Inhaltsverzeichnis
1. Abkürzungsverzeichnis 3
2. Das Unternehmen 4
2.1 Historie Standort Wolfsburg 4
3. Das Industial Engineering 5
3.1 Organigramm 5
3.2 Allgemeine Ziele 5
3.3 Zielverfolgung und Korrekturmaßnahmen 6
3.4 Aufgaben von Industrial Engineering 6
3.4 Aufgaben und Arbeitsinhalte der Komponentenfertigung 7
5. Meine Aufgabenbereiche 8
5.1 Allgemein 8
6. Vorstellung der durchgeführten Projekte 8
6.1 Projekt der PWL P 8
6.1.1 Ist-Zustand 9
6.1.2 Soll Konzept 12
6.2 Projekt des Logistikzentrums 15
6.2.1 Ziel 15
6.2.2 Eigene Interpretation der Zielsetzung 15
6.2.3 Systembeschreibung 15
6.2.4 Quantifizierung der Parameter der Matrix 17
7. Schlussfolgerung bezüglich des Praktikumeinsatzes 21
7.1 VW als Großunternehmen 21
7.2 Arbeit beim Industrial Engineering 21
7.3 Theorie und Praxis 22
7.4 Bewertung der Arbeit 22
Anhang 1 23
Anhang 2 24
Eidesstattliche Erklärung 25
2
1. Abkürzungsverzeichnis
A5 Interne Typenbezeichnung des Golf V
DL Dienstleister
FIFO First in First Out
Fzg. Fahrzeug
Gl. Gleichung
GLT Großladungsträger
IE Industrial Engineering
JIS Just in Sequence
JIT Just in Time
KLT Kleinladungsträger
KVP Kontinuierlicher Verbesserungsprozess M1 - Punkt Zählerpunkt, der sich in der Wertschöpfungskette hinter der Lackierung
befindet
MA Mitarbeiter
min Minuten
MTM Methods- Time Measurement, Methoden Zeit Messung
PWI/A Produktions- Werk Industrial Engineering / Automobilfertigung
PWI/K Produktions- Werk Industrial Engineering / Komponentenfertigung
PWL/P Produktions- Werk Logistik / Produktionssteuerung
SAB Standartarbeitsblatt
Stk. Stück
Tt Teileträger
Vor KB Vor Kabinenfertigung
Wob Wolfsburg
ZP Zählerpunkt
2. Das Unternehmen
2.1 Historie Standort Wolfsburg
1934 übergibt Ferdinand Porsche der Reichsregierung ein „Exposé betreffend den Bau eines Volkswagen“. Ein Jahr später fährt der erste Prototyp des späteren Käfers aus eigener Kraft. 1938 war die Grundsteinlegung für das Werk Wob. Mit der Produktion des 11 916 519-ten Käfers wurde 1974 die Käfer-Fertigung im Stammwerk Wolfsburg beendet.
Danach begann die Golf-Epoche. Der Golf gibt durch seinen Erfolg einer ganzen Fahr- zeug-Klasse seinen Namen: „die Golf-Klasse“. Am 25. Juni 2002 ist in Wolfsburg der
21 517 415-te Golf vom Band gelaufen. Mit diesem Rekordfahrzeug überholte die Pro-
duktion des Golfs die des legendären Käfers. Der Golf ist somit das meistgebaute Mo- dell des Volkswagen Konzerns.
VW als Stammhauskonzern übernimmt alle strategischen und operativen Leitungsfunk- tionen. Des Weiteren beinhaltet der VW-Konzern noch rechtlich selbständige Konzern- gesellschaften, die an der strategischen Ausrichtung der Konzernstrategie indirekt am Kerngeschäft beteiligt sind. Zu den gesamten 19 Konzerngesellschaften zählen unter anderem: Gedas GmbH, Auto 5000 GmbH, AUTOSTADT, Volkswagen Transport, VW Bank usw.
Zu den Konzernmarken gehört AUDI AG, Bentley, Skoda, Seat und VW-Nutzfahrzeuge.
3. Das Industial Engineering
3.1 Organigramm
3.2 Allgemeine Ziele
Das Industrial Engineering leistet einen Beitrag zur Erfüllung der Zielvereinbarungspro-
zesse im Werk Wolfsburg, insbesondere hinsichtlich der Reduzierung der Kosten, Stei-
gerung der Qualität sowie des Lieferservices und der Motivation der MA. Durch die
Entwicklung, Einführung und Umsetzung neuer Formen der Arbeitsorganisation sollen
der Standort Wolfsburg nachhaltig gesichert und Wettbewerbsvorteile erzielt werden.
