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Bewertung von Leasingverträgen bei vollkommenem Kapitalmarkt

Title: Bewertung von Leasingverträgen bei vollkommenem Kapitalmarkt

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 25 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Fabian Ehlen (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Summary Excerpt Details

Die Grundidee des Leasings wurde bereits im Jahre 350 v. Chr. von Aristoteles hervorgebracht: „Reichtum liegt im Gebrauch, nicht im Besitz.“ Dennoch ist es offensichtlich, dass Leasing in der wirtschaftlichen Praxis und der Literatur eine Vielzahl von Fragestellungen aufwirft, deren Lösung es komplexeren Analysen bedarf.
Die Seminararbeit befasst sich im Folgenden mit einigen dieser Probleme, indem einleitend unterschiedliche Auffassungen von Leasing vorgestellt werden. Anschließend werden praktizierte Formen von Leasing und in Teilen deren steuerliche Behandlung erläutert. Abschnitt 4 diskutiert verschiedene Ansätze zur quantitativen Analyse von Leasing-Verträgen. Im darauf folgenden Abschnitt werden dann eine explizit in den Modellen zur Bewertung von Leasing-Verträgen getroffene Prämisse in Frage gestellt und Erklärungsversuche aus der Literatur reflektiert. Letztendlich folgt eine Beurteilung von Leasing, indem offensichtliche Vorteile, aber auch mehr oder weniger fragwürdige Argumente von Leasing vorgestellt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1) Einleitung

2) Definitionen des Leasings

3) Formen des Leasings

3.1) Unterscheidung nach Leasing-Gebern

3.2) Unterscheidung nach Leasing-Objekte

3.2.1) Anzahl der Leasing-Objekte

3.2.2) Art der Leasing-Objekte

3.3) Unterscheidung nach dem Verpflichtungscharakter des Leasing-Vertrages

3.3.1) Operate-Leasing

3.3.2) Finanzierungs-Leasing

3.3.2.1) Vertragsformen des Finanzierungs-Leasings bei Vollamortisation

3.3.2.1.1) Leasing-Verträge ohne Optionsrecht

3.3.2.1.2) Leasing-Verträge mit Kaufoptionsrecht

3.3.2.1.3) Leasing-Verträge mit Mietverlängerungsoptionsrecht

3.3.2.1.4) Steuerliche Zurechnung von Finanzierungs-Leasing-Verträgen bei Vollamortisation

3.3.2.1.4.1) Verträge ohne Optionsrecht

3.3.2.1.4.2) Verträge mit Kaufoptionsrecht

3.3.2.1.4.3) Verträge mit Mietverlängerungsoptionsrecht

3.3.2.2) Vertragsformen des Finanzierungs-Leasings bei Teilamortisation

3.4) Sale-and-lease-back als Sonderform des Leasings

4) Ansätze zur Bewertung von Leasing-Verträgen

4.1) Finanzierungs-Leasing-Verträge

4.2) Operate-Leasing-Verträge

4.3) Ansatz zur Differenzierung zwischen steuerlich bedingten und nicht steuerlich bedingten Cash-Flows

5) Das Leasing-Puzzle

6) Beurteilung von Leasing

6.1) Steueraspekte

6.2) Risikoaspekte

6.3) Transaktionskosten

6.4) Realoptionen

6.5) Bilanzierungsaspekte

6.6) Dispositionsspielräume

6.7) Kreditfinanzierungsspielräume

6.8) Preisdiskriminierung

6.9) Vergütung von Managern

7) Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit der ökonomischen Bewertung von Leasing-Verträgen unter der Annahme eines vollkommenen Kapitalmarkts. Das zentrale Ziel ist es, verschiedene quantitative Ansätze zur Analyse von Leasing-Verträgen aus Sicht des Leasing-Nehmers und Leasing-Gebers zu untersuchen, die steuerlichen Implikationen zu beleuchten sowie das sogenannte "Leasing-Puzzle" bezüglich der Substitutionsbeziehung zwischen Leasing und Fremdkapital zu reflektieren.

  • Grundlagen und Definitionen verschiedener Leasing-Formen
  • Quantitative Bewertungsmodelle für Finanzierungs- und Operate-Leasing
  • Steuerliche Zurechnung und Differenzierung von Cash-Flows
  • Empirische Diskussion zum Leasing als Fremdkapitalersatz
  • Beurteilung der ökonomischen Anreize und Risiken von Leasing

Auszug aus dem Buch

4.1) Finanzierungs-Leasing-Verträge

Grundsätzlich lassen sich in der Literatur verschiedene Bewertungsansätze für Finanzierungs-Leasing-Verträge finden, die im Folgenden diskutiert werden sollen. Bevor die Beschreibung der Modelle an sich erfolgt, sollte zunächst erwähnt werden, dass als Basisannahme das Ziel der Unternehmenswert-Maximierung gilt. Dies gilt sowohl für die Betrachtung von Finanzierungs-Leasing-Verträgen aus Sicht des Leasing-Nehmers als auch des Leasing-Gebers (folgende Erläuterungen finden aus Leasing-Nehmer-Perspektive statt).

