Tartalomjegyzék - Inhaltsverzeichnis
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Tartalomjegyzék - Inhaltsverzeichnis 5
0. Kapitel - Einleitung 7
1. Kapitel - Verschiedenheit 8 1.1 Das Individuum und die Gruppe (deduktive Methode) 8 1.2 Kultur und Nation (induktive Methode) 8 1.3 Verschiedenheit zwischen den Ländern 9
2. Kapitel - Die Führung in der Wirtschaft 10 2.1 Die Natur der wirtschaftlichen Führung 10 2.2 Ohne Untergebenen kein Vorgesetzter? 13 2.3 Der gute Chef - ungarische und deutsche kulturelle Aspekte 14
3. Kapitel - Personalvermittlung 19 3.1 Definition 19
3.1.1 Arbeitskraft als das relevanteste Faktor der Arbeit 19 3.2 Juristische Aspekte bei der Personalvermittlung 20
3.3 Kulturelle Aspekte bei der Personalvermittlung 34
4. Kapitel - Sind wir eigentlich so verschieden? 46
Irodalomjegyzék - Literaturverzeichnis 47 Mellékletek - Anhänge 49
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0. Einleitung
Die vorliegende Arbeit widmet sich dem Thema:
”HUMAN RESOURCES UND DIE VORAUSSETZUNGEN FÜR
PERSONALVERMITTLUNG ZWISCHEN UNGARN, ÖSTERREICH UND
DEUTSCHLAND”.
Die Voraussetzungen, die Personalvermittlung zwischen Staaten ermöglichen sind verschiedener Art.
Zuersteinmal existieren wirtschaftliche Voraussetzungen. (Angebot und Nachfrage weichen voneinander ab, wirtschaftliche UNTERSCHIEDE und machen so den Austausch möglich bzw. geben diesem Sinn)
Die zwei weiteren herausragenden Voraussetzungen sind einmal die rechtlichen Rahmenbedingungen und zum anderen die kulturellen Voraussetzungen bei Arbeitskraft und in der Führungsbeziehung zwischen Vorgesetzten und Untergebenen.
Nach eingehender Definition dessen, was in dieser Arbeit unter Personalvermittlung verstanden wird, (mit hinführender Einbettung des Themas in das Thema wirtschaftliche Führung) sollen zunächst die rechtlichen Aspekte der Personalvermittlung zwischen den genannten Ländern eingegangen werden. Im Beschreiben der juristischen Grundlagen auf dem genannten Gebiet kristallisieren sich auch gewisse Unterschiede heraus. Umrahmt wird dies durch den europäischen Gesetzeskontext, der ebenso Platz finden soll. Es soll geklärt werden inwieweit die rechtlichen Bedingungen für eine Personalvermittlung zwischen Ungarn und Österreich und Deutschland vorliegen.
Danach wollen wir uns den kulturellen Aspekten als Bedingung der Personalvermittlung widmen. Der kulturelle Aspekt spielt eine relevante Rolle, da verschiedene Menschen in unterschiedlichen Situationen sich anders verhalten, was am Ende zu Konflikte führen kann. Menschen aus verschiedenen kulturellen Umgebungen verhalten unterschiedlich zur Arbeit. Deshalb möchten wir eine Differenzierung vollführen, die anhand Hofstede und eigener Analyse stattfindet.
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1. Verschiedenheit
1.1. Das Individuum und die Gruppe (deduktive Methode)
Unsere Welt besteht aus Gesellschaften der Menschen. Die sozusagen rechtliche Erscheinung der Gesellschaften ist der Staat. Solche Makroformen menschlicher Gruppen sind ein „Muss“ für uns, da der Staat eigentlich dazu dient, dass die Individuen eine gewisse wirtschaftliche und rechtliche Sicherheit erhalten. Die Gruppen gestalten sich nach einer bestimmten Art und Weise. Das heißt, dass gewisse Eigenschaften die das Individuum in sich trägt, den Eigenschaften von anderen Individuen entsprechen und diese Tatsache bringt sie empathischgefühlsmäßig zusammen. So hat sich aufgrund der Ähnlichkeit eine Gruppe gebildet. Wenn die Ähnlichkeit existiert, dann gibt es auch Verschiedenheit.
1.2. Kultur 1 und Nation (induktive Methode)
Jedes Individuum ist einmalig, aus anderem Blickpunkt: verschieden. Verschiedenheit existiert auf allen Ebenen der Gesellschaften: Soziologisch, linguistisch, religiös, ethnisch usw. gesehen auch. Das heißt, dass die Verschiedenheit eigentlich „aus der Natur des Menschen stammt“ 2 .
