Gliederung
Abbildungsverzeichnis. iii
Tabellenverzeichnis iii
Abk ürzungsverzeichnis iv
2 Begriffliche Grundlagen. 2
2.1 Begriff des Existenzgründers 2
2.2 Fördermaßnahmen 2
2.3 Begriff der kleinen und mittleren Unternehmen 3
2.4 Deutsche Ausgleichsbank 3
3 DtA Analyse 3
3.1 Förderungsarten 3
3.1.1 Existenzgründungs- und Wachstumsfinanzierung 3
3.1.2 Finanzielle Förderungsprogramme 4
3.1.2.1 European Recovery Program (ERP) 4
3.1.2.2 ERP-Existenzgründungsprogramm. 4
3.1.2.3 ERP-Eigenkapitalhilfe-Programm (EKH-Programm) 5
3.1.2.4 DtA-Existenzgründungsprogramm 5
3.1.2.5 DtA-Startgeld-Programm 6
3.1.3 (Unternehmens-) Beratung. 6
3.2 Förderungsbereiche 7
3.2.1 Umweltschutz. 7
3.2.2 DtA-Sozialprogramm 7
3.3 Erleichterter Zugang zu Förderungsmöglichkeiten 8
4 Weitere Institutionen zur Förderung von Existenzgründern 8
4.1 Hamburger Existenzgründungs Programm. 8
4.2 garage Projekt. 9
4.3 Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit (IAB) 10
5 Vor- und Nachteile öffentlicher Förderung 11
6 Fazit 14
Quellenverzeichnis 15
Fördermöglichkeiten von Existenzgründern - Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Aktivitäten der Deutschen Ausgleichsbank
Anhang
A1 Aufbau der Deutschen Ausgleichsbank (DtA)............................................................................... 19
A2 DtA-geförderte Unternehmen 1990-1999 ................................................................................... 20
A3 Volkswirtschaftliche Bedeutung des deutschen Mittelstands im Jahr 2000 .................................... 21
A4 Konditionen der Förderprogramme der DtA.................................................................................. 22
A5 Zusagevolumen im Förderbereich Umwelt im Jahr 2000 .............................................................. 23
A6 Definition: Vollexistenz ................................................................................................................ 24
A7 § 57 Überbrückungsgeld aus dem Sozialgesetzbuch III (SGB III) .................................................. 24
A8 Gründungen und Liquidationen im früheren Bundesgebiet 1973 - 1989 und
Deutschland 1990 - 1999 ........................................................................................................... 25
A9 Unterschiede aufgrund selektiven Antwortverhaltens der Befragten -
Situation der Geförderten zur Zeit der Befragung (in %) ................................................................ 26
A10 Positive Zwischenbilanz für „Überbrückungsgeld-Empfänger“ ....................................................... 27
A12 Gründe des Scheiterns von Existenzgründungen .................................................................... 28
A13 Träger und Partner von hep......................................................................................................... 29
ii
Fördermöglichkeiten von Existenzgründern - Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Aktivitäten der Deutschen Ausgleichsbank
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Aufbau der DtA ................................................................................................................. 19 Abb. 1: DtA-geförderte Unternehmen 1990-1999 ........................................................................... 20 Abb. 2: Positive Zwischenbilanz für „Überbrückungsgeld-Empfänger“ ............................................. 27
Tabellenverzeichnis
Tab. 1: Volkswirtschaftliche Bedeutung des deutschen Mittelstands im Jahr 2000 ........................... 21 Tab. 2: Konditionen der DtA- und ERP-Programme ....................................................................... 22 Tab. 3: Zusagevolumen im Förderbereich Umwelt im Jahr 2000..................................................... 23 Tab. 4: Gründungen und Liquidationen im früheren Bundesgebiet 1973 - 1989 und
Deutschland 1990 - 1999 .............................................................................................. 25 Tab. 5: Unterschiede aufgrund selektiven Antwortverhaltens der Befragten -
Situation der Geförderten zur Zeit der Befragung (in %)................................................... 26 Tab. 6: Gründe des Scheiterns von Existenzgründungen ............................................................... 28
iii
Fördermöglichkeiten von Existenzgründern - Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Aktivitäten der Deutschen Ausgleichsbank
Abkürzungsverzeichnis
AC = Assesment-Center AFG = Arbeitsförderungsgesetz BA = Bundesanstalt für Arbeit BBB = Bürgschaftsbank zu Berlin-Brandenburg bmwi = Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie BoB = Bürgschaft ohne Bank DtA = Deutsche Ausgleichsbank EIF = Europäischer Investitionsfonds EKH = Eigenkapitalhilfe ENIGMA H = Eine Neue Initiative Gründungsorientierter Maßnahmen des Arbeitsamtes Hamburg ERP = European Recovery Program EU = Europäische Union hep = Hamburger Existenzgründungsprogramm IAB = Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit IfM = Institut für Mittelstandsforschung KfW = Kreditanstalt für Wiederaufbau KMU = Kleine und Mittlere Unternehmen SGB = Sozialgesetzbuch
Ansonsten gilt das aktuelle Abkürzungsverzeichnis des Duden.
