Kurzzusammenfassung
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Schüler- und Bildungsberatung. Diese stellt ein wichtiges Unterstützungssystem bezüglich Bildungswegs- und Berufsentscheidungen dar. Zunächst erfolgen eine Begriffsbestimmung sowie eine Auseina ndersetzung mit ihren Aufgabenfeldern. Im Detail wird auf ihre Informations- und Beratungsfunktionen eingegangen. Ein anschließender Vergleich der Schüler- und Bildungsberatung mit dem Berufsorientierungsunterricht dient der Verdeutlichung der Notwendigkeit beider Unterstützungssysteme. Der zweite Teil der Arbeit umfasst Erläuterungen zur Qualifizierung der Schüler- und Bildungsberater. Zunächst werden die für diesen Beruf notwendigen Zugangsvoraussetzungen dargestellt. I n einem weiteren Schritt kommt es zur Auseinandersetzung mit der Aus- und Weiterbildung. Im Speziellen wird auf die Funktionen der Schulpsychologie-Bildungsberatung, den Lehrplan und den Studienplan der Akademielehrgänge eingegangen. Abschließend wird ein Überblick über die Organisation und Inhalte der Fortbildung gegeben.
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung BFI Berufsförderungsinstitut bzw. beziehungsweise d.h. das heißt etc. et cetera S. Seite Tab. Tabelle vgl. vergleiche WIFI Wirtschaftsförderungsinstitut
Zitierung
Die Zitierung erfolgt in folgender Weise: An erster Stelle steht die Zahl, unter der das Werk im Literaturverzeichnis angeführt ist, an zweiter Stelle steht die Angabe der Seite(n), auf die Bezug genommen wird, zum Beispiel (03, S. 22-23)
1. EINLEITUNG. 5
2. ERLÄUTERUNGEN ZUR SCHÜLER- UND BILDUNGSBERATUNG 7
2.1 BEGRIFFSBESTIMMUNG. 7
2.2 AUFGABENFELDER DER SCHÜLER- UND BILDUNGSBERATER 8
2.2.1 INFORMATION DURCH SCHÜLER- UND BILDUNGSBERATER. 8
2.2.2 INDIVIDUELLE BERATUNG DURCH SCHÜLER- UND BILDUNGSBERATER. 11
2.3 BERUFSORIENTIERUNGSUNTERRICHT UND SCHÜLER- UND BILDUNGSBERATUNG IM
VERGLEICH. 12
2.4 RESÜMEE 14
3. QUALIFIZIERUNG DER SCHÜLER- UND BILDUNGSBERATER 15
3.1 ZUGANGSVORAUSSETZUNGEN 15
3.2 AUS - UND WEITERBILDUNG. 16
3.2.1 SCHULPSYCHOLOGIE-BILDUNGSBERATUNG. 16
3.2.2 LEHRPLAN ZUR AUS- UND WEITERBILDUNG DER SCHÜLERBERATER 16
3.2.3 AKADEMIELEHRGÄNGE ALS UMSETZUNGSFORM DES CURRICULUMS. 19
3.3 BEGLEITENDE FORTBILDUNG. 21
3.4 RESÜMEE 22
4. ZUSAMMENFASSENDE DARSTELLUNG DER ARBEIT MIT
SCHLUSSBEMERKUNGEN. 23
5. LITERATURVERZEICHNIS. 25
7. ABBILDUNGSVERZEICHNIS 25
8. TABELLENVERZEICHNIS 25
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1. EINLEITUNG
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Teilaspekten der schulischen vorberuflichen Bildung. Vorberufliche Bildung ist als pädagogischer Beitrag zur Orientierung über die berufliche Bildung und die Arbeits- und Berufswelt zu verstehen. In der he utigen Leistungsgesellschaft stellt der Beruf eines der wichtigsten Statussymbole dar. Die Berufszugehörigkeit ist maßgebend für eine gesellschaftliche Charakterisierung des Individuums. Alle Jugendlichen werden im Laufe ihres Lebens mit der Entscheidung über die zukünftige Bildungs- und Berufswahl konfrontiert. Fehlentscheidungen können schwerwiegend sein und negative Folgen wie beispielsweise Unzufriedenheit und Arbeitslosigkeit mit sich bringen. Die schnelle Veränderung der Arbeits- und Berufswelt und eine unüberschaubare Anzahl existierender Berufe machen die Bildungswegs- und Berufsentscheidung für Jugendliche jedoch zu einem nahezu unlösbaren Unterfangen. Unterstützungen zur Orientierungshilfe und Entscheidungs-vorbereitung sind notwendig. In Österreich ist die vorberufliche Bildung gesetzlich der Schule und dem Arbeitsmarktservice zugewiesen (vgl. http://www.mnemopol.net [15. 01.2005]). Im schulischen Bereich erfolgt sie durch den Berufsorientierungsunte rricht, die Schüler- und Bildungsberatung und die Organisation von praktischen Erfa hrungen in Form von Exkursionen und Praktika (vgl. 02, S. 06). Der Fokus der vorliegenden Arbeit liegt auf der Schüler- und Bildungsberatung. Dabei wird von folgender Fragestellung ausgegangen: Welche Aufgaben kennzeichnen die Tätigkeit der Schüler- und Bildungsberater und in welcher Weise werden sie dafür qualifiziert? Durch die Beantwortung der Forschungsfrage soll zum Einen die Notwendigkeit der Schüler- und Bildungsberatung verdeutlicht und zum Anderen die Qualifizierung zu dieser Tätigkeit erläutert werden. Unter Qualifizierung wird im Folgenden die Befähigung zur Berufsausübung verstanden.