Geert Hofstede behauptet: „...Da die Menschheit nahezu die ganze Welt bevölkert hat, hat der Kampf ums Überleben zu verschiedenen kulturellen Lösungen geführt“ 3 . Es ist selbstverständlich, dass ohne systematische Planungen keine Fortschritte gemacht werden können, deshalb und wegen anderen historischen Ereignisse 4 haben sich die Kulturen jahrhundertelang verändert.
Die Nationen haben sich später herausgestaltet - aufgrund politischer Ereignisse. Der Mensch heute identifiziert sich mit mindestens einer dieser, das heißt, dass der Mensch sich aufgrund geschichtlicher Fortschritte und als Individuum zu einer Gesellschaft zugehörig fühlt. Diese Gesellschaft proklamiert sich als politisch, territorialisch, linguistisch mehr oder weniger einheitlich zu sein, und erreicht dieser Weise eine Selbständigkeit und die Anerkennung von
1 Der lateinische Begriff: „cultus” und „colere”(Anpflanzung, veredeln), heißt im übertragenen Sinn: Bildung,
ausbilden.
2 Siehe Geert Hofstede - Cultures and Organisations (S. 18.)
3 Siehe Geert Hofstede - Cultures and Organisations (S. 16.)
4 Hofstede umzeichnet diese Eregnisse: die Rolle der Händler, militärische Eroberungskriege, Religion, die
Erfindung der Agrikultur, wissenschaftliche Erfindungen und Innovationen; siehe G. Hofstede- Cultures and
Organisations (S. 16-17.)
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anderen Gesellschaften (Nationen) als eine politische, gleichberechtigte Identität. Das Individuum das sich als ein Teil von dieser Nation fühlt nimmt die Rolle der Staatsbürgerschaft an sich. Aber: wie es oben geschrieben wurde „Nationen dürfen nicht mit Gesellschaften identifiziert werden, die die historisch, organisch entwickelte Formen der sozialischen Organisationen sind.“ 5 .
1.3. Verschiedenheit zwischen den Ländern
Wenn wir die Frage stellen: „worin weichen eigentlich Länder voneinander ab?“, können wir eine Vielfalt von Antworten bekommen. Geert Hofstede hat in seinem Buch eine Parallele zwischen Kultur und Institutionen gezogen: „Andere Länder haben verschiedene Institutionen: Regierungen, Gesetze, Legalsysteme, Assoziationen, Unternehmen, religiöse Gemeinschaften, Schulsysteme, Familienstrukturen...(...)...Wenn wir diese Unterschiede mit Institutionen erklären können, haben wir es eigentlich nötig Gedanken über Kulturen als unsichtbare Mentalprogramme zu machen?“ 6 .
Charles-Louis de Montesquieu (1689-1755) hat eine Antwort auf die Frage in seinem Buch De l’esprit des lois (Der Geist der Gesetze) gestellt: Er behauptet, dass es etwas wie einen „allgemeinen Geist einer Nation“ gibt und, dass
Geert Hofstede hat die Konsequenz daraus gezogen:
5 Seihe Geert Hofstede - Cultures and Organisations (S. 18.)
6 Siehe G. Hofstede - Cultures and Organisations (S. 19.)
7 Siehe G. Hofstede - Cultures and Organisations (S. 19.) und Montesquieu - De l’esprit des lois (S. 310.)
9
Davon kommt es, dass die heutzutage „modische“ Methoden Menschen, Kulturen, Länder unter einem Dach zu bringen - was eigentlich der Kern der Globalisation ist- sehr schwierig ist, da es immer wieder zu Kulturkonflikten führt. Menschen handeln immer nach einer bestimmten Art und Weise, was natürlich zum Teil von Kulturmerkmale abgeleitet werden kann.
Wenn sie das Gefühl haben, dass sie nicht aus freiem Willen handeln, oder wenn sie in ihren Identitäten sich beschränkt fühlen, kommt es zu Konflikten.
Wie es oben schon geschrieben wurde, ist es wichtig, dass die Menschen einem gewissen System folgen, was natürlich auch die Kultur sein kann, wo sie sich wohl fühlen. Es liegt in der Natur der Menschen, dass sie die Verantwortung so wenig wie es möglich ist auf sich nehmen, und deshalb geführt werden müssen. Wenn es zur Führung kommt, sei es die Regierung, wirtschaftliche Institutionen, oder die Herrscher in der Geschichte ist es unvermeidlich die Kultur zu beachten, die zum Teil ihre Persönlichkeiten gestaltet hat.