iv
Fördermöglichkeiten von Existenzgründern - Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Aktivitäten der Deutschen Ausgleichsbank
1 Einleitung und Abgrenzung des Themas
Der amerikanische Ökonom David L. Birch zeigt in seinen Arbeiten, dass in großen, offenen Volkswirtschaften industrieller Prägung - besonders die Großbetriebe in der Tendenz Arbeitsplätze abbauen. Diese Arbeitsplatzverluste werden durch bestehende oder auch neugegründete kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zumindest kompensiert (Birch-Hypothese). 1 Diese haben besonderen Anteil an der gesamten Wirtschaftsleistung Deutschlands. Nach der Definition des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn, nach der zu den KMU Betriebe mit weniger als 500 Beschäftigte und einem Jahresumsatz bis zu 100 Mio. DM zählen, existierten in Deutschland im Jahre 1999 rund 3,3 Mio. mittelständische Unternehmen mit rund 20 Mio. Arbeitnehmern. Hierunter fallen 99,6 % aller umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen. Die KMU beschäftigen 69,3 % aller Arbeitnehmer und über 80 % aller Auszubildenden. Sie tätigen 44,8 % aller steuerpflichtigen Umsätze und leisten einen Anteil von 57 % an der Bruttowertschöpfung aller Unternehmen. 2 "Fast der gesamte Beschäftigungszuwachs entfällt auf Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten", so die EU-Kommission in ihrem Bericht 1995. 3
Neben der allgemeinen Theorie von Birch hat der Wertewandel Ende der sechziger bis Anfang der siebziger Jahre besondere Relevanz. In der Gesellschaft entwickelte sich ein Sicherheitsbedürfnis, welches die Risikobereitschaft der Gründerjahre in der unmittelbaren Nachkriegszeit ersetzte. Dieser Wertewandel führte zu einem Rückgang der Unternehmensgründungen und zur Schließung bestehender Unternehmen, weil sich keine geeigneten Nachfolger fanden.
Daher ist es notwendig, Menschen zu befähigen, ihre Existenz durch Betriebsgründungen eigenver-antwortlich zu sichern. Ziel von verschiedenen Fördermaßnahmen muss es sein, neu gegründete Unternehmen zu unterstützen, die Aussicht auf einen erfolgversprechenden Weg zur Verringerung der Arbeitslosenquote und zur Beschäftigungsförderung ersehen lassen. Die Tatsache, dass auf eine Unternehmensgründung mehrere Arbeitsplätze hervorgehen; im Jahr 1999 durchschnittlich vier 4 , lässt schließen, dass es aus volkswirtschaftlicher Sicht sinnvoll ist, Unternehmensgründungen im Segment der KMU zu fördern.