Als Methode zur Beantwortung der Fragestellung dient eine literarische Auseina ndersetzung mit der Thematik. Zunächst kommt es im Kapitel „ Erläuterungen zur Schüler- und Bildungsberatung“ zu grundlegenden Informationen. Neben einer ausführlichen Begriffsbestimmung wird ein Überblick über die Aufgaben der Schüler- und Bildungsberatung gegeben. Diese werden mit den Funktionen des Berufsorientierungsunterrichts verglichen. W ichtige Unterschiede und Gemeinsamkeiten werden herausgearbeitet. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Qualifizierung der Schü-
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ler- und Bildungsberater. Zugangsvoraussetzungen, Aus - und Weiterbildung und Fortbildung dieser Berufsgruppe werden dargestellt. Abschließend erfolgt eine z usammenfassende Darstellung der Arbeit mit Schlussbemerkungen. In der vorliegenden Arbeit wird auf eine Differenzierung zwischen männlicher und weiblicher Formulierung verzichtet, um den Lesefluss nicht zu beeinträchtigen.
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2. ERLÄUTERUNGEN ZUR SCHÜLER- UND BILDUNGSBERATUNG
Seit den 1975 stehen Schülern und deren Erziehungsberechtigten an allen Schulen ab der 5. Schulstufe Schüler- und Bildungsberater zur Verfügung. Sie beraten bei Laufbahnfragen und bei anderen Sorgen in und mit der Schule. Aus historischen Gründen werden Berater im Pflichtschulbereich, an Allgemein bildenden höheren Schulen und an Bildungsanstalten für Kindergarten- bzw. Sozialpädagogik Schüle rberater genannt. Jene an Berufsbildenden mittleren und höheren Schulen werden als Bildungsberater bezeichnet. Unterschieden wird dabei lediglich hinsichtlich der Benennung, die Funktion der Schüler- und Bildungsberater unterscheidet jedoch sich nicht (vgl. http://www.schulpsychologie.at/schuelerberatung/aufgaben.htm [13.01.20 05]). Die weiteren Ausführungen dieses Kapitels beinhalten eine Begriffsabgrenzung und eine Bestimmung der Aufgabenfelder der Schüler- und Bildungsberater. Zudem wird auf schulartenspezifische Schwerpunkte in Bezug auf Information und Beratung dieser Berufsgruppe eingegangen. Abschließend erfolgt ein Vergleich der Schüler-und Bildungsberatung mit dem Berufsorientierungsunterricht.
2.1 Begriffsbestimmung
Sedlak (1998) beschreibt die Tätigkeit der Schüler- und Bildungsberatung folgendermaßen: „ Schülerberatung ist die spezifische Beratungstätigkeit eines/r in den Lehrkörper voll integrierten Lehrers/in. Sie besteht einerseits in der akuten Auffangfunktion bei persönlichen und zwischenmenschlichen mit der Schule zusammenhä ngenden Problemen (Problemberatung), in der beratenden Begleitung bei Orientierungsproblemen in der Schulla ufbahn (Informationsberatung) und in der Hilfe bei Kooperationsfragen (Systemberatung). Die Möglichkeit der individuellen Beratung und Begleitung ist ein besonderes Charakteristikum der Schülerberatung“ (04, S. 05). Diese Definition beschreibt die wesentlichen Merkmale der Schüler- und Bildungsberatung. Durch die Kombination der Beratungstätigkeit, der Integration der Beratenden im Lehrkörper und der persönlichen Auffang- und begleitenden Klärungsfunktion grenzt sich die Tätigkeit der Schüler- und Bildungsberater von anderen Beratungsfunktionen bzw. spezifischen Informations tätigkeiten ab (vgl. 04, S.05). Abb. 01 ve rdeutlicht die drei Dimensionen der Schüler- und Bildungsberatung. Sowohl die Beratung als auch die Beratungsmethode sind durch drei Faktoren g ekennzeichnet. Schüler- und Bildungsberatung kann sich auf Informationen, Probleme und Systeme
Arbeit zitieren:
Silke Hirschberger, 2005, Schüler- und Bildungsberater - Qualifizierung und Aufgaben, München, GRIN Verlag GmbH
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