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Inhaltsverzeichnis:
Inhaltsverzeichnis:..................................................................................... 1
1 Einleitung 3
2. Zum Begriff der Schlüsselqualifikationen. 4
2.1. Aufgaben von Managern 5
2.2. Die Bedeutung von Schlüsselqualifikationen. 6
2.3. Bestandteile der Fachkompetenz 8
2.4. Die Bestandteile der Methodenkompetenz 9
2.5. Soziale Kompetenz 10
3. Schlüsselqualifikationen im globalen Interesse. 13
4. Zur Vermittlung von Schlüsselqualifikationen. 15
5. Kritik am Konzept der Schlüsselqualifikationen 16
6. Resümee 18
Literaturverzeichnis : 19
Abbildungsverzeichnis : 20
Eidesstattliche Erklärung: Fehler Textmarke nicht definiert
3
1 Einleitung
Der immer stärker gewordene globale Wettbewerb hat in der Wirtschaft zu einer Strukturkrise geführt. Ständig werden neue Verfahren, Produkte, Dienstleistungen entwickelt. Sie machen den Einsatz neuer Technologien, durch die neue Berufe entstehen und alte aussterben, aus ökonomischen und ökologischen Gründen erforderlich. Neue Organisationsformen und Führungsstrukturen haben sich herausgebildet und sozial nachhaltig ausgewirkt. Seit Mitte der sechziger Jahre ist der technische Wandel bei jüngeren und gut ausgebildeten Mitarbeitern mit einem Wertewandel verbunden von Pflichten- und Akzeptanzwerten zu Werten der Selbstentfaltung, die auf Zweiweg-Kommunikation, Selbstbestimmung und Sinnerfüllung in der Arbeit beruhen. Neue Anforderungen entstehen, weil unsere Wirtschaft sich in einer Umbruchsituation befindet; nichts bleibt wie es ist. Gefragt ist eine Veränderte Einstellung, die auf den Mitarbeiter als Arbeitspersönlichkeit setzt und nicht nur auf modernste Technik und das dafür erforderliche Kapital. 1
Die ausschließliche Vermittlung fachlichen und berufstheoretischen Wissens ist heute nicht mehr ausreichend, sollen Mitarbeiter und Führungskräfte sinnvoll auf ihre berufliche Zukunft oder Existenz vorbereitet werden. Um die technologischen Veränderungen immer wieder bewältigen zu können, sind fachübergreifende Qualifikationen erforderlich, die eine ständige Adaption vorhandenen Wissens an neue Anforderungen ermöglichen. Neben dem nötigen Fachwissen werden Selbstständigkeit im Denken und Handeln sowie die Bereitschaft und Fähigkeit zur Kooperation, Kommunikation und Teamfähigkeit gefordert. Zudem können die rein fachlichen Qualifikationen nur dann erfolgreich eingesetzt werden, wenn sie von weiteren extrafunktionalen Qualifikationen begleitet werden. Da diese den „Schlüssel“ zu lebenslangem Lernen und damit zu beruflichem und privaten Erfolg
1 Vgl. R.W. Lang, Schlüsselqualifikationen S.10-16
4
darstellen können, werden Sie auch als Schlüsselqualifikationen bezeichnet. 2 Die Manager der Zukunft haben nicht nur Fachkompetenz, sondern auch Schlüsselqualifikationen entwickelt, so dass sie über eine umfassende Handlungskompetenz verfügen. 3
2. Zum Begriff der Schlüsselqualifikationen
„Schlüsselqualifikation“ - ein Begriff hat das gemacht, was er verspricht: Karriere. Keine pädagogische Lektüre, keine bildungs-und arbeitsmarktpolitischen Diskussionen ohne Hinweis auf
„Schlüsselqualifikationen“. Als Fortentwicklung dieser Diskussion um Veränderungen in der Aus- und Weiterbildung wurde im Jahr 1974 der Begriff der „Schlüsselqualifikation“ von dem gelernten Volkswirt und damaligen Direktor des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Dieter Mertens, zum Leben erweckt. Die Metapher der „Schlüsselqualifikationen“ diente ihm zur anschaulichen Umschreibung der zu erzielenden Fähigkeiten, auf unvorhersehbare neue Anforderungen des Arbeitsmarktes flexibel und schnell reagieren zu können. 4 Ein anderer, aber dennoch durch das Postulat der benötigten Schlüsselqualifikationen mit dem „arbeitsmarktpolitischen begründeten Konzept“ verbundener Ansatz wird durch das
„betriebspädagogische begründete Konzept der Schlüsselqualifikationen“ dargestellt. Anhand dessen wir argumentiert, dass es aufgrund des zunehmenden Weichens der an Taylor orientierten Arbeitszerlegung hin zu einer integrativen Verzahnung von Tätigkeiten und Aufgabenfeldern zunehmend wichtig wird, das Qualifikationsspektrum der Mitarbeiter unterer Hierarchiestufen zu erweitern, da mit eben dieser Ausweitung der Anforderungen von Arbeitsplätzen auch eine gleichgerichtete Entwicklung in Bezug auf die Qualifikationen einhergehen muss. Dies setzt voraus, dass
