Inhaltsverzeichnis Seite 1
I Inhaltsverzeichnis
I Inhaltsverzeichnis 1
II Abkürzungsverzeichnis 3
III Tabellenverzeichnis 4
1 Einleitung 5
1.1 Vorgehensweise 5
1.2 Vorstellung des Betriebes 5
2 Ist-Analyse des Wäschebereichs und Vorstellung des Mietmodells 7
2.1 Ist-Analyse der Situation im Wäschebereich 7
2.2 Vorstellung des Mietmodells 8
3 Kostenvergleichsrechnung 10
3.1 Grundsätzliches Vorgehen bei einer Kostenvergleichsrechnung 10
3.2 Übertragen auf die vorliegende Problemstellung 12
3.3 Ermittlung der Datengrundlagen 13
3.3.1 Ermittlung der Stückzahlen anhand der Logiskennzahlen 13
3.3.2 Inventurverluste 16
3.4 Ermittlung der Kosten 17
3.4.1 Ermittlung der Koste n bei Eigenwäsche 17
3.4.1.1 Kalkulatorische Abschreibung 17
3.4.1.2 Kalkulatorische Zinsen 19
3.4.1.3 Betriebskosten 20
3.4.2 Ermittlung der Kosten bei Mietwäsche 20
3.5 Gegenüberstellung der beiden Alternativen 22
Inhaltsverzeichnis Seite 2
4 Resümee 23
4.1 Kostengesichtspunkte 23
4.2 Bilanzielle Gesichtspunkte 23
4.3 Qualitative Gesichtspunkte 24
5 Empfehlung 25
IV Literaturverzeichnis 26
V Erklärung 27
II Abkürzungsverzeichnis
bzw. beziehungsweise
ca. zirka
DEHOGA Deutscher Hotel- und Gaststättenverband
d. h. dass heißt
ggf. gegebenenfalls
GOP Gross Operating Profit
HEAD Hotel Equipment and Design GmbH
NOP Net Operating Profit
z. B. zum Beispiel
III Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Einkaufspreise der Wäscheartikel bei der HEAD in Euro. 7
Tabelle 2: Gegenüberstellung der Wäschemaße. 9
Tabelle 3: Preisliste für die Miet- und Reinigungspauschale in Euro. 9
Tabelle 4: Logiskennzahlen der letzten fünf Jahre. 13
Tabelle 5: Wäscheausstattung pro belegtem Bett. 14
Tabelle 6: Prozentuale Aufteilung der verschiedenen Bettlaken. 14
Tabelle 7: Inventurverluste der letzten fünf Jahre. 16
Tabelle 8: Einkaufspreise der Wäscherei in Euro. 17
Tabelle 9: Wäschebestand der letzten fünf Jahre in Stück. 18
Tabelle 10: Durchschnittlicher Wäschebestand der letzten fünf Jahre in Euro. 18
Tabelle 11: NOP der letzten fünf Jahre in % vom Umsatz. 19
Tabelle 12: Wäschereikosten der letzten fünf Jahre in Euro. 20
Tabelle 13: Inventurverluste > 30 % pro Artikel. 22
Tabelle 14: Gegenüberstellung der Kosten pro Jahr in Euro. 22
Tabelle 15: Entwicklung des Anlagevermögens des Steigenberger Hotel Hamburg in den letzten fünf Jahren. 24
1 Einleitung
Investitionen im Wäschebereich sowie die laufende Reinigung der Wäsche stellen für ein Hotel einen sehr großen Kostenblock dar. So werden im Steigenberger Hotel Hamburg für den Logisbereich seit 1999 pro Jahr etwa 41.000 Euro in neue Wäsche investiert und die Wäschereikosten belaufen sich im Mittel pro Jahr auf 146.043 Euro. Im Rahmen dieser Projektarbeit soll anhand des Logisbereiches des Steigenberger Hotel Hamburg exemplarisch dargestellt werden, ob es für das Hotel kostengünstiger ist, eigene Wäsche zu kaufen und von einer betriebsfremden Wäscherei reinigen zu lassen oder die Wäsche im Rahmen einer Miet- und Reinigungspauschale von der Wäscherei zu beziehen. Hierzu soll das Verfahren der Kostenvergleichs rechnung als Methode der klassischen, statischen Investitionsrechnung herangezogen werden. Die in dieser Arbeit verwendeten Daten sind dem internen Rechnungswesen des Steigenberger Hotel Hamburg sowie dem Geschäftsbericht 2003 der Steigenberger Hotels Aktiengesellschaft entnommen.
