II
INHALTSVERZEICHNIS
INHALTSVERZEICHNIS II
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS IV
ABBILDUNGSVERZEICHNIS V
TABELLENVERZEICHNIS. VI
1 EINLEITUNG 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Ziel der Arbeit. 1
1.3 Aufbau der Arbeit 2
2 BEDEUTUNG DES INTERNETS ALS VERTRIEBSKANAL. 3
2.1 Entwicklung und Nutzung des Mediums Internet. 3
2.2 Anteil von Finanzdienstleistungen im E-Commerce 6
2.3 Versicherungen im Internet. 7
2.3.1 Internetauftritte von Versicherungsunternehmen 7
2.3.2 Versicherungsmarktplätze im Internet 8
2.3.3 Finanzportale im Internet 8
2.3.4 Versicherungsbroker im Internet. 8
2.3.5 Direktversicherer. 9
2.4 Rolle des Internets im Multichannel-Vertrieb 10
2.5 Chancen und Risiken des Internets gegenüber anderen Vertriebskanälen. 11
3 DARSTELLUNG DER HANDELSPLATTFORM EBAY 14
3.1 Entstehung und Entwicklung. 14
3.1.1 eBay USA (ebay.com) 14
3.1.2 eBay Deutschland (ebay.de) 15
3.2 Handel über eBay 15
3.2.1 Grundsätze 15
3.2.2 Verkaufsmöglichkeiten. 16
3.2.2.1 Klassische Auktion. 16
3.2.2.2 Auktion mit Sofort-Kaufen-Option 16
3.2.2.3 Sofort Kaufen. 16
3.2.2.4 Sofort Neu 17
3.2.3 Kaufabwicklung. 17
3.2.4 Gebührenstruktur 18
3.2.5 Powerseller-Programm 19
3.2.6 eBay-Shops 21
3.2.6.1 Basis-Shop 21
3.2.6.2 Top-Shop 21
3.2.6.3 Premium-Shop. 21
3.2.6.4 Vorteile des eBay-Shops 21
3.2.7 Rechtliche Rahmenbedingungen. 22
3.2.7.1 Kaufvertrag 22
3.2.7.2 Unternehmen 22
3.2.7.3 Datenschutz. 22
3.3 Chancen und Risiken des Vertriebs über eBay 23
III
4 EIGNUNG VON EBAY FÜR DEN VERTRIEB VON VERSICHERUNGSPRODUKTEN. 25
4.1 Ziele der Nutzung von eBay als Vertriebskanal 25
4.2 Ausgangssituation. 25
4.3 Marktvolumen und Marktpotential. 28
4.4 Auswahl von geeigneten Versicherungsprodukten. 28
4.4.1 Besonderheiten des Produkts Versicherung. 29
4.4.2 Anforderungen an Produkte. 30
4.4.3 Darstellung geeigneter Versicherungsprodukte 30
4.5 Die Komponenten des Marketing-Mix vor dem Hintergrund des
Versicherungsvertriebs über eBay 32
4.5.1 Ausrichtung der Preispolitik 33
4.5.2 Ausrichtung der Produktpolitik 35
4.5.3 Ausrichtung der Servicepolitik. 36
4.5.4 Ausrichtung der Kommunikationspolitik 37
4.5.4.1 eBay-externe Werbung. 39
4.5.4.2 eBay-interne Werbung. 40
4.5.5 Ausrichtung der Distributionspolitik. 41
4.6 Beispielrechnungen 41
4.7 Chancen und Risiken des Vertriebs von Versicherungsprodukten über eBay 43
5 SCHLUSSBETRACHTUNG. 45
5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse 45
5.2 Fazit 45
LITERATURVERZEICHNIS. 46
VERZEICHNIS DER INTERNETQUELLEN 48
IV
Abb. Abbildung
Aufl. Auflage
BRD Bundesrepublik Deutschland
bzw. beziehungsweise
B2C Business-to-Customer
C2C Customer-to-Customer
Hrsg. Herausgeber
i. e. S. im engeren Sinne
inkl. inklusive
MwSt. Mehrwertsteuer
PC Personal Computer
PPC Pay Per Click
Tab. Tabelle
TKP Tausender Kontaktpreis
US United States
var. variabel
VIP Very Important Person
WWW World Wide Web
V
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abb. 1: Jahresübersicht der Onliner
Abb. 2: Internetnutzung nach Bildung (2004)
Abb. 3: Internetnutzung nach Haushaltseinkommen (2004)
Abb. 4: Käufer und Verkäufer von Waren und Dienstleistungen
Abb. 5: Nutzung von Online-Banking und anderen Finanzdienstleistungen
Abb. 6: Wechselwirkungen zwischen Kanälen
Abb. 7: Versicherungsangebote bei eBay
Abb 8: Marketing-Mix-Übersicht
VI
Tab. 1: Angebotsgebühren 18
Tab. 2: Zusatzgebühren für spezielle Optionen 18
Tab. 3: Verkaufsprovisionen 19
Tab. 4: Powerseller-Kategorien 20
Tab. 5: Versicherungsangebote bei eBay 26
Tab. 6: Beispielrechnungen 42
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