Diese Arbeit befasst sich ausschließlich mit Existenzgründungen, die mit öffentlichen Mitteln gefördert werden. Der Schwerpunkt dieser Arbeit basiert auf einer Analyse der Fördermaßnahmen der Deutschen Ausgleichsbank (DtA), da sie führender Anbieter für den Finanzbedarf von Existenzgründern und jungen Unternehmen in Deutschland ist. Zudem beruht ihre Unterstützung nicht nur auf günstigen Finanzierungsprodukten, Risikokapital, Bürgschaften und Beteiligungen, sondern fördert auch unternehmerische Initiativen quer durch alle Branchen durch individuelle Beratung und Qualifizierungsmaßnahmen. 5
1 Vgl. Wießner, F.: Der Sprung in die Selbständigkeit - Eine Zwischenbilanz der Förderung von Existenzgründungen durch die
Arbeitsämter, in: IABKurzbericht Nr. 4/1998, S. 3.
2 Vgl. o.V.: Chancen des Mittelstandes in der globalisierten Wirtschaft, Antwort der Bundesregierung auf die große Anfrage des
Abgeordneten Hansjürgen Doss, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der CDU/CSU, Drucksache 14/3870,
http://www.vosshoff.de/mittelstand.pdf, Stand: O.D., Download: 09.09.2001, S. 4. Siehe Anhang A3, S. 21
3 Vgl. CDU Düsseldorf: Düsseldorf in Europa Zentrum eines europäischen Mittelstandsnetzwerkes - Beschluss des CDU
Kreisparteitags vom 22. September 2000, http://www.cdu-duesseldorf.de/prinzip/texte/euro.html, Stand: 22.09.2000,
Download: 10.09.2001.
4 Vgl. auch Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie: Existenzgründer - Tipps für den Start - Warum selbständig
werden? http://www.bmwi.de, Stand: O.D., Download: 22.04.2001.
5 Vgl. DtA: Beratungsangebot - Start-up-Perspektiven fördern, http://www.dta.de/Wir über uns, Stand: 2001, Download:
17.08.2001.
1
Fördermöglichkeiten von Existenzgründern - Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Aktivitäten der Deutschen Ausgleichsbank
Nach Klärung der begrifflichen Grundlagen im Kapitel 2, werden im Hauptteil die Fördermaßnahmen der Deutschen Ausgleichsbank nach ihren Förderungsarten und -bereichen untersucht. Das vierte Kapital beschäftigt sich mit Förderungsprogrammen weiterer Organisationen. Kapitel 5 widmet sich der Analyse öffentlicher Förderungsmaßnahmen mit ihren Vor- und Nachteilen, und es werden Lösungen hinsichtlich der bestehenden Probleme skizziert.
2 Begriffliche Grundlagen
2.1 Begriff des Existenzgründers
In der einschlägigen Literatur gibt es keine einheitliche Definition für den Begriff des Existenzgründers. Die klassische Definition des Existenzgründers geht auf Joseph Alois Schumpeter zurück. Er sieht die Rolle des Existenzgründers als die eines Innovators und ordnet ihm folgende Aufgaben zu: 1. Herstellung neuer Produkte bzw. neuer Produktqualitäten, 2. Einführung neuer Produktionsmethoden, 3. Erschließung neuer Absatzmärkte, 4. Eroberung neuer Bezugsquellen von Rohstoffen und Halbfabrikaten, Reorganisation von Industriezweigen. 6 5.
Unter einem Existenzgründer wird im engeren Sinne eine Unternehmensgründer und im weiteren Sinne ein Selbständiger mit eventueller Gewerbeanmeldung verstanden. 7 Existenzgründer können hinsichtlich des Grades ihrer Selbständigkeit und der Struktur ihrer Unternehmen unterschieden werden. Hervorzuheben sind hierbei insbesondere Neugründungen, Betriebsübernahmen, Beteiligungen an einem existierenden Unternehmen sowie Franchising als Sonderform. Im Jahr 1999 gab es 522.000 Neugründungen in Deutschland. 8 In einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit (IAB) zeigt sich, dass es sich bei knapp 90 % der Gründungen aus der Arbeitslosigkeit um klassische Neugründungen handelt. 9
2.2 Fördermaßnahmen
In der Bundesrepublik wie in vielen anderen Ländern sind spezielle Förderprogramme für geeignete und interessierte Arbeitslose zur Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit seit langem anerkannter Bestandteil der Arbeitsmarktpolitik. Unter Förderung von Existenzgründungen wird in dieser Arbeit verstanden, dass angehenden Gründern eine Unterstützung zur Aufnahme der selbständigen Tätigkeit gegeben wird. Diese Hilfe kann in verschiedenen Formen gewährt werden. Finanzielle Beiträge können aus der privaten Hand oder aus öffentlichen Fonds erworben werden. Weitere Unterstützung wird durch Beratungsgespräche und Qualifizierungsprogramme geboten. Diese Vielzahl an Fördermöglichkeiten von DtA Eigenkapitalhilfe- und Existenzgründungsprogrammen bis hin zu Fördermöglichkeiten und Unterstützungen (Beratungen und Qualifizierung) von der Europäischen Union (EU), den Bundesländern, den Kommunen sowie den Handels-
6 Vgl.Schumpeter, J. A.: Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung - Eine Untersuchung über Unternehmergewinn, Kapital,
Kredit, Zins und den Konjunkturzyklus, Berlin 1997, S. 100 ff.
