Inhaltsverzeichnis
LANGPLANUNG: BLÄTTER UNTERSCHEIDEN STATIONENARBEIT 1
Klasse 2a 07 10 04 2 Unterrichtsstunden 1
INHALTSVERZEICHNIS 2
1 SACHANALYSE 3
2 VORAUSSETZUNGEN FÜR DEN UNTERRICHT 4
2.1 Voraussetzungen bei den Schülern 4
2.2 Äußere Voraussetzungen 4
3 DIDAKTISCHE ANALYSE 5
3.1 Einordnung der Stunde in die Unterrichtseinheit 5
3.2 Didaktische Reduktion 5
4 METHODISCHE ANALYSE 6
4.1 Begründung des Einstiegs 6
4.2 Sozial und Aktionsformen 6
4.3 Medien 7
4.4 Unterrichtsprinzipien 7
5 SPRACHLICHE STRUKTUREN DES UNTERRICHTS 8
6 UNTERRICHTSVERLAUFSPLANUNG 9
7 LITERATURVERZEICHNIS 12
8 ANHANG 12
1 Sachanalyse
Eiche, Kastanie und Ahorn sind drein Blätter, die sich in ihrem Aussehen grundlegend unterscheiden. Somit sind sie leicht zu unterscheiden.
Eichenblätter stehen büschelig am ende eines Zweiges.
Die Blätter sind in ihrem Umriss eher oder oval. Jedoch sind sie am Rand rund und regelmäßig eingekerbt. Die Früchte der Eiche nennen sich Eicheln. Sie sind eine Art Nuss, die in einer kleinen Schale sitzen, von der sie kopfüber am Baum gehalten werden.
Die Blätter der Kastanie hingegen sind nochmals in sieben Einzelblätter unterteilt. Davon sind sechs drei Paare, liegen sich gegenüber und sind in etwa gleich groß. Das siebte und mittlere Blatt ist das größte. Die anderen werden nach außen hin je ein Stück kleiner. Die Früchte der Kastanie nennt man Kastanie. Die dunkelbraunen Früchte haben alle eine matte weiße Stelle. Das kommt daher, dass sie in einer Doppelkammerhülle wachsen. Sie werden nur durch eine dünne Pflanzenhaut voneinander getrennt. Diese verhindert die Braunfärbung.
Das Ahornblatt hat meist zwei oder vier große Einkerbungen, die das Blatt so erscheinen lassen, als wären drei bzw. fünf einzelne Blätter zusammengewachsen. Am Rand hat es unregelmäßige, kleinere, spitze Einkerbungen. Die Früchte des Ahorns werden in der Umgangssprache Propeller genannt. Es ist ein Kern, der auf beiden Seiten ein leichtes, hellbraunes Blatt hält. Sie sind symmetrisch zueinander.
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2 Voraussetzungen für den Unterricht
2.1 Voraussetzungen bei den Schülern
Die Klasse 2a besteht aus 10 Schülern. Davon sind 3 Mädchen und 7 Jungen. Die Klasse ist sehr aufgeweckt und stets am Geschehen beteiligt. Vier der Jungen sind sehr wissbegierig und stets bemüht die Aufgaben schnell und korrekt zu lösen. Einer davon lässt sich jedoch schnell durch Misserfolge einschüchtern. Alle der vier sind sofort bereit anderen bei Problemen zu helfen. Ein anderer Junge der Klasse ist noch sehr verspielt, kann sich nur schlecht und nicht lange konzentrieren. Er schläft im Unterricht des Öfteren ein und verpasst dadurch einige Inhalte. Er ist jedoch wie die meisten sehr aufgeschlossen und stets bemüht die Aufmerksamkeit (durch Stifte ins Ohr stecken, Radiergummi essen o.ä.) auf sich zu lenken. Die anderen zwei Jungen sind weniger bemüht sich durch gute Leistungen hervor zu heben. Der eine stört gerne den Unterricht und hat eine hohe Meinung von seinem Können und tut dies auch des Öfteren kund. Der andere ist eher still und versucht Probleme beim Arbeiten zu vertuschen. Hilfe nimmt er trotzdem offen an. Eines der Mädchen kann sehr gute Leistungen bringen, tut dies aber Momentan nicht. Sie verweigert jegliche schriftliche Mitarbeit. Das zweite Mädchen ist sehr zurückhaltendes und sagt nur etwas, wenn es ausdrücklich dazu aufgefordert wird. Dennoch bringt sie stetig gute Leistungen. Das dritte Mädchen ist sehr aufgeweckt und beteiligt sich gerne am Unterricht. Manchmal fällt es ihr schwer dem Inhalt zu folgen.
2.2 Äußere Voraussetzungen
Diese Stunde findet im Klassensaal statt, wobei der Vorraum mitgenutzt wird. Es ist genügend Platz für einen Stuhlkreis vorhanden. Die Tische werden bereits vor dem Unterricht zu Gruppen umgestellt. Das benötigte Material, wie Bücher, Klebstoff, Briefumschläge usw. wird auf diesen bereit gestellt. Die von mir mitgebrachten Arbeitsaufträge und Laufzettel werden noch nicht auf die entsprechenden Tische gelegt, da sie zuerst mit der Klasse besprochen werden. Später werden sie mit zu den Stationen genommen. Die vorbereiteten Urkunden werden bereit gelegt.
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3 Didaktische Analyse
3.1 Einordnung der Stunde in die Unterrichtseinheit
Diese Doppelstunde zum Thema „Blätter unterscheiden“ ist der dritte Teil der Unterrichtseinheit „Blätter im Herbst“. Vorangegangen sind die Stunden „Blätter im Herbst“ und „Warum sich Blätter im Herbst bunt färben“. Diese Stunde bildet den Abschluss der Einheit und soll den Kindern die Möglichkeit bieten bereits Gelerntes (z.B. wie Blätter im Herbst aussehen und wie sie sic h anfühlen) noch mal genau zu beobachten und zusätzliche Kenntnisse zu erwerben. Die Schüler sollen einige Blätter unterscheiden können. Da sich die Blätter von Kastanie, Eiche und Ahorn wesentlich unterscheiden, habe ich diese gewählt. Zudem gehören sie zu den Blättern, die in unserer Region am häufigsten zu finden sind. In der nächsten Stunde wird ein neues Thema begonnen. Eine Kartoffelwerkstatt wird eingeführt.
3.2 Didaktische Reduktion
In dieser Stunde sollen die Schüler drei heimische Blattarten zu unterscheiden lernen. Die Blattarten sind Eiche, Ahorn und Kastanie. Anhand von Form und Größe sollen sie differenzieren können welches Blatt zu welchem Baum gehört. Die Namen sollen sie kennen lernen und richtig schreiben können. Auch die dazu gehörigen Früchte sollen sie kennen lernen. Hierbei reicht es zu wissen welche Frucht zu welchem Blatt gehört, wobei sie auch üben diese Namen zuschreiben. Durch die verschiedenen Stationen lernen sie die Bezeichnungen der Blätter und Früchte, sie zu schreiben, und sie gegenseitig zuzuordnen. An einer der Stationen sollen sie Blätter und Früchte aufkleben und dabei erfahren, wie sie sich anfühlen. Später können sie ausprobieren, ob sie die Blätter und andere Gegenstände sogar durch blindes Tasten erkennen können.
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Dorothee Schnell, 2005, Unterrichtsplanung: Blätter unterscheiden - Stationenarbeit (2. Klasse), Munich, GRIN Publishing GmbH
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Unterrichtsplanung: Blätter im Herbst
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