Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis V
Abk ürzungsverzeichnis VI
A. Einleitender Teil
I. Problemstellung. 1
II. Vorgehensweise. 2
B. Hauptteil
I. Anwendungsbereich des IAS 38 3
II. Zuordnung von Patenten zu den immateriellen Vermögenswerten 4
1. Definition von Vermögenswerten („Assets ) 4
2. Definition von immateriellen Vermögenswerten („Intangible Assets ) 4
a. Identifizierbarkeit. 5
b. Verfügungsmacht. 5
c. Zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen. 5
3. Definition und Einordnung von Patenten. 6
III. Ansatz von Patenten in der Bilanz. 7
1. Zweistufigkeit der Aktivierung nach IAS/ IFRS. 7
2. Forschungs- und Entwicklungskosten 8
a. Definition von Forschung und Entwicklung (F E) 8
b. Zusammenhänge zwischen F E und Patenten. 10
3. Praxisbeispiele 10
IV. Patentbewertung. 11
1. Probleme bei der Bewertung. 12
a. Unsicherheiten und Risiken. 12
b. Bewertungszeitpunkt und Nutzungsdauer. 12
2. Traditionelle Methoden der Patentbewertung 13
a. Kostenorientierte Patentbewertung. 13
b. Marktorientierte Patentbewertung 13
c. Ertragsorientierte Patentbewertung. 14
II
3. Neue Methoden der Patentbewertung. 14
4. Erstbewertung nach IAS/ IFRS 15
a. Monetärer Erwerb von Patenten. 15
b. Patentkauf im Rahmen eines Unternehmenserwerbs. 15
c. Tausch von Patenten 16
d. Patente als selbst geschaffene Anlagewerte 16
5. Folgebewertung nach IAS/ IFRS. 17
a. Anschaffungskostenmodell. 17
b. Neubewertungsmodell 18
V. Ausweis 19
C. Schlussteil
I. Fazit 21
II. Ausblick. 21
Literaturverzeichnis VII
Anhang. XI
III
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Schaubild zur Anwendung des IAS 38 für Patente (Teil I) XI (A)
Abbildung 2: Schaubild zur Anwendung des IAS 38 für Patente (Teil II) XII (A)
IV
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Risikoelemente der Bewertung technischer Schutzrechte.................. XIII (A) Tabelle 2: Einflussgrößen einer Patentbewertung............................................... XIII (A) Tabelle 3: Kostenorientierte Patentbewertung..................................................... XIII (A) Tabelle 4: Marktorientierte Patentbewertung......................................................XIV (A) Tabelle 5: Ertragsorientierte Patentbewertung ....................................................XIV (A) Tabelle 6: Mögliche Gliederung des Anlagevermögens nach IFRS ...................XIV (A) Tabelle 7: Bestandteile eines Jahresabschlusses nach IAS/ IFRS........................ XV (A)
V
Abkürzungsverzeichnis
AHK Anschaffungs- oder Herstellkosten BilReG Bilanzreformgesetz DAX Deutscher Aktienindex EADS European Aeronautic Defence and Space Company EU Europäische Union HGB Handelsgesetzbuch IAS International Accounting Standards IFRS International Financial Reporting Standards IASB
IASC IAS-VO International Accounting Standards -Verordnung PatG Patentgesetz US-GAAP United States - Generally Accepted Accounting Principles VW Volkswagen AG VI
A. Einleitender Teil
I. Problemstellung:
Getrieben von der Internationalisierung der Kapitalmärkte sind verstärkt kapitalmarkt-orientierte Rechnungslegungssysteme in den Blickpunkt der Bilanzierungspraxis geraten. 1 So haben sich in den letzten Jahren die IAS/ IFRS 2 als europäisches Gegengewicht zu den US-GAAP herausgebildet, um dem Bedürfnis nach internationaler Vergleichbarkeit der Rechnungslegung gerecht zu werden. Dabei steht die Informationsfunktion für den „Shareholder“ im Mittelpunkt der Rechnungslegung. 3 Ab 1.Januar 2005 müssen rund 7000 börsennotierte Unternehmen in der EU ihre Bilanzen nach den IFRS erstellen. 4 Laut Pellens (2000) sind jedoch kapitalmarktorientierte Rechnungslegungssysteme nur unzureichend in der Lage immaterielle Werte, in einer stark durch Technologie und Dienstleistung geprägten Gesellschaft, bilanziell zu erfassen. 5 Bereits 1979 bezeichnete Moxter immaterielle Werte als „ewige Sorgenkinder des Bilanzrechts“ 6 , ihr hohes Potenzial zur nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswerts macht eine Bilanzierung jedoch mehr und mehr erforderlich. 7 Daher soll im Rahmen dieser Seminararbeit die Bilanzierung von Patenten nach IAS/ IFRS dargestellt werden, denn die wirtschaftliche Relevanz von Patenten wächst rapide, da nahezu alle Unternehmen innovativ tätig werden müssen, um zu überleben. Patente können nicht nur wie in der Vergangenheit angenommen als Anreiz für Monopolgewinne gesehen werden, sondern sind als eine Form des „konkurrenzbetonten Innovationsanreizes“ zu verstehen. Unternehmen müssen demnach Forschen und Entwickeln, um Markteintrittsbarrieren für Wettbewerber möglichst hoch zu halten und Verluste zu verhindern, die ohne ständige Innovationen unvermeidlich folgen würden. 8 Die in dieser Arbeit betrachteten Patente zählen zu den technischen Schutzrechten und sind den immateriellen Vermögenswerten zuzuordnen. Sie können von U nternehmen entweder selbst geschaffen 9 oder extern erworben werden. Die Lizenzierung von Patenten soll jedoch kein Thema der vorliegenden Arbeit sein. 10
