INHALTSVERZEICHNIS
VORWORT
1. Was ist Wahn 1
2. Wahnthemen 1
2.1 Verfolgungswahn 1
2.2 Eifersuchtswahn 2
2.3 Wahnvorstellung von Sühne und Schuld 3
2.4 Größenwahn 3
2.5 Körperbezogener Wahn 3
2.6 Beziehungswahn 3
2.7 Kleinheitswahn Nichtigkeitswahn 4
2.8 Verarmungswahn 4
2.9 Querulantenwahn 4
2.10 Wahn kontrolliert oder beeinflusst zu werden 4
3. Wahnhafte Störung 4
4. Schizophrenie und Wahn 5
5. Wahnhafte Depression 6
6. Suizid infolge von Wahn 7
7. Beispiele für Selbstmord durch Wahnvorstellungen 11
LITERATURVERZEICHNIS
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VERZEICHNIS DER ABBILDUNGEN
1. Abbildung 1 n
2. Abbildung 2 n
3. Abbildung 3 n
4. Abbildung 4 n
5. Abbildung 5 n
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VERZEICHNIS DER TABELLEN
1. Tabelle 1 n
2. Tabelle 2 n
3. Tabelle 3 n
4. Tabelle 4 n
5. Tabelle 5 n
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1. Was ist Wahn?
Unter Wahn wird eine abstruse Idee verstanden, die der Patient unter allen Umständen als wahr ansieht und an der er trotz gegenteiliger Beweise festhält. Kennzeichen eines Wahnes sind insbesondere die subjektive Ungewissheit, die Unkorrigierbarkeit, die Unverstehbarkeit (realistisch unmöglicher Inhalt der Idee) sowie der krankhafte Ich - Bezug. 1 Diese Fehlbeurteilung der Realität wird von dem Betroffenen, unabhängig von gemachten Erfahrungen, als absolute Gewißheit vertreten und es besteht auch kein Bedürfnis seitens des Betroffenen nach Überprüfung. Der Betroffene wird durch den Wahn in seiner Lebensweise in großem Maße beeinträchtigt und eingeschränkt. Hinter einem Wahn steckt meist eine feste, teilweise existentielle Lebensangst, die es zu begreifen gilt.
In erster Linie ist der Wahn ein Produkt der Phantasie. Er ist sowohl durch den gestörten Objektbezug als auch durch den gestörten Selbstbezug, d.h. durch die in ihm sich manifestierende Selbstverborgenheit, gekennzeichnet. 2 Dabei rückt die nicht integrierte und auch nicht in einer unbewußten Selbstidentität aufgenommene Lebenspotentialität oder vitale Möglichkeit in den Hintergrund und wendet sich von dort aus gegen den Patienten selber.
Man unterscheidet den primären Wahn von dem sekundären Wahn. Der primäre Wahn tritt vor allem bei der Schizophrenie auf, während bei dem sekundären Wahn Wahnvorstellungen verwendet werden, um eine seelische Ausnahmesituation zu verarbeiten. 3 Im medizinischen Bereich wird außerdem noch zwischen Wahneinfall, Wahnstimmung, Wahnwahrnehmung und Wahnarbeit unterschieden. Ein Wahneinfall (auch Wahngedanke, Wahnidee) kann plötzlich und ohne entsprechenden Sinnesreiz von außen entstehen. In diesen Wahnideen wird eine Anomalie des Gedankeninhaltes repräsentiert. Die Wahnstimmung oder Wahnspannung geht der eigentlichen Wahnerkrankung voraus. - “Es liegt etwas Ungutes in der Luft”. Unter einer Wahnwahrnehmung wird eine wahnhaft umgedeutete reale Begebenheit verstanden: die schwarze Katze ist mir deshalb über den Weg gelaufen, damit “Mächte” mir mitteilen, dass ich die Prüfung bestehe (oder auch nicht). Das Bestreben des Patienten, seine Wahnwahrnehmung z.B., “realistisch”, bzw. überhaupt irgendwie zu erklären, bezeichnet man als Wahnarbeit. Der Patient strikt sich ein ganzes Wahnsystem daraus. Es gibt eine Menge von Wahnthemen, von denen die häufigsten im nächsten Kapitel erläutert werden. 4
2. Wahnthemen
In diesem Kapitel sollen die am häufigsten auftretenden Wahnthemen kurz erläutert werden.
1 Vgl. http:/www.ardea.de/VERLAG/Psy_1_.htm
2 Vgl. Wolfgang Blankenburg: Wahn und Perspektivität: Störungen in Realitätsbezug des Menschen und ihre Theorie. Stuttgart 1991. S.7
3 Vgl. http://www.sign-lang.uni-hamburg.de/Projekte/PLEX/PLex/lemmata/w-lemma/Wahn.htm
4 Vgl. http://www.ardea.de/VERLAG/Psy_1_.htm
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Dana Bochmann, 2000, Wahn und Suizid, Munich, GRIN Publishing GmbH
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