7 Vgl. Brockhaus, Leipzig - Mannheim 1997, S. 234.
8 Zu Gründungen und Liquidationen siehe Anhang A8, S. 25.
9 Vgl. Brinkmann, C. / Otto, M.: Überbrückungsgeld hilft arbeitslosen Frauen und Männern beim Sprung in die Selbständigkeit -
Strukturmerkmale und Anhaltspunkte zum Erfolg der Förderung, in: IABwerkstattbericht Nr. 6/1996, Nürnberg 1996, S. 9.
2
Fördermöglichkeiten von Existenzgründern - Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Aktivitäten der Deutschen Ausgleichsbank
und Handwerkskammern. Auch die Bereitstellung von Büroräumen, Kommunikationstechnologie und weiteren Arbeitsmitteln sind Leistungen, die Existenzgründer im „.garage“-Programm erhalten können. 10
2.3 Begriff der kleinen und mittleren Unternehmen
Seit Anfang der neunziger Jahre hat die volkswirtschaftliche Bedeutung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) eine gewichtige Bedeutung für den Arbeitsmarkt erlangt. 11 Die KMU sind wirtschaftlich selbständige Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten. 12 Unter kleinen Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern versteht die Europäische Union Betriebe, die höchstens 7 Mio. Euro Jahresumsatz erwirtschaften oder maximal 5 Mio. Euro in der Jahrebilanzsumme ausweisen. Betriebe mit mindestens 50 bis höchstens 250 Mitarbeitern sowie einem Jahresumsatz von maximal 40 Mio. Euro oder einer Jahresbilanzsumme von höchstens 27 Mio. Euro werden als „mittelgroße“ Unternehmen bezeichnet. 13
2.4 Deutsche Ausgleichsbank
Die Deutsche Ausgleichsbank (DtA) ist ein Förderinstitut des Bundes für den unternehmerischen Mittelstand (Existenzgründer sowie KMU). Seit der Gründung der DtA am 12. Mai 1950 in Bonn als Vertriebenenbank AG ist sie eine staatliche Gründerbank. Innerhalb des fünfzigjährigen Bestehens hat die DtA nicht nur dreimal ihren Namen geändert sondern wechselte häufig auch die Schwerpunkte ihrer Fördermaßnahmen. Stand zunächst der Wiederaufbau im Westen im Mittelpunkt der Fördertätigkeit, so ist heute ihre Aufgabe, den Aufbau einer mittelständischen Wirtschaftsstruktur in den neuen Bundesländern zu fördern. Seit 1986 firmiert die Bank als "Deutsche Ausgleichsbank". Sie gewährt jährlich 50.000 Nachwuchsunternehmer für den Auf-und Ausbau ihrer Betriebe Kredite im Gesamtwert von rund 10 Mill. DM. Neben individuell zugeschnittenen Finanzierungsprodukten für Existenzgründer und Jungunternehmer bietet die DtA 14 heute auch Beratungen und Qualifizierungsmaßnahmen an. Die Weiterleitung der Mittel erfolgt grundsätzlich über die Geschäftsbanken. 15
3 DtA Analyse
3.1 Förderungsarten
3.1.1 Existenzgründungs- und Wachstumsfinanzierung
Die deutsche Wirtschaft erzielt im Jahr 2000 das höchste Wachstum seit Jahren. Die reale Wirtschaftsleistung steigt um 3,1 % und ist damit doppelt so stark wie im Durchschnitt der vorangegangenen zehn Jahre. Zu diesem Wachstum haben auch die jungen Unternehmen beigetragen, die mit finanzieller
10 Vgl. CD-Rom, Gabler Wirtschaftslexikon, 14. Auflage, Wiesbaden, 1998 (Existenzgründerförderung) und vgl. auch DtA: Wir
über uns, www.dta.de/wir über, Stand: 2001, Download: 17.08.2001 uns und vgl. auch Pauly, T.: Saumäßig gutes Projekt,
in: taz hamburg, Hamburg 6./7.01 2001, in: .garage: .garage-pressepiegel 2001, Hamburg 2001.
