Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
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2. Professionelle Unterstützung des Börsengangs
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2.1 Die Wahl der Aktiengattung 4
2.2 Die Wahl des Börsensegments 5
2.3 Das Platzierungskonzept 6
2.3.1 Zielgruppen der Platzierung 6
2.3.2 Das Platzierungsverfahren 7
2.3.2.1 Festpreis-Verfahren 7
2.3.2.1 Bookbuilding-Verfahren 7
2.4 Public Relations Investor Relations 8
3. Fazit
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Literaturverzeichnis 11
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1. Einleitung
Die Anzahl der Börsengänge (Fachbegriffe: Going Public oder IPO [Initial Public Offering]) bildet oftmals ein Spiegelbild der jeweiligen Börsensituation. In den Blickpunkt der breiten Öffentlichkeit geriet das Aktienemissionsgeschäft erstmals im Jahr 1996 mit der Privati- sierung des ehemaligen Staatsunternehmens Deutsche Telekom AG. Durch immensen Werbeaufwand wurde das Telekommunikati- onsunternehmen zu einer „Volksaktie“ und verhalf der Assetklasse Aktie zu steigender Akzeptanz. Waren es bis 1996 maximal zwanzig Unternehmen, die pro Jahr den Gang an die Börse wagten, führte der Aktienboom der Jahre 1999 und 2000 jeweils knapp 135 Gesell- schaften auf das Parkett. Einhergehend mit dem Platzen der Speku- lationsblase, den Terroranschlägen in den USA, Analystenskandalen und einigen aufgedeckten Bilanzmanipulationen fand dieser Trend ein jähes Ende und das Vertrauen in die Aktie wurde deutlich gestört. Die eingebrochene Nachfrage führte auch im Emissionsgeschäft zu einer extremen Talfahrt. So wagten z.B. in 2002 nur noch fünf inlä n- dische Unternehmen den Sprung auf das Parkett; das Emissionsvo- lumen fiel auf den niedrigsten Stand seit 1983. Weltweit verschieben Börsenkandidaten den Sprung auf das Parkett in eine ungewisse Zukunft. 1 Zwar hat die Deutsche Bahn noch vor kurzem ihre Börsenpläne um ein paar Jahre nach hinten verschoben, doch ta tsächlich bietet die Privatisierung großer ehemals staatlicher Unternehmen eine gute Perspektive für eine Wiederbelebung des Emissionsgeschäfts. Sobald eine nachhaltige Stabilisierung des Börsenklimas absehbar ist, wird ein Börsengang für die Unternehmen wieder attraktiver.
Das Going Public ist jedoch ein sehr komplexer Vorgang mit vielen umfangreichen Vorarbeiten. Die nachfolgende Ausarbeitung soll ei- nen kurzen Überblick über diesen Planungsprozess sowie die Bera- tungsleistungen einer betreuenden Bank aufzeigen.
2. Professionelle Unterstützung des Börsengangs
Der Börsengang stellt im Lebenszyklus des Unternehmens ein ein- maliges Ereignis dar und bedeutet für die Gesellschafter einen wich- tigen Meilenstein ihrer unternehmerischen Tätigkeit. In der Regel besitzen jedoch weder die Gesellschafter noch das an der Börsen- vorphase aktiv beteiligte Management Erfahrungen, ein Unterne h- men an die Börse zu führen. Gerade zeitliche, personelle und orga- nisatorische Anforderungen werden oftmals unterschätzt. 2 Da jedoch gerade der Erfolg des Börsengangs immens wichtig für die Zukunft des Unternehmens ist, besteht Bedarf an professioneller externer Unterstützung und Beratung. An dieser Stelle kommen Ban- ken ins Spiel, die neben der Koordination und Abwicklung der ver- waltungstechnischen Vorgänge einer Emission auch die umfassende Unternehmensberatung zu ihren Kernaufgaben zählen. Üblich sind Beratungsgespräche hinsichtlich rechtlicher, steuerlicher und organi- satorischer Gestaltungsalternativen. Hauptbestandteile sind jedoch die Emissionsverhandlungen und die Aufstellung des Emissionskon- zeptes in Zusammenarbeit mit dem Kunden. 3
Einige wesentliche Beratungsleistungen sollen nachfolgend kurz dargestellt werden:
2.1 Die Wahl der Aktiengattung
Im Rahmen der Vorbereitung eines Börsenganges stellt sich u.a. die Frage, mit welcher Aktiengattung die Ziele des Unternehmens, der Familiengesellschafter und der neuen Aktionäre weitgehend in Über- einstimmung gebracht werden können. Zu unterscheiden ist in die- sem Zusammenhang zwischen Stamm- und Vorzugsaktien. 2 Voss, J.: Die Beteiligungsgesellschaft als Partner vor dem Börsengang eines mittelständischen Unternehmens. In: Müller: Aspekte zur Bankbetriebslehre II, Aachen 2001, S. 12 3 Müller, U.: Going Public im Geschäftsfeld der Banken, Hohenheim 1997, S. 33ff
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Timo Gröttrup, 2004, Beratungsleistungen beim Going Public im Überblick, Munich, GRIN Publishing GmbH
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