1.1 Vorgehensweise
Zunächst wird der Betrieb kurz vorgestellt. Im Folgenden wird der Ist-Zustand im Wäschebereich beschrieben sowie das von der Wäscherei angebotene Mietmodell als Alternative dargelegt. Besondere Beachtung muss der unterschiedlichen Abrechnungsweise der beiden Alternativen durch die Wäscherei geschenkt werden. Es schließt sich die Kostenvergleichsrechnung der beiden Alternativen an. Letztendlich wird unter Berücksichtigung der bilanziellen Auswirkungen sowie der Kunden- und Qualitätsansprüc he eine Investitionsempfehlung ausgesprochen.
1.2 Vorstellung des Betriebes
Das Steigenberger Hotel Hamburg ist ein Betriebsteil der Steigenberger Hotels Aktiengesellschaft, welche in Deutschland und dem europäischen Ausland zur Zeit 79 Hotels betreibt. Weiterhin gehören zum Konzern diverse Gastronomiebetriebe an Bahnhöfen und Flughäfen im Bundesgebiet, eine Unternehmensberatung für Hotelprojektentwicklung sowie die Hotel Equipment and Design GmbH (HEAD), eine zentrale Einkaufsgesellschaft für den gesamten Konzern, über die sämtliche Investitionen abgewickelt werden. Der Konzernumsatz beläuft sich mit
ca. 3.200 Mitarbeitern auf etwa 420 Millionen Euro. Das Steigenberger Hotel Hamburg ist direkt in der Hamburger Innenstadt, zwischen Alster und Elbe, auf der Fleetinsel gelegen. Es verfügt über 222 Zimmer und 12 Suiten, welche alle als Einzel- oder Doppelzimmer belegt werden können. Die Zimmerauslastung lag in den letzten fünf Jahren zwischen 68,1 % und 75,6 %. Der Doppelbelegungsfaktor, d. h. wie viele Personen durchschnittlich pro verkauftem Hotelzimmer übernachten, lag in diesem Zeitraum bei ca. 1,3. Die Aufenthaltsdauer der Gäste lag bei etwa 1,7 Tagen. Der durchschnittliche Zimmernettopreis lag bei rund 112 Euro. Bei einem Umsatz von ca. 12,5 Millionen Euro pro Jahr sind 135 Mitarbeiter beschäftigt. Die Kunden sind zu 63 % Geschäftsreisende, zu 26 % Touristen und zu 11 % sonstige Kunden. Der Anteil ausländischer Gäste liegt bei 24 %. Den Gästen stehen neben dem 24 Stunden Etagenservice zwei Restaurants und eine Piano-Bar zur Verfügung. Weiterhin verfügt das Hotel über zehn mit moderner Technik ausgestattete Konferenzräume mit einer Kapazität von bis zu 300 Personen. Eine hoteleigene Tiefgarage mit 80 Stellplätzen ist ebenfalls vorhanden. Vom DEHOGA 1 ist das Steigenberger Hotel Hamburg offiziell mit fünf Sternen klassifiziert.
1 Deutscher Hotel- und Gaststättenverband
Arbeit zitieren:
Bernd Lamak, 2004, Investitionscontrolling in der Hotellerie am Beispiel Eigenwäsche contra Mietwäsche, München, GRIN Verlag GmbH
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