorgerufen werden, mengen- und wertmäßig zu erfassen und zu überwachen." (Wöhe, G. (1981), S. 865) Die Aufgaben des betrieblichen Rechnungswesen sind:
• Bereitstellung von Informationen für Entscheidungen auf allen Ebenen der Unternehmensfüh-
rung, beispielsweise zur Beurteilung von Investitionsalternativen und Produktionsprogrammalternativen
• Information der Außenwelt über das Betriebsgeschehen, z.B. das Finanzamt mit der Steuerbilanz
über Bemessungsgrundlagen für die Steuererhebung sowie Anteilseigner, Gläubiger, Betriebsangehörige u.s.w. mit der Jahresbilanz.
Für die Erfüllung dieser Aufgaben stehen unterschiedliche spezialisierte jedoch eng miteinander verknüpfte Instrumente zur Verfügung. Das Rechnungswesen gliedert sich in: • Finanzbuchhaltung und Bilanzierung • Kostenrechnung
• Betriebsabrechnung (kalkulatorische Buchhaltung) bestehend aus Kostenarten-, Kostenstel-len-, Kostenträgerzeitrechnung und kurzfristige Erfolgsrechnung
• Selbstkostenrechnung (Kostenträgerstückrechnung) • Finanz- und Liquiditätsplanung
• bertiebswirtschaftliche Statistik und Vergleichsrechnung, z. B. Zeit-, Verfahrens-, Soll- Ist-
Vergleiche und zwischenbetriebliche Vergleiche
• Kennzahlenrechnungen • Planungsrechnungen, Investitionsrechnungen
Da die Finanzbuchhaltung im allgemeinen die Konten in jährlichem Rhythmus in der Bilanz zusammenfaßt und mit ihrem Regelwerk an das Handelsrecht bzw. für die Steuerbilanz zusätzlich an das Steuerrecht ausgerichtet ist, dient sie fast ausschließlich zur Information der externen Adressaten.
Zur internen Entscheidungsunterstützung sind die Zeiträume der Finanzbuchhaltung zu groß, und die Regeln sind im allgemeinen nicht an den im Betrieb anstehenden Entscheidungsproblemen orientiert. Hieraus ist zu folgern, daß die anderen Zeiträume betrachtenden Elemente des Rechnungswesens insbesondere kalkulatorische Buchhaltung und Finanzplanung entsprechend häufiger über kürzere Zeiträume (kalkulatorische Buchhaltung meist monatlich, Finanzplanung meist wöchentlich) informieren.
Im Gegensatz zur gesetzlich vorgeschriebenen Finanzbuchhaltung (und Bilanzierung) liegen Art und Umfang der Kostenrechnung und Finanzplanung im Ermessen der Unternehmen. Unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe in Kostenrechnung und Finanzbuchhaltung führen auf Kostenrechnungsseite zur Bildung von kalkulatorischen Kosten, welche in der Finanzbuchhaltung keine Bedeutung haben. In der Finanzbuchhaltung zu neutralem Aufwand, der, da er nicht durch die Leistungserstellung verursacht wird, in der Kostenrechnung keine Bedeutung hat. Auf Grund der starken Abhängigkeit der Finanz- und Betriebsbuchhaltung ergeben sich zwei Organisationsformen:
• Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung finden in einem geschlossenen Kontensystem statt:
"Einkreissystem". Diese Konzeption spiegelt sich in der Gliederung des Gemeinschaftskontenrahmens der Industrie (GKR) wieder
• Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung bilden zwei in sich geschlossene Abrechnungskreise
und übertragen wechselseitig die für sie relevanten Daten (z. B. Herstellkosten zur Lagerbewertung): "Zweikreissystem". Der Industriekontenrahmen (IKR) ist für dieses System konzipiert und enthält somit auch keine kalkulatorische Kosten.
Arbeit zitieren:
Hans Günter Müller, 2000, Integration des betrieblichen Rechnungswesens und Produktionsplanung und -steuerung, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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