2 Vgl. A. Lenzen, Erfolgsfaktor Schlüsselqualifikationen S.32ff.
3 Vgl. R.W. Lang, Schlüsselqualifikationen S.10-16
4 Vgl. A. Lenzen, Erfolgsfaktor Schlüsselqualifikationen S.29-30
5
Mitarbeiter über ein gewisses Maß an Schlüsselqualifikationen verfügen, um es ihnen zu erleichtern, Zugang zu den notwendigen Fachkenntnissen zu erlagen. 5 Eine Hilfestellung zum Verständnis der Schlüsselqualifikationen liefert folgende Zusammenstellung möglicher Bedeutungen des Begriffs. 6
2.1. Aufgaben von Managern
Im folgendem werden die Begriffe Manager, Vorgesetzte, leitende Angestellte, Leiter und Führungskräfte synonym verwendet. Im engeren Sinne versteht man unter Manager jene Personengruppe, die ohne entscheidenden eigenen Kapitalbesitz strategische bzw. dispositive Unternehmensentscheidungen trifft. Wir verwenden jedoch im folgendem einen weiten Begriff: nämlich Personen, die sozial verantwortlich Einstellungen und Verhaltensweisen unterstellter Mitarbeiter zielorientiert beeinflussen, und zwar auf der 1. und 2.Führungsebene (Vorstände, Geschäftsführer/-leiter, Bereichsleiter,
Hauptabteilungsleiter und Abteilungsleiter). Zu beachten ist, dass fast jeder Manager jemandem zugleich über- und untergeordnet ist, d.h. Aufgaben und
5 Vgl. H. Beck: Schlüsselqualifikationen, S.13
6 Vgl. A. Lenzen: Erfolgsfaktor Schlüsselqualifikationen S.33
6
Qualifikationen von Managern sowohl aus der „Vogelperspektive“, als auch aus der „Forschungsperspektive“ zu sehen sind. 7
Management hängt davon ab, dass Menschen nicht nur Hände haben, um Maschinen zu bedienen, sondern auch Köpfe, um zu denken, zu organisieren und den reibungslosen Ablauf zu garantieren. Nach Peter F. Drucker, einem der bedeutendsten Management-Theoretiker unserer Zeit, besteht Management vor allem in der Führung von Menschen: „Menschen sind der Schlüssel zu Erfolg.“ Effektive Personalführung ist der entscheidende Faktor, der Erfolgreiche von Erfolglosen unterscheidet. Die Rolle des Managers als Führungskraft umfasst sämtliche Aspekte des Umgangs mit Menschen in seinem Bereich. Es beginnt damit, dass er Mitarbeiter auswählt. Danach muss ihr Potenzial entwickelt werden. Der Einweisung und dem anfänglichen Training folgen weitere Entwicklungsprogramme. Der Manager gibt die Impulse; er motiviert seine Mitarbeiter, fördert ihre Kreativität sowie Kooperationsbereitschaft und hält sie an, Teamgeist zu entwickeln. Wird die Arbeitsleistung eines Mitarbeiters durch Probleme beeinträchtigt, bietet der Manager seinen Rat an und hilft ihm, seine alte Leistung zu erbringen. All das gehört zur Rolle des Managers als Führungskraft, die sich jedoch von der strategischen Rolle nicht trennen lässt. 8
2.2. Die Bedeutung von Schlüsselqualifikationen
Unter Schlüsselqualifikation wird die Summe der Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten einer Person verstanden. Darüber hinaus lassen sich verschiedene Analyseebenen von Qualifikationen unterscheiden, wie z.B. Beruf, Position, Tätigkeit, Handlung, Operation. Im Hinblick auf die künftigen beruflichen Anforderungen des Managers der 90er Jahre sind vor allem „Schlüsselqualifikationen“ bedeutsam. Sie sind definiert als „a) die Eignung
7 Vgl. W. Sarges, Management-Diagnostik S.161 ff.
8 Vgl. Dale Carnegie, Durch Menschenführung zum Erfolg S.15 f.
Arbeit zitieren:
Daniel Schaum, 2005, Führung im Wandel: Schlüsselqualifikationen für Manager(innen) der Zukunft, München, GRIN Verlag GmbH
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