11 Vgl. Leicht, R. / Strohmeyer, R.: Der Beschäftigungsbeitrag des Aggregats kleiner Betriebe, Beitrag zur ifm-
Strukturberichterstattung, Mannheim 1995, S. 41.
12 Vgl. Hornschild, K.: Innovationsorientierte kleine und mittlere Unternehmen: Ihre Bedeutung für die Volkswirtschaft und
Ansätze für eine adäquate Förderpolitik, in: Ridinger, R. (Hrsg.): Gesamtwirtschaftliche Funktionen des Mittelstandes, Berlin
1997, S. 75.
13 Vgl. Ridinger, R.: Rolle gesamtwirtschaftlicher Funktionen kleiner und mittlerer Unternehmen in politischen
Entscheidungsprozessen auf nationaler und europäischer Ebene, in: Ridinger, R (Hrsg.): Gesamtwirtschaftliche Funktionen
des Mittelstandes, Berlin 1997, S. 19 und vgl. auch www.microconsultant.de/begriffe.htm, Stand: O.D., Download:
27.07.2001.
14 Zu Aufbau und Organe der DtA siehe Anhang A1, S. 19
15 Vgl. DtA: Chronik 2000, Oberhausen o.D., S. 22. Zum Erfolg siehe Anhang A2, S. 20.
3
Fördermöglichkeiten von Existenzgründern - Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Aktivitäten der Deutschen Ausgleichsbank
Unterstützung der DtA im Geschäftsjahr 2000 rund 7,8 Mill. Euro in den Auf- und Ausbau ihrer Betriebe gesteckt haben. Im Jahr 2001 wollen sie durchschnittlich 850.000 Euro in neue Produkte und Verfahren investieren. 16
Die Existenzgründungs- und Wachstumsfinanzierung wird durch den Bund, das jeweilige Land und die DtA getragen. 17 Der Verwendungszweck der Finanzierung ist die Gründung einer gewerblichen oder freiberuflichen Existenz sowie weiterführende Investitionen in neue Produkte oder Errichtung zusätzlicher Arbeitsplätze. Antragsberechtigt sind natürliche Personen sowie kleine und mittelständische Unternehmen. Dabei wird der Aufbau einer gewerblichen Existenz mit bis zu 75 % der Investitionen - maximal bis 4 Mio. DM je Antragsteller - und 100 % des erforderlichen Umlaufvermögens auf Darlehensbasis finanziert. Da die Hausbank das Kreditrisiko trägt, greift sie auf gewöhnliche Sicherheiten zurück. 18 Es gibt zwei verschiedene Laufzeitmodelle. Die Laufzeit beträgt zehn/zwanzig Jahre, wobei die ersten zwei/drei Jahre tilgungsfrei sind und der Zinssatz zunächst für die ersten zehn Jahre festgeschrieben ist. Bei der Variante mit zwanzig Jahren Laufzeit wird danach der Zinssatz bei ggf. geändertem Zinsniveau neu festgelegt. Eine Auszahlung erfolgt z.Zt. bis 96 %, außer bei Investitionen in das Umlaufvermögen mit 100 %. 19
3.1.2 Finanzielle Förderungsprogramme
3.1.2.1 European Recovery Program (ERP)
Das European Recovery Program (Europäisches Wiederaufbauprogramm) ist ein durch den Marshall-Plan erlassenes einheitliches Hilfsprogramm für die durch den Krieg zerstörten Länder Europas. Hieraus entwickelte sich das ERP-Sondervermögen. 20 Die heutigen ERP-Programme sind Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung, die aus Mitteln des ERP-Sondervermögens finanziert werden. Vornehmlich wird es als Instrument der regionalen Strukturpolitik, der Existenzgründungsförderung, zur Förderung von Umweltschutzinvestitionen sowie der Exportförderung (öffentlich unterstützte Exportkredite) eingesetzt. Für die verschiedenen Förderzwecke werden jährlich haushaltsmäßig bestimmte Mittelansätze veranschlagt, die überwiegend in Form von Darlehen ausgereicht werden. 21 Im Folgenden beschränken sich die Untersuchungen auf das ERP-Existenzgründungsprogramm und das ERP-Eigenkapitalhilfe-Programm.
