Schriftliche Hausarbeit vorgelegt im Rahmen der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt Primarstufe in Kunst / Musik
OUTDOOR – MEMORY Spielobjekte als Schnittstelle zwischen Sachunterricht und ästhetischer Erziehung
von Judith Burholt
2005
INHALT
1 EINLEITUNG ... 1
2 DOKUMENTATION ... 3
2.1 PLANUNG ... 3
2.1.1 DIE IDEE ... 3
2.1.2 PLÄNE FÜR DIE UMSETZUNG ... 6
2.1.3 MODELL ... 8
2.1.4 DIE MOTIVE ... 9
2.1.5 UNTERSTÜTZUNG ... 22
2.1.6 PRESSE ... 24
2.2 ARBEITSPROZESS ... 24
2.2.1 VON DER SKIZZE ZUM BILD ... 24
2.2.2 VORBEREITUNG DES MALMATERIALS ... 28
2.2.3 ARBEITSPHASE ... 30
2.2.4 VERARBEITUNG DER BILDER ... 32
2.2.5 REMEMBERLY ... 34
3 DARSTELLUNG DES KÜNSTLERISCHEN UND FACHWISSENSCHAFTLICHEN HINTERGRUNDES ... 36
3.1 HUGO KÜKELHAUS ... 36
3.2 MEMORY SPIEL ALS MNEMOTECHNIK ... 39
3.3 DAS SPIEL UND SEINE MITSPIELER ... 40
4 RESÜMEE ... 42
4.1 INSGESAMT ... 43
5 LITERATUR ... 45
DAS GEHEIMNIS DER KUNST LIEGT DARIN, DASS MAN NICHT SUCHT, SONDERN FINDET.
Pablo Picasso
1. EINLEITUNG
Diese Examensarbeit zum ersten Staatsexamen behandelt das Thema: „Outdoor-Memory. Schnittstelle zwischen bildender Kunst und dem Sachunterricht der Grundschule.“
Sie dokumentiert den Entstehungsprozess meiner künstlerisch- praktischen Examensarbeit, eines überdimensionalen Memory Spiels, das für den Gebrauch im Freien konzipiert ist.
Der Leser soll nachempfinden können, welche Ideen und Wünsche mich zu dieser Arbeit inspiriert haben und in welcher Form andere Personen von diesem Spiel profitieren. Nach Fertigstellung des Werkes erfolgt die Präsentation in einer Soester Grundschule.
Von dieser praktischen Arbeit verspreche ich mir viele neue Erfahrungen und einen erheblichen Lernzuwachs im organisatorischen und künstlerischen Bereich. Ein überdimensionales, wetterfestes Memory zu bauen, bedeutet für mich eine große Herausforderung, denn es erfordert viele handwerkliche Fähigkeiten und Fertigkeiten, die bisher nicht zu meiner Arbeit gehörten.
Ich hoffe, dass viele Kinder und auch Erwachsene an diesem „Klassiker“ unter den Gesellschaftsspielen Gefallen finden und Spaß beim Spielen haben.
Besonders in der Schule soll das Spiel eingesetzt werden um, mithilfe der Bilder, Inhalte des Sachunterrichts zu vertiefen und sie in einen künstlerischen Zusammenhang zu bringen.
Die schriftliche Arbeit beinhaltet eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema. Sie ist in zwei Hauptteile gegliedert. Zunächst geht es um die Dokumentation der praktischen Arbeit, danach um die Darstellung des künstlerischen und fachwissenschaftlichen Hintergrunds.
Im ersten Teil dokumentiere ich den Entstehungsprozess meiner Arbeit, dabei unterscheide ich zwischen einer Planungsphase und dem eigentlichen Arbeitsprozess. Einige Unterpunkte strukturieren den Verlauf der Arbeit und machen ihn übersichtlicher.
Der zweite Hauptteil beschreibt, welcher Künstler mich mit seinen Ideen bei meinen Überlegungen inspirierte und wo Parallelen zu meiner Arbeit zu finden sind.
Es folgen eine Literaturliste und ein Anhang, in dem sich alle Originalskizzen und ergänzende Fotos befinden.
2. DOKUMENTATION
2.1 PLANUNG
2.1.1 DIE IDEE
Sofort nach meiner fachpraktischen Prüfung begann ich über ein Thema für meine praktische Examensarbeit nachzudenken. Zuerst überkam mich ein wenig Panik, denn für die Größenordnung einer Examensarbeit dachte ich, fehle mir die zündende Idee.
Wegen der besseren Arbeitsbedingungen verlegte ich meinen Wohnsitz wieder nach Soest und beschloss, um auch zeitlich flexibel zu sein, meine Examensarbeit allein zu machen.
Sicher war sofort für mich, dass meine Arbeit irgendwann die Wände eines Ausstellungsraumes verlassen und vielen Menschen begegnen sollte, damit die Kunst aktiv erlebt werden konnte.
[...]
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Judith Anna Burholt, 2005, Outdoor - Memory: Spielobjekte als Schnittstelle zwischen Sachunterricht und ästhetischer Erziehung, Munich, GRIN Publishing GmbH
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