INHALTSVERZEICHNIS I
INHALTSVERZEICHNIS
Inhaltsverzeichnis. I
Abk ürzungsverzeichnis II
1 Einleitung. 1
2 Grundlagen 2
2.1 Zum Begriff Aktienoptionsprogramm. 2
2.2 Zielsetzungen 3
2.3 Gestaltungsarten 4
3 Handelsrechtliche Behandlung. 5
3.1 Gesellschaftsrechtliche Ebene 5
3.2 Betriebliche Ebene 6
3.3 Barvergütungsprogramme 7
4 Steuerrechtliche Behandlung. 9
4.1 Besteuerung bei der Gesellschaft. 9
4.2 Besteuerung beim Optionsnehmer. 10
4.2.1 Art der steuerlichen Einkünfte. 10
4.2.2 Zufluss und Zeitpunkt der Besteuerung 12
4.2.3 Bemessungsgrundlage und Steuertarif 14
5 Zusammenfassung und Würdigung. 16
Anhang: Buchungssätze. 17
Literaturverzeichnis 18
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS II ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
a. A. = andere Auffassung Abb. = Abbildung Abs. = Absatz AG = Die Aktiengesellschaft (Zeitschrift) AktG = Aktiengesetz AO = Abgabenordnung BB = Betriebs Berater (Zeitschrift) BewG = Bewertungsgesetz BFH = Bundesfinanzhof BGBl. = Bundesgesetzblatt BR-Drucks. = Bundesrats-Drucksache BT-Drucks. = Bundestags-Drucksache bzgl. = bezüglich bzw. = beziehungsweise DB = Der Betrieb (Zeitschrift) Diss. = Dissertation DRSC = Deutscher Rechnungslegungs Standards Committee e.V. DStR = Deutsches Steuerrecht (Zeitschrift) E-DRS = Entwurf Deutscher Rechnungslegungs-Standard EStG = Einkommensteuergesetz e.V. = eingetragener Verein f. = folgende ff. = fortfolgende FG = Finanzgericht gem. = gemäß HGB = Handelsgesetzbuch hrsg. = herausgegeben IAB = Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung i.d.R. = in der Regel IFSt. = Institut Finanzen und Steuern e.V. i.S.v. = im Sinne von
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS III
i.S.d. = im Sinne des i.V.m. = in Verbindung mit KonTraG = Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich No. = Number Nr. = Nummer Rn. = Randnummer S. = Seite SFAS = Statement of Financial Accounting Standards StuW = Steuern und Wirtschaft (Zeitschrift) Tz. = Textziffer U. = Urteil u.a. = und andere vgl. = vergleiche v. = vom, von z.B. = zum Beispiel zugl. = zugleich
1 EINLEITUNG 1
1 EINLEITUNG
Seit der Einführung des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) 1 findet der Einzug der Ausgabe von Aktienoptionsprogrammen in deutschen Unternehmen zunehmend statt. 2 Die unterschiedlichen Aktienoptionsprogramme sollen dazu beitragen den Prinzipal-Agent-Konflikt 3 bei Kapitalgesellschaften zu entschärfen und einen Beitrag zur Unternehmenswertsteigerung leisten. 4 Dabei ergeben sich zahlreiche Problembereiche auf unterschie dlichen Ebenen. Auf handelsrechtlicher Ebene werden Probleme der Bilanzierung und Bewertung tangiert, während es steuerrechtlich die Frage der Besteuerung im Hinblick auf die Einkunftsart und den Zeitpunkt zu klären gilt.
Im Rahmen dieser Arbeit wird der Versuch unternommen ein Vergütungsinstrument in Form von Aktienoptionsprogrammen und dessen handelsrechtliche sowie steuerrechtliche Behandlung in kurzen Zügen vorzustellen.
Zu Beginn der Arbeit wird auf die Grundlagen von Aktienoptionsprogrammen eingegangen. Dabei wird zunächst der Begriff von Aktie noptionsprogrammen definiert. Anschließend wird die Zielsetzung dargestellt und die einzelnen Gestaltungsarten werden kurz erläutert. Im Hauptteil dieser Arbeit wird zunächst auf die handelsrechtliche Be-handlung von Aktienoptionen in Abhängigkeit der jeweiligen Gesta ltungsart eingegangen. Im Anschluss daran folgt eine Darstellung der steuerlichen Behandlung, wobei zunächst die Gesellschaftsebene ab-gehandelt wird und folgend auf die Besteuerung bei bezugsberechtigten Personengruppen eingegangen wird. Abschließend folgt e ine kurze Zusammenfassung und Würdigung.
