Inha ltsverzeichnis Seite I
Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS I
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS II
1 EINFÜHRUNG 1
2 TECHNISCHE GRUNDLAGEN 2
2.1 Aufbau 2
2.2 Energieversorgung 4
2.3 Reichweite und Frequenz 4
2.4 Übertragungsverfahren 6
2.5 Kollisionsschutz 8
2.6 Bauformen von Transpondern 8
3 EINSATZ 10
3.1 Einzelhandel 10
3.2 Tieridentifikation 11
3.3 Leihbüchereien 12
3.4 Öffentlicher Personennahverkehr 12
4 TRENDS 14
5 RISIKEN 15
6 FAZIT 17
QUELLE -N UND LITERATURVERZEICHNIS III
Abkürzungsverzeichnis Seite II
Abkürzungsverzeichnis
Abkürzung Bezeichnung
RFID Radio Frequency Identification EAS Electronic Article Surveillance EPC Elektronischer Produktcode EEPROM Electrically Eraseable Programmable Read Only Memory LF Low Frequency HF High Frequency UHF Ultra High Frequency ISO International Organization for Standardization DECT Digital Enhanced Cordless Telecommunications CASPIAN Consumers Against Supermarket Privacy Invasion And Numbering FoeBuD Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e.V
Abbildung Titelseite:
Mitteilsame Etiketten, C’t-Magazin 9/04, Seite 123
Einführung Seite 1
1 Einführung
Die Technik der Radio Frequency Identification (RFID) ermöglicht es, j eden Gegenstand, der mit einem RFID -Tag ausgestattet ist, kontaktlos und eindeutig zu identifizieren. Ein Chip der als Datenspeicher dient, kommuniziert hierzu über Funk mit einer Basiseinheit. Auf Grund zahlreicher Vorteile beginnen RFID -Systeme neue Massenmärkte zu erobern. Die Vorteile werden vor allem im Logistikbereich, im Handel und in der Produktion gesehen. Bereits in den 60er-Jahren entstanden die ersten Vorlä ufer und heute zählt diese Technik mit einem 20%-Marktanteil zu den stärksten Wachstumsmärkten der Elektronikindustrie. Möglich wurde diese Entwicklung erst durch die Fortschritte in der Informationstechnik und den Preisverfall der Halbleiterbausteine. Ziel des vorliegenden Textes ist es, grundlegende Informationen über die Funktionsweise, den Aufbau und Unterschiede derartiger Systeme zu vermitteln. Anhand von mehreren Praxisbeispielen wird gezeigt, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten sind und welche neuen Möglichkeiten sich gegenüber konventionellen Techniken ergeben. Das derzeit vieldiskutierte Thema RFID wird aber auch aus der Sicht von Datenschützern beleuchtet, da sich mit dem Einsatz auch Risiken verbinden.
Technische Grundlagen Seite 2
2 Technische Grundlagen
2.1 Aufbau
Alle RFID -Systeme bestehen aus einem Transponder, der einen elektronischen Datenspeicher darstellt und einem Erfassungs- bzw. Lesegerät. Befindet sich der Transponder im Empfangsbereich des Lesegerätes wird eine wechselseitige Kommunikation ausgelöst. Dazu verfügen beide Geräte über Kopplungselemente in Form von Antennen. Der Energie- bzw. Datenaustausch erfolgt durch magnetische oder elektromagnetische Wellen. Das Wort Transponder ist ein Kunstwort und setzt sich aus den Bestandteilen „transmit“ und „response“ zusammen. Im vorliegenden Text wird synonym auch die Bezeichnung (RFID -)Tag verwendet. Der Transponder kann 1-Bit-Informationen liefern oder aber mit Hilfe eines Speichers komplexere Daten aufnehmen. Er kann gelesen und in bestimmten Ausführungsarten auch beschrieben werden.
Als einfachste Variante gilt der bereits in den 60er Jahren zur Diebstahlsicherung in Warenhäusern (EAS) entwickelte 1-Bit Transponder. Die Spule des Tags, die als Antenne dient, sowie ein Kondensator sind auf die Resonanzfrequenz des Empfangsgerätes abgeglichen. Außerhalb des Ansprechbereiches des Lesegerätes verhält sich der Transponder vollkommen passiv, befindet er sich aber im elektromagnetischen Wechselfeld des Detektors, wird diesem durch Induktion Energie abgezogen. Dieser Energieschwund wird durch das Lesegerät als 1-Bit-Information registriert, d.h. es wird in diesem Fall lediglich gemeldet, dass sich ein nicht entschärfter Chip im Empfangsbereich befindet. Die Entschärfung des Tags erfolgt durch die Kassiererin bei der Bezahlung des Artikels. Hierzu wird der Kondensator durch starke Magnetisierung zerstört, der Schwingkreis wird unwiderruflich verstimmt und löst beim Durchqueren der Gates keinen Alarm mehr aus. 1
1 Vgl.: C’t-Magazin, 9/04, S. 122
Technische Grundlagen Seite 3
Erst durch die Realisation eines Transponders mit elektronischem Datenspeicher erschlossen sich neue Anwendungsbereiche. Der grundlegende Aufbau ist aber prinzipiell sehr einfach geblieben: Ein Mikrochip der als Speicher dient (und der auch den Kondensator des 1-Bit Transponders ersetzt) sowie ein Kopplungselement sind die wesentlichen Bestandteile. Durch den Speicher können nun spezielle Informationen über das per RFID gekennzeichnete Objekt übermittelt werden. Das Objekt wird wel tweit eindeutig identifizierbar (EPC-Nummer), und kann darüber hinaus, je nach Speichergröße, mit detaillierten produktspezifische Daten ausgestattet sein. Derzeit hat der Speicher eine typische Größe von wenigen Bytes bis zu mehr als 100 KB und wird meistens in Form eines EEPROM real isiert. High-End-Transponder besitzen zusätzlich noch einen Prozessor, einen segmentierbaren, beschreibbaren Speicher mit fest installiertem Betriebsystem und eine Stromversorgung.
Das Erfassungs- bzw. Lesegerät kann je nach Ausführung eine Lese- oder Schreib/Lese-Einheit sein, in der Praxis wird aber nur von einem Lesegerät gesprochen. Es besteht aus einem Hochfrequenzmodul (Sender und Empfänger), einem Controller sowie einem Kopplungselement in Form einer Spule. Oft findet sich auch noch eine Schnittstelle zu einem Computer, um die empfangenen Daten weiter zu verarbeiten. Die Bauform wird in der Regel durch die Größe der Antenne bestimmt. Das Lesegerät liefert dem Transponder Energie sowie den Arbeitstakt bei prozessorgesteuerten Tags. Es existieren stationäre als auch mobile Lesegeräte.
Quelle: Klaus Finkenzeller, RFID-Handbuch, S. 9
Arbeit zitieren:
Andreas Obrist, 2004, RFID - Kontaktlose Identifikation, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
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DOI
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