I
INHALTSVERZEICHNIS
ABBILDUNGSVERZEICHNIS II
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS III
1 AUFBAU DER ARBEIT 1
2 DAS DREI-SÄULE-NSYSTEM 1
2.1 ZIELSETZUNG DER PRIVATEN BANKEN 2
2.2 AUFTRAG DER GENOSSENSCHAFTSBANKEN 2
2.3 AUFTRAG DER SPARKASSEN 4
3 KONKURRENZSITUATION DER BANKENGRUPPEN. 6
4 ZUKUNFT DES DREI-SÄULE-NSYSTEMS 8
4.1 ZUKUNFT DER PRIVATEN BANKEN 9
4.2 ZUKUNFT DER GENOSSENSCHAFTSBANKEN. 11
4.3 ZUKUNFT DES SPARKASSENSEKTORS 12
5 FAZIT 14
LITERATURVERZEICHNIS 15
ONLINEVERZEICHNIS 18
RECHTSQUELLENVERZEICHNIS 20
II
ABBILDUNGSVERZEICHNIS Seite
Abbildung 1: Anzahl der Banken in Deutschland (1980 - 2004) ............................ 7
Abbildung 2: Entwicklung der Bilanzsummen (1980 - 2004) ................................. 8
III
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
Abb. = Abbildung
Abs. = Absatz
AG = Aktiengesellschaft
Aufl. = Auflage
BdB = Bundesverband deutscher Banken e.V.
BVR = Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V.
bzw. = beziehungsweise
ca. = circa
d.h. = das heißt
DG-Bank = Deutsche Genossenschaftsbank
DSGV = Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V.
EU = Europäische Union
e.V. = eingetragener Verein
f. = folgende Seite
GenG = Genossenschaftsgesetz
HVB = HypoVereinsbank
IWF = Internationaler Währungsfond
o.V. = ohne Verfasser
S. = Seite
Sp. = Spalte
SpkG = Sparkassengesetz
sog. = so genannt
USA = United States of America
vgl. = vergleiche
z.B. = zum Beispiel
1
1 AUFBAU DER ARBEIT
Der IWF rät in letzter Zeit immer häufiger dazu das Drei-Säulen-Modell der deutschen Kreditwirtschaft aufzulockern, um wie in anderen europäischen Ländern Zusammenschlüsse zwischen den Institutsgruppen zuzulassen. Die Meinungen der Politik und der einzelnen Bankenverbände gehen bei diesem Thema weit ausein-ander. Deshalb beginnt diese Arbeit mit der Entstehung und der Entwicklung dieses Bankensystems, um ein besseres Verständnis hierfür aufzubauen. Sie befasst sich weiter mit Fragen der Entwicklung und den Zukunfts-aussichten der einzelnen Institutsgruppen. Zuerst wird auf den grundlegenden Aufbau des Drei-Säulen-Modells und dessen Besonderheiten eingegangen. Hierbei wird die historische Entwicklung, die geschäftspolitische Ausrichtung und das Ziel oder der Auftrag der einzelnen Institutsgruppen mit dem Hintergrund des Gründergedankens näher dargestellt. Der weitere Weg dieser Arbeit führt über die jüngste Vergangenheit zur momentanen Situation des Bankenwettbewerbs und der Marktanteile der einzelnen Bankengruppen und schildert die unterschiedliche Wettbewerbssituatio n, in denen sich die Banken im Inter- und Intrasäulen-wettbewerb befinden. Anschließend werden die Zukunftsaussichten und die strategischen Ausrichtungen der einzelnen Säulen behandelt.
2 DAS DREI-SÄULEN-SYSTEM
Das „Drei-Säulen-System“ besteht aus Kredit- oder Privatbanken, den Banken des Genossenschaftssektors und den Banken des Sparkassensektors 1 und ist in Deutschland historisch gewachsen. Die drei Bankengruppen unterscheiden sich zunächst hinsichtlich ihrer Verbandszugehörigkeit. Dies ist bei den Kreditbanken vorwiegend der Bundsverband deutscher Banken e.V. (BdB), bei den Sparkassen der Deutsche Sparkassen- und Giroverband e.V. (DSGV) und bei den Genossenschaftsbanken der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR) 2 . Darüber hinaus besteht der Unterschied wesent lich in ihren primären Unternehmenszielen und ihrer Rechtsform. 3
1 Vgl. Heidorn (2000), S. 21.
2 Vgl. Selbach (1991), S. 107.
3 Vgl. Güde (2001), Sp. 2070.
2
2.1 ZIELSETZUNG DER PRIVATEN BANKEN
Der Begriff Privatbank wird in der Literatur und im Sprachgebrauch für alle privatwirtschaftlich organisierten Banken wie Großbanken, Regionalbanken und Privatbankiers verwendet.
Private Großbanken wurden vornehmlich im 19. Jahrhundert gegründet, da die bereits vorhandenen, aber zu kleinen Privatbankiers nicht die Mittel für Großkredite und zur Vorfinanzierung von Emissionen aufbringen konnten, die von der jungen, aufstrebenden Industrie nachgefragt wurden. 4
Das Geschäftsziel der erwerbswirtschaftlich orientierten Privatbanken liegt darin, einen möglichst hohe n und nachhaltigen Gewinn zu erzielen. 5 Eine Ausrichtung der Unternehmenspolitik an dem Ziel der Gewinnmaximierung ist durch die langfristigen Interessen der Kapitalgeber und Eigner der Kreditinstitute begründet. 6 Durch diese historische Entwicklung ist auch eine vergleichsweise starke Marktposition und hohe Kompetenz bei Beteiligungen und Investmentbanking gege nüber den Sparkassen und Genossenschaftsbanken zu erklären. Das Filialsystem der Großbanken ist zur besseren Steuerung und Ausrichtung der Unternehmensaktivitäten an den Interessen der Eigner meist zentral gesteuert. 7
2.2 AUFTRAG DER GENOSSENSCHAFTSBANKEN
Banken in der Rechtsform einer Genossenschaft haben keine geschlossene Anzahl an Mitgliedern und sollen durch einen gemeinsamen Geschäftsbetrieb dem Förderungsauftrag nachkommen. 8 Der Förderungsauftrag der Genossenschafts-banken ist in § 1 Abs. 1 Satz 1 GenG 9 verankert, wobei offen gelassen wird, ob die Förderung direkt durch die angebotenen Leistungen, oder indirekt durch Dividendenza hlung erfolgen soll. 10 Durch den Förderungsauftrag haben die Banken die Gesell-
4 Vgl.Hammerschmidt (2003), S. 246 f.
5 Vgl. Schierenbeck (1987), S. 20.
6 Vgl. Selbach (1991), S 155.
7 Vgl. Gerstenmaier (1992), S. 7.
8 Vgl. Gerke (2002), S. 486, Stichwort: Kreditgenossenschaften.
9 § 1 Abs. 1 Satz 1 GenG: Gesellschaften von nicht geschlossener Mitgliederzahl, welche die
Förderung des Erwerbes oder der Wirtschaft ihrer Mitglieder mittels gemeinschaftlichen G e-
schäftsbetriebes bezwecken...
10 Vgl. Selbach (1991), S. 171.
Arbeit zitieren:
Christian Krauß, 2005, Das Drei-Säulen-System: Zukunft oder Ende?, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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