Vorgegebene Termine und Ziele zu Produktivität und Fertigungszeiten sind einzuhalten.
Der Empfänger der Arbeitsergebnisse wird als interner Kunde betrachtet, auf dessen
Probleme und Wünsche im Sinne des Kundenprinzips eingegangen wird.
Die Qualitätsziele des IE leiten sich aus der „Qualitätspolitik im Volkswagen Konzern“
ab.
3.3 Zielverfolgung und Korrekturmaßnahmen
Die Zielverfolgung wird anhand von prozess- und ergebnisorientierten Kennzahlen durchgeführt. Die Entwicklung von Kennzahlen wird in verschiedenen Berichtssystemen dokumentiert und gemäß festgelegtem Verteilerschlüssel veröffentlicht. Beispiel: Bericht zur Arbeitsproduktivität, Bericht zur verbrauchten Zeit
Bei Abweichungen vom Soll (gemäß Zielsetzungen) werden die Ursachen analysiert und soweit deren Beseitigung in den eigenen Zuständigkeitsbereich fällt, umgehend abgestellt. Die Vermittlung des Sachstandes erfolgt in direkten Gesprächen mit den Mitarbeitern.
Fällt die Beseitigung der Ursachen in den Zuständigkeitsbereich einer oder mehrerer anderer organisatorischer Einheiten, so werden diese in den regelmäßig stattfindenden Managementrunden zur Korrektur der Abweichungen aufgefordert.
Industrial Engineering wirkt in jeder Phase des Produktzykluses. Die Strategie besteht darin, alle Aktivitäten dahingehend auszurichten, um folgende Ziele zu erreichen:
• produktionsgerechte Produktgestaltung
• Planung und Realisierung robuster Prozesse
• durchgängige Prozesssteuerung zur Kostensenkung
• prozessorientierte Anpassungen der Aufbauorganisation
3.4 Aufgaben von Industrial Engineering
Unter IE wird die Untersuchung und Gestaltung von Arbeitsabläufen verstanden. Durch die Anwendung eines breiten, in der Praxis erprobten Spektrums von Methode, wird der Einsatz von
• Personal
• Arbeitsmitteln und Arbeitsabläufe so kombiniert, dass ein gewünschtes Ergebnis bzgl.:
• Qualität,
• Menge und
• Termin unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und sozialer Zielsetzung er- reicht wird.
Die Fertigung und der indirekte Bereich sind die Kunden vom IE, auf deren Wünsche und Probleme die IE -Abteilung eingeht.
Aufgabe des IE ist es, gemäß den dokumentierten Unternehmenszielen, entsprechende Vorhaben der Fertigungsorganisation zu realisieren und die entsprechenden Aufbau- und Ablauforganisationen festzulegen.
Angestrebt ist die Weiterentwicklung der bestehenden Kernkompetenz des Industrial Engineering zu einer umfassenden Prozessberatungskompetenz für alle erforderlichen Prozesse innerhalb des Werkmanagement, die einen Beitrag zur Erreichung der ver- einbarten Ziele leisten.
3.4 Aufgaben und Arbeitsinhalte der Komponentenfertigung
Schwerpunkte sind:
• Arbeitskräftebedarfsermittlung > Punkteplan
• Leistungserfassung und -abrechnung
• Kreditierung und Berichtswesen
• Einführung und Umsetzung von neuen Arbeitsstrukturen und Ablauforganisatio- nen
• Teamorganisation
• Visualisierung von Zielen und Ergebnissen
• Neue Arbeitszeitmodelle
• Moderation und Umsetzung arbeitsorganisatorischer Maßnahmen im Rahmen von KVP
• Mitwirkung bei Kapazitätsermittlungen
• Erstellung von Fertigungsunterlagen
• Fertigungskoordination und -verwaltung
• Mitwirkung bei Qualifizierungsplanungen
• Planung und Umsetzung von Ratiovorhaben
• Leistungsabstimmung (Taktungen)
Quote paper:
Matthias Hintze, 2004, Aufbau eines Instrumentariums zur Optimierung und Kontrolle von effizientem Personaleinsatz in Kommissionierbereichen, Munich, GRIN Publishing GmbH
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