In den letzten Jahren ist in vielen Branchen aufgrund eines veränderten Kundenverhaltens ein regelrechter Preiswettbewerb entstanden. Viele Verbraucher sind inzwischen bereit Produkte über den Direktvertrieb zu beziehen, wenn diese kostengünstiger als über die klassischen Vertriebswege angeboten werden. Auch die Versicherungsbranche wurde von diesem Trend erfasst. Ein kostengünstiger Vertrieb ist deshalb für viele Unternehmen und Vermittler wichtiger denn je. 1 Das Internet hat sich im Laufe der Zeit sowohl für die Anbieter- als auch für die Nachfrageseite als ein attraktiver Informations- und Vertriebskanal herausgestellt. Dass eine Kombination einer konservativen Dienstleistungsbranche, wie der Versicherungsbranche, mit dem modernen Medium und Innovationsmotor Internet möglich ist, haben die Erfahrungen der letzten Jahre gezeigt. 2 Neben dem großen Einsparpotential, das der Vertrieb von Versicherungsprodukten über das Internet bietet, wurden auch Verbesserungen in der Kundenbeziehung und Servicequalität realisiert. 3 Dabei ist wichtig, dass die Anbieter das Internet nicht als alleinigen Vertriebskanal sehen, sondern als einen von vielen. Da mehr als zwei Drittel aller Kunden mehrere Kanäle parallel nutzen, ist die Auswahl richtiger Absatz- und Kommunikationskanäle von hoher Relevanz. 4
Innerhalb des Vertriebskanals Internet gibt es im Bereich Versicherungen verschiedene Ausprägungen des Vertriebs. Neben Internetseiten von Versicherungsbrokern und Versicherungsmarktplätzen im Internet wird inzwischen auch das Online-Auktionshaus eBay als Vertriebszweig genutzt. Aufgrund des veränderten Kundenverhaltens und des externen Drucks durch die Wettbewerber stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist eBay als Zweig des Internetvertriebs für ausgewählte Versicherungsprodukte zu nutzen.
1.2 Ziel der Arbeit
Das Ziel der Arbeit ist es die Relevanz des Vertriebsweges Internet für Versicherungen aufzuzeigen, die Handelsplattform eBay darzustellen und dann die Eignung von eBay für den Vertrieb von Versicherungsprodukten zu prüfen.
Dabei soll die Betrachtung aus der Sichtweise eines Versicherungsmaklers erfolgen, der bereits Produkte über das Internet vertreibt. Es gilt festzustellen, ob es sinnvoll ist und
1 Vgl. Hoppmann, C., 2003, S. 121
2 Vgl. Kuhlmann, C., 2002, S. 1
3 Vgl. Strasser, P., 2003, S. 13
4 Vgl. Grimm, S.; Röhricht, J., 2003, S. 10f.
welche Möglichkeiten es gibt eBay als weiteren Vertriebszweig des Internetgeschäfts zu nutzen.
1.3 Aufbau der Arbeit
Im Kapitel „Bedeutung des Internets als Vertriebskanal“ soll zunächst auf die allgemeine Bedeutung und Entwicklung des Internets eingegangen werden. Daraufhin auf die Rolle des Internets für Finanzdienstleistungen und schließlich auf die Präsentation und den Vertrieb von Versicherungsprodukten über das Internet und die Bedeutung dieses Kanals für Versicherungen.
Bei der „Darstellung der Handelsplattform ebay“ soll der Leser zunächst einen kurzen Überblick über die Geschichte des Unternehmens erhalten, was für ein grundlegendes Verständnis der Funktionsweise behilflich sein kann. Daraufhin werden ihm die Grundlagen des Handels, diverse Präsentations- und Verkaufsmöglichkeiten, die zahlreichen Zusatzangebote und die Gebührenstruktur von eBay aufgezeigt. Zuletzt sollen dem Leser die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Vor- und Nachteile des Vertriebs über eBay erläutert werden.
Im vierten Kapitel steht schließlich der Vertrieb von Versicherungsprodukten über eBay im Mittelpunkt. Dabei werden zuerst Ziele definiert, darauf die aktuelle Situation dargestellt und analysiert, um im dritten Schritt die Umsetzung der Ist- in die Soll-Situation genauer zu erläutern. Dies soll durch die Ausrichtung des Marketing-Mix, die Auswahl von geeigneten Produkten, das Durchführen von Beispielrechnungen und eine Erklärung der wichtigsten Chancen und Risiken geschehen.
2 BEDEUTUNG DES INTERNETS ALS VERTRIEBSKANAL
Im Jahr 2004 nutzten bereits mehr als die Hälfte aller Deutschen das Internet. Der genaue Anteil der sogenannten „Onliner“ betrug 52,7%. Circa 6,6% planten das Internet innerhalb der nächsten 12 Monate zu nutzen. 5 Diese Zahlen belegen, wie weit das Internet schon heute verbreitet ist und das von einer weiteren Ausbreitung auszugehen ist. In diesem Kapitel soll die Bedeutung des Internets als Vertriebskanal dargestellt werden. Insbesondere wird dabei darauf eingegangen welche Relevanz das Internet für Finanzdienstleistungen bzw. Versicherungen hat.