1 Vgl. Pellens (2004), Vorwort.
2 Die IAS wurden vom 1973 gegründeten IASC entworfen und vom 2001 neu strukturierten IASB übernommen. Als IFRS werden die vom IASB neu entworfenen Standards bezeichnet.
3 Vgl. IFRS-Portal (2004).
4 Vgl. KPMG (2003), S.10.
5 Vgl. Pellens (2000), S.4.
6 Moxter (1979), S.1102.
7 Vgl. Wulf (2004), erster Absatz.
8 Vgl. Pretnar (2004), S.776-777,780.
9 Im Falle eines internen (originären) Zugangs haben die Forschungs- und Entwicklungskosten den größten Anteil an den historischen Patentkosten. Vgl. Rings (2000), S.843. Die Aktivierung von originären immateriellen Vermögenswerten ist somit nicht einfach nur als „window dressing“ zu bezeichnen. Vgl. Leibfried/ Pfanzelt (2004), S.491.
10 Lizenzen verbriefen die Einräumung eines positives Rechtes an Schutzrechten, Erfindungen oder
1
II. Vorgehensweise
Ziel dieser Arbeit ist es einen möglichst umfassenden Überblick über die bilanzielle Behandlung von Patenten zu geben. Dazu wird die in der Literatur übliche Vorgehensweise: Ansatz, Bewertung und Ausweis getrennt darzustellen, berücksichtigt (siehe Gliederung Hauptteil B). Der Verfasser dieser Arbeit ist bewusst von einer möglichst allgemeinen Behandlung des Themas, d.h. der Bilanzierung von immateriellen Vermögenswerten, ausgegangen und hat, wo es notwendig erschien, patentrelevante Kriterien herausgearbeitet. Die Ausführungen zu immateriellen Vermögenswerten sind, wenn nicht anders gekennzeichnet, immer auch für die Patentbilanzierung zutreffend. Im Abschnitt B.I wird gezeigt, dass Patente in den Anwendungsbereich des IAS 38 fa llen. Schrittweis e wird dann die Zuordnung von Patenten zu den immateriellen Vermögenswerten in B.II vorgenommen. Nach Erfüllung der Definitionskriterien für immaterielle Vermögenswerte werden verbindliche Ansatzkriterien für den (entgeltlichen) Erwerb bzw. den originären Zugang vorgestellt. Auf die Sonderrolle von Forschungs- und Entwicklungskosten zum Zwecke des internen Erwerbs wird im Rahmen von B.III ebenfalls eingegangen und deren Problematik anhand von Beispielen aus der Praxis verdeutlicht. Kap. B.IV befasst sich mit der Bewertung von Patenten und stellt einige Bewertungsmethoden aus der Wirtschaft vor. Anschließend wird geprüft inwieweit sich Erst- und Folgebewertung nach IAS/ IFRS unterschiedlich auf die Patentbewertung auswirken. Wie ein möglicher IFRS-Jahresabschluss von Patenten auszusehen hat, be-handelt das Kapitel Ausweis in B.V. Im Schlussteil C. werden noch einmal problematische Aspekte der Patentbilanzierung zusammengefasst.
sonstigem Know-how auf vertraglicher Basis. Die Lizenzierung eines Patentes stellt demnach eine weitere Möglichkeit des Erwerbs zwecks eines zukünftigen wirtschaftlichen Nutzens dar. Aufgrund ihrer relativ unproblematischen Bilanzierung werden sie hier nicht behandelt.
2
Arbeit zitieren:
Steffen Schupp, 2005, Bilanzierung von Patenten nach IAS/IFRS, München, GRIN Verlag GmbH
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