3.1.2.2 ERP-Existenzgründungsprogramm
Das Programm unterstützt gewerbliche Gründer sowie Freiberufler (außer Heilberufe) durch zinsgünstige, langfristige Existenzgründungsdarlehen. Gründungen, Unternehmensübernahmen oder aktive Beteiligungen an einem Unternehmen sowie Wachstumsinvestitionen (Sachinvestitionen inkl. Ausstattung des Büros und Lagers) werden innerhalb von drei Jahren aus Mitteln des ERP-Sondervermögens, die von der Bundesregierung für Zwecke der Wirtschaftsförderung eingesetzt werden, gefördert. Notwendige Investitionen, die wegen einer vollständigen Verlagerung des Betriebsstandortes getätigt werden müssen,
16 Vgl. DtA: Geschäftsbericht 2000, Oberhausen 20001, S. 15.
17 Vgl. IHK Düsseldorf 2000, Ich mache mich selbständig - Tipps, Zahlen und Beispiele für den Existenzgründer zur
Gründungsplanung, Düsseldorf 2000, S. 105ff.
18 Vgl. Pleschak, F.: Innovationsfinanzierung in kleinen Unternehmen: Erfahrungen aus den neuen Bundesländern, o.O. 1999,
S. 11.
19 Vgl. DtA: Aktuelle DtA- und ERP-Konditionen, Stand: 30.07.2001, Faxabruf: 27.08.01.
20 Zur näheren Erläuterung des ERP-Sondervermögens siehe CD-Rom, Gabler Wirtschaftslexikon, 14. Auflage, Wiesbaden,
1998; (ERP).
21 Vgl. CD-Rom, Gabler Wirtschaftslexikon, 14. Auflage, Wiesbaden, 1998; (ERP-Programme)
4
Arbeit zitieren:
Maiken Wagner, 2001, Fördermöglichkeiten von Existenzgründern unter besonderer Berücksichtigung der Aktivitäten der Deutschen Ausgleichsbank - Eine Analyse aus dem Jahr 2001 , München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Maiken Wagner's Text Fördermöglichkeiten von Existenzgründern unter besonderer Berücksichtigung der Aktivitäten der Deutschen Ausgleichsbank - Eine Analyse aus dem Jahr 2001 ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Maiken Wagner hat den Text Fördermöglichkeiten von Existenzgründern unter besonderer Berücksichtigung der Aktivitäten der Deutschen Ausgleichsbank - Eine Analyse aus dem Jahr 2001 veröffentlicht
Maiken Wagner hat einen neuen Text hochgeladen
Zwei Jahre Unter Den Indianern: Reisen in Nordwest-Brasilien 1903/1905
Theodor Koch-Grunberg, Koch-Grunberg Theodor
Zwei Jahre Unter Den Indianern: Reisen in Nordwest-Brasilien 1903/1905
Theodor Koch-Grunberg, Koch-Grunberg Theodor
Der Schutz bekannter Marken unter besonderer Berücksichtigung der zivi...
Vertrags- und Haftungsfragen u...
Enzo Baiocchi
0 Kommentare