2.1 Entwicklung und Nutzung des Mediums Internet
Das Internet ist ein weltweiter Rechnerverbund in dem alle angeschlossenen Computernetzwerke miteinander kommunizieren können. Das World Wide Web (WWW) ist zwar nur ein Bestandteil des Internets, dennoch wird mit dem Begriff Internet oft nur das WWW gemeint. Das WWW ist ein multimedialer Internetdienst, der die Nutzung von Internetressourcen über eine grafische Benutzeroberfläche ermöglicht. 6 Ein weiterer Dienst im Internet ist das Verschicken und Empfangen elektronischer Post. Diese hat, die aus dem Englischen kommende Bezeichnung „Electronic-Mail“, wobei in der Regel die Kurzform „E-Mail“ verwendet wird. Die E-Mail ermöglicht es Text, Ton und Bilder in einer hohen Geschwindigkeit weltweit zu verschicken. 7 Dabei spielt für die Dauer nicht die Entfernung, sondern die Größe der E-Mail und der darin enthaltenen Dateien eine Rolle. In der Regel dauert es nur wenige Sekunden bis eine E-Mail den Empfänger erreicht.
Das Internet erlaubt es einfach, kostengünstig und schnell multimediale Informationen, wie zum Beispiel Texte und Bilder, zu empfangen und zu versenden. 8 Doch nicht nur die Datenübertragung im Internet erfolgt mit hoher Geschwindigkeit, auch die Anzahl der Internetnutzer nimmt täglich zu. Im Jahr 2001 konnte sich schon über ein Drittel (37%) der Deutschen als Onliner bezeichnen. Drei Jahre später war es schon über die Hälfte (52,7%).
In Abbildung 1 kann man erkennen, dass das Wachstum in den letzten Jahren zwar abgenommen hat, jedoch die Anzahl der Internetnutzer weiterhin zunimmt.
5 Vgl. TNS Emnid, 2004, S. 10
6 Vgl. Kuhlmann, C., 2002, S. 22f.
7 Vgl. Kuhlmann, C., 2002, S. 23
8 Vgl. Kuhlmann, C., 2002, S. 23
Abb. 1: Jahresübersicht der Onliner 9
Betrachtet man die Internetnutzung nach formaler Bildung, stellt man fest, dass besonders Schüler und Personen mit hohem Schulabschluss unverhältnismäßig stark im Internet vertreten sind. Während sich nur 19,8% der Volksschüler ohne Lehre zu den Onlinern zählen, ist die Zahl bei Personen mit Abitur oder Fachhochschulreife annährend vier mal so hoch (79,2%).
Bemerkenswert ist jedoch, dass in der Gruppe der Personen mit Volksschulabschluss oder weiterbildender Schule, mit Anteilen von 6,5% bis 7,8%, relativ viele Nutzungsplaner, dass heißt, Personen, die planen das Internet in den nächsten 12 Monaten zu nutzen, vertreten sind.
Abb. 2: Internetnutzung nach Bildung (2004) 10
9 Mit Änderungen entnommen aus: TNS Emnid, 2004, S. 10
10 Mit Änderungen entnommen aus: TNS Emnid, 2004, S. 14
Nicht nur bei der Bildung, auch bei der Betrachtung nach Haushaltseinkommen sind klare Tendenzen zu erkennen. Je höher das Haushaltseinkommen, desto größer ist der Anteil der Onliner. Beträgt das Haushaltseinkommen weniger als 1.000 Euro pro Monat, ist das Interesse an der Internetnutzung relativ gering (29,7%). Liegt das Haushaltseinkommen jedoch jenseits von 3.000 Euro, nutzten mehr als drei Viertel der Personen (77,5%) das Internet. 11
Der größte Teil der Nutzungsplaner befindet sich im mittleren Teil, das heißt zwischen 1.500 und 3.000 Euro Haushaltseinkommen pro Monat.
Abb. 3: Internetnutzung nach Haushaltseinkommen (2004) 12
Aufgrund der Umfrageergebnisse ist anzunehmen, dass die Zahl der Internetnutzer weiter zunehmen wird. Ferner kann davon ausgegangen werden, dass aktuell überdurchschnittlich viele Personen mit hoher formaler Bildung und mit hohem Haushaltseinkommen das Internet nutzen.
Auch der Anteil der Onliner, die das Internet unter anderem zum Einkaufen oder Verkaufen nutzen, ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Im Jahr 2002 war es fast die Hälfte (47%) aller Internetnutzer. Zwei Jahre später waren es schon 60% die das Internet entweder auf der Angebots-, oder Nachfrageseite als Vertriebskanal genutzt haben. In Abbildung 4 kann man erkennen, dass voraussichtlich auch der Anteil dieser Gruppe weiter steigen wird.
11 Vgl. TNS Emnid, 2004, S. 16
12 Mit Änderungen entnommen aus: TNS Emnid, 2004, S. 16
Arbeit zitieren:
Dominik Lukic, 2005, Vertriebschancen ausgewählter Versicherungsprodukte über eBay, München, GRIN Verlag GmbH
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