1 BGBl. I 1998, 786 ff.; in Kraft getreten am 01.05.1998.
2 Vgl. Wiedmann (2003), § 272 HGB, Rn. 61, zunehmende Bedeutung.
3 Siehe hierzu Erlei/Schmidt-Mohr (2000), Stichwort: Prinzipal-Agent-Theorie.
4 Vgl. Esterer/Härteis (1999), S. 2073; Herzig (1998), S. 166.
2 GRUNDLAGEN 2
2 GRUNDLAGEN
2.1 ZUM BEGRIFF AKTIENOPTIONSPROGRAMM
Aktienoptionsprogramme sind Vereinbarungen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, aus denen die Arbeitnehmer das Recht eingeräumt bekommen, innerhalb eines bestimmten Zeitraums oder zu bestimmten Zeitpunkten, eine vorgegebene Höchstzahl von Aktien des Arbeitgebers zu einem festen Preis, dem Basispreis, zu kaufen. 5
Vor Inkrafttreten des KonTraG wurden die Aktienoptionsprogramme ausschließlich über den Umweg der Herausgabe von Wandel- oder Optionsanleihen durchgeführt. 6 Dieser Weg wird allerdings als kompliziert, rechtlich aufwendig und wenig transparent beschrieben. 7 Während die Optionsanleihe keine Verwendung mehr als Element der Mitarbeiterbeteiligung findet, hat sich die reine Aktienoption als das Instrument zur Unternehmenswert orientierte Führung etabliert. 8
An den Börsen wird zwischen handelbaren und nicht handelbaren Aktienoptionen unterschieden. Letztere stellen nicht nur eine besondere Vergütungsform von Führungskräften dar, sondern auch eine attraktive Möglichkeit Mitarbeiter am Unternehmenserfolg zu beteiligen. 9 Die Gewährung dieser Aktienoptionen, auch Arbeitnehmeroptionen genannt, ist an die Unternehmens- bzw. Konzernzugehörigkeit gebunden. Des Weiteren kann die Ausübung der Option an Unternehmensziele bedingt und mit Sperrfristen vorgesehen werden. 10 Als angemessen wird eine Wartefrist von drei Jahre empfohlen. 11 Allerdings ist nach § 193 Abs. 2 Nr. 4 HGB nur eine Mindestfrist von zwei Jahren einzuhalten.
5 Sinngemäß Neyer (1999b), S. 1636.
6 So Jäger (1999), S. 29.
7 Vgl. BR-Drucks. 872/97 v. 07.11.1997, S. 61.
8 Untersuchungsergebnis von Feddersen/Pohl (2001), S. 28.
9 Vgl. Heise (2000), Stichwort: Aktienoptionsplan.
10 Vgl. Neyer (1999b), S. 1636.
11 Siehe hierzu BT-Drucks. 13/10038 v. 04.03.1998, S. 26.
2 GRUNDLAGEN 3
2.2 ZIELSETZUNGEN
Aus der Vielfalt der vorkommenden Aktienoptionsprogramme und unterschiedlicher Betroffenheit der Beteiligten sind mehrere Zielse tzungen ableitbar.
Im internationalen Vergleich spielen die Aktienoptionspläne eine bedeutende Rolle im Wettbewerb um hoch qualifizierte Arbeitskräfte. Global gesehen wird von einer zunehmenden Kräfteknappheit im High-Tech-Bereich ausgegangen. Dabei ist die Rolle der Regierung darin zu sehen, die Steuerlast auf Aktienoptionspläne derart zu senken und den steuerlichen Rahmen so zu gestalten, dass Deutschland weiterhin konkurrenzfähig um diese Arbeitskräfte bleiben kann. 12
Vor allem junge Unternehmen sehen in Aktienoptionsplänen eine Chance potente Mitarbeiter gewinnen zu können. Die Motivation und vor allem die nachhaltige Bindung dieser Arbeitskräfte an das Unternehmen sind weitere Ziele von Aktienoptionsprogrammen. 13 Den Führungskräften können damit Aussichten auf hohe Gehälter gestellt werden, ohne dabei die Liquidität des Unternehmens zu sehr belasten zu müssen. 14 Aber auch große Unternehmen versprechen sich damit günstigere Gestaltung der Lohnkosten und Steigerung der Produktivität. 15 Weiter werden mit Aktienoptionsplänen Hoffnungen auf eine steuergünstige, steuerstundende oder steuersparende Entlohnungform verbunden. 16 Zum einen ist das Hauptziel die Interessen der Anteilseigner zu berücksichtigen und den bereits angesprochenen Prinzipal-Agent-Konflikt abzuschwächen, 17 zum anderen sind Aktienoptionsprogramme für institutionelle Investoren als positives Signal auf Shareholder-Value ausgerichtete Unternehmensführung zu bewerten. 18
12 Vgl. BT-Drucks. 14/5318 v. 13.02.2001, S. 3.
13 Vgl. hierzu Feddersen/Pohl (2001), S. 26.
14 So die Ausführung in BT-Drucks. 14/5318 v. 13.02.2001, S. 1.
15 Zu höheren Produktivität vgl. IAB-Kurzbericht (2001), Ausgabe 9 v. 30.05.2001.
16 Dieser Meinung Sigloch/Egner (2000), S. 1878.
17 Vgl. Herzig (1999), S. 1.
18 Nach Ansicht von Kallmeyer (1999), S. 97.
Arbeit zitieren:
Veit Waniek, 2003, Handels- und steuerrechtliche Behandlung von Aktienoptionsprogrammen (Stock Options) im Jahresabschluss, München, GRIN Verlag GmbH
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