Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort. 3
2. Heinrich Schütz - sein Leben 4
2.1 Biographische Aspekte 4
2.2 Studien in Italien 4
2.3 Heinrich Schütz der Hofkapellmeister 5
3. Musikgeschichtliche Einordnung 6
3.1 Musiker im 17. Jahrhundert 6
3.2 Musik im 17. Jahrhundert 6
4. Heinrich Schütz der Komponist 8
4. 1 Die kleinen geistlichen Konzerte 8
4.2 Figurenlehre 9
4.3 Der „schütz´sche“ Stil 9
4.4 Analyse „Eile mich Gott zu erretten 10
5. Fazit 12
Literatur. 13
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1. Vorwort
In dieser Arbeit wird das geistliche Werk von Heinrich Schütz (1585 -1672) thematisiert. Dazu werden zunächst wichtige biographische Aspekte in einem (musik-) geschichtlichen Kontext beschrieben.
Schütz hat verschiedene Werke komponiert, diese näher zu beschreiben ist im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich. Daher wird eine Gruppe, in der die schütz´s che Handschrift deutlich zu erkennen ist, exemplarisch näher beschrieben und analysiert.
2. Heinrich Schütz- sein Leben
(Quelle: www.wikedepia.de)
2.1 Biographische Aspekte
Heinrich Schütz wurde 1585 in Köstritz geboren. Er wurde schon früh musikalisch durch seinen Onkel, einen Stadtkirchenorganist und dem Weißenfelser Stadtkantor gefördert. Landgraf Moritz [dem Gelehrten] von Hessen wurde auf ihn aufmerksam, war von seiner Begabung begeistert und initiierte deswe gen seine weitere
Förderung, so dass Schütz bereits seit seinem 14 Lebensjahr (1599) in Kassel eine umfassende musische und sprachliche Ausbildung an der Hofschule und dem Gymnasium Mauritianum erhielt, die er 1606 abschloss. Danach begann er ein Jurastudium. Dies entsprach vermutlich besonders dem Wunsch seiner Eltern und bedeutete gleichzeitig eine Entscheidung gegen ein vielleicht unsicheres professionelles Musiker- Dasein. Offenbar blieb er sich lange unsicher, ob er seiner Neigung nachgeben sollte, o der die Erwartungen seiner Eltern und einen abgesicherten Weg folgten sollte (Heinemann, 11- 17, 1994).
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2.2 Studien in Italien
Landgraf Moritz ermöglichte ihm 1609 einen Aufenthalt in Italien bei Giovanni Gabrieli (1556/ 1557-1612), einem derzeit bekannten Komponisten und Organisten am Markusdom in Venedig. Er schrieb überwiegend großbesetzte Kirchenmusik (mit bis zu 22 Stimmen), die auf mehrere Vokal- und Instrumentalchöre gegliedert wurden und auf verschiede Emporen verteilt wurden, um ungewöhnliche räumliche Effekte zu schaffen. Diese Art der Vertonung nennt man Corro-Spezzato-Technik (Heinemann, 20- 24, 1994). Schon frühere Werken versah er mit einer Generalbassbegleitung und daher auch gilt als eine der wichtigen Figuren an der Schnittstelle zwischen Renaissance und Barock. In Italien veröffentlichte Schütz nach 2 Jahren Lehrzeit (1611) eine Sammlung von 18 fünfstimmigen und einem doppelchörigen Madrigalen, die nach strengen kontrapunktischen Regeln bei Vorrang des Textes komponiert worden sind, als sein erstes Werk. Damit konnte er zum einen zeigen, dass er die Regeln des strengen kontrapunktischen Satzes beherrschte und zudem diese Regeln aufgrund des Vorranges des Textes überwinden. Zudem zeigte er, dass er die Madrigalismen, also musikalische Wendungen, die einzelne Wörter illustrieren, z. B schnellere Bewegungen zu Verben wie ridere, fuggiere, usw., beherrschte. Nach Gabrielis Tod kehrte er nach Kassel zurück, wo ihm der Landgraf eine Stelle als 2. Hoforganist einrichtete. Seine kompositorischen Fähigkeiten wurden nun zunehmend deutlicher und er selbst bekannter und gefragter.
2.3 Heinrich Schütz der Hofkapellmeister
1619 wurde Schütz zum Kursächsischen Hofkapellmeister am sächsischen Hofe von Johann Georg I. in Dresden ernannt. Hier war es unter anderem seine Aufgabe allen Arten von Ereignissen am Hofe einen musikalischen Rahmen zu geben. Daher entstanden neben geistlichen Werken auch zahlreiche weltliche Werke, die allerdings aufgrund ihrer Stellung als „Gebrauchsmusik“ und mangelnder Veröffentlichung fast alle verloren gingen. In dem Amt des Hofkapellmeisters verblieb er sein ganzes Leben hindurch, obwohl er mehrfach längere Zeit von Dresden abwesend war: so reiste er für neue Musikstudien abermals nach Italien (1628-1629), und richtete beispielsweise in Kopenhagen und Wolfenbüttel die fürstlichen Kapellen neu ein und leitete diese zeitweise. Mit Regierungsantritt Johann Georg II wurde S. weitestgehend aus seinem Dienst entlassen, man behielt sich vor, ihn weiterhin mit dem Komponieren einzelner kirchenmusikalischer Werke zu beauftragen.
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Arbeit zitieren:
Isabelle Lindekamp, 2004, Heinrich Schütz - seine geistlichen Werke, München, GRIN Verlag GmbH
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Der Lindekampartikel.
Nette, kurze Abhandlung. Es hätte mir allerdings ins Auge schlagen sollen, dass der Artikel nur 11 Seiten umfasst, abzüglich Titelblatt, Inhaltsverzeichnis etc. bleibt da nicht viel übrig. Hätte etwas mehr erwartet, weniger Geschichtliches oder eher zu den historisch durchaus interessanten Aspekten mehr Inhaltlichkeit und Details, vor allem bei der Behandlung der Punkte 4.1 bis 4.4.
Wenig Inhalt für verleichsweise viel Geld. Schade.
am Thursday, October 30, 2008-