2. Die Führung in der Wirtschaft
2.1. Die Natur der wirtschaftlichen Führung
Führung existiert auf allen Ebenen der Alltagswelt, davon kommt es, dass es keine universelle Definition für dieses Phänomen gibt 9 . Inhaltlich hat sich die Bedeutung des Wortes immer wieder verändert, weil es in bestimmten geschichtlichen Umgebungen immer etwas anderes bedeutet hatte. Es gibt einige Dokumente darüber, dass schon vor 5000 Jahren die Führung als Phänomen existierte, die Ägypter haben schon Aufzeichnungen darüber gemacht, es entstanden Hieroglyphen für Führung, Führer und Geführter 10 . Es gab in der Geschichte zahlreiche Philosophen und Gelehrte die sich mit der Frage der Führung beschäftigt haben, unter anderen Platon, Aristoteles, Konfuzius, oder Machiavelli, der in seinem Buch - Il Principe - (der Herrscher, der Fürst), die Gründe und die Eigenschaften für Führung analysiert hat. Mehrere Analysten probierten es auf das Phänomen der Führung eine
8 Siehe G. Hofstede - Cultures and Organisations (S. 20.)
9 In bestimmten Bereichen kann das Wort Führung natürlich konkretisiert werden.
10 (vgl. Bass 1990, S.4)
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umfassende Bezeichnung zu geben, hier möchten wir nur zwei zitieren, denen unserer Auffassung nach bei der Personalführung zu folgen sind:
Früher hat man die Herrscher mit den Vögte des Gottes identifiziert, deren Macht vom Gott gegeben wurde. Heutzutage ist die Führung eine selbstverständliche und alltägliche Erscheinung, wenn wir zum Beispiel an den Papst denken, der die Katholische Kirche repräsentiert, an unsere Politiker die den Staat und die Regierung vertreten, unser Vorgesetzter der uns die Aufgaben und Weisungen erteilt damit wir unsere Arbeit effizienter erledigen können, unsere Lehrer die unsere Auffassung formuliert haben oder die Eltern die uns geholfen haben unsere Identität zu finden.
Hierbei möchten wir nur die wirtschaftliche Führung in Betracht ziehen, darunter verstehen wir Führung des Personals und Gruppen in Organisationen, was eigentlich ein relevanter Faktor bei der Arbeitsvermittlung ist.
In der Wirtschaft gibt es strikte Regel: die, der Effizienz dienen. Diese Regel können nur durch Kooperation und durch eine hierarchische Organisation zur Geltung kommen. Die Hierarchie ist natürlich nicht immer der beste Weg die Ziele zu realisieren, aber eins ist sicher: die Prozesse sollen systematisch und planmäßig organisiert werden, wozu ein guter Führer (Chef, Manager) unerlässlich ist. Der Vorgesetzter hat die Aufgabe seine Mitarbeiter an der Arbeit zu beteiligen, er muss sie so beeinflussen, dass sie das Gefühl haben aus eigenem Willen zu handeln, und ihr Verhalten der Interesse des Unternehmens dient. Diese Art von Führung muss sozial entgegengenommen werden.
11 Siehe Baumgarten, R. - Führungsstiele und Führungstechniken (S. 9)
12 Siehe Steinle - Führung: Grundlagen, Prozesse und Modelle der Führung in der Unternehmung (S. 27)
11
Fundamentale Aufgaben des Vorgesetzten sind die Folgenden:
Die oben aufgezählten Aufgaben sind natürlich nicht vollständig, da bei den verschiedenen Situationen verschiedene Maßnahmen ergreifen werden sollen. Bei verschiedenen Situationen gelten gewisse Umgebungskriterien, ohne Vollständigkeit: kulturelle, rechtliche, ökonomische, organisatorische, technologische Bedingungen gelten ebenso. Bislang haben wir das Wort „Führer“ als Synonym für „Vorgesetzter“ verwendet, aber diese Auffassung ist nicht vollständig. Darunter verstehen wir, dass der wirtschaftliche Führer nicht immer ein Vorgesetzter ist und umgekehrt stimmt die Behauptung ebenso. Ein Vorgesetzter ist nur organisatorisch-inhaltlich ein Führer, aber der wirtschaftliche Führer kann als Mitarbeiter aufgrund seiner Fähigkeiten hervorragen, muss nicht unbedingt auf der Karrierenleiter höher stehen, das heißt, dass er eine führende Persönlichkeit besitzt, und über die folgenden Eigenschaften verfügt:
Weder diese Eigenschaften, noch der Erfolg des Führers können objektiv beurteilt werden. Wenn wir den Erfolgreichen betrachten, können wir sagen, dass er viel verdient, oder oft den
13 Siehe Stogdill, R. (1974) Handbook of Leadership, New York: The Free Press
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Arbeit zitieren:
Péter Mester, 2005, Die Voraussetzungen für Personalvermittlung zwischen Ungarn, Österreich und Deutschland, München, GRIN Verlag GmbH
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