Des Weiteren wird angenommen, dass es sich um Finanzierungs-Leasing-Verträge mit Vollamortisation handelt (d.h. vom Leasing-Nehmer zu zahlenden, kumulierten Leasing-Raten entsprechend den Wertkosten des Leasing-Objektes). Somit wird eine Geldeinheit an Leasing-Raten durch eine Geldeinheit an Fremdkapital perfekt substituiert. In anderen Worten; beim Leasing-Nehmer reduziert sich das Volumen an Fremdkapital um den Betrag, der für die Summe der Leasing-Zahlungen zu entrichten ist. Die damit verbundenen Opportunitätskosten des Leasings sind auf das verminderte abzugsfähige Fremdkapital zurückzuführen. Zusätzlich wird vorausgesetzt, dass der Restbuchwert einen Wert von Null hat und der Steuersatz von Leasing-Nehmer und Leasing-Geber identisch ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1) Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik ein, skizziert die Fragestellungen der Arbeit und gibt einen Überblick über den strukturellen Aufbau der Untersuchung.

2) Definitionen des Leasings: Dieses Kapitel erörtert die Schwierigkeit einer einheitlichen Definition von Leasing in Deutschland und stellt verschiedene Interpretationen aus der Literatur und Gesetzgebung vor.

3) Formen des Leasings: Es werden verschiedene Differenzierungskriterien vorgestellt, wie die Unterscheidung nach Leasing-Gebern, Objekten sowie der Verpflichtungscharakter, der zwischen Operate- und Finanzierungs-Leasing unterscheidet.

4) Ansätze zur Bewertung von Leasing-Verträgen: Hier werden mathematische Modelle zur quantitativen Bewertung von Leasing-Verträgen entwickelt, wobei der Fokus auf Cash-Flow-Analysen und der steuerlichen Differenzierung liegt.

5) Das Leasing-Puzzle: Dieses Kapitel diskutiert die theoretische und empirische Debatte darüber, ob Leasing als perfektes Substitut für Fremdkapital fungiert oder eine komplementäre Beziehung besteht.

6) Beurteilung von Leasing: Es erfolgt eine kritische Analyse der Anreize für Leasing, wie steuerliche Vorteile, Risikoreduktion, Transaktionskosten und bilanzielle Aspekte.

7) Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz, die die zunehmende Bedeutung von Leasing trotz der komplexen und teils ungelösten Fragestellungen hervorhebt.

Schlüsselwörter

Leasing, Finanzierungs-Leasing, Operate-Leasing, Kapitalmarkt, Unternehmenswert, Bewertung, Leasing-Raten, Cash-Flow, Steuern, Fremdkapital, Substitution, Leasing-Puzzle, Bilanzierung, Risiko, Leasing-Vertrag

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die ökonomische Bewertung von Leasing-Verträgen aus wissenschaftlicher Perspektive, insbesondere unter der Annahme eines vollkommenen Kapitalmarkts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Leasing-Formen, der quantitativen Bewertung mittels Kapitalwertformeln sowie der Diskussion um die Substituierbarkeit von Leasing und Fremdkapital.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die systematische Analyse der Leasing-Vorteile und der Bewertungsmethodik, um zu verstehen, warum Leasing trotz komplexer Einflussfaktoren als Finanzierungsinstrument weit verbreitet ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen, die formale Herleitung von Bewertungsmodellen sowie die Reflexion empirischer Studien, insbesondere im Hinblick auf das "Leasing-Puzzle".

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Leasing-Typen, die mathematische Bewertung, die differenzierte Betrachtung von Cash-Flows sowie eine kritische Beurteilung der Anreize für Leasing.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Leasing, Finanzierungs-Leasing, Kapitalmarkt, Unternehmenswert, Cash-Flow, Leasing-Puzzle und steuerliche Bewertung.

Was besagt die Annahme der "Vollamortisation" bei Finanzierungs-Leasing?

Vollamortisation bedeutet, dass die vom Leasing-Nehmer zu zahlenden kumulierten Leasing-Raten die gesamten Anschaffungs- und Finanzierungskosten des Leasing-Gebers innerhalb der Grundmietzeit abdecken.

Warum wird im Kontext des "Leasing-Puzzles" diskutiert, ob Leasing Fremdkapital substituiert?

Es wird untersucht, ob Leasing in der Bilanz oder in der Wahrnehmung der Marktteilnehmer als Ersatz für Fremdkapital dient, was Auswirkungen auf das systematische Risiko und die Kapitalkosten eines Unternehmens hätte.

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Details

Title
Bewertung von Leasingverträgen bei vollkommenem Kapitalmarkt
College
University of Cologne
Course
Corporate Finance
Grade
2,0
Author
Fabian Ehlen (Author)
Publication Year
2004
Pages
25
Catalog Number
V42712
ISBN (eBook)
9783638406833
Language
German
Tags
Bewertung Leasingverträgen Kapitalmarkt Corporate Finance
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Fabian Ehlen (Author), 2004, Bewertung von Leasingverträgen bei vollkommenem Kapitalmarkt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42712
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